Libidoverlust bei Paroxetin

Nebenwirkung Libidoverlust bei Medikament Paroxetin

Insgesamt haben wir 598 Einträge zu Paroxetin. Bei 14% ist Libidoverlust aufgetreten.

Wir haben 85 Patienten Berichte zu Libidoverlust bei Paroxetin.

Prozentualer Anteil 55%45%
Durchschnittliche Größe in cm169180
Durchschnittliches Gewicht in kg7085
Durchschnittliches Alter in Jahren4344
Durchschnittlicher BMIin kg/m224,7326,25

Paroxetin wurde von Patienten, die Libidoverlust als Nebenwirkung hatten folgendermaßen bewertet:

Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Paroxetin wurde bisher von 74 sanego-Benutzern, wo Libidoverlust auftrat, mit durchschnittlich 7,4 von 10 möglichen Punkten bewertet.

Erfahrungsberichte über Libidoverlust bei Paroxetin:

 

Paroxetin für Depression, Angststörungen, soziale Unsicherheit mit Libidoverlust, Übelkeit, Kopfschmerzen, Absetzerscheinungen

Ich nehme Paroxetin jetzt seit ca 6 Monaten und habe die Einnahme vor einigen Tagen aufgehört da ich nun wieder versuchen will ohne Medis klarzukommen. Ich muss sagen Paroxetin hat mir wirklich geholfen! Ich fühlte mich schnell besser und konnte über negative Erlebnisse leichter hinwegsehen. Insgesamt habe ich alles leichter genommen und bin nicht mehr emotional "abgestürzt". Meine Libido war die ersten wochen allerdings bei NULL, was ich aber gern in kauf nahm. Bis auf ein wenig Übelkeit und Kopfschmerzen hatte ich während der Einnahme keine weiteren schwerwiegenden Beschwerden. Ich hatte zuvor Fluoxetin genommen aber war damit total unzufrieden und muss sagen dass Paroxetin hier die bessere Wahl für mich war. NUN zur Absetzung!...Die Absetzung der Medis ist für mich die letzten Tage der HORROR gewesen. Heute ist es der dritte oder vierte Tag ohne Paroxetin. Ich habe seit dem zweiten Tag Schwindelanfälle und Übelkeit, die die letzten Tage immer schlimmer geworden sind. Fühle eine Art Stromschläge und ein Gefühl wie kurz vor einer Ohnmacht. Meine Übelkeit ist so schlimm geworden...

Paroxetin bei Depression, Angststörungen, soziale Unsicherheit

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
ParoxetinDepression, Angststörungen, soziale Unsicherheit6 Monate

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Ich nehme Paroxetin jetzt seit ca 6 Monaten und habe die Einnahme vor einigen Tagen aufgehört da ich nun wieder versuchen will ohne Medis klarzukommen. Ich muss sagen Paroxetin hat mir wirklich geholfen! Ich fühlte mich schnell besser und konnte über negative Erlebnisse leichter hinwegsehen. Insgesamt habe ich alles leichter genommen und bin nicht mehr emotional "abgestürzt". Meine Libido war die ersten wochen allerdings bei NULL, was ich aber gern in kauf nahm. Bis auf ein wenig Übelkeit und Kopfschmerzen hatte ich während der Einnahme keine weiteren schwerwiegenden Beschwerden. Ich hatte zuvor Fluoxetin genommen aber war damit total unzufrieden und muss sagen dass Paroxetin hier die bessere Wahl für mich war.
NUN zur Absetzung!...Die Absetzung der Medis ist für mich die letzten Tage der HORROR gewesen. Heute ist es der dritte oder vierte Tag ohne Paroxetin. Ich habe seit dem zweiten Tag Schwindelanfälle und Übelkeit, die die letzten Tage immer schlimmer geworden sind. Fühle eine Art Stromschläge und ein Gefühl wie kurz vor einer Ohnmacht. Meine Übelkeit ist so schlimm geworden dass ich ständig das Gefühl habe mich übergeben zu müssen und mich überkommen Hitzewellen und Zittern. Außerdem war ich gestern und heute EXTREM emotional. Fing an wegen Kleinigkeiten zu weinen, musste kurze zeit später lachen. Ich hoffe dass die Erscheinungen schnell nachlassen da es heute wirklich besonders schlimm war und ich mehrmals angst hatte umzukippen...

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Bewertung der Medikamente durch den Eintragenden:

Paroxetin
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Wirkstoffe der Medikamente:

Paroxetin

Patientendaten:

Geburtsjahr:1986 Die Nebenwirkung ist behoben
Größe (cm):170 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):60
Geschlecht:weiblich

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Paroxetin für Depression, Sozialphobie, Antriebsstörungen mit Magenschmerzen, Libidoverlust, Schwitzen, Kopfschmerzen, Gewichtszunahme, Traumveränderungen

Nehme paroxetin seit ca. einem Jahr. Habe es von meinem Psychiater wegen leichter Depression, Antriebslosigkeit, Zukunfts,- und sozialer Angst verschrieben bekommen. Mein erstes und einziges Antidepressivum. 20mg täglich. Die Nebenwirkungen kamen schnell. Magenschmerzen, starkes schwitzen, sexuelles Desinteresse, Kopfschmerzen. Nach ca. 4 Wochen setzte die Wirkung langsam ein. Soziale Angst verschwand zunehmend. Leichtes "egal-Gefühl". Fast alle anfänglichen Nebenwirkungen verschwanden nach ca. 2 Monaten. Geblieben ist der Libidoverlust. Ich habe zwar Lust, aber kann sehr schwer zum Orgasmus kommen. Das frustriert mich sehr. Zudem habe ich an Gewicht zugelegt. Träume veränderten sich stark nach 5 Monaten. Sehr wirr und trotzdem sehr real. Meiner Meinung nach kann ich gut schlafen. Leute die neben mir schlafen behaupten allerdings, dass ich Atemaussetzer habe und im Schlaf viel rede. Meine Persönlichkeit hat sich stark verändert. Ich bin offener, nicht mehr ängstlich und aktiver. Das wollte ich erreichen. Negativ (für andere) ist, dass ich teilweise zu offen und angstfrei...

Paroxetin bei Depression, Sozialphobie, Antriebsstörungen

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
ParoxetinDepression, Sozialphobie, Antriebsstörungen1 Jahre

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Nehme paroxetin seit ca. einem Jahr. Habe es von meinem Psychiater wegen leichter Depression, Antriebslosigkeit, Zukunfts,- und sozialer Angst verschrieben bekommen.
Mein erstes und einziges Antidepressivum. 20mg täglich.
Die Nebenwirkungen kamen schnell. Magenschmerzen, starkes schwitzen, sexuelles Desinteresse, Kopfschmerzen. Nach ca. 4 Wochen setzte die Wirkung langsam ein. Soziale Angst verschwand zunehmend. Leichtes "egal-Gefühl". Fast alle anfänglichen Nebenwirkungen verschwanden nach ca. 2 Monaten. Geblieben ist der Libidoverlust. Ich habe zwar Lust, aber kann sehr schwer zum Orgasmus kommen. Das frustriert mich sehr. Zudem habe ich an Gewicht zugelegt. Träume veränderten sich stark nach 5 Monaten. Sehr wirr und trotzdem sehr real. Meiner Meinung nach kann ich gut schlafen. Leute die neben mir schlafen behaupten allerdings, dass ich Atemaussetzer habe und im
Schlaf viel rede.
Meine Persönlichkeit hat sich stark verändert. Ich bin offener, nicht
mehr ängstlich und aktiver. Das wollte ich erreichen. Negativ (für andere) ist, dass ich teilweise zu offen und angstfrei bin. Komme teilweise arrogant rüber. Die größte Nebenwirkung ist wohl, dass es mich nicht stört.
Wirkung vom paroxetin verstärkt sich bei mir extrem, wenn ich nicht esse, viel
Koffein zu mir nehme oder Alkohol. Bin dann sehr aktiv, fast high, flatterig.
Zudem, will ich alles schaffen, aber könnte ohne Terminerinnerungen alles vergessen. Mir hilft viel Struktur.
Seit paroxetin habe ich vermehrten "alkohldurst" und muss in dem Bereich sehr aufpassen. Für suchtgefährdete Menschen nicht zu empfehlen.

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Bewertung der Medikamente durch den Eintragenden:

Paroxetin
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Wirkstoffe der Medikamente:

Paroxetin

Patientendaten:

Geburtsjahr:1984 
Größe (cm):170 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):85
Geschlecht:weiblich

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Paroxetin für Depressionen, Burnoutsyndrom mit Gleichgültigkeit, Müdigkeit, Durchfall, Schwindel, Libidoverlust, Übelkeit, Gewichtszunahme, Kopfschmerzen, Absetzerscheinungen

Ich möchte von meinen schlechten Erfahrungen mit Paroxat berichten. Wegen Depressionen und Ermüdungssyndrom habe ich Paroxat 20 mg jeden Tag genommen und das über sieben Monate hinweg. Ergebnis: - Emotional bin ich nach drei Monaten abgestumpft gewesen. Ich war weder traurig noch fröhlich und hatte nur noch wenig Empfindungen. Ich war konstant gleichgültig. Und das war der einzige "postive" Effekt dieses Medikaments! - Ich habe 14 kg innerhalb von sieben Monaten zugenommen!!! Also zwei kg pro Monat! Und ich hatte vorher eine Traumfigur! Einen BMI von 20! Ich habe ohne Grund zugenommen. Ich ernähre mich sehr bewusst, daher habe ich diese rapide Gewichtszunahme nicht nachvollziehen können! - Meine Libido und meine Orgasmusfähigkeit waren nach zwei Monaten schon gen null! Seitdem ich es allerdings abgesetzt habe, kommt alles ganz langsam wieder. - Durch das Medikament war ich noch müder als zuvor! - Und jetzt das Schlimmste: Die Absetzungserscheinungen!! Ich bin kein Mensch, den so schnell etwas umhauen kann, aber die Absetzungserscheinungen waren der...

