Autismus

Nach der Definition der Weltgesundheitsorganisation (WHO) handelt es sich beim Autismus um eine tiefgreifende Entwicklungsstörung. Diese ist angeboren und äußert sich in Wahrne...

Community über Autismus

Wir haben 10 Patienten Berichte zu der Krankheit Autismus.

Prozentualer Anteil 0%100%
Durchschnittliche Größe in cm0165
Durchschnittliches Gewicht in kg057
Durchschnittliches Alter in Jahren027
Durchschnittlicher BMIin kg/m20,0020,17

Andere Bezeichnungen für die Krankheit Autismus

Autismus, Desintegrative Störung, Frühkindlicher Autismus, Kanner-Syndrom

Bei Autismus wurde bisher über folgende Medikamente berichtet:

Medikament%Bewertung (Durchschnitt)
Risperdal30% (2 Bew.)
Lamotrigin20% (6 Bew.)
Ritalin20% (2 Bew.)
Stablon20% (6 Bew.)
Valdoxan20% (6 Bew.)
CONCERTA10%
Kryptosan Forte HE10% (1 Bew.)
Olanzapin10% (15 Bew.)
Strattera10% (1 Bew.)

Bei Autismus wurde bisher über folgende Wirkstoffe berichtet:

Wirkstoff%Bewertung (Durchschnitt)
Methylphenidat30% (2 Bew.)
Risperidon30% (2 Bew.)
Tianeptin20% (6 Bew.)
Lamotrigin20% (6 Bew.)
Agomelatin20% (6 Bew.)
Vitamin E10% (1 Bew.)
Olanzapin10% (15 Bew.)
Cholinchlorid10% (1 Bew.)
Zink10% (1 Bew.)
Myo-Inositol10% (1 Bew.)
Vitamin B610% (1 Bew.)
Folsäure10% (1 Bew.)
Q-1010% (1 Bew.)
Glycin10% (1 Bew.)
Vitamin B1210% (1 Bew.)
L-Carnitin10% (1 Bew.)
Vitamin B310% (1 Bew.)
Vitamin C10% (1 Bew.)
Atomoxetin10% (1 Bew.)
Calciumpantothenat10% (1 Bew.)
alle 29 Wirkstoffe gegen Autismus

Fragen zur Kranheit Autismus

alle Fragen zu Autismus

Folgende Berichte von Patienten liegen bisher vor

Patienten Berichte über die Anwendung von Risperdal bei Autismus

 

Risperdal für Autismus, Autismus mit Reizbarkeit

Mein Sohn hatte von heute auf morgen Wutanfälle und tickte total aus.War schrecklich! Er nahm seit Jahren Concerta und nun gab man ihm Risperdal. Ein positiver Effekt von Rispedal war...er konnte einschlafen, jede Nacht...Wir konnten es kaum glauben. Doch die Wutanfälle blieben, bis wir Concerta...

Risperdal bei Autismus; Concerta-Ritalin bei Autismus

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
RisperdalAutismus10 Monate
Concerta-RitalinAutismus5 Jahre

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Mein Sohn hatte von heute auf morgen Wutanfälle und tickte total aus.War schrecklich! Er nahm seit Jahren Concerta und nun gab man ihm Risperdal. Ein positiver Effekt von Rispedal war...er konnte einschlafen, jede Nacht...Wir konnten es kaum glauben. Doch die Wutanfälle blieben, bis wir Concerta absetzten. Die Wutanfälle sind weg. Das Risperdal bekommt er weiter zum Schlafen...aber ich denke das er dadurch eine Unruhe tagsüber (man kann die Uhr danach richten)bekommt. Leider kann mein Sohn nicht sprechen, so weiß ich nicht wie es ihm damit geht.Will nun das Risperdal reduzieren. Es nur noch geben,wenn er vor 00 Uhr nicht eingeschlafen ist.
Risperdal kann bei Autisten mit Einschlafstörungen helfen! Haben über 10 Jahre nach so was gesucht.

