Das Rett-Syndrom ist eine seltene genetische Entwicklungsstörung, die fast ausschließlich Mädchen betrifft und meist im frühen Kindesalter auffällt. Sie führt zu fortschreitenden neurologischen Beeinträchtigungen, insbesondere in den Bereichen Bewegung, Sprache und geistige Entwicklung.

Eine Erkältung – medizinisch auch grippaler Infekt genannt – ist eine häufige, meist harmlose Infektion der oberen Atemwege. Sie wird in der Regel durch Viren ausgelöst und betrifft Nase, Rachen und oft auch die Nebenhöhlen. Typische Symptome sind Husten, Schnupfen, Abgeschlagenheit und evtl. auch Fieber. Besonders in den Herbst- und Wintermonaten treten Erkältungen vermehrt auf.
Sodbrennen, ein Druckgefühl hinter dem Brustbein, über Schluckbeschwerden und über Übelkeit.
Mittlerweile sind ca. 20% der westlichen Bevölkerung von der Refluxerkrankung betroffen.

Das Respiratorische Synzytial-Virus (RSV) ist ein weit verbreiteter Erreger von Atemwegsinfektionen. Besonders häufig betroffen sind Säuglinge und Kleinkinder. In den Herbst- und Wintermonaten kommt es regelmäßig zu RSV-Wellen.

Die Augenlaserbehandlung ist interessant für Personen, die eine Fehlsichtigkeit nicht durch das Tragen einer Brille und Kontaktlinsen ausgleichen wollen oder wenn sie beides nicht vertragen. Durch eine Veränderung der Hornhautkrümmung wird die optische Brechkraft an der Hornhaut an die Fehlsichtigkeit angepasst um normale Sehkraft zu erlangen.

Der Begriff Adipositas ist der medizinische Ausdruck für Übergewicht. Die Adipositas kann in verschiedene Stadien eingeteilt werden, die mit unterschiedlichen Folgeerkrankunge...

Die Thrombose oder auch tiefe Venenthrombose ist eine intravasale lokalisierte Gerinnung von Blutbestandteilen.
Sie birgt die Gefahr einer Lungenembolie und des postthrombotischen Syndroms mit einer chronisch-venösen Insuffizienz.
Das Risiko, an einer Thrombose zu erkranken ist von Alter und Risikofaktoren abhängig, oft tritt sie bei Immobilisation, bei der Therapie mit Ovulationshemmern - gerade in Verbindung mit Rauchen - , bei Gerinnungsstörungen und bei Tumorerkrankungen auf.
Klinisch äußert sie sich in Schwellung, Überwärmung und Druckempfindlichkeit des betreffenden Bereiches und in muskelkaterähnlichen Schmerzen.

