Levetiracetam ratiopharm

Das Medikament Levetiracetam ratiopharm wurde von sanego-Benutzern wie folgt bewertet

Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Levetiracetam ratiopharm wurde bisher von 4 sanego-Benutzern mit durchschnittlich 6.9 von 10 möglichen Punkten bewertet.

Bei der Anwendung von Levetiracetam ratiopharm traten bisher folgende Nebenwirkungen auf

Aggressivität (2/3)
67%
Müdigkeit (2/3)
67%
Appetitlosigkeit (1/3)
33%
Gedächtnisschwierigkeiten (1/3)
33%
Gereiztheit (1/3)
33%

Anzahl der Nennungen der Nebenwirkung bezogen auf die Anzahl der Berichte bei sanego

alle 12 Nebenwirkungen bei Levetiracetam ratiopharm

Levetiracetam ratiopharm wurde bisher bei folgenden Krankheiten/Anwendungsgebieten verwendet

Krankheit%Bewertung (Durchschnitt)
Epilepsie100% (3 Bew.)

Anzahl der Nennungen der Krankheiten/Anwendungsgebiete bezogen auf die Anzahl der Berichte bei sanego

Levetiracetam ratiopharm Patienteninformation

Levetiracetam ist ein Antiepileptikum (ein Arzneimittel zur Behandlung von Anfällen bei Epilepsie).

Levetiracetam ratiopharm wird angewendet:
- alleine, ohne andere Arzneimittel gegen Epilepsie (Monotherapie), zur Behandlung einer bestimmten Art von Epilepsie bei Erwachsenen und Jugendlichen ab einem Alter von 16 Jahren, bei denen erstmals Epilepsie festgestellt wurde....

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Andere Medikamente mit den gleichen Wirkstoffen wie in Levetiracetam ratiopharm

Medikament%Bewertung (Durchschnitt)
Keppra97% (244 Bew.)
Levetiracetam Heumann1% (3 Bew.)
Levetiracetam Accord<1% (2 Bew.)
Levetiracetam Actavis Group<1% (1 Bew.)
Levetiracetam Teva<1% (1 Bew.)

Wir haben 3 Patienten Berichte zu Levetiracetam ratiopharm.

Prozentualer Anteil 67%33%
Durchschnittliche Größe in cm160183
Durchschnittliches Gewicht in kg5890
Durchschnittliches Alter in Jahren4664
Durchschnittlicher BMIin kg/m222,9526,87

In Levetiracetam ratiopharm kommt folgender Wirkstoff zum Einsatz

Levetiracetam

Fragen zu Levetiracetam ratiopharm

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Folgende Berichte liegen bisher vor

 

Levetiracetam ratiopharm für Epilepsie mit Müdigkeit, Gedächtnisschwierigkeiten, Gereiztheit, Aggressivität

Erst dieses Jahr hab ich mit der Behandlung angefangen und nehme jeweils 500 mg morgen und einmal abends. Ich musste bemerken , dass es mir schwer fiel aufzustehen und auch aktiv zu bleiben. Sehr starke Ausprägung von Müdigkeit ..vor allem Vergesslichkeit..Genau in der Abitur phase musste ich...

Levetiracetam ratiopharm bei Epilepsie

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
Levetiracetam ratiopharmEpilepsie1 Tage

