Brain Zapps

Wir haben 10 Patienten Berichte zu der Nebenwirkung Brain Zapps.

Prozentualer Anteil 50%50%
Durchschnittliche Größe in cm166182
Durchschnittliches Gewicht in kg7180
Durchschnittliches Alter in Jahren4731
Durchschnittlicher BMIin kg/m225,7024,39

Die Nebenwirkung Brain Zapps trat bei folgenden Medikamenten auf

Proneurin (1/5)
20%
Elontril (2/554)
0%
Paroxetin (2/602)
0%
Trevilor (4/1429)
0%
Tavor (1/461)
0%
VALDOXAN (1/464)
0%
Lyrica (1/943)
0%
Cipralex (1/1127)
0%

Anzahl der Nennungen der Nebenwirkung bezogen auf die Anzahl der Berichte bei sanego

Folgende Berichte von Patienten liegen bisher vor

Berichte über die Nebenwirkung Brain Zapps bei Proneurin

 

Brain Zapps bei proneurin für Angst- und Panikattacken

Hallo, mir hat diese Seite sehr geholfen und jetzt möchte ich auch meine Erfahrungen mit den 3 Medikamenten berichten. Ich hatte sehr starke Panikattacken, die von alleine nich mehr aufgehört haben. Daraufhin hat mir meine Neurologin Cipralex 10 mg und Proneurin 25 mg verschrieben. Das...

Cipralex bei Angst- und Panikattacken; Tavor bei Angst- und Panikattacken; proneurin bei Angst- und Panikattacken

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
CipralexAngst- und Panikattacken2 Monate
TavorAngst- und Panikattacken1 Monate
proneurinAngst- und Panikattacken1 Tage

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Hallo,

mir hat diese Seite sehr geholfen und jetzt möchte ich auch meine Erfahrungen mit den 3 Medikamenten berichten. Ich hatte sehr starke Panikattacken, die von alleine nich mehr aufgehört haben. Daraufhin hat mir meine Neurologin Cipralex 10 mg und Proneurin 25 mg verschrieben. Das Cirpalex solle ich einschleichen die ersten 5 Tage 5 mg und dann auf 10 mg erhöhen. Da das Cipralex erst nach ca. 4 Wochen wirkt sollte ich das Proneurin bei einer Attacke nehmen, aber schon nach der ersteinahme bekam ich davon sogenannte "Brainzaps". Das ist als wenn ein Stromschlag durch den Körper geht, sehr unangenehm. Ich bin dann sofort ins Krankenhaus weil ich das vorher noch nie hatte und da bekam nach 2 Stunden quälerei 1 mg Tavor intravenös, danach ging es mir erst besser. Also am nächsten Tag wieder zur Neurologin und ihr das Problem geschildert. Sie meinte dann ich könnte auch kurzfristig das Tavor nehmen aber nur im Notfall. Ich hatte danach eigentlich 3 Wochen lang jeden Tag einen Notfall und nahm pro Tag 2-3 Tabletten Tavor 0,5 mg. Das Medikament war für mich ein wahrer Segen, es wirkt schnell, Nebenwirkungen hatte ich keine und man Schläft wie ein Baby. Das es stark Abhängig macht ist natürlich immer im Hinterkopf aber das war mir in dem Moment ziemlich egal. Jetzt nach 7 Wöchiger einnahme von Cipralex ( 10 mg morgens ) geht es mir viel besser. Ich brauche kein Tavor mehr und von dem Cipralex merke ich keine Nebenwirkungen. Also Leute haltet durch, es hilft aber man muss ein bisschen Geduld haben.

Eingetragen am 25.10.2014 als Datensatz 64560
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

Bewertung der Medikamente durch den Eintragenden:

Cipralex
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt
Tavor
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt
proneurin
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Wirkstoffe der Medikamente:

Escitalopram, Lorazepam, Promethazin hydrochlorid

Patientendaten:

Geburtsjahr:1984 
Größe (cm):183 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):80
Geschlecht:-

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Berichte über die Nebenwirkung Brain Zapps bei Elontril

 

Zittern, Schwitzen, Brain Zapps bei Elontril für Depression

Ich nehme Elontril 150 mg mit 50mg Setralin Morgens zusammen, diese Kombination hat meine Depression noch mehr verschlechtert. Antriebslosigkeit, negative Gedanken, habe mich isoliert. Jetzt nehme ich seit drei Tagen 300 mg Elontril, das Setralin sollte ich von meinem Arzt aus weglassen. Ich...