Eingetragen am 19.09.2007 als Datensatz 3864
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

Wirkstoffe der Medikamente:

Risperidon, Methylphenidat

Patientendaten:

Geburtsjahr:1990 Die Nebenwirkung ist behoben
Größe (cm):162 Eingetragen durch Mutter
Gewicht (kg):55
Geschlecht:männlich

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Risperdal für Autismus mit Sprachschwierigkeiten

sprachstörungen

Risperdal bei Autismus

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
RisperdalAutismus-

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

sprachstörungen

Eingetragen am 20.01.2017 als Datensatz 75881
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

Bewertung der Medikamente durch den Eintragenden:

Risperdal
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Wirkstoffe der Medikamente:

Risperidon

Patientendaten:

Geburtsjahr:1992 
Größe (cm):185 Eingetragen durch Angehöriger
Gewicht (kg):83
Geschlecht:männlich

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Patienten Berichte über die Anwendung von Lamotrigin bei Autismus

 

Stablon für Schlafstörungen, ADH-Syndrom, Autismus, schwere Depressionen, ADH-Syndrom, Autismus, schwere Depressionen, ADH-Syndrom, Autismus, schwere Depressionen mit Müdigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten

Ich bin hier neu und hätte nicht gedacht, dass ich nun alle Medikamente im Bericht erwähnen muss, die ich momentan nehme. Nur eine kleine Vorgeschichte zu mir: Ich war lange Zeit in psychiatrischer Behandlung, hauptsächlich auf Grund von Depressionen und schlechten Erlebnissen, die jedoch sehr...

Stablon bei ADH-Syndrom, Autismus, schwere Depressionen; Lamotrigin bei ADH-Syndrom, Autismus, schwere Depressionen; valdoxan bei Schlafstörungen, ADH-Syndrom, Autismus, schwere Depressionen

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
StablonADH-Syndrom, Autismus, schwere Depressionen-
LamotriginADH-Syndrom, Autismus, schwere Depressionen6 Monate
valdoxanSchlafstörungen, ADH-Syndrom, Autismus, schwere Depressionen1 Jahre

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Ich bin hier neu und hätte nicht gedacht, dass ich nun alle Medikamente im Bericht erwähnen muss, die ich momentan nehme.
Nur eine kleine Vorgeschichte zu mir: Ich war lange Zeit in psychiatrischer Behandlung, hauptsächlich auf Grund von Depressionen und schlechten Erlebnissen, die jedoch sehr verkannt wurden. Es ging nur schleppend vorran und bin auch schon beim 16.Medikament gelandet, wodurch ich etwas gegen NW "abgehärtet" wurde und welche ich nun im Umgekehrter Reihenfolge hier auf sanego mit der Zeit erwähnen werde. Währendessen habe ich eine Vielzahl von - z.T. banalen - Diagnosen erhalten. Nun hatte man sich am Ende doch noch einigen können: Autismus (vermutlich HFA), ADS, schwere langzeitige Depressionen - Der Stress bewirkte auch Schlafstörungen und andere Schäden, die ich hier erwähnen werde.

Momentan nehme ich (siehe Datum) diese Medikamente nach dieser Dosierung:
Lamotrigin 50-0-0 mg
Tianeptin (Stablon) 12,5-12,5-12,5 mg
Valdoxan 50mg um 22Uhr (90min vor dem Schlafen gehen)

##########Lamotrigin##########
Lamotrigin ist eigentlich ein Antiepileptikum, wurde bei mir jedoch als 'Mood-Stabilizer' v.a. zur Prophylaxe vor Stimmungstiefs. (Ich hatte keine Manien) Es wurde auch genommen, da es kaum Wirkungen auf die geistige Konzentration hatte, da ich über Denkhemmungen klagte.
Ich nahm es am Anfang lange Zeit alleine in der Dosis 25-0-25, bis es irgendwann auf 50-0-50 gesteigert wurde. Die Verbesserung gegen über 25 war nur leicht und hart an der "Grenze". Als die Dosis auf 100-0-100 gesteigert wurde, war über Müdigkeit und Konzentrationsschwäche zu beklagen, sodass sie runter gesetzt werden musste. Seit der 50-0-50 Dosierung, kam auch 15mg Fluoxetin (SSRI) hinzu, zeigte jedoch kaum eine Verbesserung in der Stimmung und dem Antrieb - nur zeitweise.