Paroxetin bei Depressionen, Burnoutsyndrom

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
ParoxetinDepressionen, Burnoutsyndrom7 Monate

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Ich möchte von meinen schlechten Erfahrungen mit Paroxat berichten. Wegen Depressionen und Ermüdungssyndrom habe ich Paroxat 20 mg jeden Tag genommen und das über sieben Monate hinweg.
Ergebnis:
- Emotional bin ich nach drei Monaten abgestumpft gewesen. Ich war weder traurig noch fröhlich und hatte nur noch wenig Empfindungen. Ich war konstant gleichgültig.
Und das war der einzige "postive" Effekt dieses Medikaments!
- Ich habe 14 kg innerhalb von sieben Monaten zugenommen!!!
Also zwei kg pro Monat! Und ich hatte vorher eine Traumfigur!
Einen BMI von 20!
Ich habe ohne Grund zugenommen. Ich ernähre mich sehr bewusst, daher habe ich diese rapide Gewichtszunahme nicht nachvollziehen können!
- Meine Libido und meine Orgasmusfähigkeit waren nach zwei Monaten schon gen null!
Seitdem ich es allerdings abgesetzt habe, kommt alles ganz langsam wieder.
- Durch das Medikament war ich noch müder als zuvor!
- Und jetzt das Schlimmste: Die Absetzungserscheinungen!!
Ich bin kein Mensch, den so schnell etwas umhauen kann, aber die Absetzungserscheinungen waren der HORROR!!
Dummerweise habe ich das Medikament nicht ausgeschlichen. Ein großer Fehler meinerseits! Man sollte es wirklich ausschleichen!
Ich hatte extremen Schwindel und dadurch Dauerübelkeit und Dauererbrechen. Ich konnte zum Schluss nicht mal mehr Wasser trinken, ohne mich zu erbrechen! Kreislaufprobleme, Gleichgewichtsprobleme, Durchfall, Zittern, Kopfschmerzen, Augenschmerzen, ich habe überall an der Lippe Herpes bekommen. Ich bekam so eine Art kleine Schläge im Kopf, besonders wenn ich mich nach links und rechts bewegt habe. Mir wurde ständig heiß und kalt und dann habe ich extrem geschwitzt und hatte dann Schüttelfrost. Ich konnte kaum schlafen.
Nach über einer Woche, nachdem ich diese Probleme immer noch hatte, bin ich dann ins Krankenhaus gekommen, da es sehr schlimm war und ich mir nicht vorstelllen konnte, dass diese ganzen Symptome von dem Absetzen des Medikamentes kommen konnten. Im Krankenhaus wurde ich komplett durchgecheckt mit der Diagnose: reine Entzugserscheinungen!!!
Ich hatte die Wahl: entweder zurück zur Medikamenteneinnahme und dann ausschleichen oder weiter durchbeißen und den Entzug aushalten.
Fazit: Ich habe es durchgehalten. Jetzt sind zwei einhalb Wochen vorbei und die schlimmsten Absetzungserscheinungen habe ich nicht mehr, ABER (!) ich fühle mich noch nicht normal, habe immer noch Schwindel und Kopfschmerzen und Darmprobleme!
Ein FURCHTBARES Medikament!!
Im Nachhinein hatte ich davon mehr Nebenwirkungen als Wirkung!
Jeder sollte ganz individuell MIT seinem Arzt bzw. Psychiater entscheiden, ob es wirklich sinnvoll ist, dieses Medikament zu nehmen und sich mit so viel Chemie "vollzupumpen"!

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Bewertung der Medikamente durch den Eintragenden:

Paroxetin
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Wirkstoffe der Medikamente:

Paroxetin

Patientendaten:

Geburtsjahr:1985 Die Nebenwirkung ist behoben
Größe (cm):168 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):62
Geschlecht:weiblich

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Paroxetin für Depression, Angst- und Panikattacken mit verstärktes Träumen, Müdigkeit, Libidoverlust, Absetzerscheinungen

Ich bin 33 Jahre alt und nehme Paroxetin 20 mg schon 15 Jahre. Ja richtig, ich denke ich überbiete hier alle zusammen. Mit 18 Jahren verschrieben bekommen. Nach so langer Zeit weiß ich leider nicht mehr, wie es ohne diese Tabletten ist. Daher kann ich darüber nicht wirklich Auskunft geben. Ich weiß nur noch, dass ich nach der zweiten oder dritten Einnahme nachts intensiv geträumt habe und auch bis heute jede Nacht träume und morgens manchmal richtig breit aufwache. Müdigkeit ist täglich da. Das ist sehr unangenehm. Gewichtszunahme gibt es bei mir keine. Nicht ein Gramm in den ganzen 15 Jahren, die auf die Tabletten zurückzuführen wären. Vor 3 Jahren wollte ich dann mal langsam runter von dem Zeug und schlich langsam aus. Die Symptome waren: Schwitzen, Kopfschmerzen und Schlaflosigkeit. Es war aber alles auszuhalten. Als ich aber auf 5 mg runter war, kam die Panikattacken. Es war ganz arg. Ich musste wieder hoch auf 20 mg. Da bin ich heute noch. Obwohl es mir wieder besser geht, traue ich mich nicht mehr, sie abzusetzen.

Paroxetin bei Depression, Angst- und Panikattacken

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
ParoxetinDepression, Angst- und Panikattacken15 Jahre

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Ich bin 33 Jahre alt und nehme Paroxetin 20 mg schon 15 Jahre. Ja richtig, ich denke ich überbiete hier alle zusammen. Mit 18 Jahren verschrieben bekommen. Nach so langer Zeit weiß ich leider nicht mehr, wie es ohne diese Tabletten ist. Daher kann ich darüber nicht wirklich Auskunft geben. Ich weiß nur noch, dass ich nach der zweiten oder dritten Einnahme nachts intensiv geträumt habe und auch bis heute jede Nacht träume und morgens manchmal richtig breit aufwache. Müdigkeit ist täglich da. Das ist sehr unangenehm. Gewichtszunahme gibt es bei mir keine. Nicht ein Gramm in den ganzen 15 Jahren, die auf die Tabletten zurückzuführen wären. Vor 3 Jahren wollte ich dann mal langsam runter von dem Zeug und schlich langsam aus. Die Symptome waren: Schwitzen, Kopfschmerzen und Schlaflosigkeit. Es war aber alles auszuhalten. Als ich aber auf 5 mg runter war, kam die Panikattacken. Es war ganz arg. Ich musste wieder hoch auf 20 mg. Da bin ich heute noch. Obwohl es mir wieder besser geht, traue ich mich nicht mehr, sie abzusetzen.

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Bewertung der Medikamente durch den Eintragenden:

Paroxetin
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Wirkstoffe der Medikamente:

Paroxetin

Patientendaten:

Geburtsjahr:1982 
Größe (cm):158 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):47
Geschlecht:weiblich

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Paroxetin für Panikattacken, Sozialphopie mit Schwäche, Schwitzen, Libidoverlust, Orgasmusstörung, Gewichtszunahme, Hämatome, Müdigkeit, Tremor, Absetzerscheinungen

Hallo zusammen, ich nehme jetzt seit ca. 4 Monaten Paroxetin, anfänglich 10 mg, eine Woche später 20 mg und nochmal einen Monat später 30 mg. Ursache der Einnahme ist ein totaler Zusammenbruch mit Panikattacken ohne Ende. Das ging damals so weit, dass selbst das morgendliche Aufstehen ohne Valium nicht machbar war. Ich bin dann sofort in die Psychiatrische Notaufnahme in Merheim und dort konnte man mir gut helfen. Wenigstens fühlte ich mich in guten Händen und das ist in so einem Fall schonmal sehr viel wert. Das Medikament hat mir nach gewisser Zeit sehr gut geholfen und ich bin inzwischen schon wieder runter auf 20 mg. Panik- oder Angstattacken habe ich keine mehr und kann wieder arbeiten, ausgehen, Spaß haben und alles was sonst noch dazu gehört. Die 20 mg werde ich jetzt noch zwei bis drei Monate weiternehmen, dann auf 10 mg runter und dann ganz langsam ausschleichen lassen. Zu den Nebenwirkungen bei mir: - regelmäßig starkes Schwächegefühl, wo ich am liebsten einfach zusammensacken möchte - starkes Schwitzen, komischerweise deutlich stärker unter der rechten Achsel...

Paroxetin bei Panikattacken, Sozialphopie

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
ParoxetinPanikattacken, Sozialphopie4 Monate

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Hallo zusammen,

ich nehme jetzt seit ca. 4 Monaten Paroxetin, anfänglich 10 mg, eine Woche später 20 mg und nochmal einen Monat später 30 mg. Ursache der Einnahme ist ein totaler Zusammenbruch mit Panikattacken ohne Ende. Das ging damals so weit, dass selbst das morgendliche Aufstehen ohne Valium nicht machbar war. Ich bin dann sofort in die Psychiatrische Notaufnahme in Merheim und dort konnte man mir gut helfen. Wenigstens fühlte ich mich in guten Händen und das ist in so einem Fall schonmal sehr viel wert.

