Sertralin für Angst- und Panikattacken

Medikament für Krankheit / Anwendungsgebiet

Insgesamt haben wir 454 Einträge zu Angst- und Panikattacken. Bei 10% wurde Sertralin eingesetzt.

Wir haben 46 Patienten Berichte zu Angst- und Panikattacken in Verbindung mit Sertralin.

Prozentualer Anteil 71%29%
Durchschnittliche Größe in cm167183
Durchschnittliches Gewicht in kg6593
Durchschnittliches Alter in Jahren3436
Durchschnittlicher BMIin kg/m223,1027,62

Wo kann man Sertralin kaufen?

Sertralin ist in vielen Apotheken erhältlich. Hier finden Sie das Medikament zum günstigsten Preis.

Nebenwirkungen, die beim Einsatz von Sertralin für Angst- und Panikattacken auftraten:

Libidoverlust (7/46)
15%
Übelkeit (7/46)
15%
Müdigkeit (6/46)
13%
Appetitlosigkeit (5/46)
11%
Kopfschmerzen (5/46)
11%
Schwindel (5/46)
11%
Durchfall (4/46)
9%
Gewichtszunahme (4/46)
9%
Mundtrockenheit (3/46)
7%

Anzahl der Nennungen der Nebenwirkung bezogen auf die Anzahl der Berichte bei sanego

Folgende Berichte über den Einsatz von Sertralin für Angst- und Panikattacken liegen vor:

 

Sertralin für Depression, Angststörungen, Schlafstörungen, Angst- und Panikattacken

Ich habe in den letzen zwei Monaten meiner Schwangerschaft vor Angst kaum mehr als eine halbe Stunde geschlafen, oft gar nicht. Ich hatte also massive Ängste die sich für mich teilweise manisch/psychotisch anfühlten. Ein Alltag war nicht möglich, ich habe fast die ganze Zeit im Krankenhaus verbracht. Kein Arzt hat sich aufgrund der Schwangerschaft getraut mir Schlafmittel oder andere Medikamente zu geben. Ich habe nur noch geheult, hab trotz Schwangerschaft und Freude über das Baby kaum Sinn im Leben gesehen und war komplett verzweifelt. Nach der Geburt habe ich Sertralin (erste Woche 25mg, dann 50mg morgens) bekommen und in den ersten drei Wochen 0,5 MG Tavor. Ich hatte kaum Nebenwirkungen bzw. es war echt schwer zu sagen was Nebenwirkung war und was noch vom Schlafmangel kam. Was ich hatte: zwei Wochen innere Unruhe, in Schüben, selten leichter Schwindel und etwas Kopfschmerzen. Das wusste ich vorher und hatte große Angst vor der Unruhe weil die sowieso schon unerträglich war. Grundsätzlich hätte ich große Angst vor Medikamente. Aber ich würde eines besseren belehrt. Tag für...

Sertralin bei Depression, Angststörungen, Schlafstörungen, Angst- und Panikattacken

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
SertralinDepression, Angststörungen, Schlafstörungen, Angst- und Panikattacken11 Monate

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Ich habe in den letzen zwei Monaten meiner Schwangerschaft vor Angst kaum mehr als eine halbe Stunde geschlafen, oft gar nicht. Ich hatte also massive Ängste die sich für mich teilweise manisch/psychotisch anfühlten. Ein Alltag war nicht möglich, ich habe fast die ganze Zeit im Krankenhaus verbracht. Kein Arzt hat sich aufgrund der Schwangerschaft getraut mir Schlafmittel oder andere Medikamente zu geben. Ich habe nur noch geheult, hab trotz Schwangerschaft und Freude über das Baby kaum Sinn im Leben gesehen und war komplett verzweifelt.
Nach der Geburt habe ich Sertralin (erste Woche 25mg, dann 50mg morgens) bekommen und in den ersten drei Wochen 0,5 MG Tavor.
Ich hatte kaum Nebenwirkungen bzw. es war echt schwer zu sagen was Nebenwirkung war und was noch vom Schlafmangel kam. Was ich hatte: zwei Wochen innere Unruhe, in Schüben, selten leichter Schwindel und etwas Kopfschmerzen. Das wusste ich vorher und hatte große Angst vor der Unruhe weil die sowieso schon unerträglich war. Grundsätzlich hätte ich große Angst vor Medikamente. Aber ich würde eines besseren belehrt.
Tag für Tag fühlte ich mich besser. Ich heulte zwar noch und das Leben war nicht plötzlich rosig aber ich gewann ein bisschen Gelassenheit und Zuversicht Zurück, ich war weniger angespannt und konnte besser mit meinen Ängsten umgehen. Nach drei Wochen konnte ich das Tavor absetzen.
Mein Sohn war aufgrund der Frühgeburt 6 Wochen lang im Krankenhaus und ich habe es geschafft jeden Tag viele viele Stunden dort zu verbringen, alle drei Stunden Milch abzupumpen und wieder einen (herausfordernden) Alltag zu haben. Dank Sertralin konnte ich überhaupt Mama sein, es hat mir mein Leben zurückgegeben.

Eingetragen am 13.10.2020 als Datensatz 99965
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Bewertung der Medikamente durch den Eintragenden:

Sertralin
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Wirkstoffe der Medikamente:

Sertralin

Patientendaten:

Geburtsjahr:1988 
Größe (cm):167 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):47
Geschlecht:weiblich

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Sertralin für Depression, Zwangsstörung, Angst- und Panikattacken

Derzeit befinde ich mich in einer Tagesklinik. Dort hat man unter anderem auch Sertralin ausprobiert. Ich kann sowohl gutes, als auch schlechtes berichten. Zuerst zum guten: Sertralin hat meine Angststörung eindeutig gemildert. Panikattacken hatte ich keine mehr. Zudem habe ich eine kleine Stärkung des Antriebs gemerkt und die depressiven Gedanken waren nicht mehr so intensiv. Grundsätzlich hat dieses Medikament also eine sehr gute Wirkung. Wenn da nicht diese Nebenwirkungen wären. Neben Gewichtszunahme durch Heißhunger, Tinitus, Unruhe und vollständigem Verlust der Libido, habe ich mich immer etwas benebelt gefühlt. Einerseits war das sehr hilfreich bezüglich den Ängsten und Zwängen, die konnten mir nicht mehr so viel ab. Allerdings hat mich auch alles andere nicht sonderlich mehr „erreicht“. Schweren Herzens habe ich mich also am Ende gegen Sertralin entschieden. Die Nebenwirkungen waren für mich dann doch zu ausgeprägt.

Sertralin bei Depression, Zwangsstörung, Angst- und Panikattacken

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
SertralinDepression, Zwangsstörung, Angst- und Panikattacken8 Wochen

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Derzeit befinde ich mich in einer Tagesklinik. Dort hat man unter anderem auch Sertralin ausprobiert. Ich kann sowohl gutes, als auch schlechtes berichten. Zuerst zum guten: Sertralin hat meine Angststörung eindeutig gemildert. Panikattacken hatte ich keine mehr. Zudem habe ich eine kleine Stärkung des Antriebs gemerkt und die depressiven Gedanken waren nicht mehr so intensiv.
Grundsätzlich hat dieses Medikament also eine sehr gute Wirkung.
Wenn da nicht diese Nebenwirkungen wären. Neben Gewichtszunahme durch Heißhunger, Tinitus, Unruhe und vollständigem Verlust der Libido, habe ich mich immer etwas benebelt gefühlt. Einerseits war das sehr hilfreich bezüglich den Ängsten und Zwängen, die konnten mir nicht mehr so viel ab. Allerdings hat mich auch alles andere nicht sonderlich mehr „erreicht“. Schweren Herzens habe ich mich also am Ende gegen Sertralin entschieden. Die Nebenwirkungen waren für mich dann doch zu ausgeprägt.

Eingetragen am 07.07.2020 als Datensatz 98292
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Bewertung der Medikamente durch den Eintragenden:

Sertralin
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Wirkstoffe der Medikamente:

Sertralin

Patientendaten:

Geburtsjahr:1993 
Größe (cm):170 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):95
Geschlecht:weiblich

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Sertralin für Depression, Angst- und Panikattacken

Nach 14 jährige Einnahme von Citalopram habe ich mich entschlossen das Medikament zu wechseln mit der Hoffnung es könnte vielleicht noch besser werden. Ich habe zu Sertralin gewechselt mit großem Hoffnung. Nach 3 Monaten lange Einnahme bin ich wieder auf Citalopram (kenne daweil nichts besseres). Am Anfang der Einnahme von Sertralin war noch alles ok leider keine Wirkung. Erhöhung auf 100mg hat Nebenwirkungen mit sich gebracht. Herzrasen bis geht nicht mehr erste 2 Wochen. Arzt sagte ich soll dem Medikament eine Chance geben. Das habe ich gemacht, leider mein Zustand war von Tag zu Tag schlimmer. Starke Sehprobleme, ohne Brille zum Lesen war ich fast blind.. Alles verschwommen. Ständige Verstopfung. Nach 2 Monaten Einnahme kommen alle meine Probleme zurück was ich mit Citalopram nicht hatte. Ich bekam wieder Angstzustände, emotional labil, null Konzentration, Schlafprobleme. Deswegen habe ich nach 3 Monaten zu Citalopram wieder gewechselt. Mit dem Citalopram war ich manchmal leicht depressiv Deswegen wollte ich etwas anderes probieren. Mit dem Sertralin hat sich mein...