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Erst dieses Jahr hab ich mit der Behandlung angefangen und nehme jeweils 500 mg morgen und einmal abends. Ich musste bemerken , dass es mir schwer fiel aufzustehen und auch aktiv zu bleiben. Sehr starke Ausprägung von Müdigkeit ..vor allem Vergesslichkeit..Genau in der Abitur phase musste ich dies zu spüren bekommen. Ich war sehr reizbar ,agressiv , emotional ..und musste grundlos bei kleinen stressigen Situationen anfangen zu weinen.. .. Im Sommer bekomme ich hohen Blutdruck und mir wird schwindelig.. es kann natürlich auch an der Temperatur liegen. Es hat sich ein wenig eingependelt ,dennoch bleibt die Müdigkeit stets vorhanden. Die Tabletten wirken wirklich super zu 100 prozent ,mann kann den Tabletten vertrauen, so ist es bei mir.
Zu dem habe ich bis zu 2 kg zugenommen , was keine katastrophe ist.
Ich habe morgens eine Tablette in der Schulzeit weggelasen.. es ging 1 Monat gut , bis ich erneut einen Anfall hatte. Seit dem riskiere ich das weglassen nicht..auch wenn ich morgen dann erschöpft,müde und kraftlos bin.
--> dennoch bin ich der fortgeschrittenen Reproduktionsmedizin für all die Forschung dankbar . Und wenigstens kann man Epilepsie behandeln ,was bei anderen Krankheiten nicht möglich ist. man muss sich glücklich schätzen mit dem , was man hat.
Lg .

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, , ,

Bewertung der Medikamente durch den Eintragenden:

Levetiracetam ratiopharm
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Wirkstoffe der Medikamente:

Levetiracetam

Patientendaten:

Geburtsjahr:1995 
Größe (cm):158 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):52
Geschlecht:weiblich

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Levetiracetam ratiopharm für Epilepsie mit Gewichtsabnahme, Appetitlosigkeit, Schlaflosigkeit

Ich bekam in 10 Jahren Carbamazepin, Finlepsin, Orfiril und Tegretal, trotzdem oder vielleicht auch gerade deswegen wurden die Anfälle immer häufiger und stärker. Dann bekam ich Keppra und wegen des hohen Preises später Levetiracetam. Als erstes waren die Anfälle weg, dann der Appetit. Ich verlor...

Levetiracetam ratiopharm bei Epilepsie

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
Levetiracetam ratiopharmEpilepsie4 Jahre

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Ich bekam in 10 Jahren Carbamazepin, Finlepsin, Orfiril und Tegretal, trotzdem oder vielleicht auch gerade deswegen wurden die Anfälle immer häufiger und stärker. Dann bekam ich Keppra und wegen des hohen Preises später Levetiracetam. Als erstes waren die Anfälle weg, dann der Appetit. Ich verlor innerhalb von wenigen Monaten ca. 20 Kilo, habe das auch in den letzten 3 Jahren gehalten. Ausserdem bin ich nie mehr müde. Und die Schlaflosigkeit ist manchmal schon sehr belastend, aber sonst bin ich sehr zufrieden mit diesem Medikament.

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Bewertung der Medikamente durch den Eintragenden:

Levetiracetam ratiopharm
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Wirkstoffe der Medikamente:

Levetiracetam

Patientendaten:

Geburtsjahr:1954 Die Nebenwirkung ist behoben
Größe (cm):161 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):65
Geschlecht:weiblich

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Levetiracetam ratiopharm für Epilepsie mit schlechter Schlaf, Konzentrationsschwäche, Panikanfälle, Müdigkeit, Reizbarkeit, Aggressivität, Gewichtszunahme

Gewichtszunahme von 5 Kg innerhalb von 4 Monaten, Müdigkeit, schlechter Schlaf, Reizbar, teilweise Aggressivität, Panik, Konzentrationsschwäche

Levetiracetam ratiopharm bei Epilepsie

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
Levetiracetam ratiopharmEpilepsie5 Monate

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Gewichtszunahme von 5 Kg innerhalb von 4 Monaten, Müdigkeit, schlechter Schlaf, Reizbar, teilweise Aggressivität, Panik, Konzentrationsschwäche

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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

, , , , , ,

Bewertung der Medikamente durch den Eintragenden:

Levetiracetam ratiopharm
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Wirkstoffe der Medikamente:

Levetiracetam

Patientendaten:

Geburtsjahr:1957 Die Nebenwirkung ist behoben
Größe (cm):183 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):90
Geschlecht:männlich

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Levetiracetam ratiopharm Patienteninformationen

Was ist Levetiracetam ratiopharm und wofür wird es angewendet?