Das Medikament hat mir nach gewisser Zeit sehr gut geholfen und ich bin inzwischen schon wieder runter auf 20 mg. Panik- oder Angstattacken habe ich keine mehr und kann wieder arbeiten, ausgehen, Spaß haben und alles was sonst noch dazu gehört. Die 20 mg werde ich jetzt noch zwei bis drei Monate weiternehmen, dann auf 10 mg runter und dann ganz langsam ausschleichen lassen.

Zu den Nebenwirkungen bei mir:
- regelmäßig starkes Schwächegefühl, wo ich am liebsten einfach zusammensacken möchte
- starkes Schwitzen, komischerweise deutlich stärker unter der rechten Achsel
- erstmal so gut wie kein Libido und auch das mit dem Orgasmus ist dann so eine Kunst für sich. Das hat sich dann wieder reguliert, seit ich aber die Dosis reduziert habe, ist der Libido wieder so gut wie weg
- leichte Gewichtszunahme während der 20 mg, bei 30 mg allerdings weitere 4 kg innerhalb eines Monats, das muss definitv wieder runter... ;-)
- während der 30 mg hier und da mal einen unerklärlichen blauen Fleck
- Schläfrigkeit. Sobald ich zur Ruhe komme, könnte ich Stund um Stund schlafen
- ab und zu ein leichter Tremor, aber in absolut zu vernachlässigender Intensität

Und was noch zu erwähnen ist:
Als ich vor zwei Wochen von 30 mg auf 20 mg runtergegangen bin, habe ich erste Absetzerscheinungen bemerkt:
- grundloses Angstgefühl innerhalb der ersten zwei Stunden nach Einnahme
- Albträume par excellence. Aber was solls? Dann ist wenigstens was los, während man schläft. :-)
- Starker Nachtschweiß, ich denke mal, das hängt mit den Albträumen zusammen
- öfters mal zittrige Knie, vor allem in den Situationen, in denen man es natürlich nicht brauchen kann.
- wieder kein Libido
Diese Absetzerscheinungen gingen aber nach drei bis vier Tagen vorüber (bis auf den immer noch fehlenden Libido). Bin trotzdem mal gespannt wie es wird, wenn ich es in ein paar Monaten ganz absetze.

Liebe Grüße und vor allem: Kopf hoch!
Torsten

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Bewertung der Medikamente durch den Eintragenden:

Paroxetin
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Wirkstoffe der Medikamente:

Paroxetin

Patientendaten:

Geburtsjahr:1977 Die Nebenwirkung dauert an
Größe (cm):179 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):74
Geschlecht:männlich

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Paroxetin für Panikattacken, Angst, Zwangsgedanken mit Schwindel, Libidoverlust, Übelkeit, Gewichtszunahme

--> Starke Nebenwirkungen am Anfang, aber das Leben zurückgewonnen <-- Das Einschleichen und Gewöhnen an das Medikament hat bei mir ca. 2 Monate gedauert. Ich hatte sehr starke Nebenwirkungen aber auch starke Angst-Symptome, die psychosomatisch waren. Ich kämpfte vorwiegend mit Schwindel- und Schwebegefühl. Die Angst war sehr stark. Ich kann mich aber an viel nicht mehr so gut erinnern. Nach diesen ersten zwei Monaten hat das Medikament richtig angefangen zu wirken, so dass ich bald keine Panikattacken mehr hatte. Nach wenigen Monaten Einnahme fühlte ich mich schon sehr stabil. Während der Einnahme sind vor allem Verdauungsprobleme aufgetreten. Ich hatte am Anfang Heißhunger auf Süßigkeiten und stark salzige Sachen (z. B. Chips). Innerhalb des ganzen Jahres habe ich insgesamt 20 kg zugenommen. Aber für mich war es wert. Vor Paroxetin ging ich durch die Hölle, mit Paroxetin bekam ich mein Leben zurück. Daher sind 20 kg wirklich nicht so wichtig, auch wenn mich das jetzt etwas mehr beschäftigt (früher wollte ich nur noch keine Angst haben, jetzt kann ich mich endlich auf...

Paroxetin bei Panikattacken, Angst, Zwangsgedanken

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
ParoxetinPanikattacken, Angst, Zwangsgedanken1 Jahre

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

--> Starke Nebenwirkungen am Anfang, aber das Leben zurückgewonnen <--

Das Einschleichen und Gewöhnen an das Medikament hat bei mir ca. 2 Monate gedauert. Ich hatte sehr starke Nebenwirkungen aber auch starke Angst-Symptome, die psychosomatisch waren. Ich kämpfte vorwiegend mit Schwindel- und Schwebegefühl. Die Angst war sehr stark. Ich kann mich aber an viel nicht mehr so gut erinnern.

Nach diesen ersten zwei Monaten hat das Medikament richtig angefangen zu wirken, so dass ich bald keine Panikattacken mehr hatte. Nach wenigen Monaten Einnahme fühlte ich mich schon sehr stabil.

Während der Einnahme sind vor allem Verdauungsprobleme aufgetreten. Ich hatte am Anfang Heißhunger auf Süßigkeiten und stark salzige Sachen (z. B. Chips). Innerhalb des ganzen Jahres habe ich insgesamt 20 kg zugenommen. Aber für mich war es wert. Vor Paroxetin ging ich durch die Hölle, mit Paroxetin bekam ich mein Leben zurück. Daher sind 20 kg wirklich nicht so wichtig, auch wenn mich das jetzt etwas mehr beschäftigt (früher wollte ich nur noch keine Angst haben, jetzt kann ich mich endlich auf anderen "unwichtigen" Dingen konzentrieren).

Ich konnte keine einzige Tablette vergessen, weil ich am Tag danach gleich Schwindel und "Stromschlag"-Gefühle hatte. Aber wenn man es weiß, woher das kommt, stört es wenig.

Generell bin ich in den letzten Monaten sehr zuversichtlich und stark geworden. Ich bemerke die Nebenwirkungen, aber sie machen mir wenig aus. Ich habe keine Angst davor. Früher würde ich gleich alle Ärzte fragen, was es ist, MRT machen usw. Jetzt nehme ich es einfach in Kauf.

Das Ausschleichen habe ich vor 5 Wochen angefangen. Von 40 mg reduzierte ich jede Woche um 10 mg. Die ersten zwei Dosisänderungen waren kaum bemerkbar. Erst bei 20mg auf 10mg machte sich Paroxetin stärker bemerkbar. Ich hatte schon Dauerschwindel und war überfallen mit meinen Emotionen. Aber ich fand es gut! Endlich hatte ich meine wirklichen Emotionen zurück, ich konnte und kann wieder weinen, laut lachen, wütig werden. Und nicht zu vergessen – das Libido, das mich schon vergessen hat im letzten Jahr, ist nun wieder da. Das freut mich besonders :)

10 mg habe ich dann etwas länger als eine Woche genommen und am Schluss noch 2-3 Tage 5 mg.

Seit 5 Tagen bin ich ohne Paroxetin. Emotionell werde ich immer stabiler und lerne nun, mich selbst zu schützen, ohne dass es Medikamente für mich machen. Physisch habe ich noch Übelkeit und bin sehr müde. Vor 2 Tagen musste ich mich einmal übergeben. Ein bisschen Schwindel und Kopfschmerzen sind noch da, aber ich beachte es kaum noch.

Aber alles in allem – ich denke dass die Nebenwirkungen zwar schon auffallend sind, aber für mich war die Angst vor ihnen viel größer (nachdem was ich online dazu gelesen habe) als das, was wirklich los war und ist mit mir. Und auf jeden Fall war es das wert. Ich bereue es nicht, dass ich Paroxetin genommen habe und bin mit dieser Wahl sehr zufrieden.

Ich habe früher andere Antidepressiva gegen Angst genommen (Cipralex, Opipramol), aber nichts hat auf mich so gut gewirkt wie Paroxetin.

Nach einem Jahr mit Paroxetin fühle ich mich jetzt frei und glücklich und bereit, nun selber mit meinen Emotionen klar zu kommen sowie mich um die zugenommenen 20 kg zu kümmern.

Ich möchte allen, die das lesen, mut machen und sich nicht allzu sehr von den Erfahrungsberichte im Internet erschrecken lassen. Mir ist es bewusst, dass man dieselben Nebenwirkungen mit unterschiedlichen Emotionen als unterschiedlich "schrecklich" darstellen kann. Und solange man es nicht selbst ausprobiert hat, kann man ja nicht wissen, ob es wirklich so schlimm ist, wie es viele Leute im Internet beschreiben. Für mich sind die Nutzen mehr als Kosten und deshalb generell positiv.