Sertralin bei Depression, Angst- und Panikattacken

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
SertralinDepression, Angst- und Panikattacken90 Tage

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Nach 14 jährige Einnahme von Citalopram habe ich mich entschlossen das Medikament zu wechseln mit der Hoffnung es könnte vielleicht noch besser werden.
Ich habe zu Sertralin gewechselt mit großem Hoffnung. Nach 3 Monaten lange Einnahme bin ich wieder auf Citalopram (kenne daweil nichts besseres).
Am Anfang der Einnahme von Sertralin war noch alles ok leider keine Wirkung. Erhöhung auf 100mg hat Nebenwirkungen mit sich gebracht. Herzrasen bis geht nicht mehr erste 2 Wochen. Arzt sagte ich soll dem Medikament eine Chance geben. Das habe ich gemacht, leider mein Zustand war von Tag zu Tag schlimmer. Starke Sehprobleme, ohne Brille zum Lesen war ich fast blind.. Alles verschwommen. Ständige Verstopfung.
Nach 2 Monaten Einnahme kommen alle meine Probleme zurück was ich mit Citalopram nicht hatte. Ich bekam wieder Angstzustände, emotional labil, null Konzentration, Schlafprobleme.
Deswegen habe ich nach 3 Monaten zu Citalopram wieder gewechselt.
Mit dem Citalopram war ich manchmal leicht depressiv Deswegen wollte ich etwas anderes probieren.
Mit dem Sertralin hat sich mein Zustand sehr verschlimmert.
Bin froh dass ich wieder Citalopram nehme. Nach 2 Woche extreme Besserung.

Eingetragen am 18.07.2021 als Datensatz 105658
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Sertralin
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Wirkstoffe der Medikamente:

Sertralin

Patientendaten:

Geburtsjahr:1979 
Größe (cm):153 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):56
Geschlecht:-

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Sertralin für Angst- und Panikattacken, Depression mit Panikstörung

Alles Begann mit Herzrasen und Schlafstörungen, Gastritisschüben, chr. Kreuzschmerzen und Knieschmerzen, dann wurde ich immer depressiver bald konnte ich gar nicht mehr aufkommen um nötiges zu erledigen. Nichts freute mich mehr kein positiver Gedanke war mehr zu fassen. Dann kam unbegründete Angst zu Tage, über Nacht, schreckte vor dem Einschlafen immer hoch. Pures Adrenalin schoss mir durch den Körper. Die ersten schlimmen Panikattacken fingen 1 Woche danach an. Durch chronischen Stress und Belastung hatte ich eine mittelschwere Depression entwickelt sowie starker generalisierten Angstzustände und Panikattacken den ganzen Tag und die ganze Nacht mit gestörten Schlaf durchgehend blieb mir nichts anderes übrig das von meinem Psychiater verordnete AD zu nehmen. Es hat mir somit extrem grosse Anstrengungen (Herzrasen, Brennen, Angst im Kopf zu Sterben, Atemnot..) genommen, von wegen dies ist gedanklich kontrollierbar. zuerst 25 mg nach 2 Wochen 50 mg. Der Sprung von 25 auf 50 war sehr heftig mit Nebenwirkungen verbunden. Depressivste Agitiertheit die ich zuvor nicht von mir selbst...

Sertralin bei Angst- und Panikattacken, Depression mit Panikstörung

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
SertralinAngst- und Panikattacken, Depression mit Panikstörung6 Monate

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Alles Begann mit Herzrasen und Schlafstörungen, Gastritisschüben, chr. Kreuzschmerzen und Knieschmerzen, dann wurde ich immer depressiver bald konnte ich gar nicht mehr aufkommen um nötiges zu erledigen. Nichts freute mich mehr kein positiver Gedanke war mehr zu fassen. Dann kam unbegründete Angst zu Tage, über Nacht, schreckte vor dem Einschlafen immer hoch. Pures Adrenalin schoss mir durch den Körper. Die ersten schlimmen Panikattacken fingen 1 Woche danach an. Durch chronischen Stress und Belastung hatte ich eine mittelschwere Depression entwickelt sowie starker generalisierten Angstzustände und Panikattacken den ganzen Tag und die ganze Nacht mit gestörten Schlaf durchgehend blieb mir nichts anderes übrig das von meinem Psychiater verordnete AD zu nehmen. Es hat mir somit extrem grosse Anstrengungen (Herzrasen, Brennen, Angst im Kopf zu Sterben, Atemnot..) genommen, von wegen dies ist gedanklich kontrollierbar. zuerst 25 mg nach 2 Wochen 50 mg. Der Sprung von 25 auf 50 war sehr heftig mit Nebenwirkungen verbunden. Depressivste Agitiertheit die ich zuvor nicht von mir selbst kannte. Auch Selbstmordgedanken, ich hatte in dem Wahn schwer krank zu sein alles wichtige notiert für meine Familie falls ich nicht doch unerwartet abkratzen sollte. Starke Verkrampfung von Kopf bis Fuss, 8kg in 1 Woche abgenommen, da ich nichts mehr Essen wollte konnte, es schmeckte nichts mehr. Starkes Sodbrennen Reflux sowie Durchfall haben mich lange begleitet, wobei ich mir nicht sicher bin, ob das Sodbrennen nicht doch ein Panikattackensymptom war. Was soll ich sagen nach 4 Wochen 50 mg passable Wirkung und es geht mir gutm. Nehme zusätzlich aufgrund von massiver Schlaflosigkeit die sich immerweiter verschlimmert hat, Melperon 100mg zur Nacht untertags bei Bedarf sowie Pregabalin 150mg zum Einschlafen was zuvor mein Hauptmedikament gegen die Angstgedanken war. Dominal 80mg welches nur Verstärkt, ich hoffe die Störungen entweder durch die Depri oder Sertralin, bereinigen sich bald. Ich bin positiver als jemals zuvor trotz schlafloser Nächte. Hoffe dass die Schlaflosigkeit nachlässt. Sertralin ist sonst Top!

Eingetragen am 28.06.2021 als Datensatz 105274
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Bewertung der Medikamente durch den Eintragenden:

Sertralin
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Wirkstoffe der Medikamente:

Sertralin

Patientendaten:

Geburtsjahr:1987 
Größe (cm):178 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):73
Geschlecht:weiblich

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Sertralin für Depression, Bulimie, Somatoforme Störungen, Angst- und Panikattacken

Zu Beginn der Einnahme hatte ich zunächst Appetitlosigkeit bis hin zu gar keinem Hungergefühl. Dadurch verlor ich enorm an Gewicht. 16 Kilo sind es nun. Kam mir bei meiner Erkrankung (Bulimie) jedoch gelegen. Ich fühlte mich gut und wurde ruhiger, die Panikattacken verschwanden und der Gedanke schwer krank zu sein. Jetzt kämpfe ich gegen meinen Endgegner deswegen weiß ich nicht ob ich den starken Haarausfall meiner Krankheit oder dem Medikament in die Schuhe schieben soll. An manchen Tagen bin ich total motiviert und nicht zu stoppen und dann hab ich Tage da möchte ich meine Ruhe und lasse mich auch fast nicht aus der Ruhe bringen. Verdauungsstörungen hab ich jedoch seit kurzem eine Mischung aus Durchfall und Verstopfung und weniger Lust auf Sex, ich bekomme leichter blaue Flecken aber im Großen und Ganzen ist es ein sehr gutes Medikament.

Sertralin bei Depression, Bulimie, Somatoforme Störungen, Angst- und Panikattacken

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
SertralinDepression, Bulimie, Somatoforme Störungen, Angst- und Panikattacken6 Monate

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Zu Beginn der Einnahme hatte ich zunächst Appetitlosigkeit bis hin zu gar keinem Hungergefühl. Dadurch verlor ich enorm an Gewicht. 16 Kilo sind es nun. Kam mir bei meiner Erkrankung (Bulimie) jedoch gelegen. Ich fühlte mich gut und wurde ruhiger, die Panikattacken verschwanden und der Gedanke schwer krank zu sein. Jetzt kämpfe ich gegen meinen Endgegner deswegen weiß ich nicht ob ich den starken Haarausfall meiner Krankheit oder dem Medikament in die Schuhe schieben soll. An manchen Tagen bin ich total motiviert und nicht zu stoppen und dann hab ich Tage da möchte ich meine Ruhe und lasse mich auch fast nicht aus der Ruhe bringen. Verdauungsstörungen hab ich jedoch seit kurzem eine Mischung aus Durchfall und Verstopfung und weniger Lust auf Sex, ich bekomme leichter blaue Flecken aber im Großen und Ganzen ist es ein sehr gutes Medikament.