Wie Wirkung der Optimaldosis beschreibe ich eher als leicht beruhigend. Nicht "dämpfend" oder "eingemauert" wie unter Neuroleptika, jedoch - nur auf Bezug der Stimmung - ebenfalls "verlangsamt". In Kriesen und schweren Tief, in denen ich mit Anfällen und grottenschlechter Stimmung zu kämpfen hatte, brachte das Medikament schnell einen wieder nach oben und befestigte auch diesen Zustand. Müdigkeit habe ich persöhnlich keine gespürt, konnte aber in dem Zustand generell schlecht einschlafen.
Die Anwendung ist recht einfach. Es wird wie bei jedem antidepressiven Mittel erst ein Spiegel aufgebaut. Es ist sogar möglich z.B. 100-0-0 statt 50-0-50 zu nehem, wodurch man eine Abendtablette auslassen kann. Die Tabletten in meistens sogar im Mund lösbar.

##########Tianeptin##########
Tianeptin ist ein atypisches trizyklisches Antidepressivum und nach Meinung vieler ein Serotonin-Wiederaufnahmeverstärker (SSRE) und damit quasi das komplette Gegenteil von Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRIs wie z.B. Fluoxetin). Da dieses dennoch - wenn nicht sogar besser - antidepressiv wirkt, zeugt dieses Medikament zudem ironischerweise davon, wie wenig die Psychiatrie noch über Hirnfunktionen und Neurotransmittersysteme versteht.

Aufmerksam wurde ich dadurch , dass angeblich dieses Medikament ideal für Menschen mit chronischen, somatischen Depressionen sei. Insbesondere wenn durch langjährigem Stress eine Volumenreduktion im Hippocampus entsteht und so kognitive Fähigkeiten wie z.B. das Erinnern schwerer fallen. Tianeptin soll den Hippocampus (und andere Bereiche) anregen und sogar ihm bei der Neurogenese helfen, sodass das Gehirn quasi wieder nachwächst. Es wäre sogar denkbar möglich es als Bedarf zu nehmen.
Die Vermutungen, dass dies auch bei ADS und/oder Autismus hilft, ließen sich nicht von mir bestätigen. Auch die unbekannte Behauptung, es fördert Klarträume, war bedingt. Tianeptin bringt sehr lebhafte, bunte Träume, was man damit selber macht, soll jeder für sich entscheiden.

Nach der oben genannten Dosierung (außer Valdoxan) war sehr schnell eine Wirkung spürbar. Es war nicht die stimmungsaufhellende Wirkung, jedoch war ich stressresistenter, konnte meine Gedanken besser fixieren und auch das Erinnern ging leichter und schmerzte auch nicht mehr so stark im Kopf. Auch die somatischen Erscheinungen wie Druck auf der Brust, kontrastloses Sehen usw. verbesserten sich etwas.
Die erhöhte Stimmung erklärte sich dann von selbst. Da das Medikament weder wirklich stimulierend, noch sedierend war, hatte sich auch nichts am Schlafen und der Müdigkeit/Wachheit geändert. Am Anfang wurde das Valdoxan abgesetzt, welches mir trotz Stablon schwere Einschlafprobleme bereitete.

NW bemerkte ich keine. Es war - für meine Verhältnisse - genau so verträglich wie ein Nahrungsergänzungsmittel und bis dato eigentlich auch das NW-ärmste verschreibungspflichtige Medikament, was ich je genommen habe.

Große Punktabzüge gibt es für die umständliche Einahme zu jeder Mahlzeit. Es war anscheinend nicht möglich gewesen, eine Retard-Tablette zu erfinden, die dieses Problem gelöst hätte.
Ebenso ist die Beschaffung schwer. Das Medikament ist in Deutschland nicht zugelassen und es gibt nur wenige Ärzte, die von diesem Medikament gehört haben. Schade eigentlich, da es doch NW-ärmer sei als SSRIs.

##########Valdoxan/Agomelatin##########
Valdoxan ist ein Antidepressivum, welches ebenfalls originell hauptsächlich melatonerg wirkt und das Schlafhormon Melatonin immitiert. So richtig viel antidepressive Wirkung kann man leider nicht erwarten und ich würde es eher ein 'Anti-Verzögertesschlafphasensyndromika' nennen, da dieses Medikament einschlaffördernd sein soll, v.a. beim gestörtem Tag-Nacht-Rhytmus. Ironischerweise sediert dieses Medikament nicht. Ist also grob gesagt ein "nicht müde machendes" Schlafmittel.