Elontril bei Depression

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
ElontrilDepression3 Wochen

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Ich nehme Elontril 150 mg mit 50mg Setralin Morgens zusammen, diese Kombination hat meine Depression noch mehr verschlechtert. Antriebslosigkeit, negative Gedanken, habe mich isoliert. Jetzt nehme ich seit drei Tagen 300 mg Elontril, das Setralin sollte ich von meinem Arzt aus weglassen. Ich fühlte mich schon nach dem 2. Tag mit 300mg Elontril besser. Ich habe mehr Antrieb, keine Ängste mehr, rede sehr viel, bin auch etwas aufgedreht. Heute ist der 3. Tag und ich fühle mich wirklich besser. Nebenwirkungen sind bei mir, dass ich sehr viel schwitze, ich zittere ein bisschen, und habe so eine art Stromschläge im Kopf. Das kann ich aber aushalten, hauptsache es geht mir besser.

Eingetragen am 09.05.2014 als Datensatz 61272
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

, ,

Bewertung der Medikamente durch den Eintragenden:

Elontril
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Wirkstoffe der Medikamente:

Bupropion

Patientendaten:

Geburtsjahr:1967 Die Nebenwirkung ist behoben
Größe (cm):172 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):81
Geschlecht:weiblich

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Traumveränderungen, Ohrengeräusche, Brain Zapps, Schwitzen bei Elontril für Depression

Nehme Elontril 150 mg nun den 5.Tag.Vorher Venlafaxin 150 davor Citalopram.Alles gegen meine Depression. Der Psychiater meint, es bräuchte einige Zeit, um das richtige Medikament zu finden. In den letzten Tagen suchten mich verschiedenste Gefühlszustände heim, sehr unkontrolliert plötzlich und...

Elontril bei Depression

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
ElontrilDepression-

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Nehme Elontril 150 mg nun den 5.Tag.Vorher Venlafaxin 150 davor Citalopram.Alles gegen meine Depression. Der Psychiater meint, es bräuchte einige Zeit, um das richtige Medikament zu finden. In den letzten Tagen suchten mich verschiedenste Gefühlszustände heim, sehr unkontrolliert plötzlich und nicht selten kurz nacheinander. Da wären Traurigkeit über früheres Versagen; Gefühl kleines Kind zu sein, das dringend die Mutter braucht; Agressionen bis drängende Mordphantasien weil mein Hund nicht gehorchte; totale freudige Wohlfühlmomente mit heiler Welt Gedanken und viele Gefühlslagen aus meiner jungen Erwachsenenzeit! Dazu kamen verstärkt Träume. Ich habe denEindruck meine Nächte bestehen aus lauter anstrengenden aufregenden Träumen, die etwas mit meinem Leben zu tun haben. Tags bin ich sehr motiviert, antriebsstark und aktiv, alles scheint möglich! Es ist toll! ABER ich werd immer erinnert, das das durch ein Medikament kommt!Da sind die ständigen Ohrgeräusche, die sich anhören als wenn man Strom durch den Kopf gejagt bekommt mit seltsamen Aussetzern...Dann schwitze ich bei jeder kleinen Anstrengung oder dann wieder ist großes Frieren angesagt, mit tauben Fingern - RR bleibt dabei aber unverändert, hab gemessen. Lust zu Essen ist bei mir gleichgeblieben, Zigaretten und Alkohol sind kein Thema mehr. Neige jetzt zu Harninkontinenz, was so noch nicht geschehen.
Heute bin ich total erschöpft und ausgelaugt, als wenn mir die beiden letzten Tage alles abverlangt hätten!!!!!

Eingetragen am 08.02.2017 als Datensatz 76118
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

, , ,

Bewertung der Medikamente durch den Eintragenden:

Elontril
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Wirkstoffe der Medikamente:

Bupropion

Patientendaten:

Geburtsjahr:1956 
Größe (cm):165 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):70
Geschlecht:weiblich

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Berichte über die Nebenwirkung Brain Zapps bei Paroxetin

 

Schwindel, Gewichtszunahme, Sehstörungen, Schweißausbrüche, Brain Zapps bei Paroxetin für Depression

Nehme seit ca 2 Jahren Paroxetin, 30mg/Tag gegen Depressionen und soziale Ängste. Ich bin damals umgestiegen von Moclobemid, da dies keine Wirkung zeigte. Die Verbesserung der psychischen Verfassung hat relativ schnell eingesetzt, mittlerweile habe ich kaum noch Ängste im Umgang mit Menschen und...