Eingetragen am 21.06.2020 als Datensatz 97988
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Bewertung der Medikamente durch den Eintragenden:

Sertralin
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Wirkstoffe der Medikamente:

Sertralin

Patientendaten:

Geburtsjahr:1989 
Größe (cm):174 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):59
Geschlecht:weiblich

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Sertralin für Zwangsstörung, Angst- und Panikattacken mit Haarausfall, Herzrasen, Appetitlosigkeit, Panikattacken, Restless-Legs-Syndrom, Libidostörungen, Herzklopfen, starke Müdigkeit

„Einschleichen“ war der absolute Horror, stündliche Angstattacken, stündlich Herzklopfen und Herzrasen, nach ca. 2-3 Wochen immernoch totale Anfangsverschlimmerung. Manchmal paranoide Zustände mit Realitätsverlust und extrem schwieriges beruhigen in diesen Zuständen. Libidostörungen, jedoch nach einigen Wochen Besserung.., anfängliche Lymphdrüsenveregrößerung, Haarausfall, Pupillenvergrösserung, Appetitlosigkeit.. Nach 4 Wochen (100mg) keine einzige Panikattacke mehr und Zwänge sind viel besser weshalb ich auch bei der Wirksamkeit hoch bewertet habe. Trotzdem komisches Ich-entfremdetes Gefühl und Gefühl von „nicht an mich herankommen“. Meditieren zum Beispiel brachte gar nichts mehr, weil ich mich einfach nicht mehr so spürte. Auf 100mg starke Müdigkeit, kaum aushaltbar im Berufsalltag. Von ungf 3 mal Sport in der Woche zu 0 mal runter, weil ich einfach zu wenig Energie hatte. Dazu schwand die Motivation dazu, da Sport nur noch ganz geringe positiven Gefühle freisetzte. Lag bestimmt an der übermäßig hohen Konzentration an Serotonin durch Sertralin, denn wo wohl schon zu viel...

Sertralin bei Zwangsstörung, Angst- und Panikattacken

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
SertralinZwangsstörung, Angst- und Panikattacken4 Monate

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

„Einschleichen“ war der absolute Horror, stündliche Angstattacken, stündlich Herzklopfen und Herzrasen, nach ca. 2-3 Wochen immernoch totale Anfangsverschlimmerung. Manchmal paranoide Zustände mit Realitätsverlust und extrem schwieriges beruhigen in diesen Zuständen. Libidostörungen, jedoch nach einigen Wochen Besserung.., anfängliche Lymphdrüsenveregrößerung, Haarausfall, Pupillenvergrösserung, Appetitlosigkeit..
Nach 4 Wochen (100mg) keine einzige Panikattacke mehr und Zwänge sind viel besser weshalb ich auch bei der Wirksamkeit hoch bewertet habe. Trotzdem komisches Ich-entfremdetes Gefühl und Gefühl von „nicht an mich herankommen“. Meditieren zum Beispiel brachte gar nichts mehr, weil ich mich einfach nicht mehr so spürte.
Auf 100mg starke Müdigkeit, kaum aushaltbar im Berufsalltag. Von ungf 3 mal Sport in der Woche zu 0 mal runter, weil ich einfach zu wenig Energie hatte. Dazu schwand die Motivation dazu, da Sport nur noch ganz geringe positiven Gefühle freisetzte. Lag bestimmt an der übermäßig hohen Konzentration an Serotonin durch Sertralin, denn wo wohl schon zu viel ist, kann nicht mehr viel ausgeschüttet werden..
Auf 50mg aufhaltbare Müdigkeit, durch die Reduktion natürlich spürbare Verstärkung der Zwangs Symptomatik, jedoch bin ich froh mich wieder mehr zu spüren und etwas von meiner Energie zurück zu haben.
Zurzeit Restless Legs Syndrom und weiterhin Müdigkeit und Haarausfall..
Ich bin froh wenn ich die Tabletten hoffentlich bald wieder los bin.
Wenn’s gar nicht mehr anders geht, ist Sertralin für mich jetzt schon das zweite Mal eine Rettung gewesen, nach der diesmaligen Einstellungsphase jedoch nicht ein drittes Mal vertretbar für mich.

Eingetragen am 12.09.2018 als Datensatz 85651
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

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Bewertung der Medikamente durch den Eintragenden:

Sertralin
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Wirkstoffe der Medikamente:

Sertralin

Patientendaten:

Geburtsjahr:1992 
Größe (cm):165 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):52
Geschlecht:weiblich

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Sertralin für Angst- und Panikattacken

Da ich zu Beginn meiner Behandlung so viel hier auf dieser Seite recherchiert habe (wie vermutlich die meisten) wollte ich in Form meiner Erfahrungen auch etwas zurück geben. Vor der Behandlung hatte ich eine starke Angst und panikstörung die so schlimm war das beinahe alles eine Herausforderung darstellte. Im Supermarkt an der Kasse stehen, unter Leuten sein oder in der Uni sitzen all das war unaufhaltsam. Ich muss sagen ich habe mich lange gegen Medikamente gesträubt aber als es dann so schlimm wurde das ich kaum aus dem Haus konnte willigte ich schließlich ein. Der Anfang war wirklich sehr unangenehm. Ca einen Monat hatte ich starke Nebenwirkungen wie Unruhe, Durchfall, Übelkeit, Alpträume, Stimmungsschwankungen usw. Diese Nebenwirkungen legten sich ganz plötzlich nach ca einem Monat. Danach ging es mir schleichend besser aber noch nicht wirklich gut. Ich konnte zwar mit Überwindung wieder das meiste machen doch es war stets eine Überwindung. Nach ca 3 Monaten erhöhte ich mit Absprache meiner Psychiaterin die Dosis auf 75mg. Nach der Erhöhung merkte ich ca 1 Woche wieder mehr...

Sertralin bei Angst- und Panikattacken

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
SertralinAngst- und Panikattacken5 Monate

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Da ich zu Beginn meiner Behandlung so viel hier auf dieser Seite recherchiert habe (wie vermutlich die meisten) wollte ich in Form meiner Erfahrungen auch etwas zurück geben. Vor der Behandlung hatte ich eine starke Angst und panikstörung die so schlimm war das beinahe alles eine Herausforderung darstellte. Im Supermarkt an der Kasse stehen, unter Leuten sein oder in der Uni sitzen all das war unaufhaltsam. Ich muss sagen ich habe mich lange gegen Medikamente gesträubt aber als es dann so schlimm wurde das ich kaum aus dem Haus konnte willigte ich schließlich ein. Der Anfang war wirklich sehr unangenehm. Ca einen Monat hatte ich starke Nebenwirkungen wie Unruhe, Durchfall, Übelkeit, Alpträume, Stimmungsschwankungen usw. Diese Nebenwirkungen legten sich ganz plötzlich nach ca einem Monat. Danach ging es mir schleichend besser aber noch nicht wirklich gut. Ich konnte zwar mit Überwindung wieder das meiste machen doch es war stets eine Überwindung. Nach ca 3 Monaten erhöhte ich mit Absprache meiner Psychiaterin die Dosis auf 75mg. Nach der Erhöhung merkte ich ca 1 Woche wieder mehr Nebenwirkungen und auch vermehrte Angst. Allerdings wurde mein Zustand danach sehr viel besser! Innerhalb eines Monats verschwand dann fast meine angststörung komplett und ich kann wieder in Restaurant oder den ganzen Tag unter Leuten sein und habe sogar großen Spaß daran! Ich kann nur jedem empfehlen sich nicht entmutigen zu lassen falls es bei einem nicht so schnell wirkt bei mir dauerte es auch fast 4 Monate bis ich eine richtige Besserung spürte aber es lohnt sich für ein angstfreies Leben! Nebenwirkungen hab ich fast keine mehr außer gelegentliche Bauchschmerzen aber ob die vom Sertralin kommen weiß ich nicht eindeutig.

Eingetragen am 12.07.2020 als Datensatz 98394
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Bewertung der Medikamente durch den Eintragenden:

Sertralin
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Wirkstoffe der Medikamente:

Sertralin

Patientendaten:

Geburtsjahr:1997 
Größe (cm):182 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):78
Geschlecht:männlich

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Sertralin für Angststörungen, Angst- und Panikattacken

Ich habe Sertralin 4 Tage genommen, jeweils morgens 25mg, hatte diese von meinem Neurologen verschrieben bekommen. Es kann Einbildung sein oder nicht aber mir ging es mit den Tabletten gar nicht gut. Ich hatte alle paar Stunden furchtbare Panikattacken bei denen ich das Gefühl hatte von innen förmlich zu verbrennen. Die Schmerzen in den Nerven waren unerträglich und ich hatte verstärkt das Gefühl durchzudrehen. Ich muss aber sagen, dass es zwischen diesen „Zuständen“ deutlich besser ging als in den Wochen zuvor, aber dennoch für mich keine Option! Nach 4 Tagen habe ich die Tabletten abgesetzt und habe von meiner Psychiaterin Duloxetin 30mg verschrieben bekommen. Mit denen geht es mir deutlich besser! Keine einzige Panikattacke und kaum Nebenwirkungen. Ich hoffe es bleibt so. Kopf hoch und haltet durch!

Sertralin bei Angststörungen, Angst- und Panikattacken

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
SertralinAngststörungen, Angst- und Panikattacken4 Tage

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Ich habe Sertralin 4 Tage genommen, jeweils morgens 25mg, hatte diese von meinem Neurologen verschrieben bekommen. Es kann Einbildung sein oder nicht aber mir ging es mit den Tabletten gar nicht gut. Ich hatte alle paar Stunden furchtbare Panikattacken bei denen ich das Gefühl hatte von innen förmlich zu verbrennen. Die Schmerzen in den Nerven waren unerträglich und ich hatte verstärkt das Gefühl durchzudrehen. Ich muss aber sagen, dass es zwischen diesen „Zuständen“ deutlich besser ging als in den Wochen zuvor, aber dennoch für mich keine Option! Nach 4 Tagen habe ich die Tabletten abgesetzt und habe von meiner Psychiaterin Duloxetin 30mg verschrieben bekommen. Mit denen geht es mir deutlich besser! Keine einzige Panikattacke und kaum Nebenwirkungen. Ich hoffe es bleibt so.
Kopf hoch und haltet durch!