Levetiracetam ist ein Antiepileptikum (ein Arzneimittel zur Behandlung von Anfällen bei Epilepsie).

Levetiracetam ratiopharm wird angewendet:
- alleine, ohne andere Arzneimittel gegen Epilepsie (Monotherapie), zur Behandlung einer bestimmten Art von Epilepsie bei Erwachsenen und Jugendlichen ab einem Alter von 16 Jahren, bei denen erstmals Epilepsie festgestellt wurde. Epilepsie ist eine Erkrankung, bei der die Patienten wiederholte Anfälle haben. Levetiracetam wird bei der Art von Epilepsie angewendet, bei der die Anfälle zunächst nur eine Seite des Gehirns betreffen, sich aber später auf größere Bereiche auf beiden Seiten des Gehirns ausweiten können (partielle Anfälle mit oder ohne sekundäre Generalisierung). Levetiracetam wurde Ihnen von Ihrem Arzt verordnet, um die Anzahl Ihrer Anfälle zu verringern.
- als Zusatzbehandlung zu anderen Arzneimitteln gegen Epilepsie von: ■ partiellen Anfällen mit oder ohne sekundärer Generalisierung bei Erwachsenen, Jugendlichen, Kindern und Säuglingen ab einem Alter von 1 Monat ■ myoklonischen Anfällen (kurze schockartige Zuckungen eines Muskels oder einer Muskelgruppe) bei Erwachsenen und Jugendlichen ab einem Alter von 12 Jahren mit juveniler myoklonischer Epilepsie ■ primär generalisierten tonisch-klonischen Anfällen (ausgeprägte Anfälle, einschließlich Bewusstlosigkeit) bei Erwachsenen und Jugendlichen ab einem Alter von 12 Jahren mit Idiopathischer Generalisierter Epilepsie (die Form von Epilepsie, die genetisch bedingt zu sein scheint)

Was sollten sie vor der Einnahme von Levetiracetam ratiopharm beachten?

Levetiracetam ratiopharm darf nicht eingenommen werden,
- wenn Sie allergisch gegen Levetiracetam, Pyrrolidonderivate oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Levetiracetam ratiopharm einnehmen.
- falls Sie an Nierenbeschwerden leiden: Beachten Sie in diesem Fall die Anweisungen Ihres Arztes. Er/Sie wird dann entscheiden, ob Ihre Dosis angepasst werden muss.
- falls Sie bei Ihrem Kind eine Verlangsamung des Wachstums beobachten oder die Pubertät ungewöhnlich verläuft, benachrichtigen Sie bitte Ihren Arzt.
- Eine geringe Anzahl von Patienten, die mit Antiepileptika wie Levetiracetam ratiopharm behandelt wurden, dachten daran, sich selbst zu verletzen oder sich das Leben zu nehmen. Wenn Sie irgendwelche Anzeichen von Depression und/oder Suizidgedanken haben, benachrichtigen Sie bitte Ihren Arzt.
- Wenn Sie eine familiäre Vorgeschichte oder Krankengeschichte mit unregelmäßigem Herzschlag haben (sichtbar im Elektrokardiogramm) oder wenn Sie eine Erkrankung haben und/oder eine Behandlung erhalten, die Sie anfällig für einen unregelmäßigen Herzschlag oder Störungen des Salzhaushaltes machen.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der folgenden Nebenwirkungen schwerwiegend ist oder länger als ein paar Tage anhält:
- Ungewöhnliche Gedanken, Reizbarkeit oder aggressivere Reaktionen als gewöhnlich, oder wenn Sie oder Ihre Familie und Freunde wesentliche Veränderungen der Stimmung oder des Verhaltens bemerken.
- Verschlechterung der Epilepsie Ihre Anfälle können sich in seltenen Fällen verschlechtern oder häufiger auftreten. Dies geschieht hauptsächlich im ersten Monat nach Beginn der Behandlung oder bei einer Erhöhung der Dosis. Wenn Sie während der Einnahme von Levetiracetam ratiopharm eines dieser neuen Symptome verspüren, suchen Sie so schnell wie möglich einen Arzt auf.

