Imprida HCT

Imprida HCT Patienteninformation

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länger Imprida HCT Tabletten enthalten drei Substanzen: Amlodipin, Valsartan und Hydrochlorothiazid. Jede dieser Substanzen hilft, einen hohen Blutdruck zu kontrollieren.
- Amlodipin gehört zu einer Gruppe von Substanzen, die „Calcium-Kanal-Blocker“ genannt werden. Amlodipin stoppt den Einstrom von Calcium in die Wand der Blutgefäße. Dies nicht verhindert, dass sich die Blutgefäße...

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In Imprida HCT kommen folgende Wirkstoffe zum Einsatz

Amlodipin besilat, Hydrochlorothiazid, Valsartan

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Imprida HCT Patienteninformationen

WAS IST IMPRIDA HCT UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?



länger Imprida HCT Tabletten enthalten drei Substanzen: Amlodipin, Valsartan und Hydrochlorothiazid. Jede dieser Substanzen hilft, einen hohen Blutdruck zu kontrollieren.
- Amlodipin gehört zu einer Gruppe von Substanzen, die „Calcium-Kanal-Blocker“ genannt werden. Amlodipin stoppt den Einstrom von Calcium in die Wand der Blutgefäße. Dies nicht verhindert, dass sich die Blutgefäße verengen.
- Valsartan gehört zu einer Gruppe von Substanzen, die „Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten“ genannt werden. Angiotensin II ist eine körpereigene Substanz, die Blutgefäße veranlasst, sich zu verengen und dadurch den Blutdruck steigert. Valsartan wirkt, indem es die Effekte von Angiotensin II blockiert.
- Hydrochlorothiazid gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als Thiazid-Diuretika bezeichnet werden. Hydrochlorothiazid vergrößert die ausgeschiedene Urinmenge, wodurch Arzneimittel ebenfalls der Blutdruck sinkt. Als Ergebnis aller drei Wirkmechanismen erweitern sich die Blutgefäße und der Blutdruck wird verringert.

Imprida HCT wird zur Behandlung von Bluthochdruck bei erwachsenen Patienten angewendet, die bereits Amlodipin, Valsartan und Hydrochlorothiazid einnehmen und für die es nützlich sein könnte, alle drei Wirkstoffe in einer einzigen Tablette einzunehmen.

WAS MÜSSEN SIE VOR DER EINNAHME VON IMPRIDA HCT BEACHTEN?



Imprida HCT darf nicht eingenommen werden,
- wenn Sie seit über 3 Monaten schwanger sind (Imprida HCT wird auch während der Frühschwangerschaft nicht empfohlen – siehe Abschnitt „Schwangerschaft und Stillzeit“).
- wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Amlodipin, Valsartan, Hydrochlorothiazid, Sulfonamid-Abkömmlingen (Arzneimittel zur Behandlung von Infektionen des Brustraums oder der Harnwege) oder einen der sonstigen Bestandteile von Imprida HCT sind (siehe Abschnitt 6, „Was Imprida HCT enthält“). Wenn Sie vermuten, allergisch zu sein, nehmen Sie Imprida HCT nicht ein und sprechen Sie mit Ihrem Arzt.
- wenn Sie eine Lebererkrankung oder eine Zerstörung der kleinen Gallengänge innerhalb der Leber (biliäre Zirrhose), welche zu einer Ansammlung der Galle in der Leber (Cholestase) führt, haben.
- wenn Sie schwere Nierenprobleme haben oder dialysepflichtig sind.
- wenn Sie keinen Harn produzieren können (Anurie).
- wenn trotz Behandlung der Kalium- oder Natriumspiegel in Ihrem Blut zu niedrig ist.
- wenn trotz Behandlung der Kalziumspiegel in Ihrem Blut zu hoch ist.
- wenn Sie an Gicht leiden (Ablagerungen von Harnsäure-Kristallen in den Gelenken).