Eingetragen am 23.12.2019 als Datensatz 94318
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Bewertung der Medikamente durch den Eintragenden:

Sertralin
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Wirkstoffe der Medikamente:

Sertralin

Patientendaten:

Geburtsjahr:- 
Größe (cm):168 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):54
Geschlecht:weiblich

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Sertralin für Angst- und Panikattacken

Erst einmal vorneweg: Dies wird ein positiver Beitrag zu Sertralin. Nehme es nun seit 2 Monaten. Dosis: 50mg/Tag Einstiegsdosis (was im nachhinein zu hoch war, da man eigentlich mit 25mg/Tag starten sollte). Nach 1 Monat Dosissteigerung auf 75mg/Tag und eine Woche darauf auf die Zieldosis 100mg/Tag. Grund der Anwendung: Ich hatte in meinem Leben schon einige Panikattacken, welche ich jedoch ohne Medikamente gut "aushalten" konnte. Habe mich zudem gegen Antidepressiva gesträubt, da ich Angst vor den möglichen Nebenwirkungen hatte. Jedoch wurden diese durch zunehmenden Stress und meiner Agoraphobie/sozialen Angststörung kaum mehr aushaltbar: ich hatte in der Nacht höchstens 2 Stunden Schlaf, Panikattacken kamen stündlich (sowohl am Tag als auch in der Nacht) und ich konnte wirklich überhaupt garnichts mehr tun. Ich war wie gefesselt in meinem Bett und konnte das Haus nicht mehr verlassen. Selbst Dinge im Haushalt konnte ich nicht mehr erledigen. Letzen Endes konnte es so nicht mehr weitergehen und ich war gezwungen etwas zu unternehmen. Ich bin in Behandlung bei meinem...

Sertralin bei Angst- und Panikattacken

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
SertralinAngst- und Panikattacken2 Monate

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Erst einmal vorneweg: Dies wird ein positiver Beitrag zu Sertralin. Nehme es nun seit 2 Monaten.

Dosis: 50mg/Tag Einstiegsdosis (was im nachhinein zu hoch war, da man eigentlich mit 25mg/Tag starten sollte). Nach 1 Monat Dosissteigerung auf 75mg/Tag und eine Woche darauf auf die Zieldosis 100mg/Tag.

Grund der Anwendung: Ich hatte in meinem Leben schon einige Panikattacken, welche ich jedoch ohne Medikamente gut "aushalten" konnte. Habe mich zudem gegen Antidepressiva gesträubt, da ich Angst vor den möglichen Nebenwirkungen hatte. Jedoch wurden diese durch zunehmenden Stress und meiner Agoraphobie/sozialen Angststörung kaum mehr aushaltbar: ich hatte in der Nacht höchstens 2 Stunden Schlaf, Panikattacken kamen stündlich (sowohl am Tag als auch in der Nacht) und ich konnte wirklich überhaupt garnichts mehr tun. Ich war wie gefesselt in meinem Bett und konnte das Haus nicht mehr verlassen. Selbst Dinge im Haushalt konnte ich nicht mehr erledigen. Letzen Endes konnte es so nicht mehr weitergehen und ich war gezwungen etwas zu unternehmen. Ich bin in Behandlung bei meinem Hausarzt und er hat mir dann das SSRI Sertralin verschrieben.

Verlauf der Behandlung: Die ersten 2 bis 3 Wochen waren der absolute Horror. Mein Arzt hatte mich schon vorgewarnt, dass es gerade zu Beginn zu einer Erstverschlimmerung der Symptome kommen kann. Ich hätte jedoch nie gedacht, dass es so schlimm wird.
Die Nebenwirkungen waren Herzrasen, Zitteranfälle, Schlaflosigkeit, verstärkte Panikattacken, Übelkeit und Appetitlosigkeit (habe in einer Woche 7kg angenommen), ein Gefühl, komplett den Verstand zu verlieren, sehr wirre Gedanken. Der Grund dafür war wie oben schon beschrieben die relativ hohe Einstiegsdosis. Deshalb kann ich gerade bei einer Angst und Panikstörung den Einstieg mit 25mg/Tag empfehlen, um dieser Erstverschlimmerung ein wenig entgegen zu wirken. Wäre es zu dieser Zeit nach mir gegangen, hätte ich das Medikament sofort wieder abgesetzt. Zum Glück hat mir mein Arzt Mut zugesprochen und ich habe es weiterhin genommen, denn Schritt für Schritt ließen die Nebenwirkungen nach. Es ging mir von Woche zu Woche besser und mit der Dosissteigerung auf 100mg/Tag hatte ich bis heute keine Panikattacke mehr. Die Angst ist auch abgeflacht. Sie ist zwar nicht ganz verschwunden, jedoch so erträglich, dass man damit arbeiten kann z.B durch Therapie, Entspannungstechniken, Meditation, usw.
Und das ist auch gut so, denn Medikamente alleine helfen einen nur vorübergehend. Eine Kombination mit Psychotherapie und anderen Methoden (ich liebe es z.B. zu meditieren) ist daher enorm wichtig, um den Umgang mit der Angst zu erlernen.
Heute geht es mir wieder sehr gut. Ich kann mich mit Freunden treffen, kann Sport treiben, an meinen Ängsten arbeiten, Dinge unternehmen und ab nächster Woche auch wieder zum Arbeiten zu gehen. Und das alles dank Sertralin!!

Fazit: Das Sertralin hilft mir enorm. Ich habe wieder mehr Antrieb. Meine Angstsymptomatik ist viel erträglicher und ich habe wieder mehr Antrieb im Alltag. Die einzigste Nebenwirkung die ich noch verspüre ist mein schlechter Schlaf, aber damit kann ich momentan gut leben. Das Sertralin ist aber nur unterstützend. Wer langzeitig wieder gesund leben möchte und auch irgendwann ohne die Tabletten zruecht kommen will, der sollte eine Psychotherapie beginnen. Ich werde es auf jedenfall noch eine Weile nehmen und hoffe, dass es weiterhin so gut wirkt.

Ein letzter Tipp: Habe während der Erstverschlimmerung Benzos bekommen (Lorazepam). Diese lindern die Angstsymptomatik sehr stark und machen das ganze um einiges erträglicher. Jedoch sind diese Medikamente keine Langzeitlösung, weil sie abhängig machen können. Habe diese mittlerweile angesetzt, waren jedoch zu Beginn eine super Unterstützung.

Liebe Grüße und ich wünsche euch allen eine gute Besserung. Ihr schafft das und wenn das Sertralin bei euch nicht wirken sollte, gibt es noch viele andere Medikamente die helfen. Haltet durch ️^^

Eingetragen am 30.05.2021 als Datensatz 104693
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Bewertung der Medikamente durch den Eintragenden:

Sertralin
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Wirkstoffe der Medikamente:

Sertralin

Patientendaten:

Geburtsjahr:1999 
Größe (cm):182 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):75
Geschlecht:männlich

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Sertralin für Angst- und Panikattacken

Ich nehme Sertralin seit ca. 1 Jahr gegen meine Angststörung. Ich habe viele Jahre ganz viele Situationen gemieden aus Angst vor einer Panikattacke, ich litt oft unter Schwindel - aber ich habe dies eben so hingenommen und meinen Alltag, oft unter großer innerer Anspannung, gemeistert. Bis meine Panikattacken sich durch Stress im Job und privat derart vermehrt haben, dass ich mich entschieden habe zum Arzt zu gehen. Ich wollte eigentlich nur ein beruhigendes Medikament, bekommen habe ich Sertralin. Ich habe mit 25mg begonnen und habe wöchentlich um 25mg erhöht, bis zu der Zieldosis von 100mg. Die anfänglichen Nebenwirkungen waren oft wirklich schwer erträglich. Ab einer Dosis von 50mg litt ich unter extrem starker innerer Unruhe, Durchfall, Schwindel und Benommenheit. Was mich jedoch fast verzweifeln ließ war, dass sich meine Angststörung verschlimmert hat. Ich musste mich im ersten Monat oft krank schreiben lassen und auf der Arbeit hielt ich es mehr schlecht als recht mit Tavor aus. Ich hätte die Behandlung sicher abgebrochen wenn meine Ärzte mir nicht immer wieder...