Eingetragen am  als Datensatz 34199
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Bewertung der Medikamente durch den Eintragenden:

Paroxetin
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Wirkstoffe der Medikamente:

Paroxetin

Patientendaten:

Geburtsjahr:1982 Die Nebenwirkung ist behoben
Größe (cm):175 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):87
Geschlecht:weiblich

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Paroxetin für Depression mit Verstopfung, Akne, Heißhungerattacken, Appetitsteigerung, Libidoverlust

Nach 5 Jahren ohne Depressionen (damals nahm ich 2 Jahre lang Cypralex 10mg mit 10kg mehr auf den Hüften und mit komplett lahmgelegter Libido), verschrieb man mir zunächst Escitalopram, was laut Ärztin Cypralex 1:1 entspricht. Erstmal eine Woche lang 5mg und dann 10mg. Mein Tag bestand aus Essen und Schlafen und Essen und Schlafen. Mir war alles egal und ich hatte keine Lust mehr, soziale Kontakte zu pflegen. Nach 6 Wochen in diesem Loop fragte ich nach einer Alternative und bekam Venlafaxin retard. Natürlich wurde das Escitalopram artig aus- und das Venlafaxin zunächst mit 37,5mg eingeschlichen. Nach 5 Tagen dann 75mg. Innerhalb von 2 Wochen waren meine Gedärme dermaßen verstopft, dass nichts mehr ging und ich nur noch mit Abführmittel aufs Klo konnte. Dies bescherte mir dann zumeist 2-3 Tage Durchfall und dann sammelte sich wieder alles so lange, bis nichts mehr ging. Entsprechend reagierte meine Haut im Gesicht mit übelster Akne. Auch hier war die eigentliche Wirkung durchaus ok, aber die Nebenwirkungen haben einfach den Nutzen dieses Medikaments zu nichte gemacht. Nach...

Paroxetin bei Depression

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
ParoxetinDepression6 Wochen

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Nach 5 Jahren ohne Depressionen (damals nahm ich 2 Jahre lang Cypralex 10mg mit 10kg mehr auf den Hüften und mit komplett lahmgelegter Libido), verschrieb man mir zunächst Escitalopram, was laut Ärztin Cypralex 1:1 entspricht. Erstmal eine Woche lang 5mg und dann 10mg. Mein Tag bestand aus Essen und Schlafen und Essen und Schlafen. Mir war alles egal und ich hatte keine Lust mehr, soziale Kontakte zu pflegen. Nach 6 Wochen in diesem Loop fragte ich nach einer Alternative und bekam Venlafaxin retard. Natürlich wurde das Escitalopram artig aus- und das Venlafaxin zunächst mit 37,5mg eingeschlichen. Nach 5 Tagen dann 75mg. Innerhalb von 2 Wochen waren meine Gedärme dermaßen verstopft, dass nichts mehr ging und ich nur noch mit Abführmittel aufs Klo konnte. Dies bescherte mir dann zumeist 2-3 Tage Durchfall und dann sammelte sich wieder alles so lange, bis nichts mehr ging. Entsprechend reagierte meine Haut im Gesicht mit übelster Akne. Auch hier war die eigentliche Wirkung durchaus ok, aber die Nebenwirkungen haben einfach den Nutzen dieses Medikaments zu nichte gemacht. Nach insgesamt 2 Monaten schlich ich dann auch Venlafaxin aus. Als nächstes folgte Paroxetin. Wie gehabt, mit einer geringen Dosis eingeschlichen und dann bei 20mg geblieben. Wieder war ich im Schlaf/Essloop gefangen. Dieses Mal aber konnte ich zusehen, wie ich immer dicker wurde. Ich wollte mich ausschliesslich von Schokolade und Fast Food ernähren und es gab überhaupt kein Sättigungsgefühl mehr. Bei allen drei Medikamenten kommt noch hinzu, dass meine Libido und ich nicht mehr verwandt waren. Genau genommen, war ich im Schritt tot.
Nach langen Hin und Her habe ich dann selber ein wenig Recherche betrieben und bin auf die Suche nach einem AD gegangen, das eben diese Nebenwirkungen nicht hat. Und so kam ich auf Elontril. Im Gegensatz zu den anderen Medis, die auf den Seretonin- bzw, Noradrenalinhaushalt (oder beides) wirken, spricht Elontril den Dopaminhaushalt an. Aufgrund der vielen teils positiven (Gewichtsabnahme, Antrieb, kein Libidoverlust), teils negativen Erfahrungsberichte (keine spürbare Wirkung), waren meine Erwartungen eher hoch.
Nun ja... tatsächlich nahm ich in den ersten 2 Wochen etwas ab und verspürte einen deutlichen Push in Sachen Antrieb, was aber leider schon nach wenigen Tagen wieder nachließ. Ansonsten fühle ich mich weitaus weniger benebelt, als mit den anderen Medis. die Absetzerscheinungen nach Paroxetin waren übrigens die übelsten, die ich jemals erlebt habe. Ich fühlte mich wie ein Gewitter. Klar kenne ich diese leichten Elektrozaps beim Ausschleichen von ADs, aber sowas hab ich vorher noch nicht erlebt. Auto fahren & alleine auf die Strasse gehen... Eijeijei... Ich fühlte mich wie diese ferngesteuerten Hunde am Kabel. (die aus den 70ern! ;-) Fehlte nur noch das Bellen.
Nach 6 Wochen wird nun die Dosis von 150mg auf 300mg erhöht und ich freue mich auf vielleicht noch ein paar Kilos und etwas mehr Zunder unter Hintern. Meine Libido ist übrigens komplet zurückgekehrt. Alles weitere bleibt abzuwarten.

Eingetragen am  als Datensatz 69262
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

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Bewertung der Medikamente durch den Eintragenden:

Paroxetin
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Wirkstoffe der Medikamente:

Paroxetin

Patientendaten:

Geburtsjahr:1970 
Größe (cm):173 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):80
Geschlecht:weiblich

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Paroxetin für Depression, Ängste mit Symptomverstärkung, Gewichtszunahme, Verstopfung, Müdigkeit, Emotionslosigkeit, Libidoverlust, Orgasmusstörungen

Mir wurde zum zweiten Mal wegen Ängsten und Depressionen Paroxetin (20mg) verschrieben. Zu Anfang trat eine Erstverschlechterung ein. Ich konnte ca. 1 Woche das Haus nicht verlassen, konnte nichts essen, hatte Angstanfälle, war sehr weinerlich, konnte nicht schlafen, nachts knirschte ich so stark mit den Zähnen, dass mein ganzer Kiefer schmerzte, ich hatte Albträume und morgens musste ich mich zweimal übergeben. Da ich aber wusste, dass diese Nebenwirkungen wieder vergehen blieb ich eisern und nahm das Medikament weiterhin. Nach ca. 2-3 Wochen stellte sich eine erhebliche Besserung ein. Ich konnte plötzlich wieder ein ganz normales Leben führen, das haus verlassen und hatte sogar die Kraft, einige grundlegende Dinge in meinem Leben zu ändern (Beziehung, Job). Nach einem halben Jahr der Einnahme begann ich allerdings stark an Gewicht zuzunehmen (10 kg in 5 Monaten), trotz unveränderten Essverhaltens. Außerdem leide ich seitdem auch an starker Verstopfung und muss wöchentlich Abführmittel nehmen, um mich einigermaßen wohl zu fühlen. Desweiteren trat vor allem zu Beginn der...

Paroxetin bei Depression, Ängste

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
ParoxetinDepression, Ängste-

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Mir wurde zum zweiten Mal wegen Ängsten und Depressionen Paroxetin (20mg) verschrieben. Zu Anfang trat eine Erstverschlechterung ein. Ich konnte ca. 1 Woche das Haus nicht verlassen, konnte nichts essen, hatte Angstanfälle, war sehr weinerlich, konnte nicht schlafen, nachts knirschte ich so stark mit den Zähnen, dass mein ganzer Kiefer schmerzte, ich hatte Albträume und morgens musste ich mich zweimal übergeben. Da ich aber wusste, dass diese Nebenwirkungen wieder vergehen blieb ich eisern und nahm das Medikament weiterhin. Nach ca. 2-3 Wochen stellte sich eine erhebliche Besserung ein. Ich konnte plötzlich wieder ein ganz normales Leben führen, das haus verlassen und hatte sogar die Kraft, einige grundlegende Dinge in meinem Leben zu ändern (Beziehung, Job). Nach einem halben Jahr der Einnahme begann ich allerdings stark an Gewicht zuzunehmen (10 kg in 5 Monaten), trotz unveränderten Essverhaltens. Außerdem leide ich seitdem auch an starker Verstopfung und muss wöchentlich Abführmittel nehmen, um mich einigermaßen wohl zu fühlen. Desweiteren trat vor allem zu Beginn der Behandlung Gefühlskälte, Müdigkeit und Libidoverlust auf. Einen Orgasmus zu bekommen ist seit der Einnahme ebenfalls seeehr schwer geworden.
Fazit: Paroxetin ist ein sehr potentes Mittel und vor allem bei starken Angststörungen angezeigt. Die Nebenwirkungen fallen bei vielen Menschen enorm aus (auch im Vgl. zu anderen Antidepressiva). Um aus dem größten Tief zu kommen, kann ich sie jedem nur empfehlen. Hat man allerdings "nur" Depressionen, ohne Ängste, würde ich auf jeden Fall auf andere Medikamente zurückgreifen (z.B. Citalopram oder Cipralex), die weniger Nebenwirkungen aufweisen.