Wenn einer der oben erwähnten Punkte auf Sie zutrifft, nehmen Sie Imprida HCT nicht ein und sprechen Sie mit Ihrem Arzt.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Imprida HCT ist erforderlich,
- wenn die Menge an Kalium oder Magnesium in Ihrem Blut niedrig ist (mit odeugelassen ohne Beschwerden wie Muskelschwäche, Muskelkrämpfe, abweichendem Herzrhythmus).
- wenn die Menge an Natrium in Ihrem Blut niedrig ist (mit oder ohne Beschwerden wie Müdigkeit, Verwirrung, Muskelzucken, Krämpfe).
- wenn die Menge an Calcium in Ihrem Blut hoch ist (mit oder ohne Beschwerden wie Übelkeit, länger Erbrechen, Verstopfung, Magenschmerzen, häufiges Harnlassen, Durst, Muskelschwäche und - zucken).
- wenn Sie Arzneimittel oder Substanzen einnehmen, die die Menge an Kalium in Ihrem Blut nicht erhöhen. Dazu gehören Kaliumpräparate oder kaliumhaltige Salzersatzmittel, kaliumsparende Arzneimittel und Heparin. Es kann notwendig sein, die Menge an Kalium in Ihrem Blut in regelmäßigen Abständen zu bestimmen.
- wenn Sie Nierenprobleme haben, eine Nierentransplantation erhalten haben oder wenn Ihre Nierenarterien verengt sind.
- wenn Sie Leberprobleme haben.
- wenn Sie an Herzschwäche oder koronarer Herzkrankheit leiden oder gelitten haben, besonders wenn Sie die Höchstdosis von Imprida HCT einnehmen (10 mg/320 mg/25 mg). Arzneimittel
- wenn Ihnen Ihr Arzt gesagt hat, dass Sie eine Verengung der Herzklappen (so genannte „Aorten- oder Mitralklappenstenose“) haben oder dass die Dicke Ihres Herzmuskels krankhaft erhöht ist (sogenannte „obstruktive hypertrophe Kardiomyopathie“).
- wenn Sie an Aldosteronismus leiden, einer Erkrankung, bei der die Nebennieren eine zu große Menge des Hormons Aldosteron produzieren. Die Anwendung von Imprida HCT wird in diesem Fall nicht empfohlen.
- wenn Sie an systemischem Lupus erythematodes (auch „Lupus“ oder „SLE“ genannt) erkrankt sind.
- wenn Sie an Diabetes (Zuckerkrankheit) leiden.
- wenn Ihr Cholesterinwert bzw. Ihre Blutfette erhöht sind.
- wenn es bei Ihnen nach Sonneneinstrahlung zu Hautreaktionen wie Ausschlag kommt.
- wenn bei Ihnen schon einmal eine allergische Reaktion auf andere blutdrucksenkende Arzneimittel oder Diuretika („Wassertabletten“) aufgetreten ist, besonders wenn Sie an Asthma und Allergien leiden.
- wenn Sie krank waren (Erbrechen oder Durchfall).
- wenn während der Behandlung mit Imprida HCT Schwindel und/oder Ohnmachtsanfälle auftreten, informieren Sie so bald wie möglich Ihren Arzt.
- wenn Sie ein Abnehmen der Sehkraft oder Augenschmerzen haben. Diese könnten Anzeichen für einen Druckanstieg in Ihren Augen sein und können innerhalb von Stunden bis einer Woche nach Einnahme von Imprida HCT auftreten. Das kann zu einer dauerhaften Einschränkung des Sehvermögens führen, wenn es nicht behandelt wird.

Wenn einer dieser Punkte auf Sie zutrifft, sprechen Sie mit Ihrem Arzt.

Sie müssen Ihren Arzt informieren, wenn Sie vermuten, schwanger zu sein (oder schwanger werden könnten). Die Einnahme von Imprida HCT wird in der frühen Phase der Schwangerschaft nicht empfohlen. und es darf nicht eingenommen werden, wenn Sie länger als 3 Monate schwanger sind, da die Einnahme von Imprida HCT in diesem Stadium zu schweren Schädigungen Ihres ungeborenen Kindes führen kann (siehe Abschnitt „Schwangerschaft und Stillzeit“).