Paroxetin bei Depression

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
ParoxetinDepression2 Jahre

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Nehme seit ca 2 Jahren Paroxetin, 30mg/Tag gegen Depressionen und soziale Ängste. Ich bin damals umgestiegen von Moclobemid, da dies keine Wirkung zeigte.
Die Verbesserung der psychischen Verfassung hat relativ schnell eingesetzt, mittlerweile habe ich kaum noch Ängste im Umgang mit Menschen und kann auch meinen Tagesablauf besser organisieren.

Damit einhergehend kamen jedoch auch die Nebenwirkungen. Ich habe in den 2 Jahren 25 kg zugenommen, bin nun von einem BMI von 22.2 auf 29.9 hochgeschnellt. Selbst eine Ernährungsumstellung hat daran nichts ändern können, wenigstens hat sich das Gewicht nun scheinbar eingestellt.
Außerdem habe ich seit der Einnahme starke Probleme mit der Ejakulation. An der Libido hat sich nichts geändert, es dauert nur einfach viel viel länger, bis ich komme. Mag wohl auch seine Vorteile haben, aber angenehm ist das für mich nicht.

Absetzversuche haben sich für mich als unmöglich herausgestellt. Der harte Schnitt führt bereits nach 2 Tagen zu einem Zustand, in dem ein Alltagsleben so gut wie nicht mehr möglich ist. Ich wache ständig schweißgebadet auf und habe auch im Tagesverlauf unerklärliche Schweißausbrüche. Außerdem kommt es zu lebhaften Träumen, selten auch Albträumen. Im Gegensatz dazu träume ich während der Einnahme von Paroxetin nahezu garnicht.
Ständige Schwindelanfälle machen eine Teilnahme im Straßenverkehr schwierig. Begleitet sind diese von rauschenden Geräuschen im Kopf bei schnellen Bewegungen der Augen.
Auch beim langsamen Ausschleichen über eine lange Zeit stellen sich die Symptome ein. Ab einer Dosis von 1/4 Tablette (7,5mg) halte ich die Absetzsymptome nicht mehr aus, so dass ich lieber mit den Nebenwirkungen der Einnahme lebe, als mit denen des Absetzens.

Alles in Allem ein für mich sehr wirksames Medikament, vor dessen Anwendung man sich jedoch über die Nebenwirkungen und die Absetzproblematik im Klaren sein sollte. Mein damaliger Neurologe hat davon leider auch auf Nachfrage nichts erwähnt.

Eingetragen am 29.08.2012 als Datensatz 46985
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Bewertung der Medikamente durch den Eintragenden:

Paroxetin
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Wirkstoffe der Medikamente:

Paroxetin

Patientendaten:

Geburtsjahr:1988 Die Nebenwirkung ist behoben
Größe (cm):180 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):97
Geschlecht:männlich

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Appetitlosigkeit, Übelkeit, Brain Zapps, Albträume, Unruhe, Anspannung bei Paroxetin für Angststörungen

Paroxetin hat mir sehr gut geholfen habe 20 mg am Tag genommen .nach 3 jahren nur noch 10mg am Tag ging auch über ein 3/4 jahr gut da traten Nebenwirkungen wie Appetitlosigkeit,Übelkeit,Strömschlage im Kopf,Alpträume(die nach 4 Tagen verschwanden)innere Unruhe und Anspannung auf.Daraufhin habe...

Paroxetin bei Angststörungen

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
ParoxetinAngststörungen4 Jahre

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Paroxetin hat mir sehr gut geholfen habe 20 mg am Tag genommen .nach 3 jahren nur noch 10mg am Tag ging auch über ein 3/4 jahr gut da traten Nebenwirkungen wie Appetitlosigkeit,Übelkeit,Strömschlage im Kopf,Alpträume(die nach 4 Tagen verschwanden)innere Unruhe und Anspannung auf.Daraufhin habe ich sie denn langsam abgesetzt.Die Absetzsymtome sind bei mir die gleichen wie die Nebenwirkungen gewesen.Nach 4 Wochen hat sich das bis auf leichte Kopfschmerzen zeitweise innerer Unruhe und Luftbeschwerden gelindert.