Kinder und Jugendliche
- Levetiracetam ratiopharm darf nicht zur alleinigen Behandlung (Monotherapie) bei Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren angewendet werden.

Einnahme von Levetiracetam ratiopharm zusammen mit anderen Arzneimitteln
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen.

Sie dürfen Macrogol (ein Arzneimittel, das als Abführmittel verwendet wird) eine Stunde vor und eine Stunde nach der Einnahme von Levetiracetam nicht einnehmen, da es dessen Wirkung herabsetzen kann.

Schwangerschaft und Stillzeit
Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat. Levetiracetam darf in der Schwangerschaft nur angewendet werden, wenn Ihr Arzt dies nach sorgfältiger Abwägung für erforderlich hält. Sie dürfen Ihre Behandlung nicht ohne vorherige Rücksprache mit Ihrem Arzt abbrechen. Ein Risiko von Geburtsfehlern für Ihr ungeborenes Kind kann nicht vollständig ausgeschlossen werden. Das Stillen wird während der Behandlung nicht empfohlen.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
Levetiracetam ratiopharm kann Ihre Fähigkeit zum Steuern eines Fahrzeugs oder zum Bedienen von Werkzeugen oder Maschinen beeinträchtigen, denn Sie können sich bei der Behandlung mit Levetiracetam ratiopharm müde fühlen. Dies gilt besonders zu Behandlungsbeginn oder nach einer Dosissteigerung. Sie sollten kein Fahrzeug steuern oder Werkzeuge oder Maschinen bedienen, bis sich herausgestellt hat, dass Ihre Fähigkeit zur Durchführung solcher Aktivitäten nicht beeinträchtigt ist.

Wie ist Levetiracetam ratiopharm einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Nehmen Sie bitte die Anzahl der Tabletten gemäß der Anordnung Ihres Arztes ein. Levetiracetam ratiopharm muss zweimal täglich eingenommen werden, einmal morgens und einmal abends, jeden Tag ungefähr zur gleichen Uhrzeit.

Monotherapie

Dosierung bei Erwachsenen und Jugendlichen (ab 16 Jahre):

Dosierung: Zwischen 1000 mg und 3000 mg täglich. Zu Beginn der Behandlung mit Levetiracetam ratiopharm wird Ihr Arzt Ihnen zunächst für zwei Wochen eine niedrigere Dosis (500 mg täglich)verschreiben, bevor Sie die niedrigste für Sie geeignete Dosis von 1000 mg erhalten.

Zusatzbehandlung

Dosierung bei Erwachsenen und Jugendlichen (12 bis 17 Jahre) ab 50 kg Körpergewicht:

Dosierung: Zwischen 1000 mg und 3000 mg täglich.
Beispiel: Bei einer Tagesdosis von 1000 mg könnten Sie 2 Tabletten der 250 mg Stärke morgens und 2 Tabletten der 250 mg Stärke abends einnehmen.

Dosierung bei Säuglingen (1 Monat bis 23 Monate), Kindern (2 bis 11 Jahre) und Jugendlichen (12 bis 17 Jahre) unter 50 kg Körpergewicht:
Ihr Arzt wird die am besten geeignete Darreichungsform von Levetiracetam ratiopharm bezogen auf das Alter, das Gewicht und die benötigte Dosis verordnen.

Levetiracetam ratiopharm 100 mg/ml Lösung zum Einnehmen ist für Säuglinge und Kinder unter 6 Jahren, für Kinder und Jugendliche (von 6 bis 17 Jahren), die weniger als 50 kg wiegen, und wenn die genaue Dosierung nicht mit den Filmtabletten erreicht werden kann, eine besser geeignete Darreichungsform.