Sertralin bei Angst- und Panikattacken

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
SertralinAngst- und Panikattacken1 Jahre

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Ich nehme Sertralin seit ca. 1 Jahr gegen meine Angststörung.
Ich habe viele Jahre ganz viele Situationen gemieden aus Angst vor einer Panikattacke, ich litt oft unter Schwindel - aber ich habe dies eben so hingenommen und meinen Alltag, oft unter großer innerer Anspannung, gemeistert.
Bis meine Panikattacken sich durch Stress im Job und privat derart vermehrt haben, dass ich mich entschieden habe zum Arzt zu gehen. Ich wollte eigentlich nur ein beruhigendes Medikament, bekommen habe ich Sertralin.
Ich habe mit 25mg begonnen und habe wöchentlich um 25mg erhöht, bis zu der Zieldosis von 100mg.
Die anfänglichen Nebenwirkungen waren oft wirklich schwer erträglich. Ab einer Dosis von 50mg litt ich unter extrem starker innerer Unruhe, Durchfall, Schwindel und Benommenheit. Was mich jedoch fast verzweifeln ließ war, dass sich meine Angststörung verschlimmert hat. Ich musste mich im ersten Monat oft krank schreiben lassen und auf der Arbeit hielt ich es mehr schlecht als recht mit Tavor aus. Ich hätte die Behandlung sicher abgebrochen wenn meine Ärzte mir nicht immer wieder versichert hätten, dass dies normale Nebenwirkungen sind und vorbei gehen werden. Ich habe meinen Ärzten vertraut - Gott sei Dank muss ich heute sagen.
Nach etwa 1 Monat ging es mir deutlich besser! Die Wirkung steigerte sich in den folgenden Monaten noch, bis ich jetzt sagen kann, dass ich komplett Angstfrei bin!
Ich habe keinen Schwindel mehr, stehe entspannt an der Supermarktkasse, fahre Autobahn, kann durch die gut besuchte Innenstadt schlendern und halte Präsentationen - ohne Panikattacke.
Mein Bewusstsein ist nicht getrübt, ich fühle mich normal.
Einige Nachteile habe ich dennoch anzumerken:
1. Ich fühle mich umhüllt von einem angenehmen "Egal-Gefühl" und stressen mich kaum noch - bei mir hat sich dies im Geldbeutel bemerkbar gemacht. Ich habe, sagen wir mal, einen sorglosen Umgang mit Geld an den Tag gelegt. Aber:"Gefahr erkannt, Gefahr gebannt" - ich denke darauf sollte man bewusst achten.
2. Durchfall ca. 1 Stunde nach Einnahme. Wobei mir aufgefallen ist, wenn ich kurz vor Einnahme etwas esse(feste Nahrung, kein Joghurt o.ä.) bleibt diese Nebenwirkung aus.
3. Ein paar Kilo habe ich Anfangs zugenommen. Mir wurde erklärt, dass sich durch die beruhigende Wirkung der Stoffwechsel verlangsamt und man bei gleich bleibender Kalorienzufuhr dann zunimmt.
Ich habe die zusätzlichen Kilos trotz Sertralin wieder abnehmen können, aber ich würde jedem raten die Kalorienaufnahme von Beginn an dem verlangsamten Stoffwechsel anzupassen damit die Gewichtszunahme ausbleibt.
Alles in allem jedoch bin ich unheimlich dankbar für dieses Medikament und ich bereue es, nicht schon früher zum Arzt gegangen zu sein.
Ich möchte mit diesem Erfahrungsbericht besonders allen Mut machen, die sich gerade in der unangenehmen Phase des Einschleichens von Sertralin befinden: Haltet durch, es lohnt sich!

Eingetragen am 02.02.2020 als Datensatz 95217
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Geburtsjahr:1983 
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Sertralin für Angst- und Panikattacken

Moin moin, erst einmal vorweg, dies wird ein absolut positiver Beitrag über Sertralin. Die Vorgeschichte weniger. Im Jahr 2011 bin ich zum ersten Mal, auf Grund von einem abgebrochenem Studium und persönlich gesehener Aussichtslosigkeit, Opfer von Angstzuständen und Panikattacken geworden. Depressionen waren für mich ein Fremdwort. Daraufhin hat mir mein damaliger Hausarzt Citalopram verschrieben, was in einer final eingeschlichenen Dosis von 30mg auch gut geholfen hat. Ausser Durchfall, keine Nebenwirkungen. Diese Dosis habe ich für ein Jahr beibehalten und nach positiver Veränderung meiner Lebensverhältnisse bis auf eine, für mich als prophylaxisch beurteilte, Dosis von 5mg erhalten. Somit ging es mir bis Anfang 2020 gut. Nach Ausbruch der Corona-Krise habe ich mir schon gedacht: "Nah...ob ich das gut überstehe?" Habe ich wohl nicht. Nach meinem Besuch einer Psychologin, hat sich der Verdacht erhärtet. Anfang Mai habe ich Spannungskopfschmerzen und hohen Blutdruck bekommen. Ich bin einmal morgens um 3 Uhr aufgewacht und hatte einen Blutdruck von über 200 und bin ins...

Sertralin bei Angst- und Panikattacken

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
SertralinAngst- und Panikattacken28 Tage

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Moin moin,
erst einmal vorweg, dies wird ein absolut positiver Beitrag über Sertralin. Die Vorgeschichte weniger.
Im Jahr 2011 bin ich zum ersten Mal, auf Grund von einem abgebrochenem Studium und persönlich gesehener Aussichtslosigkeit, Opfer von Angstzuständen und Panikattacken geworden. Depressionen waren für mich ein Fremdwort. Daraufhin hat mir mein damaliger Hausarzt Citalopram verschrieben, was in einer final eingeschlichenen Dosis von 30mg auch gut geholfen hat. Ausser Durchfall, keine Nebenwirkungen. Diese Dosis habe ich für ein Jahr beibehalten und nach positiver Veränderung meiner Lebensverhältnisse bis auf eine, für mich als prophylaxisch beurteilte, Dosis von 5mg erhalten. Somit ging es mir bis Anfang 2020 gut.
Nach Ausbruch der Corona-Krise habe ich mir schon gedacht: "Nah...ob ich das gut überstehe?"
Habe ich wohl nicht. Nach meinem Besuch einer Psychologin, hat sich der Verdacht erhärtet. Anfang Mai habe ich Spannungskopfschmerzen und hohen Blutdruck bekommen. Ich bin einmal morgens um 3 Uhr aufgewacht und hatte einen Blutdruck von über 200 und bin ins Krankenhaus gefahren. 45 min später war alles wieder normal. Auch sonst wurde nichts gefunden.
Spätestens dann war mir klar, dass mit mir psychisch nicht alles im Lot ist. Habe davon meiner Hausärztin berichtet und mir wurde empfohlen Citalopram auf 10mg zu erhöhen. Das habe ich dann am Samstagmorgen begonnen. Daraufhin fing die schlimmste Zeit meines Lebens an. Ich habe plötzlich Depressionen und übelste Verschlimmerung aller Ängste bekommen und halbstündige Panikattacken vom feinsten. Somit habe ich 2 Wochen im Bett verbracht mit übelsten Depressionen, Angstzuständen, gepaart mit krassen Suizitgedanken. Habe versucht zwei Wochen mit der mir empfohlenen Medikation durchzuhalten, weil mir nach einem verzfeifeltem Anruf bei der örtlichen Klinik geraten wurde, es weiterzumachen "Es braucht halt Zeit bis es wirkt".
Nach 8 Wochen ohne Besserung aufgegeben. Habe mir einen örtlichen Psychiater gesucht und habe ihm alles erzählt. Er hat mir geraten die Dosis zu erhöhen und hat mir die gleichzeitige Einnahme von Opipramol, Promethazin und Lorazepam verschrieben. Somit war ich plötzlich mit 4 Medikamenten verseucht. Nachdem das alles nicht gefruchtet hat, wurde ich aus Sertralin umgestellt. Erste Woche 10mg Escitalopram und 50mg Sertralin, zweite Woche 5mg Escitalopram und 100mg Sertralin. Nach der ersten Einnahme von 50mg Sertralin ging es mir Stunden später gleich besser. Inzwischen habe ich auf 150mg Sertralin hochdosiert und das Escitalopram ganz weggelassen. Zum schlafen nehme ich noch ab und zu 25mg Promethazin und damit geht es mir ganz gut. Das ziehe ich jetzt bis 2021 durch und setze dann ab.

Eingetragen am 24.08.2020 als Datensatz 99108
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Sertralin für Depressionen, Angst- und Panikattacken mit Haarausfall, Zittern, Übelkeit, Mundtrockenheit, Sehstörungen, Speiseröhrenentzündung

Ich habe gleich nach der ersten Einnahme von 50 mg sertralin einen enormen durst verspürt. Die mundtrockenheit hielt aber nur 3-4 Tage an. Nach den ersten paar Tagen setzten Sehstörungen, Übelkeit und zittern ein. Das zittern interpretierte ich als Antriebssteigerung. Das war zwar sehr unangenehm aber ich wollte unbedingt durchhalten. Es folgte weiterhin eine Entzündung der Speiseröhre aber auch dem konnte ich noch stand halten. Leider bekam ich nach über drei Wochen Einnahme unangenehmes schwitzen worauf hin mir sehr unwohl wurde. Meine Nächte wurden immer kürzer, bis ich dann eine Nacht um 2 Uhr hoch schreckte und aufgrund des schweißausbruchs eine panikattacke erlitt. Meine Ärztin wollte sofort dass ich absetze weil sie das seratonin Syndrom dahinter vermutete

Sertralin bei Depressionen, Angst- und Panikattacken

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
SertralinDepressionen, Angst- und Panikattacken26 Tage

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Ich habe gleich nach der ersten Einnahme von 50 mg sertralin einen enormen durst verspürt. Die mundtrockenheit hielt aber nur 3-4 Tage an. Nach den ersten paar Tagen setzten Sehstörungen, Übelkeit und zittern ein. Das zittern interpretierte ich als Antriebssteigerung. Das war zwar sehr unangenehm aber ich wollte unbedingt durchhalten. Es folgte weiterhin eine Entzündung der Speiseröhre aber auch dem konnte ich noch stand halten. Leider bekam ich nach über drei Wochen Einnahme unangenehmes schwitzen worauf hin mir sehr unwohl wurde. Meine Nächte wurden immer kürzer, bis ich dann eine Nacht um 2 Uhr hoch schreckte und aufgrund des schweißausbruchs eine panikattacke erlitt. Meine Ärztin wollte sofort dass ich absetze weil sie das seratonin Syndrom dahinter vermutete

Eingetragen am 12.02.2018 als Datensatz 81902
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Sertralin für Zwangsstörung, Sozialphobie, Angst- und Panikattacken mit Hyperaktivität

Ich bekam Sertralin das erste Mal vor ca. zehn Jahren verschrieben wegen Zwangsstörungen und Panikattacken. Ich muss ehrlich sagen die einzige Nebenwirkung die ich festgestellt habe ist, dass ich sehr schnell davon werde. Ich habe mit 25mg angefangen und bin dann auf 50mg rauf. Seit 4 Jahren nehme ich 100mg in der Früh, davor habe ich immer 50mg 6 Jahre lang genommen, habe sonst keine Nebenwirkungen feststellen können. Hilft gut gegen Depressionen und Ängste, bei den Zwängen merke ich keinen Unterschied.