Eingetragen am 07.05.2013 als Datensatz 53566
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

, , , , ,

Bewertung der Medikamente durch den Eintragenden:

Paroxetin
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Wirkstoffe der Medikamente:

Paroxetin

Patientendaten:

Geburtsjahr:1979 Die Nebenwirkung ist behoben
Größe (cm):164 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):62
Geschlecht:weiblich

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Berichte über die Nebenwirkung Brain Zapps bei Trevilor

 

Durchfall, Unruhe, Zittern der Hände, Brain Zapps, Einschlafschwierigkeiten, Absetzerscheinungen bei Venlafaxin für Depressionen, PTBS

Zu mir: Ich bin männlich, zur Zeit der Textverfassung 22 Jahre alt, wiege 77kg und bin 1,92m groß. Venlafaxin: Venlafaxin wurde mir aufgrund einer "schweren, wiederkehrenden depressiven Episode" als Folgeerkrankung einer Posttraumatischen Belastungsstörung verschrieben, die sich in...

Venlafaxin bei Depressionen, PTBS; valdoxan bei Depressionen, Schlafmangel

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
VenlafaxinDepressionen, PTBS-
valdoxanDepressionen, Schlafmangel2 Jahre

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Zu mir: Ich bin männlich, zur Zeit der Textverfassung 22 Jahre alt, wiege 77kg und bin 1,92m groß.
Venlafaxin:
Venlafaxin wurde mir aufgrund einer "schweren, wiederkehrenden depressiven Episode" als Folgeerkrankung einer Posttraumatischen Belastungsstörung verschrieben, die sich in Antriebslosigkeit, Suizidgedanken und starken depressiven Verstimmungen äußerte. Zu der Zeit war ich 20 Jahre alt.
Die Verabreichung erfolgt in Retardkapseln, zunächst in der 37,5mg Dosierung. Diese hatte absolut keine Nebenwirkungen, aber auch keine Wirkung. Dies hat mir mein Facharzt vorher auch gesagt. Es sei nur eine Dosis zu Gewöhnung.
Die Erhöhung der Dosis auf 75mg erfolgte 2 Wochen nach erstmaliger Einnahme. Es setzten folgende Nebenwirkungen ein: Durchfall, innere Unruhe, Tremor in den Händen, "Stromschläge im Gehirn", leichte Einschlafschwierigkeiten.
Die positive, gewollte Wirkung setzte mit dieser Dosis deutlich merkbar ein. Ich war antriebsstark, gut drauf und ein wenig hibbelig.
Die Nebenwirkungen hörten mit der Dosiserhöhung auf 150mg zwei Wochen danach auf. Die positive Wirkung wurde verstärkt. Die Dosis stieg stetig weiter bis zur maximalen Tagesdosis von 300mg. Dort angelangt, fühlte ich mich "normal". Gut drauf, der Antrieb war da, schlechte Tage gab es auch.
Nach ca. 3 Monaten mit 300mg fing eine chronische Übelkeit an. Diese hörte schlagartig mit einer Dosisreduktion auf 225mg auf.
Nun bin ich dabei, die Dosis stetig, aber langsam (!) zu reduzieren. 75mg ist meine tägliche Dosis. Die Begleiterscheinungen der Reduktion sind folgende: Stetige, leichte Übelkeit, Konzentrationsprobleme und sporadische Verstimmungen.
Ein rapides Absetzen ist meiner Erfahrung nach auf keinen Fall zu empfehlen, da die anfänglichen Nebenwirkungen schlagartig und sehr stark einsetzen. Mir war es unmöglich (bei versehentlicher Nichteinnahme) das Bett zu verlassen, da ich aufgrund der Übelkeit, dem Schwindel und den Stromschlägen im ganzen Körper nicht gerade stehen konnte. Mit der Einnahme am nächsten Tag waren die Symptome ebenso schnell wieder weg.