Art der Einnahme
Nehmen Sie die Tabletten unzerkaut zusammen mit ausreichend Flüssigkeit (z. B. ein Glas Wasser) ein. Sie können Levetiracetam ratiopharm unabhängig von den Mahlzeiten einnehmen. Nach der oralen Verabreichung kann Levetiracetam einen bitteren Geschmack hinterlassen.

Dauer der Anwendung
- Levetiracetam ratiopharm ist zur Langzeitbehandlung vorgesehen. Sie sollten Levetiracetam ratiopharm so lange einnehmen, wie Ihr Arzt es Ihnen gesagt hat.
- Beenden Sie Ihre Behandlung nicht selbst ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt, denn dadurch könnten Ihre Anfälle häufiger auftreten.

Wenn Sie eine größere Menge von Levetiracetam ratiopharm eingenommen haben, als Sie sollten
Mögliche Nebenwirkungen bei einer zu hohen Dosis Levetiracetam ratiopharm sind Schläfrigkeit, Ruhelosigkeit, Aggression, Verringerung der Aufmerksamkeit, Hemmung der Atmung und Koma. Benachrichtigen Sie bitte Ihren Arzt, falls Sie mehr Tabletten als vorgeschrieben eingenommen haben. Ihr Arzt wird die für eine Überdosierung am besten geeignete Behandlung einleiten.

Wenn Sie die Einnahme von Levetiracetam ratiopharm vergessen haben
Benachrichtigen Sie bitte Ihren Arzt, falls Sie eine oder mehrere Einnahmen vergessen haben. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Levetiracetam ratiopharm abbrechen
Bei Beendigung der Behandlung sollte Levetiracetam ratiopharm schrittweise abgesetzt werden, um eine Erhöhung der Anfallshäufigkeit zu vermeiden. Wenn Ihr Arzt entscheidet, die Behandlung mit Levetiracetam ratiopharm zu beenden, wird er Ihnen genaue Anweisungen zum schrittweisen Absetzen geben.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Sprechen Sie umgehend mit Ihrem Arzt oder suchen Sie Ihre nächstgelegene Notfallambulanz auf bei:

- Schwäche, Gefühl von Benommenheit oder Schwindel oder Schwierigkeiten zu atmen, da dies Anzeichen einer schwerwiegenden allergischen (anaphylaktischen) Reaktion sein können
- Schwellung von Gesicht, Lippen, Zunge und Rachen (Quincke-Ödem)
- grippeähnlichen Symptomen und Ausschlag im Gesicht gefolgt von einem ausgedehnten Ausschlag mit hoher Temperatur, erhöhten Leberenzymwerten in Bluttests und erhöhter Anzahl einer bestimmten Art weißer Blutkörperchen (Eosinophilie) und vergrößerten Lymphknoten (Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie und systemischen Symptomen [DRESS])
- Symptomen wie geringen Urinmengen, Müdigkeit, Übelkeit, Erbrechen, Verwirrtheit und Schwellungen der Beine, Knöchel oder Füße, da dies Anzeichen für eine plötzlich verringerte Nierenfunktion sein können
- Hautausschlag, der Blasen bilden kann und wie kleine Zielscheiben aussieht (dunkler Fleck in der Mitte umgeben von einem blasseren Bereich, der von einem dunklen Ring umgeben ist) (Erythema multiforme)
- ausgedehntem Ausschlag mit Blasen und abblätternder Haut, besonders um den Mund herum, an der Nase, an den Augen und im Genitalbereich (Stevens-Johnson-Syndrom)
- schwerwiegenderer Ausprägung eines Ausschlags, der eine Hautablösung an mehr als 30 % der Körperoberfläche hervorruft (toxische epidermale Nekrolyse)
- Anzeichen schwerwiegender geistiger Veränderung oder wenn jemand in Ihrem Umfeld Anzeichen von Verwirrtheit, Somnolenz (Schläfrigkeit), Amnesie (Gedächtnisverlust), Beeinträchtigung des Gedächtnisses (Vergesslichkeit), anormales Verhalten oder andere neurologische Symptome einschließlich unfreiwillige oder unkontrollierte Bewegungen bemerkt. Dies könnten Symptome einer Encephalopathie sein.