Ich habe es schon vor Jahren in einer Dosierung von 25mg am Abend genommen. Jedoch zeigte es kaum wirkliche Verbesserungen im meinem Alltag. Auch wenn das Einschlafen nicht mehr so anstrengend war. Ich war dennoch mit der Wirkung unzufriefen.
Erst nachdem im Schlaflabor der Verdacht auf den gestörten Rhytmus bestätigt wurde, hat man mir dieses Medikament empfohlen mit einem Zeitplan von verschiedenen Zubettgehzeiten pro weitere Woche (4:00 Uhr bis zum Ziel 23:30 Uhr). Dabei sollte ich 50mg 90min vor dem Schlafengehen einnehmen. Es war wörtlich ein Traum! Die Gedanken zogen weg, und ohne das man Müde wird, schläft man ein. Auf Dauer ändert sich der Rythmus wieder so richtig, dass man von alleine müde wird und zur passender Zeit "gezwungenermaßen" zu Bett gehen will. Man will einfach nur einen guten Schlaf erleben.

NW waren sehr gering, oft wird es auch als "Notlösung" verschrieben, wenn man kaum ein Medikament verträgt.
Die Einahme klingt vielleicht etwas kindisch: Man muss es spät nehmen und die Tabletten schmecken scharf! Ansonsten sind die Blister in der Regel sogar kalendarisch beschriftet, sodass man (ähnlich wie die Anti-Baby-Pille) sie an keinem Tag vergisst.

Der Preis ist gegenüber SSRIs jedoch erhöht und an der antidepressiven Wirkung könnte man mehr erwarten. Für jemanden mit stark verzögertem Schlafrythmus jedoch eine Überlegung wert.

Eingetragen am 27.11.2011 als Datensatz 39506
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

,

Bewertung der Medikamente durch den Eintragenden:

Stablon
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt
Lamotrigin
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt
valdoxan
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Wirkstoffe der Medikamente:

Tianeptin, Lamotrigin, Agomelatin

Patientendaten:

Geburtsjahr:1994 Die Nebenwirkung ist behoben
Größe (cm):175 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):60
Geschlecht:männlich

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Stablon für Schlafstörungen, ADH-Syndrom, Autismus, schwere Depressionen, ADH-Syndrom, Autismus, schwere Depressionen, ADH-Syndrom, Autismus, schwere Depressionen mit Schlafprobleme

Ich bin hier neu und hätte nicht gedacht, dass ich nun alle Medikamente im Bericht erwähnen muss, die ich momentan nehme. Nur eine kleine Vorgeschichte zu mir: Ich war lange Zeit in psychiatrischer Behandlung, hauptsächlich auf Grund von Depressionen und schlechten Erlebnissen, die jedoch sehr...

Stablon bei ADH-Syndrom, Autismus, schwere Depressionen; Lamotrigin bei ADH-Syndrom, Autismus, schwere Depressionen; valdoxan bei Schlafstörungen, ADH-Syndrom, Autismus, schwere Depressionen

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
StablonADH-Syndrom, Autismus, schwere Depressionen-
LamotriginADH-Syndrom, Autismus, schwere Depressionen6 Monate
valdoxanSchlafstörungen, ADH-Syndrom, Autismus, schwere Depressionen1 Jahre

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Ich bin hier neu und hätte nicht gedacht, dass ich nun alle Medikamente im Bericht erwähnen muss, die ich momentan nehme.
Nur eine kleine Vorgeschichte zu mir: Ich war lange Zeit in psychiatrischer Behandlung, hauptsächlich auf Grund von Depressionen und schlechten Erlebnissen, die jedoch sehr verkannt wurden. Es ging nur schleppend vorran und bin auch schon beim 16.Medikament gelandet, wodurch ich etwas gegen NW "abgehärtet" wurde und welche ich nun im Umgekehrter Reihenfolge hier auf sanego mit der Zeit erwähnen werde. Währendessen habe ich eine Vielzahl von - z.T. banalen - Diagnosen erhalten. Nun hatte man sich am Ende doch noch einigen können: Autismus (vermutlich HFA), ADS, schwere langzeitige Depressionen - Der Stress bewirkte auch Schlafstörungen und andere Schäden, die ich hier erwähnen werde.