Eingetragen am 08.12.2016 als Datensatz 75430
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

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Bewertung der Medikamente durch den Eintragenden:

Venlafaxin
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt
valdoxan
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Wirkstoffe der Medikamente:

Venlafaxin, Agomelatin

Patientendaten:

Geburtsjahr:1994 
Größe (cm):192 Eingetragen durch KJK Wehnen, KJK Tagesklinik Delmenhorst
Gewicht (kg):78
Geschlecht:männlich

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Libidoverlust, Konzentrationsprobleme, Brain Zapps, Übelkeit mit Erbrechen, erektile Dysfunktion, Ejakulationsstörung bei Venlafaxin für Kopfschmerzen

Hallo, bevor ich über meine Erfahrung mit dem "Medikament" Venlafaxin berichte noch einen recht ausführlichen Bericht zu meiner Person und meinem Schmerzbild, dieser kann auch überflogen werden einfach bei der Überschrift "Einnahme und Nebenwirkungen" weiterlesen. Vorgeschichte: Zum...

Venlafaxin bei Kopfschmerzen

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
VenlafaxinKopfschmerzen3 Monate

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Hallo,
bevor ich über meine Erfahrung mit dem "Medikament" Venlafaxin berichte noch einen recht ausführlichen Bericht zu meiner Person und meinem Schmerzbild, dieser kann auch überflogen werden einfach bei der Überschrift "Einnahme und Nebenwirkungen" weiterlesen.

Vorgeschichte:
Zum Einnahmezeitpunkt war ich 18 Jahre alt, 1,80m groß, 68 kg schwer und Schüler der 12.Klasse eines Gymnasiums.
Mir wurde Venlafaxin als Prophylaxe gegen meinen starken chronischen Spannungskopfschmerz (auch Kopfschmerz vom Spannungstyp genannt) verschrieben.
Der Kopfschmerz wurde innerhalb von 2,5 Jahren von einem recht seltenen (episodischen), leichten Schmerz zu einem konstant anhaltenden chronischen Kopfschmerz mit täglich starken Schmerzspitzen. Im Endeffekt heißt dies das ich 24h am Tag Kopfschmerzen habe, die sich stündlich verschlechtern oder verbessern können aber niemals verschwinden mit einer Schmerzstärke, die von leicht bis stark reicht, wobei sie meist mittel oder stark sind.
Nach der Diagnose warf ich einen Blick auf den Behandlungsplan wobei die Gruppe der Antidepressiva als Medikamente erster Wahl empfohlen wird, da man von einem Serotoninmangel im Gehirn ausgeht der diese Schmerzen verursacht (Einfügen möchte ich hier das es sich hierbei lediglich um eine Medizinische Theorie handelt diese wurde aber in keinster Weise belegt, der einzige Forschungsstand, der Wissenschaftlich erforscht und belegt wurde, ist das ein Mangel an Serotonin schmerzen verstärkt.
Das wusste ich aber zu diesem Zeitpunkt noch nicht)
Somit fing ich mit dem Standard Depressiva schlechthin an Amytriptylin dieses nahm ich nur bis zu einer Menge von 20mg.
Als nächstes Präparat bekam ich auch noch ein recht verbreitetes AD nämlich Doxepin.
Dieses nahm ich bis auf 150mg was die höchste Schmerzdosis Verordnung ist, höhere Dosen werden nur noch bei depressiven Symptomatiken verordnet, da diese für Schmerzen keine Relevanz mehr zeigen. Von Amytriptylin hatte ich außer Nebenwirkungen garnichts, bei Doxepin jedoch spürte ich eine geringe Besserung des Schmerzes, die sich doch mit den Nebenwirkungen ausglich bzw. es schlimmer machte.