Die am häufigsten berichteten Nebenwirkungen sind Entzündungen des Nasen-Rachen-Raumes (Nasopharyngitis), Schläfrigkeit (Somnolenz), Kopfschmerzen, Müdigkeit und Schwindel. Zu Behandlungsbeginn oder bei einer Dosissteigerung können Nebenwirkungen wie Schläfrigkeit, Müdigkeit und Schwindel häufiger auftreten. Im Laufe der Zeit sollten diese Nebenwirkungen jedoch schwächer werden.

Sehr häufig:kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen
- Nasopharyngitis (Entzündungen des Nasen-Rachen-Raumes);
- Somnolenz (Schläfrigkeit), Kopfschmerzen.

Häufig:kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen
- Anorexie (Appetitlosigkeit);
- Depression, Feindseligkeit oder Aggression, Angst, Schlaflosigkeit, Nervosität oder Reizbarkeit;
- Konvulsionen (Krämpfe), Gleichgewichtsstörungen, Schwindel (Gefühl der Wackeligkeit), Mangel an Energie und Begeisterungsfähigkeit (Lethargie), Tremor (unwillkürliches Zittern);
- Drehschwindel;
- Husten;
- Bauchschmerzen, Diarrhoe (Durchfall), Dyspepsie (Verdauungsstörungen), Erbrechen, Übelkeit;
- Rash (Hautausschlag);
- Asthenie (Schwächegefühl)/Müdigkeit.

Gelegentlich:kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen
- Verminderte Anzahl an Blutplättchen, verminderte Anzahl an weißen Blutkörperchen;
- Gewichtsverlust, Gewichtszunahme;
- Suizidversuch und Suizidgedanken, mentale Störungen, anormales Verhalten, Halluzination, Wut, Verwirrtheit, Panikattacke, emotionale Instabilität/Stimmungsschwankungen, Agitiertheit;
- Amnesie (Gedächtnisverlust), Beeinträchtigung des Gedächtnisses (Vergesslichkeit), Koordinationsstörung/Ataxie (mangelnde Koordination der Bewegungen), Parästhesie (Kribbeln), Aufmerksamkeitsstörungen (Konzentrationsstörungen);
- Diplopie (Doppeltsehen), verschwommenes Sehen;
- Erhöhte/anormale Werte eines Leberfunktionstests;
- Haarausfall, Ekzem, Juckreiz;
- Muskelschwäche, Myalgie (Muskelschmerzen);
- Verletzung.

Selten:kann bis zu 1 von 1000 Behandelten betreffen
- Infektion;
- Verminderte Anzahl aller Arten von Blutkörperchen;
- Schwerwiegende allergische Reaktionen (DRESS, anaphylaktische Reaktion [schwerwiegende allergische Reaktion], Quincke-Ödem [Schwellung von Gesicht, Lippen, Zunge und Rachen]);
- Verringerte Natriumkonzentration im Blut;
- Suizid, Persönlichkeitsstörungen (Verhaltensstörungen), anormales Denken (langsames Denken, Unfähigkeit sich zu konzentrieren);
- Fieberwahn (Delirium);
- Enzephalopathie (ein bestimmter krankhafter Zustand des Gehirns; siehe Unterabschnitt „Sprechen Sie umgehend mit Ihrem Arzt“ für eine ausführliche Beschreibung der Symptome);
- Verschlechterung von Anfällen oder Erhöhung ihrer Häufigkeit;
- unwillkürliche und nicht unterdrückbare, krampfartige Anspannungen von Muskeln, die Kopf, Rumpf und Gliedmaßen betreffen; Schwierigkeiten, Bewegungen zu kontrollieren, Hyperkinesie (Überaktivität);
- Veränderung des Herzrhythmus (Elektrokardiogramm);
- Pankreatitis (Entzündung der Bauchspeicheldrüse);
- Leberversagen, Hepatitis (Leberentzündung);
- plötzliche Verringerung der Nierenfunktion;
- Hautausschlag, der Blasen bilden kann und wie kleine Zielscheiben aussieht (dunkle Flecken in der Mitte umgeben von einem blasseren Bereich, der von einem dunklen Ring umgeben ist) (Erythema multiforme); ausgedehnter Ausschlag mit Blasen und abblätternder Haut, besonders um den Mund herum, an der Nase, an den Augen und im Genitalbereich (Stevens-Johnson Syndrom), und eine schwerwiegendere Ausprägung, die eine Hautablösung an mehr als 30 % der Körperoberfläche hervorruft (toxische epidermale Nekrolyse);
- Rhabdomyolyse (Abbau von Muskelgewebe) und damit assoziierte erhöhte Kreatinphosphokinase im Blut. Die Prävalenz bei japanischen Patienten ist signifikant höher als bei nicht-japanischen Patienten;
- Hinken oder Schwierigkeiten beim Gehen.