Sertralin bei Zwangsstörung, Sozialphobie, Angst- und Panikattacken

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
SertralinZwangsstörung, Sozialphobie, Angst- und Panikattacken10 Jahre

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Ich bekam Sertralin das erste Mal vor ca. zehn Jahren verschrieben wegen Zwangsstörungen und Panikattacken. Ich muss ehrlich sagen die einzige Nebenwirkung die ich festgestellt habe ist, dass ich sehr schnell davon werde. Ich habe mit 25mg angefangen und bin dann auf 50mg rauf. Seit 4 Jahren nehme ich 100mg in der Früh, davor habe ich immer 50mg 6 Jahre lang genommen, habe sonst keine Nebenwirkungen feststellen können. Hilft gut gegen Depressionen und Ängste, bei den Zwängen merke ich keinen Unterschied.

Eingetragen am 29.11.2018 als Datensatz 86934
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Sertralin für rezidivierende depressive störung, Panik- und Angststörung mit Durstgefühl, Mundtrockenheit, Albträume, Gewichtszunahme, Heißhungerattacken

wirkte bei mir unheimlich schnell. Nach exakt zwei Wochen ging es mir schlagartig um 180Grad besser. Ich konnte mich selbst nicht mehr erkennen. War plötzlich so glücklich, als wäre ich nie depressiv gewesen. Die Euphorie fiel jedem in meinem Umfeld auf. Panikattacken waren da, brachen aber unter dem Medikament nicht aus. Nebenwirkungen: in den ersten 6 Wochen habe ich das dreifache als sonst an Wasserzufuhr gebraucht, extreme Mundtrockenheit und Alptraume. Dies störte mich jedoch nicht, da ich kaum noch depressiv war, seit Einnahme von diesem Medikament. 6Wochen später keine Alpträume und Mundtrockenheit mehr. 3Monate später Beginn der Gewichtszunahme mit viel Heißhunger auf Süßigkeiten und Chips Gewichtszunahme: 15kg innerhalb von einem halben Jahr

Sertralin bei rezidivierende depressive störung, Panik- und Angststörung

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
Sertralinrezidivierende depressive störung, Panik- und Angststörung6 Monate

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

wirkte bei mir unheimlich schnell.
Nach exakt zwei Wochen ging es mir schlagartig um 180Grad besser. Ich konnte mich selbst nicht mehr erkennen. War plötzlich so glücklich, als wäre ich nie depressiv gewesen. Die Euphorie fiel jedem in meinem Umfeld auf.
Panikattacken waren da, brachen aber unter dem Medikament nicht aus.

Nebenwirkungen: in den ersten 6 Wochen habe ich das dreifache als sonst an Wasserzufuhr gebraucht, extreme Mundtrockenheit und Alptraume. Dies störte mich jedoch nicht, da ich kaum noch depressiv war, seit Einnahme von diesem Medikament.

6Wochen später keine Alpträume und Mundtrockenheit mehr.

3Monate später Beginn der Gewichtszunahme mit viel Heißhunger auf Süßigkeiten und Chips

Gewichtszunahme: 15kg innerhalb von einem halben Jahr

Eingetragen am 29.03.2017 als Datensatz 76798
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Sertralin
Wirksamkeit
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Sertralin

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Sertralin für Depression, Angst- und Panikattacken mit Entzugserscheinungen, Übelkeit, Benommenheit, Nervosität, Konzentrationsstörung, Druck im Kopf, Libidoverlust, Geschmacksstörung, Angst, Durchfall, Gedankenstörungen

Ich bin 27 Jahre alt und habe Sertralin vor ca 7 Jahren verschrieben bekommen. Grund waren immer häufiger auftretende Angst und Panikattacken sowie Depressionen (ständige Traurigkeit, Gefühlschaos, Nachdenken bis zur Verzweiflung, Sozialer Rückzug). Angefangen habe ich damals mit 50mg und musste rasch auf 100mg erhöhen. Trotz regelmäßiger Einnahme über kamen mich immer wieder heftige Tiefs, mit Angst und Panikattacken. Schon bei 1 maligem vergessen der Tablette bemerkte ich Entzugserscheinungen wie Übelkeit, Benommenheit, Nervosität, Konzentrationsschwierigkeiten, Druck im Kopf. Lustgefühle blieben aus. Sex machte keinen Spaß, alle Lebensmittel schmeckten gleich. Nach 7 Jahren und der sehr unregelmäßigen Einnahme im letzten Jahr plus einer heftigen neu beginnenden Depression wurde mir empfohlen Sertralin 100mg radikal abzusetzen und an statt Deanxit + Trittico zu nehmen. Ich nehme nun seit 4 Wochen kein Sertralin mehr und muss sagen ich ging und gehe Tag täglich durch die Hölle. Ich war bei mehreren Ärzten und keiner half mir oder gab mir Tipps für das richtige Absetzen....

Sertralin bei Depression, Angst- und Panikattacken

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
SertralinDepression, Angst- und Panikattacken-

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Ich bin 27 Jahre alt und habe Sertralin vor ca 7 Jahren verschrieben bekommen. Grund waren immer häufiger auftretende Angst und Panikattacken sowie Depressionen (ständige Traurigkeit, Gefühlschaos, Nachdenken bis zur Verzweiflung, Sozialer Rückzug). Angefangen habe ich damals mit 50mg und musste rasch auf 100mg erhöhen. Trotz regelmäßiger Einnahme über kamen mich immer wieder heftige Tiefs, mit Angst und Panikattacken.
Schon bei 1 maligem vergessen der Tablette bemerkte ich Entzugserscheinungen wie Übelkeit, Benommenheit, Nervosität, Konzentrationsschwierigkeiten, Druck im Kopf.
Lustgefühle blieben aus. Sex machte keinen Spaß, alle Lebensmittel schmeckten gleich.
Nach 7 Jahren und der sehr unregelmäßigen Einnahme im letzten Jahr plus einer heftigen neu beginnenden Depression wurde mir empfohlen Sertralin 100mg radikal abzusetzen und an statt Deanxit + Trittico zu nehmen.
Ich nehme nun seit 4 Wochen kein Sertralin mehr und muss sagen ich ging und gehe Tag täglich durch die Hölle.
Ich war bei mehreren Ärzten und keiner half mir oder gab mir Tipps für das richtige Absetzen.
Die Entzugserscheinungen sind bei mir enorm und ich halte sie nur dank meiner Familie und meinem Partner durch.
Panikattacken die mich so weit Einschränken, dass ich das Haus geschweige denn mein Bett nicht verlassen will. Angst vor der Angst. Ständiges Weinen aus heiterem Himmel, Schwindel, Kopfschmerzen, Druck im Kopf, Übelkeit, Durchfall, Schlafstörungen, Beklemmendes Gefühl in der Brust, Zittern, rein negative Gedanken und absoluter Verlust der Emotionen, keine Freude mehr empfinden, Verlustangst (belastet extrem die Beziehung), uvm.......
Deanxit und Trittico nehme ich NICHT sondern bin auf der Suche nach einer Homöopathischen Lösung + Gesprächstherapie, Mediation, Selbsthilfegruppe.