Momentan nehme ich (siehe Datum) diese Medikamente nach dieser Dosierung:
Lamotrigin 50-0-0 mg
Tianeptin (Stablon) 12,5-12,5-12,5 mg
Valdoxan 50mg um 22Uhr (90min vor dem Schlafen gehen)

##########Lamotrigin##########
Lamotrigin ist eigentlich ein Antiepileptikum, wurde bei mir jedoch als 'Mood-Stabilizer' v.a. zur Prophylaxe vor Stimmungstiefs. (Ich hatte keine Manien) Es wurde auch genommen, da es kaum Wirkungen auf die geistige Konzentration hatte, da ich über Denkhemmungen klagte.
Ich nahm es am Anfang lange Zeit alleine in der Dosis 25-0-25, bis es irgendwann auf 50-0-50 gesteigert wurde. Die Verbesserung gegen über 25 war nur leicht und hart an der "Grenze". Als die Dosis auf 100-0-100 gesteigert wurde, war über Müdigkeit und Konzentrationsschwäche zu beklagen, sodass sie runter gesetzt werden musste. Seit der 50-0-50 Dosierung, kam auch 15mg Fluoxetin (SSRI) hinzu, zeigte jedoch kaum eine Verbesserung in der Stimmung und dem Antrieb - nur zeitweise.

Wie Wirkung der Optimaldosis beschreibe ich eher als leicht beruhigend. Nicht "dämpfend" oder "eingemauert" wie unter Neuroleptika, jedoch - nur auf Bezug der Stimmung - ebenfalls "verlangsamt". In Kriesen und schweren Tief, in denen ich mit Anfällen und grottenschlechter Stimmung zu kämpfen hatte, brachte das Medikament schnell einen wieder nach oben und befestigte auch diesen Zustand. Müdigkeit habe ich persöhnlich keine gespürt, konnte aber in dem Zustand generell schlecht einschlafen.
Die Anwendung ist recht einfach. Es wird wie bei jedem antidepressiven Mittel erst ein Spiegel aufgebaut. Es ist sogar möglich z.B. 100-0-0 statt 50-0-50 zu nehem, wodurch man eine Abendtablette auslassen kann. Die Tabletten in meistens sogar im Mund lösbar.

##########Tianeptin##########
Tianeptin ist ein atypisches trizyklisches Antidepressivum und nach Meinung vieler ein Serotonin-Wiederaufnahmeverstärker (SSRE) und damit quasi das komplette Gegenteil von Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRIs wie z.B. Fluoxetin). Da dieses dennoch - wenn nicht sogar besser - antidepressiv wirkt, zeugt dieses Medikament zudem ironischerweise davon, wie wenig die Psychiatrie noch über Hirnfunktionen und Neurotransmittersysteme versteht.

Aufmerksam wurde ich dadurch , dass angeblich dieses Medikament ideal für Menschen mit chronischen, somatischen Depressionen sei. Insbesondere wenn durch langjährigem Stress eine Volumenreduktion im Hippocampus entsteht und so kognitive Fähigkeiten wie z.B. das Erinnern schwerer fallen. Tianeptin soll den Hippocampus (und andere Bereiche) anregen und sogar ihm bei der Neurogenese helfen, sodass das Gehirn quasi wieder nachwächst. Es wäre sogar denkbar möglich es als Bedarf zu nehmen.
Die Vermutungen, dass dies auch bei ADS und/oder Autismus hilft, ließen sich nicht von mir bestätigen. Auch die unbekannte Behauptung, es fördert Klarträume, war bedingt. Tianeptin bringt sehr lebhafte, bunte Träume, was man damit selber macht, soll jeder für sich entscheiden.

Nach der oben genannten Dosierung (außer Valdoxan) war sehr schnell eine Wirkung spürbar. Es war nicht die stimmungsaufhellende Wirkung, jedoch war ich stressresistenter, konnte meine Gedanken besser fixieren und auch das Erinnern ging leichter und schmerzte auch nicht mehr so stark im Kopf. Auch die somatischen Erscheinungen wie Druck auf der Brust, kontrastloses Sehen usw. verbesserten sich etwas.
Die erhöhte Stimmung erklärte sich dann von selbst. Da das Medikament weder wirklich stimulierend, noch sedierend war, hatte sich auch nichts am Schlafen und der Müdigkeit/Wachheit geändert. Am Anfang wurde das Valdoxan abgesetzt, welches mir trotz Stablon schwere Einschlafprobleme bereitete.