Meldung von Nebenwirkungen
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das in Anhang V aufgeführte nationale Meldesystem anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

Wie ist Levetiracetam ratiopharm aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton nach „Verwendendbar“ bis angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.


Datenquelle: European Medicines Agency
Stand der Informationen: Februar 2021

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Laut Packungsbeilage können bei der Einnahme von Levetiracetam ratiopharm folgende Nebenwirkungen auftreten

Sehr häufig  (>10%)

Kopfschmerzen

Nasopharyngitis

Somnolenz

Entzündungen des NasenRachen-Raumes

Häufig  (1 - 10%)

Übelkeit

Müdigkeit

Erbrechen

Bauchschmerzen

Schwindel

Drehschwindel

Depression

Husten

Reizbarkeit

Appetitlosigkeit

Asthenie

Gleichgewichtsstörungen

Angst

Schlaflosigkeit

Dyspepsie

Konvulsionen

Tremor

Gefühl der Wackeligkeit

Diarrhoe

Nervosität

Anorexie

Feindseligkeit

Aggression

Lethargie

Rash

Gelegentlich  (0,1 - 1%)

Gewichtszunahme

Gewichtsverlust

Haarausfall

Vergesslichkeit

Verwirrtheit

verschwommenes Sehen

Juckreiz

Muskelschwäche

Suizidgedanken

Konzentrationsstörungen

Stimmungsschwankungen

Agitiertheit

verminderte Anzahl an Blutplättchen

verminderte Anzahl an weißen Blutkörperchen

Suizidversuch

mentale Störungen

anormales Verhalten

Wut

emotionale Instabilität

Amnesie

Koordinationsstörung

Ataxie

Parästhesie

Diplopie

anormaler Leberfunktionstest

Ekzem

Myalgie

Verletzung

Halluzination

Beeinträchtigung des Gedächtnisses

mangelnde Koordination der Bewegungen

Aufmerksamkeisstörungen

Selten  (0,01 - 0,1%)

Hepatitis

Leberversagen

Hautausschlag

Infektion

verminderte Anzahl an roten Blutkörperchen

verminderte Anzahl an weißen Blutkörperchen

Suizid

Persönlichkeitsstörungen

anormales Denken

Unfähigkeit sich zu konzentrieren

Verhaltensstörungen

langsames Denken

Schwierigkeiten Bewegungen zu kontrollieren

Hyperkinesie

Pankreatitis

Blasenbildung der Haut

Blasenbildung im Mund

Blasenbildung an den Augen

Blasenbildung im Genitalbereich

Überaktivität

unwillkürliche nicht unterdrückbare krampfartige …

unwillkürliche nicht unterdrückbare krampfartige …

unwillkürliche nicht unterdrückbare krampfartige …

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