Die Anwendung von Imprida HCT wird bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nicht empfohlen.

Imprida HCT und ältere Menschen (ab einem Alter von 65 Jahren)
Menschen in einem Alter von 65 Jahren und darüber können die gleiche Dosis von Imprida HCT zugelasseinnehmen wie andere Erwachsene. Es ist genau so einzunehmen, wie Sie bisher bereits die drei Arzneistoffe, die Amlodipin, Valsartan und Hydrochlorothiazid heißen, eingenommen haben. Ältere Patienten, insbesondere wenn sie die Höchstdosis von Imprida HCT (10 mg/320 mg/25 mg) einnehmen, sollten Ihren Blutdruck regelmäßig kontrollieren lassen. länger

Bei Anwendung von Imprida HCT mit anderen Arzneimitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden nicht bzw. vor Kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt. Möglicherweise muss Ihr Arzt die Dosis ändern oder andere Vorsichtsmaßnahmen treffen. In einigen Fällen müssen Sie vielleicht die Einnahme eines der Medikamente beenden. Dies ist besonders wichtig, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel anwenden:

Nehmen Sie Imprida HCT nicht zusammen ein mit:
- Lithium (einem Arzneimittel, das zur Behandlung bestimmter Arten von Depression verwendet Arzneimittel wird);
- Arzneimitteln oder Substanzen, die die Menge an Kalium in Ihrem Blut erhöhen. Dazu gehören Kaliumpräparate oder kaliumhaltige Salzersatzmittel, kaliumsparende Arzneimittel und Heparin. Vorsicht ist erforderlich bei Anwendung zusammen mit:
- Alkohol, Schlafmitteln und Anästhetika (Narkosemittel, welche die Durchführung von Operationen und anderen Eingriffen ermöglichen);
- Amantadin (ein Anti-Parkinson-Mittel, das auch zur Behandlung oder Vorbeugung von durch Viren verursachte Erkrankungen verwendet wird);
- anticholinergen Wirkstoffen (Arzneimittel, die zur Behandlung einer Vielzahl von Störungen, wie Magen-Darm-Krämpfen, Harnblasenkrämpfen, Asthma, Reisekrankheit, Muskelkrämpfen, Parkinson-Krankheit sowie als Narkose-Hilfsmittel, eingesetzt werden);
- krampflösenden Arzneimitteln und stimmungsstabilisierenden Arzneimitteln, die zur Behandlung von Epilepsie und bipolarer Störung verwendet werden (z. B. Carbamazepin, Phenobarbital, Phenytoin, Fosphenytoin, Primidon);
- Colestyramin, Colestipol oder anderen Ionenaustauscherharzen (Substanzen, die hauptsächlich zur Behandlung hoher Blutfettwerte verwendet werden);
- Simvastatin (Arzneimittel zur Kontrolle hoher Cholesterinspiegel);
- Ciclosporin (ein Arzneimittel, das bei Organtransplantationen eingesetzt wird, um eine Abstoßungsreaktion zu verhindern, oder zur Behandlung anderer Erkrankungen dient, z. B. von rheumatoider Arthritis oder atopischer Dermatitis);
- zytotoxischen Arzneimitteln (zur Krebsbehandlung), wie Methotrexat oder Cyclophosphamid;
- Digoxin oder anderen Digitalisglykosiden (Arzneimittel zur Behandlung von Herzproblemen);
- Verapamil, Diltiazem (Herz-Arzneimittel);
- jodhaltigen Röntgenkontrastmitteln (Arzneimittel, die bei bildgebenden Untersuchungen eingesetzt werden);
- Arzneimitteln zur Behandlung von Diabetes (Präparate zum Einnehmen wie Metformin oder zugelassensuline);
- Arzneimitteln zur Behandlung der Gicht, wie Allopurinol;
- Arzneimitteln, die zu einem Anstieg des Blutzuckers führen können (Beta-Blocker, Diazoxid);
- Arzneimitteln, die „Torsades de pointes“ (unregelmäßiger Herzschlag) hervorrufen können, wie Antiarrhythmika (Arzneimittel zur Behandlung von Herzproblemen) und einige länger Antipsychotika;
- Arzneimitteln, die die Menge an Natrium in Ihrem Blut senken können, wie Antidepressiva, Antipsychotika, Antiepileptika; nicht
- Arzneimitteln, die die Menge an Kalium in Ihrem Blut senken können, wie Diuretika (Wassertabletten), Corticosteroide, Abführmittel, Amphotericin oder Penicillin G;
- blutdrucksteigernden Arzneimitteln wieAdrenalin oder Noradrenalin;
- Arzneimitteln, die bei HIV/AIDS (z. B. Ritonavir, Indinavir, Nelfinavir) angewendet werden;
- Arzneimittel, die bei Pilzinfektionen angewendet werden (z. B. Ketoconazol, Itraconazol);
- Arzneimitteln, die bei Geschwüren und Entzündung der Speiseröhre eingesetzt werden (Carbenoxolon);
- Arzneimittel