Eingetragen am 16.07.2017 als Datensatz 78418
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Sertralin für Angst- und Panikattacken mit Übelkeit, Appetitlosigkeit, Magenschmerzen, Gewichtsabnahme

Ich hab Sertralin die ersten 2 Wochen nicht gut vertragen. Ich hab richtig schlecht gechlafen, mir war schlecht, hatte keinen Appetit und ich hatte Bauchschmerzen. Ich nehme Sertralin jetzt seit ca. 6 Wochen. Die Übelkeit ist geblieben aber die Schlafstörungen sind endlich weg gegangen. Seit 3 Tagen hab ich wieder Bauchschmerzen. Heute habe ich richtige Krämpfe und alles tut weh. Leider weiss ich jetzt nicht ob das von den Tabletten kommt oder etwas anderes ist. Außerdem hab ich 2 Kilo abgenommen, da meine Appetitlosigkeit geblieben ist. Ich esse auch richtig selten Fleisch einmal die Woche seitdem ich Sertralin nehme. Ich hoffe ich bin nicht die einzige, der es so geht und würde mich über ein paar Kommentare und Meinungen freuen :)

Sertralin bei Angst- und Panikattacken

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
SertralinAngst- und Panikattacken6 Wochen

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Ich hab Sertralin die ersten 2 Wochen nicht gut vertragen. Ich hab richtig schlecht gechlafen, mir war schlecht, hatte keinen Appetit und ich hatte Bauchschmerzen. Ich nehme Sertralin jetzt seit ca. 6 Wochen. Die Übelkeit ist geblieben aber die Schlafstörungen sind endlich weg gegangen. Seit 3 Tagen hab ich wieder Bauchschmerzen. Heute habe ich richtige Krämpfe und alles tut weh. Leider weiss ich jetzt nicht ob das von den Tabletten kommt oder etwas anderes ist. Außerdem hab ich 2 Kilo abgenommen, da meine Appetitlosigkeit geblieben ist. Ich esse auch richtig selten Fleisch einmal die Woche seitdem ich Sertralin nehme. Ich hoffe ich bin nicht die einzige, der es so geht und würde mich über ein paar Kommentare und Meinungen freuen :)

Eingetragen am 17.01.2015 als Datensatz 65887
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Sertralin
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Verträglichkeit
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Wirkstoffe der Medikamente:

Sertralin

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Geburtsjahr:2000 
Größe (cm):164 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):57
Geschlecht:weiblich

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Sertralin für innere Unruhe, Angst- und Panikattacken, Antriebslosigkeit'Bandscheibenvorfall mit Pupillenerweiterung, Übelkeit, Durchfall, Kopfschmerzen, Schwindel, Gliederschmerzen

Ich nehme Sertralin inzwischen seit mehr als 4 Monaten und bin mehr als zufrieden damit. Die ersten drei Tage waren zwar der Horror (konnte nichts essen ohne es auszukotzen, durchfall, fieber, kopfschmerzen, schwindel, gliederschmerzen...) und auch die 2 Wochen darauf waren sehr, sagen wir mal, interessant. Ich hatte weite Pupillen, habe mich "wohlig" gefühlt, irgendwie war alles kuschelig, alles war sehr hell um mich herum. Habe mich ein bisschen so gefühlt als wenn ich andere Drogen genommen hätte. Aber die Wochen darauf stellten sich einige positive Wirkungen ein. Ich wurde innerlich ruhiger, gelassener, war nicht mehr so impulsiv und konnte nicht so schnell aus der Bahn geschmissen werden. Auch wenn mich Dinge nerven, kann ich einfacher damit umgehen. Ich bin inzwischen auch wieder sehr aktiv und sozial eingebunden, kann meine Gefühle besser beeinflussen und bin kommunikativer geworden. Die einzigen konstanten Nebenwirkungen sind, dass ich Gedankenabbrüche habe und ein schlechteres Gedächtnis. Also (noch) verpeilter und konfus. Das sind aber Nebenwirkungen, mit denen ich sehr...

Sertralin bei innere Unruhe, Angst- und Panikattacken, Antriebslosigkeit'Bandscheibenvorfall

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
Sertralininnere Unruhe, Angst- und Panikattacken, Antriebslosigkeit'Bandscheibenvorfall4 Monate

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Ich nehme Sertralin inzwischen seit mehr als 4 Monaten und bin mehr als zufrieden damit. Die ersten drei Tage waren zwar der Horror (konnte nichts essen ohne es auszukotzen, durchfall, fieber, kopfschmerzen, schwindel, gliederschmerzen...) und auch die 2 Wochen darauf waren sehr, sagen wir mal, interessant. Ich hatte weite Pupillen, habe mich "wohlig" gefühlt, irgendwie war alles kuschelig, alles war sehr hell um mich herum. Habe mich ein bisschen so gefühlt als wenn ich andere Drogen genommen hätte. Aber die Wochen darauf stellten sich einige positive Wirkungen ein. Ich wurde innerlich ruhiger, gelassener, war nicht mehr so impulsiv und konnte nicht so schnell aus der Bahn geschmissen werden. Auch wenn mich Dinge nerven, kann ich einfacher damit umgehen. Ich bin inzwischen auch wieder sehr aktiv und sozial eingebunden, kann meine Gefühle besser beeinflussen und bin kommunikativer geworden. Die einzigen konstanten Nebenwirkungen sind, dass ich Gedankenabbrüche habe und ein schlechteres Gedächtnis. Also (noch) verpeilter und konfus. Das sind aber Nebenwirkungen, mit denen ich sehr gut leben kann.
Den Preis habe ich nur deshalb so schlecht bewertet, weil ich nicht so viel Kohle habe und es total daneben finde, dafür zahlen zu müssen, dass ich psychische Probleme habe. Ansonsten ist Sertralin für mich optimal. :)

Eingetragen am 21.04.2015 als Datensatz 67490
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Sertralin
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Wirkstoffe der Medikamente:

Sertralin

Patientendaten:

Geburtsjahr:1995 
Größe (cm):167 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):58
Geschlecht:weiblich

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Sertralin für Angst- und Panikattacken mit Zunahme an Körperfett, Übelkeitsgefühl

Sertralin au Robinson 50 mg eine Tablette jeden Morgen. Am Anfang hat dieses Medikament meine Krankheit verschlimmert. Extreme Übelkeit und nervösität brachen in den anfangswochen an. C. A 2 und halb Wochen. Danach gab es immer phasenweise Besserung und schlechterung. Nach c. A 3 Monaten begann sertralin positiv zu wirken. Jetzt ist das schon 2 Jahre her und ich bin sehr zufrieden. Das Leben davor war die reinste Hölle. Wenn ich vergesse sertralin zu nehmen bekomm ich Kopfschmerzen. Bei der Einnahme am Morgen habe ich sehr oft leichte Übelkeit die aber nach c. A 1 bis 2 Stunden verfliegt. Ausserdem viel es mir oft schwer beim Verkehr zu Ejakulatieren, jedoch hat sich das Problem weitestgehend gelöst. Ausserdem habe ich 15 kg zugenommen, aber ich esse auch ungesund, bloss damals würde ich halt nicht dicker und litt unter dem Problem das ich nicht zunehmen könnte.

Sertralin bei Angst- und Panikattacken

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
SertralinAngst- und Panikattacken2 Jahre

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Sertralin au Robinson 50 mg eine Tablette jeden Morgen.

Am Anfang hat dieses Medikament meine Krankheit verschlimmert. Extreme Übelkeit und nervösität brachen in den anfangswochen an. C. A 2 und halb Wochen. Danach gab es immer phasenweise Besserung und schlechterung. Nach c. A 3 Monaten begann sertralin positiv zu wirken. Jetzt ist das schon 2 Jahre her und ich bin sehr zufrieden. Das Leben davor war die reinste Hölle. Wenn ich vergesse sertralin zu nehmen bekomm ich Kopfschmerzen. Bei der Einnahme am Morgen habe ich sehr oft leichte Übelkeit die aber nach c. A 1 bis 2 Stunden verfliegt. Ausserdem viel es mir oft schwer beim Verkehr zu Ejakulatieren, jedoch hat sich das Problem weitestgehend gelöst. Ausserdem habe ich 15 kg zugenommen, aber ich esse auch ungesund, bloss damals würde ich halt nicht dicker und litt unter dem Problem das ich nicht zunehmen könnte.

Eingetragen am 14.04.2018 als Datensatz 83070
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Sertralin

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Geburtsjahr:1992 
Größe (cm):188 Eingetragen durch Patient
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Geschlecht:männlich

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Sertralin für Angst- und Panikattacken

Ich habe Sertralin bereits letztes Jahr genommen. Zu dem Zeitpunkt war ich gerade in stationärer Behandlung wegen massiver Angst- und Panikattacken. Die waren so schlimm, dass ich nicht mehr rational denken konnte, geschweige denn eigene Entscheidungen treffen konnte. Ich hatte Angst zu sterben, Angst unheilbar krank zu sein, Angst verrückt zu werden und/oder jemandem etwas anzutun. Ich hatte körperliche Symptome, habe mehrmals den Notarzt konsultiert, war sogar im Krankenhaus, natürlich wurde nie was festgestellt. Es hat mein ganzes Leben/meinen Alltag bestimmt. Bis zu dem Tag wo garnichts mehr ging und ich in die Psychiatrie überstellt wurde.. Zuerst wurde mir das Medikament in der Klinik verabreicht und ich hatte einige Wochen mit Benommenheit, Übelkeit und Appetitlosigkeit zu kämpfen. Auch hatte ich einen mittelstarken Tremor an beiden Händen. Ob das nun alles von dem Medikament kam, weiß ich nicht (damals wurde nämlich bei mir noch ein Vitamin B12 Mangel festgestellt, der ebenfalls behandelt wurde). Aber mit der Zeit ging es mir wesentlich besser. Im Anschluss an die...

Sertralin bei Angst- und Panikattacken

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
SertralinAngst- und Panikattacken3 Monate

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Ich habe Sertralin bereits letztes Jahr genommen. Zu dem Zeitpunkt war ich gerade in stationärer Behandlung wegen massiver Angst- und Panikattacken. Die waren so schlimm, dass ich nicht mehr rational denken konnte, geschweige denn eigene Entscheidungen treffen konnte. Ich hatte Angst zu sterben, Angst unheilbar krank zu sein, Angst verrückt zu werden und/oder jemandem etwas anzutun. Ich hatte körperliche Symptome, habe mehrmals den Notarzt konsultiert, war sogar im Krankenhaus, natürlich wurde nie was festgestellt. Es hat mein ganzes Leben/meinen Alltag bestimmt. Bis zu dem Tag wo garnichts mehr ging und ich in die Psychiatrie überstellt wurde..