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Bewertung der Medikamente durch den Eintragenden:

Paroxetin
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Wirkstoffe der Medikamente:

Paroxetin

Patientendaten:

Geburtsjahr:1989 Die Nebenwirkung ist behoben
Größe (cm):161 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):57
Geschlecht:weiblich

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Paroxetin für Depressionen, Angstzustände mit Libidoverlust, Schwindel, Übelkeit

Das Medikament wirkt nach ca. zwei bis vier Wochen durchaus stimmungsaufhellend. Bei der ersten Anwendung wurde mir während der ersten 14 Tage zusätzlich Doxepin verschrieben, um die akuten Beschwerden (Angstzustände) bis zum Eintreten der gewünschten Wirkung des Paroxetin zu lindern. Nebenwirkungen beim Einschleichen (Beginn der Therapie): Während der ersten Tage sollte das Führen von Fahrzeugen oder das Bedienen von Maschinen vermieden werden. Das hatte mir der erste Arzt leider nicht gesagt, daher habe ich gleich am zweiten Tag einen kleinen Autounfall (Parkrempler) verursacht. Die Ärztin, die mir das Mittel zum zweiten Mal verschrieben hat, wies mich aber darauf hin, dass dies eben beim Einschleichen des Mittels zu beachten sei. Soweit ich mich erinnere, sollte während der fünf ersten Halbwertszeiten auf das Führen von Maschinen verzichtet werden. Das wären dann also ca. 90 Stunden oder 3,75 Tage. Nebenwirkungen bei mittelfristiger Anwendung: Nach einigen Wochen der Anwendung traten leichte (kaum wahrnehmbare) Störungen der Libido auf. Als wesentlich schwerwiegender aber...

Paroxtein bei Depressionen, Angstzustände

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
ParoxteinDepressionen, Angstzustände9 Monate

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Das Medikament wirkt nach ca. zwei bis vier Wochen durchaus stimmungsaufhellend. Bei der ersten Anwendung wurde mir während der ersten 14 Tage zusätzlich Doxepin verschrieben, um die akuten Beschwerden (Angstzustände) bis zum Eintreten der gewünschten Wirkung des Paroxetin zu lindern.

Nebenwirkungen beim Einschleichen (Beginn der Therapie): Während der ersten Tage sollte das Führen von Fahrzeugen oder das Bedienen von Maschinen vermieden werden. Das hatte mir der erste Arzt leider nicht gesagt, daher habe ich gleich am zweiten Tag einen kleinen Autounfall (Parkrempler) verursacht. Die Ärztin, die mir das Mittel zum zweiten Mal verschrieben hat, wies mich aber darauf hin, dass dies eben beim Einschleichen des Mittels zu beachten sei. Soweit ich mich erinnere, sollte während der fünf ersten Halbwertszeiten auf das Führen von Maschinen verzichtet werden. Das wären dann also ca. 90 Stunden oder 3,75 Tage.

Nebenwirkungen bei mittelfristiger Anwendung: Nach einigen Wochen der Anwendung traten leichte (kaum wahrnehmbare) Störungen der Libido auf. Als wesentlich schwerwiegender aber stellten sich meines Erachtens Schwierigkeiten zum Erreichen des Orgasmus beim Geschlechtsverkehr heraus. Je nach Schwere der primären Störungen ist dies durchaus hinnehmbar, kann aber auch zu massiven erneuten Störungen der Persönlichkeit führen. In Absprache mit den behandelnden Ärzten wurde das Mittel dann nach ca. neun Monaten abgesetzt, weil die primären Störungen u.a. durch gesprächs- und verhaltenstherapeutische Maßnahmen auf ein annehmbares Maß reduziert werden konnte.

Nebenwirkungen beim Ausschleichen (Ende der Therapie): Beim Ausschleichen traten z.T. in sehr geringem Maß Schwindelgefühl und Übelkeit auf. Da ich das Mittel schon mehrfach verwendete, kann ich nur empfehlen, das Mittel in Rücksprache mit den behandelnden Ärzten langsam abzusetzen (über mind. 14 Tage). Einmal war ich sozusagen "zu blöd", um während des Ausschleichens für Nachschub zu sorgen und habe das Mittel dann schlagartig abgesetzt. Dann sind die Absetzerscheinungen wesentlich stärker und beeinträchtigen durchaus das tägliche Leben in wesentlich stärkerer Intensität.

Meine persönliche Empfehlung: Durch die relativ schwachen Nebenweirkungen ist Paroxetin mein favorisiertes Medikament, wenn entsprechende Störungen auftreten. Weitere psychotherapeutische Maßnahmen sollten meines Erachtens aber zwingende Voraussetzung für das Eintreten einer langfristigen Genese sein. Ich selber war zuletzt ungefähr 3,5 Jahre ohne Medikamente und Therapie beschwerdefrei, bis mich vor kurzem massive Probleme (Arbeitslosigkeit, Schulden, etc.) wieder in ein tiefes seelisches Loch fallen ließen. Und jetzt ratet mal, was ich seit kurzem wieder erfolgreich einnehme (weitere Therapie steht natürlich an)...

Anmerkung: Durch stetig wechselnde Verträge zwischen den gesetzl. Krankenkassen und diversen Pharmazieunternehmen musste ich Präparate diverser Hersteller anwenden. Ich habe durchaus den Eindruck, dass trotz gleicher Dosierung (20 mg Wirkstoff pro Tablette) hier leichte aber tolerieberbare Unterschiede in der Intensität der Wirkung bestehen.

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Paroxtein
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Wirkstoffe der Medikamente:

Paroxetin

Patientendaten:

Geburtsjahr:1978 Die Nebenwirkung ist behoben
Größe (cm):172 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):70
Geschlecht:männlich

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Paroxetin für Depressionen, Angststörungen, Zwang, sozialer Phobie mit Absetzerscheinungen, Restless-Legs-Syndrom, Hämatome, Zittern, Libidoverlust, Sprachstörungen, Schwindel, Gangstörung, Benommenheit

Die Absetzsymtome von paroxetin trotz Ausschleichen sind heftig (Absetzen durch zu starke Nebenwirkungen,wie restless Legs,Schwitzen,Hämathome,Zittern, Verlust jeglicher Sexualität etc.): Angst kommt zurück, genauso Zwänge und Depression, dazu nächtliches Schwitzen, Aggressionen, etc. Lyrica: trotz Eindosieren nach einer Woche (von 75 auf 150 mg) Besoffenheit, Schwindel, Sprachstörungen, völlig benebelt, Gehstörungen. dadurch absolut arbeitsunfähig Positiv an Paroxetin: Angst ist weg, Selbstbewusstsein kehrt zurück, weniger Depression. Positiv Lyrica: endlich wieder Schlafen !!!, Entspanntheit tagsüber

Paroxetin bei Depressionen, Angststörungen, Zwang, sozialer Phobie

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
ParoxetinDepressionen, Angststörungen, Zwang, sozialer Phobie3 Monate

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Die Absetzsymtome von paroxetin trotz Ausschleichen sind heftig (Absetzen durch zu starke Nebenwirkungen,wie restless Legs,Schwitzen,Hämathome,Zittern, Verlust jeglicher Sexualität etc.): Angst kommt zurück, genauso Zwänge und Depression, dazu nächtliches Schwitzen, Aggressionen, etc.
Lyrica: trotz Eindosieren nach einer Woche (von 75 auf 150 mg) Besoffenheit, Schwindel, Sprachstörungen, völlig benebelt, Gehstörungen. dadurch absolut arbeitsunfähig
Positiv an Paroxetin: Angst ist weg, Selbstbewusstsein kehrt zurück, weniger Depression.
Positiv Lyrica: endlich wieder Schlafen !!!, Entspanntheit tagsüber

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Paroxetin
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Wirkstoffe der Medikamente:

Paroxetin

Patientendaten:

Geburtsjahr:1980 Die Nebenwirkung dauert an
Größe (cm):178 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):75
Geschlecht:männlich

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Paroxetin für Depression mit Unruhe, Libidoverlust, Gewichtszunahme, Nachtschweiß, Absetzerscheinungen

Ich nehme alle paar Jahre immer mal wieder Antidepressiva ein, um den ganz tiefen Fall auszubremsen. Da mich von allen Mitteln, die ich in der Vergangenheit geschluckt habe, keines wirklich umgehauen hat, habe ich mir auch nie die Mühe gemacht, mir die Namen zu merken. Mit Paroxetin kommt an diese Indifferenz ein Ende - wenn auch nicht im positiven Sinne. Die Dosis wurde bei mir langsam von 10 auf 30 mg aufgebaut, wobei ich mich eigentlich mit 10 mg am besten gefühlt habe (auch wenn das angeblich nicht spürbar sein soll) und mit 30 mg dagegen wieder antriebs- und nutzloser. Leider waren die Nebenwirkungen anhaltend und als solche kontraproduktiv: wer unter Depressionen leidet, hat einen Ego-Booster nötig und kein weiteres Futter für seine nagenden (Selbst-)Zweifel. Nun möchte ich aber die Frau sehen, die zwei bis drei Kilogramm Gewichtszunahme pro Monat freudig wegsteckt und gelassen ihre komplette Garderobe in einem halben Jahr zwei Mal austauscht. Da ist es beinah ein glückliches Zusammentreffen, wenn sich zu dieser Nebenwirkung noch der totale Libidoverlust gesellt, so dass...