Arzneimitteln, die zur Schmerzlinderung oder Entzündungshemmung eingesetzt werden, insbesondere nicht steroidale Antirheumatika (NSAIDs), einschließlich selektiver Cyclooxygenase-2-Hemmer (Cox-2-Hemmer);
- Muskelrelaxantien (Arzneimittel, welche bei Operationen verwendet werden, um die Muskeln zu entspannen);
- Glyceroltrinitrat und anderen Nitraten oder anderen Substanzen, die „Vasodilatatoren“ genannt werden;
- anderen Arzneimitteln gegen hohen Blutdruck einschließlich Methyldopa;
- Rifampicin (wird beispielsweise zur Behandlung von Tuberkulose eingesetzt);
- Johanniskraut;
- Dantrolen (Infusion für schwere Körpertemperatur-Abnormalitäten);
- Vitamin D und Calciumsalzen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie Alkohol trinken. Alkohol kann dazu führen, dass Ihr Blutdruck zu weit sinkt, und/oder die Gefahr von Schwindel oder Ohnmacht erhöhen.

Bei Einnahme von Imprida HCT zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
Sie können Imprida HCT mit oder ohne Nahrung einnehmen. Grapefruit und Grapefruitsaft sollten nicht von Personen konsumiert werden, die Imprida HCT einnehmen. Dies ist so, da Grapefruit und Grapefruitsaft zu einem Anstieg des Wirkstoffs Amlodipin im Blut führen können, was zu einem unvorhersehbaren Anstieg des blutdrucksenkenden Effekts von Imprida HCT führen kann.

Schwangerschaft und Stillzeit
Schwangerschaft

Sie müssen Ihren Arzt informieren, wenn Sie vermuten, schwanger zu sein (oder schwanger werden könnten). In der Regel wird Ihr Arzt Ihnen empfehlen, Imprida HCT vor einer Schwangerschaft bzw. sobald Sie wissen, dass Sie schwanger sind, abzusetzen, und er wird Ihnen ein anderes Arzneimittel empfehlen. Die Anwendung von Imprida HCT in der frühen Schwangerschaft wird nicht empfohlen und Imprida HCT darf nicht mehr eingenommen werden, wenn Sie seit mehr als drei Monaten schwanger sind, da die Einnahme von Imprida HCT in diesem Stadium zu schweren Schädigungen Ihres ungeborenen Kindes führen kann.