NW bemerkte ich keine. Es war - für meine Verhältnisse - genau so verträglich wie ein Nahrungsergänzungsmittel und bis dato eigentlich auch das NW-ärmste verschreibungspflichtige Medikament, was ich je genommen habe.

Große Punktabzüge gibt es für die umständliche Einahme zu jeder Mahlzeit. Es war anscheinend nicht möglich gewesen, eine Retard-Tablette zu erfinden, die dieses Problem gelöst hätte.
Ebenso ist die Beschaffung schwer. Das Medikament ist in Deutschland nicht zugelassen und es gibt nur wenige Ärzte, die von diesem Medikament gehört haben. Schade eigentlich, da es doch NW-ärmer sei als SSRIs.

##########Valdoxan/Agomelatin##########
Valdoxan ist ein Antidepressivum, welches ebenfalls originell hauptsächlich melatonerg wirkt und das Schlafhormon Melatonin immitiert. So richtig viel antidepressive Wirkung kann man leider nicht erwarten und ich würde es eher ein 'Anti-Verzögertesschlafphasensyndromika' nennen, da dieses Medikament einschlaffördernd sein soll, v.a. beim gestörtem Tag-Nacht-Rhytmus. Ironischerweise sediert dieses Medikament nicht. Ist also grob gesagt ein "nicht müde machendes" Schlafmittel.

Ich habe es schon vor Jahren in einer Dosierung von 25mg am Abend genommen. Jedoch zeigte es kaum wirkliche Verbesserungen im meinem Alltag. Auch wenn das Einschlafen nicht mehr so anstrengend war. Ich war dennoch mit der Wirkung unzufriefen.
Erst nachdem im Schlaflabor der Verdacht auf den gestörten Rhytmus bestätigt wurde, hat man mir dieses Medikament empfohlen mit einem Zeitplan von verschiedenen Zubettgehzeiten pro weitere Woche (4:00 Uhr bis zum Ziel 23:30 Uhr). Dabei sollte ich 50mg 90min vor dem Schlafengehen einnehmen. Es war wörtlich ein Traum! Die Gedanken zogen weg, und ohne das man Müde wird, schläft man ein. Auf Dauer ändert sich der Rythmus wieder so richtig, dass man von alleine müde wird und zur passender Zeit "gezwungenermaßen" zu Bett gehen will. Man will einfach nur einen guten Schlaf erleben.

NW waren sehr gering, oft wird es auch als "Notlösung" verschrieben, wenn man kaum ein Medikament verträgt.
Die Einahme klingt vielleicht etwas kindisch: Man muss es spät nehmen und die Tabletten schmecken scharf! Ansonsten sind die Blister in der Regel sogar kalendarisch beschriftet, sodass man (ähnlich wie die Anti-Baby-Pille) sie an keinem Tag vergisst.

Der Preis ist gegenüber SSRIs jedoch erhöht und an der antidepressiven Wirkung könnte man mehr erwarten. Für jemanden mit stark verzögertem Schlafrythmus jedoch eine Überlegung wert.

Eingetragen am 10.10.2012 als Datensatz 47901
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

Bewertung der Medikamente durch den Eintragenden:

Stablon
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt
Lamotrigin
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt
valdoxan
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Wirkstoffe der Medikamente:

Tianeptin, Lamotrigin, Agomelatin

Patientendaten:

Geburtsjahr:1994 Die Nebenwirkung ist behoben
Größe (cm):175 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):60
Geschlecht:männlich

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Patienten Berichte über die Anwendung von Ritalin bei Autismus

 

Risperdal für Autismus, Autismus mit Reizbarkeit

Mein Sohn hatte von heute auf morgen Wutanfälle und tickte total aus.War schrecklich! Er nahm seit Jahren Concerta und nun gab man ihm Risperdal. Ein positiver Effekt von Rispedal war...er konnte einschlafen, jede Nacht...Wir konnten es kaum glauben. Doch die Wutanfälle blieben, bis wir Concerta...