Ringelröteln bezeichnen einen ringförmigen Ausschlag, der durch Tröpfcheninfektion übertragen wird und zu den Kinderkrankheiten gehört. Nach einigen Tagen bildet er sich selbstständig zurück. Ringelröteln unterscheiden sich von den namentlich ähnlichen Röteln deutlich.
Ein plötzlicher Schmerz im unteren Rücken, der jede Bewegung unmöglich macht - das ist der berüchtigte Hexenschuss. Aber was genau ist das eigentlich und wie lässt sich dieser Schmerz behandeln?
Der Nacken muss jeden Tag den schweren Kopf tragen und dabei kleinste, feine Bewegungen ausführen. Damit ist er täglich großen Belastungen ausgesetzt. Nackenschmerzen entstehen deshalb vor allem durch Fehlhaltungen und Fehlbelastungen, aber auch ein Sturz, eine Infektion oder eine degenerative Erkrankung können Auslöser für Beschwerden sein. Diagnose und Therapie können je nach Ursache ganz unterschiedlich ausfallen.
Rückenschmerzen sind die Zivilisationskrankheit schlecht hin. Sie gehören neben Kopfschmerzen zu den häufigsten Schmerzproblemen der Bevölkerung und schränken oftmals die Lebensqualität der Betroffenen erheblich ein. Für die Diagnose müssen sich Ärzte und Ärztinnen zunächst auf die Schilderungen des Patienten bzw. der Patientin verlassen. Denn einen eindeutigen Test, der Rückenschmerzen zweifelsfrei erkennt, gibt es nicht. Zudem sind die Ursachen sehr unterschiedlich. Sie reichen von Lebenswandel (viel Sitzen, große Belastungen) über Verschleißerscheinungen und Nervenschädigungen (z. B. Bandscheibenvorfall) bis hin zu Tumoren und ernsten Erkrankungen (z. B. Nierenbeckenentzündung). Der Schweregrad und die resultierenden Beeinträchtigungen sind dabei sehr unterschiedlich. Im Jahr 2020 hatten weit mehr als die Hälfte Befragten (61,3%) Rückenschmerzen, so die Krankheitslast-Studie BURDEN 2020 des RKI. Nur 6,5 % davon würden die Schmerzen allerdings als „sehr stark“ bezeichnen.
Osteoporose ist eine, durch verminderte Knochenfestigkeit charakterisierte Skeletterkrankung, die ein erhöhtes Frakturrisiko mit sich bringt. Besonders betroffen hiervon sind der Schenkelhals und die Wirbelsäule. Die Osteoporose ist eine Erkrankung des höheren Lebensalters, 80% der Betroffenen sind Frauen in der Menopause. Man unterscheidet die primäre Osteoporose, die im Alter entsteht und mit Östrogenmangel in Verbindung steht, und die sekundäre Osteoporose, die selten ist und meist durch eine Therapie mit Kortikoiden ausgelöst wird oder durch lange Immobilisation.
Die Hand-Fuß-Mund-Krankheit ist eine weltweit verbreitete Viruserkrankung, die hauptsächlich bei Kindern unter 10 Jahren auftritt. Kleinkinder und Kinder unter 5 Jahren sind besonders gefährdet, weil ihr Immunsystem noch nicht vollständig entwickelt ist. Erwachsene können in seltenen Fällen auch betroffen sein. Die Symptome der Hand-Fuß-Mund-Krankheit können je nach Patient:in in unterschiedlicher Stärke und Varianz auftreten. Typisch sind Bläschen im Mund, an Händen und Füßen, wodurch die Krankheit ihren Namen erhalten hat. Schätzungsweise erkranken in Deutschland 80.000 bis 140.000 Menschen pro Jahr. Da viele eine Infektion gar nicht bemerken und die Krankheit nicht meldepflichtig ist, fehlen genaue Zahlen.
Parodontose, auch Parodontitis genannt, ist eine weit verbreitete Entzündung des Zahnhalteapparats. Anzeichen dafür sind zunächst nicht schmerzhaft, sondern äußern sich durch Zahnfleischbluten beim Putzen, Mundgeruch oder wachsende Lücken zwischen Schneidezähnen. Ohne Behandlung führt die Erkrankung im fortgeschrittenen Stadium zu locker werdenden Zähnen und letztendlich Zahnverlust. Laut Studien wird fast jeder zweite Erwachsene von dieser entzündlich-zerstörerischen Erkrankung des Zahnhalteapparates dauerhaft befallen. Kinder und Jugendliche können ebenfalls betroffen sein.