Paroxetin bei Depression

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
ParoxetinDepression5 Monate

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Ich nehme alle paar Jahre immer mal wieder Antidepressiva ein, um den ganz tiefen Fall auszubremsen. Da mich von allen Mitteln, die ich in der Vergangenheit geschluckt habe, keines wirklich umgehauen hat, habe ich mir auch nie die Mühe gemacht, mir die Namen zu merken. Mit Paroxetin kommt an diese Indifferenz ein Ende - wenn auch nicht im positiven Sinne. Die Dosis wurde bei mir langsam von 10 auf 30 mg aufgebaut, wobei ich mich eigentlich mit 10 mg am besten gefühlt habe (auch wenn das angeblich nicht spürbar sein soll) und mit 30 mg dagegen wieder antriebs- und nutzloser. Leider waren die Nebenwirkungen anhaltend und als solche kontraproduktiv: wer unter Depressionen leidet, hat einen Ego-Booster nötig und kein weiteres Futter für seine nagenden (Selbst-)Zweifel. Nun möchte ich aber die Frau sehen, die zwei bis drei Kilogramm Gewichtszunahme pro Monat freudig wegsteckt und gelassen ihre komplette Garderobe in einem halben Jahr zwei Mal austauscht. Da ist es beinah ein glückliches Zusammentreffen, wenn sich zu dieser Nebenwirkung noch der totale Libidoverlust gesellt, so dass sich wenigstens nur der Partner zurückgewiesen fühlt, wenn sich wochenlang rein gar nichts regt. Von krampfhaften Bemühungen in diese Richtung kann ich auch nur abraten; ab einer Dosis von 20 mg pro Tag blieben diese jedenfalls für mich gänzlich unbefriedigend. Ein Restless-Legs-Syndrom und unangenehmer Nachtschweiß taten dann das ihre, mir mit dem Schlaf auch noch den letzten Nerv zu rauben, so dass ich nach einem halben Jahr wieder mit dem Ausschleichen von Paroxetin begann. Die drei Wochen der Dosisreduzierung und Umstellung auf Fluoxetin waren alles andere als angenehm. Am Straßenverkehr konnte ich weder mit dem Auto noch mit dem Fahrrad teilnehmen und die Wahrnehmungsverschiebungen (hier oft auch als "Schocks" beschrieben) machten selbst das Ausüben so eintöniger Sportarten wie Laufen unmöglich. Fazit: Paroxetin ist vielleicht ein wirksames und verhältnismäßiges Mittel gegen Angstzustände; gegen Depressionen gibt es dagegen zahlreiche weniger risikoträchtige und mindestens ebenso wirksame Wirkstoffe, die m.E. vorrangig probiert werden sollten.

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Paroxetin
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Wirkstoffe der Medikamente:

Paroxetin

Patientendaten:

Geburtsjahr:1969 Die Nebenwirkung ist behoben
Größe (cm):170 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):72
Geschlecht:weiblich

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Paroxetin für Angststörungen, Sozialphobie mit Heißhungerattacken, Gewichtszunahme, Libidoverlust, Orgasmusstörung, Absetzerscheinungen

Das Paroxetin hat bei mir schon mit 10mg sehr gute Wirkung gezeigt. Meine Panikatacken waren weg und ich konnte mich wieder ungehemmt unter Menschen begeben. Aber die Nebenwirkungen dieses Teufelszeugs überwogen bei mir deutlich. Der permanente Heißhunger auf jede Form von Essbarem hat mir in einem Jahr 20 kg Gewichtszunahme beschert. Da ich Diabetiker bin, war das natürlich doppelt kontraproduktiv.Auch mein Alkoholkonsum war nicht zu verachten, auf dauer hätte das zum sicheren Alkoholismus geführt. Libido wie ausgelöscht, wenn dann massive Orgasmusprobleme. Kurzum: Nach 1,5 Jahren habe ich angefangen das Zeug auszuschleichen. 4-6 Wochen von 10mg auf 5mg reduziert, Asetzerscheinungen: Albträume, starkes nächtliches Shwitzen, Greiztheit. Danach dann ganz abgesetzt. Jetzt kamen gelegentlich Übelkeit und vor allem die schon häufiger beschrieben Stromschläge im Kopf dazu, ebenso permanente Gereiztheit. Die letzten Absetzerscheinungen klangen erst etwa 2 Monate nach dem vollständigen Absetzen ab ! Behandlung mit Paroxetin ist den Belzebub mit dem Teufel auszutreiben....werde es...

Paroxetin bei Angststörungen, Sozialphobie

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
ParoxetinAngststörungen, Sozialphobie-

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Das Paroxetin hat bei mir schon mit 10mg sehr gute Wirkung gezeigt. Meine Panikatacken waren weg und ich konnte mich wieder ungehemmt unter Menschen begeben. Aber die Nebenwirkungen dieses Teufelszeugs überwogen bei mir deutlich. Der permanente Heißhunger auf jede Form von Essbarem hat mir in einem Jahr 20 kg Gewichtszunahme beschert. Da ich Diabetiker bin, war das natürlich doppelt kontraproduktiv.Auch mein Alkoholkonsum war nicht zu verachten, auf dauer hätte das zum sicheren Alkoholismus geführt. Libido wie ausgelöscht, wenn dann massive Orgasmusprobleme.

Kurzum: Nach 1,5 Jahren habe ich angefangen das Zeug auszuschleichen. 4-6 Wochen von 10mg auf 5mg reduziert, Asetzerscheinungen: Albträume, starkes nächtliches Shwitzen, Greiztheit. Danach dann ganz abgesetzt. Jetzt kamen gelegentlich Übelkeit und vor allem die schon häufiger beschrieben Stromschläge im Kopf dazu, ebenso permanente Gereiztheit. Die letzten Absetzerscheinungen klangen erst etwa 2 Monate nach dem vollständigen Absetzen ab ! Behandlung mit Paroxetin ist den Belzebub mit dem Teufel auszutreiben....werde es sicher nie wieder einnehmen.
Seitdem nehme ich keine Antidepressiva mehr, und sollte es doch noch mal unvermeidlich sein, gibt es sicher bessere Wirkstoffe.

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Paroxetin
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Wirkstoffe der Medikamente:

Paroxetin

Patientendaten:

Geburtsjahr:- Die Nebenwirkung ist behoben
Größe (cm):- Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):-
Geschlecht:männlich

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Paroxetin für Depression mit Zittern, Libidoverlust, Gewichtszunahme, Absetzerscheinungen

Paroxetin gegen Depression. Hatte früher Fluoextin genommen, mit heftigen Nebenwirkungen. Nehme seit 8 Monaten jetzt Paroxetin, mit mäßigem Erfolg und leider wieder kräftigen Nebenwirkungen. Ich bin seitdem psychisch stabilisiert (könnte allerdings auch an den äußeren Umständen liegen, also nicht unbedingt ein Verdienst des Medikaments). Die Dosis ist 30 mg/Tag, ich habe das Gefühl es hat etwas zur Stabilisation geholfen, einen deutlichen Unterschied zu vorher konnte ich aber nicht feststellen, abgesehen von den Nebenwirkungen. Nebenwirkungen: Erstens: Tremor (Zittern). Entgegen den Beteurungen meiner Ärztin hatte ich hiermit genauso Probleme wie mit Fluoxetin - war aber immer in einem erträglichen Rahmen. Zweitens: Libidoverlust. Äußerst auffällig. Libido und Orgasmusfähigkeit sind nicht komplett verschwunden, aber deutlich weniger als zuvor. Stark verminderter Drang zur Partnersuche. Drittens: Übergewicht! Gewichtszunahme von 20 kg innerhalb von fünf Monaten (von 80 auf 100 kg). Die Ärztin sagte mir, das Problem werde ich mit diesem Medikament nicht haben, später habe ich...

Paroxetin bei Depression

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
ParoxetinDepression7 Monate

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Paroxetin gegen Depression. Hatte früher Fluoextin genommen, mit heftigen Nebenwirkungen. Nehme seit 8 Monaten jetzt Paroxetin, mit mäßigem Erfolg und leider wieder kräftigen Nebenwirkungen. Ich bin seitdem psychisch stabilisiert (könnte allerdings auch an den äußeren Umständen liegen, also nicht unbedingt ein Verdienst des Medikaments). Die Dosis ist 30 mg/Tag, ich habe das Gefühl es hat etwas zur Stabilisation geholfen, einen deutlichen Unterschied zu vorher konnte ich aber nicht feststellen, abgesehen von den Nebenwirkungen.

Nebenwirkungen: Erstens: Tremor (Zittern). Entgegen den Beteurungen meiner Ärztin hatte ich hiermit genauso Probleme wie mit Fluoxetin - war aber immer in einem erträglichen Rahmen. Zweitens: Libidoverlust. Äußerst auffällig. Libido und Orgasmusfähigkeit sind nicht komplett verschwunden, aber deutlich weniger als zuvor. Stark verminderter Drang zur Partnersuche. Drittens: Übergewicht! Gewichtszunahme von 20 kg innerhalb von fünf Monaten (von 80 auf 100 kg). Die Ärztin sagte mir, das Problem werde ich mit diesem Medikament nicht haben, später habe ich aber erfahren, dass gerade Paroxetin für Gewichtszunahme bekannt ist. Ich finde es traurig, wie mein einstiges Vertrauen in die Ärzte immer wieder enttäuscht wurde.

Während eines teilstationären Aufenthaltes in einer psychosomatischen Klinik hatte ich den Wunsch geäußert, Paroxetin abzusetzen. Daraufhin wurde mir Lamotrigin verschrieben, eigentlich ein Antiepileptikum, das in niedrigen Dosen aber auch gegen Depressionen (besonders bipolare Depressionen) hilft, mit der Aussicht, wenn die Wirkung von Lamotrigin bei mir gesichert ist, Paroxetin absetzen zu können.