Risperdal bei Autismus; Concerta-Ritalin bei Autismus

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
RisperdalAutismus10 Monate
Concerta-RitalinAutismus5 Jahre

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Mein Sohn hatte von heute auf morgen Wutanfälle und tickte total aus.War schrecklich! Er nahm seit Jahren Concerta und nun gab man ihm Risperdal. Ein positiver Effekt von Rispedal war...er konnte einschlafen, jede Nacht...Wir konnten es kaum glauben. Doch die Wutanfälle blieben, bis wir Concerta absetzten. Die Wutanfälle sind weg. Das Risperdal bekommt er weiter zum Schlafen...aber ich denke das er dadurch eine Unruhe tagsüber (man kann die Uhr danach richten)bekommt. Leider kann mein Sohn nicht sprechen, so weiß ich nicht wie es ihm damit geht.Will nun das Risperdal reduzieren. Es nur noch geben,wenn er vor 00 Uhr nicht eingeschlafen ist.
Risperdal kann bei Autisten mit Einschlafstörungen helfen! Haben über 10 Jahre nach so was gesucht.

Eingetragen am 19.09.2007 als Datensatz 3864
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

Wirkstoffe der Medikamente:

Risperidon, Methylphenidat

Patientendaten:

Geburtsjahr:1990 Die Nebenwirkung ist behoben
Größe (cm):162 Eingetragen durch Mutter
Gewicht (kg):55
Geschlecht:männlich

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Ritalin für Konzentrationsstörungen, Autismus

Nehme das Medikament Ritalin jetzt schon über 2 Jahre ein. Ich hatte persönlich keine Probleme außer geminderten Appetit, doch ansonsten ist die Wirkung durchweg positiv.

Ritalin bei Autismus; Ritalin bei Konzentrationsstörungen

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
RitalinAutismus2 Jahre
RitalinKonzentrationsstörungen2 Jahre

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Nehme das Medikament Ritalin jetzt schon über 2 Jahre ein. Ich hatte persönlich keine Probleme außer geminderten Appetit, doch ansonsten ist die Wirkung durchweg positiv.

Eingetragen am 27.03.2022 als Datensatz 110065
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Bewertung der Medikamente durch den Eintragenden:

Ritalin
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Wirkstoffe der Medikamente:

Methylphenidat

Patientendaten:

Geburtsjahr:2004 
Größe (cm):190 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):67
Geschlecht:männlich

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Patienten Berichte über die Anwendung von Stablon bei Autismus

 

Stablon für Schlafstörungen, ADH-Syndrom, Autismus, schwere Depressionen, ADH-Syndrom, Autismus, schwere Depressionen, ADH-Syndrom, Autismus, schwere Depressionen mit Müdigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten

Ich bin hier neu und hätte nicht gedacht, dass ich nun alle Medikamente im Bericht erwähnen muss, die ich momentan nehme. Nur eine kleine Vorgeschichte zu mir: Ich war lange Zeit in psychiatrischer Behandlung, hauptsächlich auf Grund von Depressionen und schlechten Erlebnissen, die jedoch sehr...

Stablon bei ADH-Syndrom, Autismus, schwere Depressionen; Lamotrigin bei ADH-Syndrom, Autismus, schwere Depressionen; valdoxan bei Schlafstörungen, ADH-Syndrom, Autismus, schwere Depressionen

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
StablonADH-Syndrom, Autismus, schwere Depressionen-
LamotriginADH-Syndrom, Autismus, schwere Depressionen6 Monate
valdoxanSchlafstörungen, ADH-Syndrom, Autismus, schwere Depressionen1 Jahre

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Ich bin hier neu und hätte nicht gedacht, dass ich nun alle Medikamente im Bericht erwähnen muss, die ich momentan nehme.
Nur eine kleine Vorgeschichte zu mir: Ich war lange Zeit in psychiatrischer Behandlung, hauptsächlich auf Grund von Depressionen und schlechten Erlebnissen, die jedoch sehr verkannt wurden. Es ging nur schleppend vorran und bin auch schon beim 16.Medikament gelandet, wodurch ich etwas gegen NW "abgehärtet" wurde und welche ich nun im Umgekehrter Reihenfolge hier auf sanego mit der Zeit erwähnen werde. Währendessen habe ich eine Vielzahl von - z.T. banalen - Diagnosen erhalten. Nun hatte man sich am Ende doch noch einigen können: Autismus (vermutlich HFA), ADS, schwere langzeitige Depressionen - Der Stress bewirkte auch Schlafstörungen und andere Schäden, die ich hier erwähnen werde.