Die Penicillinallergie ist eine ungewöhnliche Reaktion des Körpers auf das Antibiotikum Penicillin oder verwandte Antibiotika. Penicillin ist ein häufig verschriebenes Medikament zur Bekämpfung von bakteriellen Infektionen. Bei manchen Menschen kann das Immunsystem jedoch überempfindlich auf Penicillin reagieren und eine allergische Reaktion auslösen.
Scharlach ist eine weit verbreitete Infektionskrankheit, die hauptsächlich Kinder im Alter von drei bis zehn Jahren betrifft. Diese von A-Streptokokken verursachte Erkrankung zeichnet sich durch markante Symptome wie Halsschmerzen, Fieber, und einen charakteristischen Hautausschlag aus. Besonders auffällig ist die sogenannte "Himbeerzunge". Die Zunge ist hierbei geschwollen, sehr rot und die Geschmacksknospen stehen hervor. Die Übertragung erfolgt vorwiegend durch Tröpfcheninfektion, was Scharlach besonders in Schulen und Kindergärten zu einer häufigen Krankheit macht. Scharlach ist hoch ansteckend, aber normalerweise gut behandelbar, sofern frühzeitig mit Antibiotika interveniert wird.
Mononukleose oder auch Infektiöse Mononukleose wird durch das Epstein-Barr-Virus (EBV, humanes Herpesvirus Typ 4) ausgelöst. Die Krankheit wird außerhalb von Fachkreisen in der Regel als Pfeiffersches Drüsenfieber bezeichnet.
Unter Rheuma werden mehrere Symptome verstanden, die ursächlich auf einer Autoimmunreaktion, also das Kämpfen des körpereigenen Immunsystems gegen den Körper selbst, beruhen. Häufige Symptome von Rheuma sind Gelenkschmerzen, Arthritis, Gefäßentzündungen oder Augenentzündungen. Medizinisch gibt es eine Vielzahl von Erkrankungen, die dem rheumatischen Formenkreis angehören, u.a. auch die Colitis ulcerosa oder der Morbus Bechterew. Mehr zu diesen Krankheiten erfahren Sie im Artikel " Krankheiten des rheumatischen Formenkreises - ein Überblick" unseres Schwester-Portals ÄRZTE.DE
Die Koronare Herzkrankheit oder auch KHK ist die Manifestation der Arteriosklerose. Dabei lagern sich Plaques in den Arterien und Herzkranzgefässen ab. Durch diese Stenosen kommt es zu einer Koronarinsuffizienz, einem Missverhältnis zwischen Sauerstoffbedarf und -angebot im Herzmuskel. Die dadurch hervorgerufene Myokardischämie hat verschiedene Manifestationsformen, nämlich die asymptomatische KHK, die klinisch stumm verläuft und die symptomatische KHK, die mit Angina pectoris, Herzinfarkt, Herzinsuffizienz, Herzrhythmusstörungen und dem plötzlichen Herztod einhergehen kann. Die KHK ist in den Industrieländern die häufigste Todesursache, Männer sind doppelt so häufig betroffen wie Frauen. Die koronare Herzkrankheit (Synonym: ischämische Herzerkrankung, KHK, engl. coronary heart disease) umfasst eine Gruppe von Erkrankungen des Herzens, deren Ursache in den Industrieländern überwiegend die Atherosklerose der Herzkranzgefäße ist. Diese führt zu einer Abnahme der Herzdurchblutung. Folge dieser Mangeldurchblutung ist eine Koronarinsuffizienz. Diese führt zu klinischen Symptome, wenn es zu einem Missverhältnis zwischen Sauerstoffangebot und Sauerstoffbedarf des Herzmuskels kommt. Folgekrankheiten der KHK wie Herzinsuffizienz und Herzrhythmusstörungen sind die führenden Sterbeursachen in den reichen Ländern. Daher kommt der Prävention der KHK eine sehr große Bedeutung im Gesundheitswesen zu.

Wenn die Blüten- und Gräserpollen fliegen, dann haben wieder viele von uns mit tränenden Augen und laufender Nase zu kämpfen. Heuschnupfen tritt saisonal auf, das heißt nur zu ganz bestimmten Monaten. Danach verschwinden die Beschwerden wieder. Bei einer allergischen Reaktion auf andere Allergene (körperfremde, Allergie auslösende Substanzen) bleibt der Schnupfen so lange erhalten, wie unser Körper mit dem Allergen in Kontakt ist. Man spricht dann von einem allergischen Schnupfen.