Lamotrigin scheint gut und deutlich stabilisierend zu wirken, mit keinen feststellbaren Nebenwirkungen. Beim Versuch, Paroxetin auszuschleichen, fingen die Probleme aber erst richtig an. Von 30 mg auf 20 mg lief problemlos, aber nach dem Schritt auf 10 mg hatte ich massive Absetzerscheinungen: Ich war nicht ganz bei mir einerseits, nervöses Muskelzucken andererseits, aber viel schlimmer: Zucken im Kopf. Wenn ich den Blick schweifen ließ, also nur die Augen bewegt habe, war das von einem Zucken im Kopf begleitet. Das war kein kontinuierlicher Übergang mehrm, sondern hat sich jedesmal wie ein System-Reset angefühlt. Dabei habe ich jedes Mal eine Art "fft" Geräusch im Kopf gehört. Wirklich gehört! Im Moment bin ich dank dieser Absetzerscheinungen wieder auf 20 mg und hoffe, dass ich irgendwann noch mal von diesem Dreckszeug loskomme.

Definitiv keine Empfehlung (außer man steckt so tief im Loch, dass nichts anderes mehr hilft). Nach verschiedenen schlechten Erfahrungen (u.a. Fluoxetin - siehe dort) habe ich absolut keine Lust mehr auf SSRI's. Das macht den Eindruck, als würden spezifische Probleme im Gehirn mit dem chemischen Dampfhammer bearbeitet. Mehr Nebenwirkungen als alles andere. Ich wünschte, die Ärzte und Psychiater wären vorsichtiger mit diesen rabiaten Mitteln.

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Paroxetin
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Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Wirkstoffe der Medikamente:

Paroxetin

Patientendaten:

Geburtsjahr:1982 Die Nebenwirkung ist behoben
Größe (cm):184 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):100
Geschlecht:männlich

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Paroxetin für Depression, Angststörungen, Zwangsstörung mit Müdigkeit, Libidoverlust, Gewichtszunahme, Weinerlichkeit, Gähnen, Traumveränderungen, Absetzerscheinungen

Ich habe Paroxetin aufgrund der oben genannten Ursachen eingenommen. Nebenwirkungen: - starkes Gähnen, - extreme Müdigkeit (10h mussten mind. sein), - Elanlosigkeit, - abnorme Träume, -Libidoverlust und das schlimmste: Gewichtszunahme von mind. 15 kg in ca. 10 Monaten. Psychisch geht es mir gut. War auf einer Dosis von 10 mg maximal. 3 Monate habe ich die Tabletten ausschleichen lassen und habe seit fast 2 Wochen ganz aufgehört. Absetzsymptome: starke Kopfschmerzen, Übelkeit, starke Müdigkeit tagsüber. Trotzdem bereue ich die Einnahme von Praoxetin nicht. Dazu begleitend eine psychologische Behandlung. Mir geht es gantz anders als vo einem Jahr. Da hat nichts mehr Spaß gemacht und ich war jeden Tag schlecht drauf. Das ist jetzt zum Glück nicht mehr so und ich hoffe es bleibt auch so.

Paroxetin bei Depression, Angststörungen, Zwangsstörung

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
ParoxetinDepression, Angststörungen, Zwangsstörung1 Jahre

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Ich habe Paroxetin aufgrund der oben genannten Ursachen eingenommen.
Nebenwirkungen: - starkes Gähnen, - extreme Müdigkeit (10h mussten mind. sein), - Elanlosigkeit, - abnorme Träume, -Libidoverlust und das schlimmste: Gewichtszunahme von mind. 15 kg in ca. 10 Monaten.
Psychisch geht es mir gut. War auf einer Dosis von 10 mg maximal. 3 Monate habe ich die Tabletten ausschleichen lassen und habe seit fast 2 Wochen ganz aufgehört.
Absetzsymptome: starke Kopfschmerzen, Übelkeit, starke Müdigkeit tagsüber.
Trotzdem bereue ich die Einnahme von Praoxetin nicht. Dazu begleitend eine psychologische Behandlung. Mir geht es gantz anders als vo einem Jahr. Da hat nichts mehr Spaß gemacht und ich war jeden Tag schlecht drauf. Das ist jetzt zum Glück nicht mehr so und ich hoffe es bleibt auch so.

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Paroxetin
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Paroxetin

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Geburtsjahr:1990 Die Nebenwirkung ist behoben
Größe (cm):174 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):85
Geschlecht:weiblich

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Paroxetin für Depressionen, Angststörungen, Sozialphobie mit Anorgasmie, Libidoverlust, Schwitzen, Schlaflosigkeit, Absetzerscheinungen, Unruhe

Orgasmusunfähigkeit, Libidoverlust, Aufgekratztheit, Schwitzen, Schlaflosigkeit, Sucht im Sinne starker Entzugserscheinungen bei absetzen

Paroxetin bei Depressionen, Angststörungen, Sozialphobie

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
ParoxetinDepressionen, Angststörungen, Sozialphobie5 Jahre

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Orgasmusunfähigkeit, Libidoverlust, Aufgekratztheit, Schwitzen, Schlaflosigkeit, Sucht im Sinne starker Entzugserscheinungen bei absetzen

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Paroxetin
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Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Wirkstoffe der Medikamente:

Paroxetin

Patientendaten:

Geburtsjahr:1985 Die Nebenwirkung dauert an
Größe (cm):173 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):78
Geschlecht:männlich

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Paroxetin für Panikattacken mit Übelkeit, Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust, Libidoverlust, Schlaflosigkeit, Schwindel, Sehstörungen, Empfindungsstörungen

Übelkeit, Apetittlosigkeit, Gewichtsabnahme, Libidoverlust, Schlaflosigkeit, Schwindel, verschwommenes Sehen, Kribbeln in Beinen, verstärkte Angstzustände - alles nur in den ersten 6 Wochen, danach sehr gut bis heute vertragen, sehr sehr hilfreiches Medikament, komplett neues Lebensgefühl !!!! Ausprobieren lohnt sich und durchhalten !!!!!!!

Paroxetin bei Panikattacken

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
ParoxetinPanikattacken5 Monate

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Übelkeit, Apetittlosigkeit, Gewichtsabnahme, Libidoverlust, Schlaflosigkeit, Schwindel, verschwommenes Sehen, Kribbeln in Beinen, verstärkte Angstzustände - alles nur in den ersten 6 Wochen, danach sehr gut bis heute vertragen, sehr sehr hilfreiches Medikament, komplett neues Lebensgefühl !!!! Ausprobieren lohnt sich und durchhalten !!!!!!!

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Wirkstoffe der Medikamente:

Paroxetin

Patientendaten:

Geburtsjahr:1975 Die Nebenwirkung ist behoben
Größe (cm):174 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):62
Geschlecht:weiblich

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Paroxetin für Angststörung mit Anorgasmie, Libidoverlust, Emotionslosigkeit, Absetzerscheinungen

Paroxetin hat mir wirklich sehr bei meinen Ängsten geholfen, ich würde es, sollte es noch ein mal so schlimm werden, jeder Zeit wieder nehmen. Allerdings habe ich während der Behandlung komplett das Interesse an Sexualität verloren und war nicht mehr in der Lage zum Orgasmus zu kommen. Zudem wurde ich immer emotionsloser. Ich war nie wirklich traurig aber auch nie so richtig glücklich. Nun habe ich vor 3 Wochen paroxetin komplett abgesetzt, da fingen die Beschwerden erst richtig an. Einerseits fühlte ich mich wie neugeboren, hatte keine Ängste mehr, war voller Lebensfreude und die sexuellen Funktionsstörungen waren wie weggeblasen. Allerdings war mir 2 Wochen am Stück speiübel und schwindelig. Nun, nach 3 Wochen ist es schon etwas besser geworden, allerdings habe ich immer noch augenzucken, Schwindel und Ameisenlaufen in den Gliedmaßen.

Paroxetin bei Angststörung

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
ParoxetinAngststörung7 Monate

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Paroxetin hat mir wirklich sehr bei meinen Ängsten geholfen, ich würde es, sollte es noch ein mal so schlimm werden, jeder Zeit wieder nehmen.
Allerdings habe ich während der Behandlung komplett das Interesse an Sexualität verloren und war nicht mehr in der Lage zum Orgasmus zu kommen. Zudem wurde ich immer emotionsloser. Ich war nie wirklich traurig aber auch nie so richtig glücklich.
Nun habe ich vor 3 Wochen paroxetin komplett abgesetzt, da fingen die Beschwerden erst richtig an. Einerseits fühlte ich mich wie neugeboren, hatte keine Ängste mehr, war voller Lebensfreude und die sexuellen Funktionsstörungen waren wie weggeblasen. Allerdings war mir 2 Wochen am Stück speiübel und schwindelig. Nun, nach 3 Wochen ist es schon etwas besser geworden, allerdings habe ich immer noch augenzucken, Schwindel und Ameisenlaufen in den Gliedmaßen.