Einnahme und Nebenwirkungen:
Als Venlafaxin Einstiegsdosis fing ich mit einer Tagesdosis von 37,5mg an. ADs sind ja bekannt dafür das der Einstig mit ihnen sehr holprig, anstrengend und nervenaufreibend verläuft. Da Venlafaxin erst mein drittes AD war habe ich somit keine großen Erfahrungen wie schlimm die Anfangsphase sonst verläuft.
Ich kann lediglich einen Vergleich zu Amytriptylin und Doxepin ziehen. Bei Amytriptylin schwitzte ich stärker und war zudem noch müder als gewohnt. Bei Doxepin war die Müdigkeit schon deutlich extremer, was ich anfangs als unangenehm empfand, jedoch gehen die Nebenwirkungen mit der Zeit immer mehr und mehr zurück. Eine andere Liga war der Beginn mit Venlafaxin die ersten Tage ging es mir so schlecht das ich vom Unterricht wegbleiben musste. Am Arbeitsplatz stelle ich mir das sehr schwierig vor, darum würde ich nie wieder unter der Woche mit der Behandlung anfangen, sondern wenn dann frühestens an einem Freitag damit man das Wochenende zum „aushalten“ hat damit sich die Symptome bis zum Montag zumindest teilweise abschwächen.
Die Nebenwirkungen der Ersteinnahme waren wie folgt, mir war es wahnsinnig schlecht, vergleichbar ist dies mit einer Magen-Darm-Grippe oder etwa nach über 2 Promille, wenn man das Gefühl bekommt, das man gleich erbrechen muss. Diese Nebenwirkung ging zwar glücklicherweise zurück, nie aber komplett, so dass ich auch nach 2 Monaten noch eine leichte Grundübelkeit verspürte. Das war meiner Meinung nach die schlimmste Nw von allen. Eine für mich weitere gravierende Nw ist der beinahe komplette Verlust der Libido welcher sich teils in einer Erektilen Dysfunktion als auch mit dem Problem nicht mehr kommen zu können äußert. Diese Nw an sich ist für mich als 18 Jähriger Mann fast untragbar.
Die dritt heftigste Nebenwirkung war, die nicht vorhandene Konzentrationsfähigkeit die in der Schule und am Arbeitsplatz natürlich überhaupt nicht tolerierbar sind.
Trotzdem biss ich in den sauren Apfel und hielt den Nw stand. Die Dosis wurde dann auf 75mg und weiter auf 150mg (wieder Maximale Schmerzdosis) erhöht.
Die Übelkeit war teils auszuhalten, teils katastrophal, der Libidoverlust, die Erektile Dysfunktion und die Fähigkeit nicht kommen zu können verstärkten sich damit selbstverständlich auch.

Wirkung:
Bei der Wirkung war ich doch teilweise verwundert es half ein wenig die Kopfschmerzen zu dämpfen nicht übermäßig aber es half, jedoch durch die vielen Nebenwirkungen wurde der Leidensdruck insgesamt eher verstärkt, sodass ich nach 3 Monaten das Medikament wieder abgesetzt habe.
Zur Antidepressiven Wirkung kann ich nur begrenzt Auskunft geben da ich selbst nicht an einer Depression leide, maximal an einer leichten Depression, bedingt durch Wochen langes im Bett liegen.
Meine Stimmung wurde durch Venlafaxin merklich verbessert sie fühlte sich „künstlich“ aufgehellt an, was ich jetzt nicht als sonderlich angenehm sah. Die Antriebslosigkeit verschwindet meines Erachtens auch zu einem nennbaren Teil, was für mich wie bereits erwähnt nicht ausschlaggebend ist.

Absetzung:
Nach dem ich mich 3 Monate durchgequält hatte beschloss ich das Medikament mit Anfang der Herbstferien abzusetzen. Da ich komplett genug hatte nahm ich das Medikament von heute auf morgen nicht mehr, was ich niemandem empfehlen kann und davor auch auf dem Beipackzettel gewarnt wird! Wer auch die Nws Hölle des Absetzens bei Venlafaxin durchmachen will für den habe ich meine Erfahrung niedergeschrieben.
Die erste Nacht war noch normal doch gleich am nächsten Tag hatte ich eine unglaubliche Übelkeit mit häufigem Erbrechen, konnte nicht mehr einschlafen, ich ging um 23 Uhr ins Bett und schlief erst um 6:30 ein! Dass war eine Katastrophe zudem kamen noch sogenannte anormale Träume, kurzgesagt sind dies komplett kranke Alpträume, die sich SEHR REAL anfühlen, wobei ich nach jedem Traum aufgewacht bin. Zu all dem kommt man kaum mehr in die Schlafphase, die für das Gehirn sehr wichtig ist. Man ist im Schlaf nur noch in der Traumphase träumt einen Alptraum, wacht ganz in Panik auf und kann/traut sich nicht mehr einzuschlafen. Diese Anormalen Träume und die Schlaflosigkeit hielten 10 Tage an! Tagsüber hatte ich rasende Kopfschmerzen, die mir noch stärker vorkamen als vor der „Behandlung“. Ab dem dritten Tag bekam ich „Brain Zaps“, was nach dem absetzen anscheinend häufig vorkommt. Dies kann man sich als sehr unangenehme Stromstöße ausgehend vom Kopf oder Bauch in die umliegenden Körperteile vorstellen.