Stillzeit

Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie stillen oder mit dem Stillen beginnen wollen. Imprida HCT wird nicht zur Anwendung bei stillenden Müttern empfohlen; Ihr Arzt kann eine andere Behandlung für Sie wählen, wenn Sie stillen wollen, vor allem, solange Ihr Kind im Neugeborenenalter ist oder wenn es zu früh auf die Welt gekommen ist.

Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

zugelassen

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Dieses Arzneimittel kann wie viele andere blutdrucksenkende Medikamente ein Schwindelgefühl verursachen. Wenn dies bei Ihnen auftritt, setzen Sie sich nicht ans Steuer eines Fahrzeugs und bedienen Sie keine Werkzeuge oder Maschinen. länger

WIE IST IMPRIDA HCT EINZUNEHMEN?



nicht Nehmen Sie Imprida immer genau nach Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind. Dies hilft Ihnen, die beste Wirkung zu erzielen und das Risiko von Nebenwirkungen zu verringern.

Die übliche Dosis von Imprida HCT beträgt eine Tablette pro Tag.
- Die Tabletten sollten vorzugsweise jeden Tag zur selben Zeit eingenommen werden, am besten morgens. Arzneimittel
- Schlucken Sie die Tabletten im Ganzen mit einem Glas Wasser.
- Sie können Imprida HCT mit oder ohne Nahrung einnehmen. Nehmen Sie Imprida HCT nicht mit Grapefruit oder Grapefruitsaft ein.

In Abhängigkeit von Ihrem Ansprechen auf die Behandlung kann Ihr Arzt eine höhere oder eine niedrigere Dosis empfehlen.

Wenn Sie eine größere Menge von Imprida HCT eingenommen haben, als Sie sollten
Wenn Sie versehentlich zu viele Imprida HCT Tabletten eingenommen haben, sprechen Sie unverzüglich mit einem Arzt. Möglicherweise benötigen Sie ärztliche Hilfe.

Wenn Sie die Einnahme von Imprida HCT vergessen haben
Wenn Sie vergessen haben, dieses Arzneimittel einzunehmen, holen Sie die Einnahme nach, sobald Ihnen dies auffällt, und nehmen Sie dann die nächste Dosis zur gewohnten Zeit ein. Wenn es schon fast Zeit für die nächste Einnahme ist, nehmen Sie einfach die nächste Tablette zur gewohnten Zeit ein. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis (zwei Tabletten auf einmal) ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Imprida HCT abbrechen
Wenn Sie die Behandlung mit Imprida HCT abbrechen, kann sich Ihre Erkrankung verschlimmern. Beenden Sie die Einnahme des Arzneimittels nicht ohne Anweisung Ihres Arztes.

Bitte nehmen Sie dieses Arzneimittel regelmäßig ein, auch wenn Sie sich gut fühlen.
Menschen mit hohem Blutdruck bemerken oft keinerlei Anzeichen des Problems. Viele fühlen sich gesund. Es ist sehr wichtig, dass Sie dieses Arzneimittel genau nach Vorschrift Ihres Arztes einnehmen, um die besten Behandlungsergebnisse zu erzielen und das Risiko von Nebenwirkungen zu senken. Halten Sie die Termine bei Ihrem Arzt ein, auch wenn Sie sich gut fühlen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?



Wie alle Arzneimittel kann Imprida HCT Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten zugelasseüssen. Diese Nebenwirkungen können mit einer bestimmten Häufigkeit auftreten, wobei die Häufigkeitsangaben wie folgt definiert sind: sehr häufig: betrifft mehr als 1 von 10 Patienten länger häufig: betrifft 1 bis 10 von 100 Patienten gelegentlich: betrifft 1 bis 10 von 1.000 Patienten selten: betrifft 1 bis 10 von 10.000 Patienten sehr selten: betrifft weniger als 1 von 10.000 Patienten nicht nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar

Einige Nebenwirkungen können schwerwiegend sein und bedürfen einer unverzüglichen medizinischen Aufmerksamkeit:

Suchen Sie beim Auftreten der folgenden Beschwerden unverzüglich Ihren Arzt auf:
Häufig
- Arzneimittel

