r darstellen, damit der Leser
sich ein etwas genaueres Bild machen kann.
Frau Dr. N. Schukfeh und PD Dr. Metzelder waren bislang im Bereich
der Kinderchirurgie an der Medizinischen Hochschule in Hannover tätig
und haben dort unter Führung von PD Dr. Metzelder die Operationstechnik des minimal invasiven Eingriffs, insbesondere in der Kinderchirurgie weiterentwickelt.
Wann der Wechsel zur Universitätsklinik Essen erfolgte, konnte ich nicht recherchieren.
Der Ablauf:
Im Rahmen der Notaufnahme wurde ein Unterdruckschlauch am seitlichen Brustkorb zwecks Ausleitung der sich im Lungensack ansammelnden Atemluft gesetzt.
Am nächsten Tag fand ein Analysegespräch zwischen meinem Sohn (15J) und Frau Dr. Schukfeh statt. Wenngleich das Kopftuch zunächst irritierte (er hatte natürlich auch eine Vorstellung von einer Ärztin) berichtete er von einem einfühlsamen, erklärenden Gespräch.
Nach Tagen des Wartens und erfolgloser Selbstheilung (was bei kleinen Löchern erfolgt) hatten sich die beteiligten Ärzte zur Operation entschieden. Auch diese Entscheidung wurde unserem Sohn und uns von Frau Dr. Schukfeh Sorgen nehmend erläutert.
Kurzaussage meines Sohnes: „Zu der habe ich vertrauen, diese Hände lasse ich an mich heran“
I.Ü. machte sich auch Dr. Metzelder persönlich ein Bild von unserem Sohn und erklärte vertrauenbildend und gut nachvollziehbar die Operation.
Aufgrund eines Notfalles verzögerte sich die OP um einen Tag.
Was geschah?: Frau Dr. Schukfeh und Dr. Metzelder suchten später unseren
Sohn auf, erklärten ihm nochmals die besonderen Umstände und beruhigten ihn mit der Aussage, dass seine OP am nächsten Tag eine hohe Priorität hätte.
Die OP wurde früh am nächsten Tag durchgeführt. Frau Dr. Schukfeh machte sich täglich -und wenn nur kurz- ein „Bild“ von unserem Sohn und klärte seine/unsere Fragen.
Nach der OP waren durch die durchsichtigen Pflaster lediglich kleine Einstichstellen zu erkennen. Das „Loch“ für den Unterdruckschlauch wurde ebenfalls genutzt. Auch hier wurde das erklärte Ziel möglichst wenig Haut/Gewebe etc. „ zu verletzen“ verfolgt/umgesetzt.
Die Heilung verlief gut. Nun 2 Monate später ist die OP schon fast vergessen und unser
Sohn könnte noch Leistungssportler werden.
Fazit: absolute Empfehlung, versteht/verstehen ihr Handwerk, arbeiten auf hohem
Niveau und nehmen dabei einfühlsam/erklärend den Patienten/ die besorgten
Eltern mit.
Bewertet 10,0 von 10 Punkten