Fazit:
Ich würde Venlafaxin niemandem zu nehmen empfehlen, da es schlicht und ergreifend zu viele Nebenwirkungen hat und das Absetzen die Hölle auf Erden ist. Natürlich ist mir bewusst, dass man Venlafaxin nur sehr langsam ausschleichen sollte um solche folterähnlichen Absetzsymptome gering zu halten, jedoch berichten auch viele trotz des Ausschleichens von starken „Entzugserscheinungen“ die ich ohne die Ferienzeit nur mit einem 2 Wochen Attest überstanden hätte.
Die Schmerzlindernde Wirkung ist aller maximalst leicht – mittelmäßig.
Wer dieses Medikament aus Depressiven Gründen verschrieben bekommen hat, sollte meines Erachtens lieber um ein anderes AD bitten, da ich felsenfest davon überzeugt bin das es mit Sicherheit Präparate gibt, die um längen besser vertragen werden, eine stärkere antidepressive Wirkung haben und beim Absetzen wesentlich humanere Nebenwirkungen/Absetzsymptome hervorrufen!
Hier am Ende bedanke ich mich für das Interesse und das lesen des langen Erfahrungsberichtes.
Ich wünsche ihnen alles Gute für die weiteren Tage und Wochen und eine gute Besserung!

Eingetragen am 09.11.2018 als Datensatz 86667
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

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Bewertung der Medikamente durch den Eintragenden:

Venlafaxin
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Wirkstoffe der Medikamente:

Venlafaxin

Patientendaten:

Geburtsjahr:1999 
Größe (cm):180 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):68
Geschlecht:männlich

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Mehr für Trevilor

Berichte über die Nebenwirkung Brain Zapps bei Lyrica

 

Brain Zapps bei Lyrica für Schmerzen (postoperativ)

Sobald ich einschlafen will, bekomme ich einen blitzschlag im Kopf und bin wieder hellwach. so geht das die ganze Nacht, sodass ich nicht schlafen kann. Wer hat auch solche Erfahrung.mit lyrika gemacht

Lyrica bei Schmerzen (postoperativ)

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
LyricaSchmerzen (postoperativ)-

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Sobald ich einschlafen will, bekomme ich einen blitzschlag im Kopf und bin wieder hellwach. so geht das die ganze Nacht, sodass ich nicht schlafen kann. Wer hat auch solche Erfahrung.mit lyrika gemacht

Eingetragen am 29.08.2016 als Datensatz 74279
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

Bewertung der Medikamente durch den Eintragenden:

Lyrica
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Wirkstoffe der Medikamente:

Pregabalin

Patientendaten:

Geburtsjahr:- 
Größe (cm):- Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):-
Geschlecht:-

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Folgende Nebenwirkungen sind häufig in Kombination mit Brain Zapps aufgetreten:

Schwitzen (3/10)
30%
Schwindel (2/10)
20%
Absetzerscheinungen (2/10)
20%
Unruhe (2/10)
20%
Übelkeit (1/10)
10%
Anspannung (1/10)
10%
Appetitlosigkeit (1/10)
10%
Albträume (1/10)
10%
Schweißausbrüche (1/10)
10%
Absetzungserscheinungen (1/10)
10%
starkes Träumen (1/10)
10%
Zähneknirschen (1/10)
10%
Gewichtszunahme (1/10)
10%
Sehstörungen (1/10)
10%
Nachtschweiß (1/10)
10%
Fremdkörpergefühl (1/10)
10%
Durchfall (1/10)
10%
Einschlafschwierigkeiten (1/10)
10%
Zittern der Hände (1/10)
10%
Zittern (1/10)
10%
Übelkeit mit Erbrechen (1/10)
10%
Konzentrationsprobleme (1/10)
10%
erektile Dysfunktion (1/10)
10%
Libidoverlust (1/10)
10%
Ejakulationsstörung (1/10)
10%
Ohrengeräusche (1/10)
10%
Traumveränderungen (1/10)
10%

Anzahl der Nennungen der Nebenwirkung bezogen auf die Anzahl der Berichte bei sanego

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