Schwindel
- niedriger Blutdruck (Ohnmachtsgefühl, Benommenheit, plötzlicher Bewusstseinsverlust)

Gelegentlich
- stark verminderte Harnmenge (verringerte Nierenfunktion)

Selten
- spontane Blutungen
- unregelmäßiger Herzschlag
- Leberfunktionsstörungen

Sehr selten
- allergische Reaktion mit Beschwerden wie Ausschlag, Juckreiz
- Angioödem: Anschwellen von Gesicht, Lippen oder Zunge, Atembeschwerden
- drückende/feste Schmerzen in der Brust, die stärker werden oder nicht aufhören
- Schwäche, blaue Flecken, Fieber und häufige Infektionen
- Steifheit

Weitere mögliche Nebenwirkungen von Imprida HCT:
Häufig
- Magenbeschwerden nach dem Essen
- Müdigkeit
- Schwellungen
- niedrige Kaliumwerte im Blut
- Kopfschmerzen
- häufiger Harndrang

Gelegentlich
- beschleunigter Herzschlag
- Drehschwindel
- Sehstörungen
- Unwohlsein im Magen
- Schmerzen im Brustkorb
- Anstieg von Harnstoffstickstoff-, Kreatinin- und Harnsäure im Blut zugelassen
- hohe Konzentrationen von Calcium, Fetten oder Natrium im Blut
- Abnahme des Kaliumwerts im Blut
- Mundgeruch
- Durchfall länger
- Mundtrockenheit
- Übelkeit
- Erbrechen nicht
- Bauchschmerzen
- Gewichtszunahme
- Appetitverlust
- Geschmacksstörungen
- Rückenschmerzen
- Gelenkschwellung
- Muskelkrämpfe,- schwäche, -schmerzen
- Gliederschmerzen Arzneimittel
- Unfähigkeit, normal zu stehen oder zu gehen
- Schwäche
- Koordinationsstörungen
- Schwindel nach dem Aufrichten oder nach körperlicher Anstrengung
- Energiemangel
- Schlafstörungen
- Kribbeln oder Taubheitsgefühl
- Neuropathie
- Schläfrigkeit
- plötzlicher, vorübergehender Bewusstseinsverlust
- niedriger Blutdruck nach dem Aufstehen
- Impotenz
- Husten
- Atemnot
- Halsreizung
- übermäßiges Schwitzen
- Juckreiz
- Schwellung, Rötung und Schmerzen entlang einer Vene
- Hautrötung
- Zittern

Nicht bekannt

- Änderungen in Bluttests für die Nierenfunktion, Erhöhung des Kaliums in Ihrem Blut, niedriger Spiegel an roten Blutkörperchen.

Nebenwirkungen, die unter Amlodipin, Valsartan bzw. Hydrochlorothiazid als Einzelwirkstoffe berichtet, jedoch unter Imprida HCT nicht oder mit höherer Häufigkeit beobachtet werden:

Amlodipin
Häufig
- Herzklopfen
- Bauchschmerzen
- Übelkeit; Schläfrigkeit
- Hitzewallungen

zugelassen
Gelegentlich
- klingelnde Ohrgeräusche
- Veränderung der Stuhlgewohnheiten
- Schmerzen länger
- Gewichtsabnahme
- Gelenkschmerzen
- Zittern
- Stimmungsschwankungen nicht
- Störungen beim Wasserlassen
- nächtliches Wasserlassen
- Vergrößerung der Brust bei Männern
- laufende Nase
- Haarausfall
- Hautausschlag
- purpurrote Flecken auf der Haut Arzneimittel
- Ausschlag
- Verfärbung der Haut