Zuerst wurde mir das Medikament in der Klinik verabreicht und ich hatte einige Wochen mit Benommenheit, Übelkeit und Appetitlosigkeit zu kämpfen. Auch hatte ich einen mittelstarken Tremor an beiden Händen. Ob das nun alles von dem Medikament kam, weiß ich nicht (damals wurde nämlich bei mir noch ein Vitamin B12 Mangel festgestellt, der ebenfalls behandelt wurde). Aber mit der Zeit ging es mir wesentlich besser. Im Anschluss an die Psychiatrie folgte ein 3 monatiger Aufenthalt in einer Spezialklinik, wo mir auch sehr geholfen wurde. Nach der Therapie ging es mir dann auch einige Zeit so gut, dass ich der Meinung war, keine Tabletten mehr zu brauchen. Das war ein GROSSER FEHLER..

Nach nur knapp 1/2 Jahr nach Absetzen des Medikaments, merkte ich wie mehr und mehr die Angst wieder in mir hoch kroch. Jeder weitere Tag ohne Tablette verschlechterte sich mein psychischer Zustand und ich gestand mir ein, dass ich ohne das Sertralin wieder in der Psychiatrie landen würde - auf kurz oder lang. Das ist jetzt 3 Monate her. Ich rief damals meine Psychiaterin an, und schilderte ihr meinen Zustand und das ich das Sertralin abgesetzt hatte. Sie empfahl mir dringend es wieder einzunehmen, was ich auch getan habe. Seitdem geht es wieder bergauf. Ich bin echt dankbar das es dieses Medi gibt, wüsste wirklich nicht was ich sonst tun würde.

Achja, Nebenwirkungen sind eigentlich kein Thema mehr, das einzige ist der Tremor, der ist jetzt wieder stärker geworden seit ich die Tabletten wieder nehme. Ansonsten kann ich nichts negatives berichten.

Eingetragen am 26.05.2020 als Datensatz 97568
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Sertralin
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Wirkstoffe der Medikamente:

Sertralin

Patientendaten:

Geburtsjahr:1986 
Größe (cm):160 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):48
Geschlecht:weiblich

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Sertralin für Depression, Angst- und Panikattacken, Angst- und Panikattacken, Depression, Angst- und Panikattacken, Angststörungen, Depression, Depression, Depression, Depression, Depression, Depression, Angst- und Panikattacken mit Müdigkeit, Schlafstörungen, Libidoverlust, Gewichtszunahme, Kopfschmerzen, Akne, Tremor, Bluthochdruck, Mundtrockenheit, Appetitsteigerung

Diagnose: (schwere) Depression, Angst- und Panikattacken 1. Versuch: Sertralin. Anfangs massive Angststeigerung. Gegen Depression unwirksam. Nebenwirkungen: Angst, Agitiertheit, Depersonalisation/Derealisation, Libidoverlust, Kofschmerzen. Nach kurzer Zeit abgesetzt. 2. Versuch: Venlaflaxin. Gegen Panikattacken sehr wirksam. Gegen Depression unwirksam. Nebenwirkungen: gleich wie bei Sertralin. Einnahme bis heute (225mg / Tag) 3. Gleichzeitige Behandlung mit Lyrica. Sehr gut wirksam gegen innere Spannungszustände, allgemeine Angst und Agitation. Keinen einfluss auf die Depression. Nebenwirkungen: Müdigkeit, Hunger (Gewichtszunahme) und leichte steigerung der depressiven Trägheit. 4. Folgende Behandlung mit Quetiapin (Seroquel). Etwas beruhigend, doch keine Wirkung auf Depression oder Angststörung. Nebenwirkungen: Massive Hungerattacken und starke Müdigkeit. Nach ca. 8 Wochen wieder abgesetzt. 5. Gleizeitige Behandlung mit Lithium. Stark Antisuizidal, ansonsten keinen Einfluss. Nebenwirkungen: Tremor, Gewichtszunahme und Akne. Einnahme bis heute. 6. Obendrauf noch Bupoprion...

Sertralin bei Depression, Angst- und Panikattacken; Methylphenidat bei Depression; Nortrilen bei Depression; Elontril bei Depression; Lamotrigin bei Depression; Lithium bei Depression; Lyrica bei Angststörungen; Quetiapin bei Depression, Angst- und Panikattacken; Lorazepam bei Angst- und Panikattacken; Venlafaxin bei Depression, Angst- und Panikattacken

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
SertralinDepression, Angst- und Panikattacken8 Wochen
MethylphenidatDepression2 Wochen
NortrilenDepression-
ElontrilDepression1 Jahre
LamotriginDepression1 Jahre
LithiumDepression-
LyricaAngststörungen-
QuetiapinDepression, Angst- und Panikattacken8 Wochen
LorazepamAngst- und Panikattacken2 Jahre
VenlafaxinDepression, Angst- und Panikattacken-

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Diagnose: (schwere) Depression, Angst- und Panikattacken

1. Versuch: Sertralin. Anfangs massive Angststeigerung. Gegen Depression unwirksam. Nebenwirkungen: Angst, Agitiertheit, Depersonalisation/Derealisation, Libidoverlust, Kofschmerzen. Nach kurzer Zeit abgesetzt.
2. Versuch: Venlaflaxin. Gegen Panikattacken sehr wirksam. Gegen Depression unwirksam. Nebenwirkungen: gleich wie bei Sertralin. Einnahme bis heute (225mg / Tag)
3. Gleichzeitige Behandlung mit Lyrica. Sehr gut wirksam gegen innere Spannungszustände, allgemeine Angst und Agitation. Keinen einfluss auf die Depression. Nebenwirkungen: Müdigkeit, Hunger (Gewichtszunahme) und leichte steigerung der depressiven Trägheit.
4. Folgende Behandlung mit Quetiapin (Seroquel). Etwas beruhigend, doch keine Wirkung auf Depression oder Angststörung. Nebenwirkungen: Massive Hungerattacken und starke Müdigkeit. Nach ca. 8 Wochen wieder abgesetzt.
5. Gleizeitige Behandlung mit Lithium. Stark Antisuizidal, ansonsten keinen Einfluss. Nebenwirkungen: Tremor, Gewichtszunahme und Akne. Einnahme bis heute.
6. Obendrauf noch Bupoprion (Etronil). Anfangs stark wirksam gegen Depression. Nach einigen Wochen Wirkung verflogen. Keinen Einfluss auf Angststörung. Nebenwirkungen: Tremor, trockener Mund und Schlafstörungen. Ungeplanter Behandlungserfolg gegen Nikotinsucht.
7. Auf den ganzen Cocktail erneut obendrauf: Lamotrigin. Starke Wirkung gegen Depression. Keine Wirkung auf Angststörungen. Nebenwirkungen: keine.
8. 7 Tage lang Versuch mit Methylphenidad (Ritalin). Keine Wirkung, div. Nebenwirkungen.
9. Absetzen von Lyrica und Wellbutrin ohne sichtbare Konsequenzen.
10. Versuch mit Nortrilen. Medikament sehr gut wirksam gegen Depressionen. Nebenwirkung: Trockener Mund, Hunger, Schlafprobleme und hoher Blutdruck. Libido lässt sich aufgrund der gleichzeitigen Einnahme von Venlaflaxin nicht beurteilen. Momentan sind mir die Nebenwirkungen von Nortrilen vollend egal. Nach 2 Jahren und diversen Versuchen das erste Antidepressiva, welches wirklich antidepressiv wirkt.

Nach 2 Jahren unermesslichen Leidens befinde ich mich endlich auf dem Weg zur Besserung. Lange zögerte ich, ein altes Antidepressiva einzunehmen. Bei meinem ganzen Medikcocktail fehlte mir einfach der Glaube, dass etwas tatsächlich wirken kann. Bei therapieresistenz kann ich es heutzutage jedoch wärmstens empfehlen.

Die ganze Chemie ersetzt allerdings keine Psychotherapie, welche für die längerfristige Genesung notwendig ist.

Vor einigen Jahren konnte ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, warum jemand Suizid begehen kann. Ich wurde auf eine schmerzliche Art eines besseren belehrt. Haltet durch, auch wenn es überhaupt nicht danach aussieht. Es geht tatsächlich vorbei.

Eingetragen am 17.12.2013 als Datensatz 58241
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

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Bewertung der Medikamente durch den Eintragenden:

Sertralin
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt
Methylphenidat
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt
Nortrilen
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt
Elontril
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt
Lamotrigin
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt
Lithium
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt
Lyrica
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt
Quetiapin
Wirksamkeit
Verträglichkeit
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Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt
Lorazepam
Wirksamkeit
Verträglichkeit
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Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt
Venlafaxin
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Wirkstoffe der Medikamente:

Sertralin, Bupropion, Lamotrigin, Lithium, Pregabalin, Quetiapin, Lorazepam, Venlafaxin

Patientendaten:

Geburtsjahr:1985 Die Nebenwirkung ist behoben
Größe (cm):178 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):80
Geschlecht:männlich

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