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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

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Bewertung der Medikamente durch den Eintragenden:

Paroxetin
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Wirkstoffe der Medikamente:

Paroxetin

Patientendaten:

Geburtsjahr:1991 Die Nebenwirkung ist behoben
Größe (cm):170 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):58
Geschlecht:weiblich

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Paroxetin für Niedergeschlagenheit, Ängstlichkeit mit Libidoverlust, Gewichtszunahme, Restless-Legs-Syndrom, Gleichgültigkeit

Ich habe vor 3 Jahren ohne psychologische Abklärung von meiner Hausärztin Paroxetin verschrieben bekommen, Dosis 20mg. Grund war meine soziale Ängstlichkeit und dadurch bedingte Nervosität, Zitterigkeit, Herzrasen, schlechter Schlaf, starke Abgeschlagenheit und Traurigkeit, Einsamkeit, Rotwerden, Launenhaftigkeit u.ä. In den ersten zwei Wochen der Einnahme habe ich körperlich bemerkt, dass mein Körper sich umstellt. Ich wurde sehr zitterig und hatte recht starken Schwindel, dazu war ich noch weinerlicher als sonst. Aber das war für mich aushaltbar und kurz darauf habe ich auch schon die positiven Seiten vermerkt: die Angst hat nicht mehr so viel Raum eingenommen. Ich konnte lockerer mit Menschen umgehen, was auf alles andere abgestrahlt und meine Lebensqualität insgesamt verbessert hat. Ich war seltener traurig, konnte Menschen kennenlernen, mich besser auf sie einlassen und dadurch die Welt eben anders wahrnehmen, mehr unternehmen, angstfreier sein, Freunde finden. All dies. ABER die Nebenwirkungen und die Veränderungen der Persönlichkeit: meine Gleichgültigkeit vielen...

Paroxetin bei Niedergeschlagenheit, Ängstlichkeit

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
ParoxetinNiedergeschlagenheit, Ängstlichkeit3 Jahre

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Ich habe vor 3 Jahren ohne psychologische Abklärung von meiner Hausärztin Paroxetin verschrieben bekommen, Dosis 20mg. Grund war meine soziale Ängstlichkeit und dadurch bedingte Nervosität, Zitterigkeit, Herzrasen, schlechter Schlaf, starke Abgeschlagenheit und Traurigkeit, Einsamkeit, Rotwerden, Launenhaftigkeit u.ä.

In den ersten zwei Wochen der Einnahme habe ich körperlich bemerkt, dass mein Körper sich umstellt. Ich wurde sehr zitterig und hatte recht starken Schwindel, dazu war ich noch weinerlicher als sonst. Aber das war für mich aushaltbar und kurz darauf habe ich auch schon die positiven Seiten vermerkt: die Angst hat nicht mehr so viel Raum eingenommen. Ich konnte lockerer mit Menschen umgehen, was auf alles andere abgestrahlt und meine Lebensqualität insgesamt verbessert hat. Ich war seltener traurig, konnte Menschen kennenlernen, mich besser auf sie einlassen und dadurch die Welt eben anders wahrnehmen, mehr unternehmen, angstfreier sein, Freunde finden. All dies.

ABER die Nebenwirkungen und die Veränderungen der Persönlichkeit: meine Gleichgültigkeit vielen Dingen gegenüber ist enorm gewachsen. Ich schiebe Dinge gnadenlos auf, ob es mein Studium, lapidare Telefonate oder wichtige Termine sind. Ich neigte schon immer zum Aufschieben, aber unter Druck habe ich eigentlich immer perfekt funktioniert. Das haben die Tabletten mir genommen, sodass ich jetzt einen riesigen Haufen unerledigter Dinge vor mir habe und die Zeit drängt. Ich bin unglaublich unpünktlich geworden und unzuverlässig gegenüber Menschen, die ich eigentlich mag. Dazu weine ich viel weniger, lasse mich schwerer von Dingen rühren (was einerseits gut ist, andererseits aber nicht meinem Naturell ohne Tabletten entspricht). Ich habe keine Lust auf Sex, die Libido geht gegen 0. Ich habe sehr viel Appettit und in 3 Jahren 15kg zugenommen.

Wegen der Nebenwirkungen habe ich mich entschlossen, die Tabletten abzusetzen. Auch, weil ich mangels einer psychologischen Beratung im Prinzip gar nicht weiß, ob die Tabletten zu meinem Problem passen.

Seit knapp 2 Wochen lebe ich nun ohne sie, ich habe nicht ausgeschlichen, sondern die Einnahme abrupt beendet.
Ich habe bis heute den bekannten stromschlagartigen Schwindel, wenn ich meine Augen nach rechts oder links bewege. Das tut nicht weh, aber nervt schlichtweg einfach und bewirkt, dass mir manchmal übel ist. Dazu habe ich hin und wieder Herzrasen, bin unkonzentriert, sehr müde und antriebslos. Ich bin launisch und weine wegen Kleinigkeiten. Ich habe sehr starken Appetit. Ich bin wieder etwas nervöser in sozialen Situationen. Positiv ist, dass ich das Gefühl habe, meine Libido steigert sich gerade etwas.
Bei mir sind die Absetzerscheinungen zum Glück aber eher moderat und ich kann die Horrorerfahrungen anderer Personen nicht teilen.

Kann ich Paroxetin nun empfehlen? In meinem Fall ein klares ja, weil sie meine Lebensqualität wirklich erhöht haben. Ich habe das erste Mal in meinem Leben angstfrei und nicht dauerdeprimiert gelebt und will diese Erfahrungen nicht mehr missen. Aber wegen der Nebenwirkung der Gleichgültigkeit, die sich immer negativer auf mein Leben und meine Zukunf auswirkt, will ich es einfach wieder ohne versuchen und sehen, wie ich damit zurecht komme. Psychopharmaka sollten sowieso nur der letzte Schritt sein. Jeder sollte sich erstmal ausgiebig psychologisch checken und diagnostizieren lassen, bevor er zu sowas greift. Ich habe sie naiver Weise ohne fachkundliche Beratung genommen und pures Glück gehabt, dass sie bei mir gut angeschlagen sind. Doch ich rate natürlich, sowas vorher ausführlich zu überdenken und zu besprechen, am besten mit einem reinen Psychologen.

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Bewertung der Medikamente durch den Eintragenden:

Paroxetin
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Wirkstoffe der Medikamente:

Paroxetin

Patientendaten:

Geburtsjahr:1988 Die Nebenwirkung ist behoben
Größe (cm):170 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):75
Geschlecht:weiblich

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schwache Libido, Müdigkeit, Gewichtszunahme (mittlerweile gestoppt) von insgesamt 13kg.

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MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
Paroxetin Sandoz (10mg tägl.)Depression, Angststörung4 Jahre

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

schwache Libido, Müdigkeit, Gewichtszunahme (mittlerweile gestoppt) von insgesamt 13kg.

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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

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Wirkstoffe der Medikamente:

Paroxetin

Patientendaten:

Geburtsjahr:1976 Die Nebenwirkung dauert an
Größe (cm):168 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):60
Geschlecht:weiblich

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Paroxetin für Depression, Borderline-Störung mit Müdigkeit, Libidoverlust, Schwindel, Albträume, Absetzerscheinungen

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Paroxetin bei Depression, Borderline-Störung

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
ParoxetinDepression, Borderline-Störung-

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

-> Grund der Einnahme: Depressionen, Borderline-Störung

-> Dosis: die ersten 2 Wochen 15mg, danach 30mg täglich über 2 Monate

-> Erfahrung: Ich habe Paroxetin ab August 2011 genommen, es fing erstaunlich schnell an zu wirken (ca. 1,5 Wochen), und ich habe schnell eine Verbesserung meines gesamten psychischen Zustands verspürt. Auch meine sozialen Ängste sind geringer geworden, im Kontakt mit anderen war ich lockerer und offener. Die Nebenwirkungen waren in dieser ersten Phase gering, es traten Müdigkeit, Antriebslosigkeit und manchmal kleinere Schwindelanfälle auf.
Nach ca. 3 Wochen hat sich die Wirkung von Paroxetin verändert, es linderte nicht nur im sozialen Kontakt meine Hemmschwellen und Ängst, sondern meine Hemmschwelle zur Autoaggression und Impulsivität ist extrem gesunken. Vor der Paroxetin-Einnahme habe ich selten und in geringerer Intensität geritzt, nach 2 Monaten Paroxetin musste mein Unterarm genäht werden. Meine Abhängigkeits-Tendenz (zu Alkohol und Nikotin) ist extrem gestiegen. Ich habe seit 5 Jahren aufgehört zu rauchen und war immer sehr diszipliniert, plötzlich war es mir Abends alles vollkommen egal. Mein Alkoholkonsum hat während der Paroxetin-Einnahme zugenommen, ich war deutlich enthemmter auch unter der Woche mal zu trinken. Zudem sind nach ca. 1,5 Monaten Einnahme noch extreme Fressanfälle dazu gekommen.

-> Absetzen nach 2,5 Monaten (eigenmächtig ohne Arzt-Konsultierung): Da es nicht in meinem Interesse liegt, durch Paroxetin nikotin- und alkoholabhängig zu werden, hatte ich seit mitte Oktober 2011 Paroxetin abgesetzt.
Ich habe die Dosis von täglich 30mg sofort auf 0mg reduziert. Allerdings habe ich weiterhin Seroquel gegen meine Schlafstörungen genommen. Die Absetzsympthome habe ich während der ersten Woche deutlich gespürt: täglich kamen Schwindelanfälle, starke Übelkeit und Benommenheit, und ich hatte permanent Alpträume. Aber nach einer Woche waren die Absetzsymptome nur noch sehr gering vorhanden und jetzt nach einem Monat überhaupt nicht mehr.

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Bewertung der Medikamente durch den Eintragenden:

Paroxetin
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Wirkstoffe der Medikamente:

Paroxetin

Patientendaten:

Geburtsjahr:1986 Die Nebenwirkung ist behoben
Größe (cm):176 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):68
Geschlecht:männlich

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