Sehr selten

- niedrige Anzahl von weißen Blutkörperchen und Blutplättchen
- unregelmäßiger Herzschlag
- Herzinfarkt
- Entzündung der Magenschleimhaut oder der Bauchspeicheldrüse, Zahnfleischwucherungen,abnormale Leberfunktionstests
- Lebererkrankung, die mit einer Gelbfärbung von Haut und Augen oder dunklem Urin einhergehen kann
- allergische Reaktion, einschließlich Schwellung tiefer in der Haut und Atembeschwerden
- hohe Blutzuckerwerte
- verstärkte Muskelsteifigkeit
- Hautreaktion mit Rötung und Abschälung, Blasenbildung an Lippen, Augen oder Mund
- juckender Ausschlag
- Entzündung der Blutgefäße

Nicht bekannt
- steife Gliedmaßen und zitternde Hände.

Valsartan
Nicht bekannt
- auffällige Werte bei Untersuchung der roten Blutkörperchen
- niedrige Anzahl einer bestimmten Art von weißen Blutkörperchen und von Blutplättchen
- Anstieg des Kaliumwerts im Blut
- Anstieg des Kreatininwerts im Blut
- abnormale Leberfunktionstests
- allergische Reaktion einschließlich Schwellung tiefer in der Haut und Atembeschwerden
- Muskelschmerzen
- stark verminderte Harnmenge
- Juckreiz
- Ausschlag
- Entzündung der Blutgefäße zugelassen

Hydrochlorothiazid
Sehr häufig
- niedrige Konzentration von Kalium im Blut länger
- Anstieg der Blutfette

Häufig
- hohe Konzentration von Harnsäure im Blut nicht
- niedrige Konzentration von Magnesium im Blut
- niedrige Konzentration von Natrium im Blut
- Schwindel, Ohnmachtsanfälle beim Aufstehen
- verminderter Appetit
- Übelkeit und Erbrechen
- juckender Hautausschlag und andere Arten von Hautausschlag
- Unvermögen eine Erektion zu bekommen oder aufrecht zu erhalten Arzneimittel

Selten
- niedrige Anzahl von Blutplättchen (manchmal mit Blutungen und Bluterguss unter der Haut)
- Zucker im Harn
- hohe Blutzuckerwerte
- Verschlechterung des diabetischen Stoffwechselzustandes
- traurige Stimmung (Depression)
- unregelmäßiger Herzschlag
- Bauchbeschwerden
- Verstopfung
- Lebererkrankungen, die mit einer Gelbfärbung von Haut und Augen oder dunklem Urin (hämolytische Anämie) einhergehen kann
- erhöhte Empfindlichkeit der Haut gegenüber Sonnenlicht
- purpurrote Flecken auf der Haut
- Störungen der Nierenfunktion

Sehr selten
- Fieber, rauher Hals oder Geschwüre im Mund, häufigeres Auftreten von Infektionen (vollständiges Fehlen oder eine zu geringe Anzahl von weißen Blutkörperchen)
- blasse Haut, Müdigkeit, Atemlosigkeit, dunkel-gefärbter Urin (hämolytische Anämie, abnormer Abbau von roten Blutkörperchen entweder in den Blutgefäßen oder anderswo im Körper)
- Verwirrung, Müdigkeit, Muskelzucken und –krämpfe, schnelles Atmen (hypochlorämische Alkalose)
- heftige Schmerzen im Oberbauch (Entzündung der Bauchspeicheldrüse)
- Hautausschlag, Juckreiz, Nesselsucht, Atem- oder Schluckbeschwerden, Schwindel (Überempfindlichkeitsreaktion)
- Schwierigkeiten beim Atmen mit Fieber, Husten, pfeifendem Atmen, Atemlosigkeit (Atemnot, Lungenödem, Lungenentzündung)
- Hautausschlag im Gesicht, Gelenkschmerzen, Muskelbeschwerden, Fieber (Lupus erythematodes)
- Entzündung der Blutgefäße mit Beschwerden wie Hautausschlag, purpurrote Flecken, Fieber (Vaskulitis)
- schwere Hauterkrankung mit Ausschlag, Hautrötung, Blasenbildung an Lippen, Augen oder Mund, Abschälung der Haut, Fieber (toxisch epidermale Nekrolyse)

Nicht bekannt
- Schwäche, Blutergüsse und häufige Infektionen (aplastische Anämie)
- zugelassen

Verschlechterung des Sehvermögens oder Schmerzen in den Augen aufgrund von hohem Druck (mögliche Anzeichen eines Engwinkelglaukoms)
- Atemlosigkeit
- stark verminderte Harnmenge (mögliche Anzeichen einer Nierenfunktionsstörung oder eines Nierenversagens) länger
- schwere Hauterkrankung, die zu Hautausschlag, roter Haut, Blasenbildung an Lippen, Augen oder Mund, Abschälen der Haut, Fieber führt (Erythema multiforme)
- Muskelkrämpfe nicht
- Fieber (Pyrexie)

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

WIE IST IMPRIDA HCT AUFZU


Arzneimittel BEWAHREN?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren. Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der Blisterpackung nach „verwendbar bis“ bzw. „EXP“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats. Nicht über 30 °C lagern. In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu schützen. Verwenden Sie Imprida HCT nicht, wenn die Packung beschädigt ist oder Zeichen einer Fälschung aufweist.


Datenquelle: European Medicines Agency
Stand der Informationen: Oktober 2012

Laut Packungsbeilage können bei der Einnahme von Imprida HCT folgende Nebenwirkungen auftreten

Häufig  (1 - 10%)

Kopfschmerzen

Müdigkeit

Benommenheit

Schwindel

niedriger Blutdruck

Schwellungen

häufiger Harndrang

Magenbeschwerden nach dem Essen

niedrige Kaliumwerte im Blut

Ohnmachtsgefühl

plötzlicher Bewusstseinsverlust

Gelegentlich  (0,1 - 1%)

Atemnot

Gewichtszunahme

Zittern

Übelkeit

Erbrechen

Muskelschmerzen

Schläfrigkeit

Schlafstörungen

Appetitverlust

Schwäche

Taubheitsgefühl

Mundtrockenheit

Bauchschmerzen

Husten

Durchfall

Rückenschmerzen

Drehschwindel

Juckreiz

Muskelschwäche

Koordinationsstörungen

Sehstörungen

Muskelkrämpfe

Hautrötung

Gelenkschwellung

Geschmacksstörungen

Gliederschmerzen

übermäßiges Schwitzen

Schmerzen im Brustkorb

beschleunigter Herzschlag

Kribbeln

Impotenz

Mundgeruch

Unwohlsein im Magen

Anstieg von Harnstoffstickstoff im Blut

Abnahme des Kaliumwerts im Blut

Unfähigkeit normal zu stehen

Unfähigkeit normal zu gehen

Schwindel nach dem Aufrichten

Energiemangel

Neuropathie

plötzlicher vorübergehender Bewusstseinsverlust

niedriger Blutdruck nach dem Aufstehen

Halsreizung

Schwellung entlang einer Vene

Rötung entlang einer Vene

Schmerzen entlang einer Vene

stark verminderte Harnmenge

Ansteig von Kreatinin im Blut

Ansteig von Harnsäure im Blut

hohe Konzentration von Calcium im Blut

hohe Konzentration von Fetten im Blut

hohe Konzentration von Natrium im Blut

Selten  (0,01 - 0,1%)

unregelmäßiger Herzschlag

Leberfunktionsstörungen

spontane Blutungen

Sehr selten  (0 - 0,01%)

Schwäche

Fieber

Atembeschwerden

Anschwellen der Zunge

Anschwellen des Gesichts

Anschwellen der Lippen

Angioödem

Allergische Reaktion

drückende Schmerzen in der Brust

Blaue Flecken

häufige Infektionen

Steifheit

Nicht bekannt

Änderungen in Bluttests für die Nierenfunktion

niedriger Spiegel an roten Blutkörperchen

Erhöhung des Kaliums im Blut

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