Momentan nehme ich (siehe Datum) diese Medikamente nach dieser Dosierung:
Lamotrigin 50-0-0 mg
Tianeptin (Stablon) 12,5-12,5-12,5 mg
Valdoxan 50mg um 22Uhr (90min vor dem Schlafen gehen)

##########Lamotrigin##########
Lamotrigin ist eigentlich ein Antiepileptikum, wurde bei mir jedoch als 'Mood-Stabilizer' v.a. zur Prophylaxe vor Stimmungstiefs. (Ich hatte keine Manien) Es wurde auch genommen, da es kaum Wirkungen auf die geistige Konzentration hatte, da ich über Denkhemmungen klagte.
Ich nahm es am Anfang lange Zeit alleine in der Dosis 25-0-25, bis es irgendwann auf 50-0-50 gesteigert wurde. Die Verbesserung gegen über 25 war nur leicht und hart an der "Grenze". Als die Dosis auf 100-0-100 gesteigert wurde, war über Müdigkeit und Konzentrationsschwäche zu beklagen, sodass sie runter gesetzt werden musste. Seit der 50-0-50 Dosierung, kam auch 15mg Fluoxetin (SSRI) hinzu, zeigte jedoch kaum eine Verbesserung in der Stimmung und dem Antrieb - nur zeitweise.

Wie Wirkung der Optimaldosis beschreibe ich eher als leicht beruhigend. Nicht "dämpfend" oder "eingemauert" wie unter Neuroleptika, jedoch - nur auf Bezug der Stimmung - ebenfalls "verlangsamt". In Kriesen und schweren Tief, in denen ich mit Anfällen und grottenschlechter Stimmung zu kämpfen hatte, brachte das Medikament schnell einen wieder nach oben und befestigte auch diesen Zustand. Müdigkeit habe ich persöhnlich keine gespürt, konnte aber in dem Zustand generell schlecht einschlafen.
Die Anwendung ist recht einfach. Es wird wie bei jedem antidepressiven Mittel erst ein Spiegel aufgebaut. Es ist sogar möglich z.B. 100-0-0 statt 50-0-50 zu nehem, wodurch man eine Abendtablette auslassen kann. Die Tabletten in meistens sogar im Mund lösbar.

##########Tianeptin##########
Tianeptin ist ein atypisches trizyklisches Antidepressivum und nach Meinung vieler ein Serotonin-Wiederaufnahmeverstärker (SSRE) und damit quasi das komplette Gegenteil von Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRIs wie z.B. Fluoxetin). Da dieses dennoch - wenn nicht sogar besser - antidepressiv wirkt, zeugt dieses Medikament zudem ironischerweise davon, wie wenig die Psychiatrie noch über Hirnfunktionen und Neurotransmittersysteme versteht.

Aufmerksam wurde ich dadurch , dass angeblich dieses Medikament ideal für Menschen mit chronischen, somatischen Depressionen sei. Insbesondere wenn durch langjährigem Stress eine Volumenreduktion im Hippocampus entsteht und so kognitive Fähigkeiten wie z.B. das Erinnern schwerer fallen. Tianeptin soll den Hippocampus (und andere Bereiche) anregen und sogar ihm bei der Neurogenese helfen, sodass das Gehirn quasi wieder nachwächst. Es wäre sogar denkbar möglich es als Bedarf zu nehmen.
Die Vermutungen, dass dies auch bei ADS und/oder Autismus hilft, ließen sich nicht von mir bestätigen. Auch die unbekannte Behauptung, es fördert Klarträume, war bedingt. Tianeptin bringt sehr lebhafte, bunte Träume, was man damit selber macht, soll jeder für sich entscheiden.

Nach der oben genannten Dosierung (außer Valdoxan) war sehr schnell eine Wirkung spürbar. Es war nicht die stimmungsaufhellende Wirkung, jedoch war ich stressresistenter, konnte meine Gedanken besser fixieren und auch das Erinnern ging leichter und schmerzte auch nicht mehr so stark im Kopf. Auch die somatischen Erscheinungen wie Druck auf der Brust, kontrastloses Sehen usw. verbesserten sich etwas.
Die erhöhte Stimmung erklärte sich dann von selbst. Da das Medikament weder wirklich stimulierend, noch sedierend war, hatte sich auch nichts am Schlafen und der Müdigkeit/Wachheit geändert. Am Anfang wurde das Valdoxan abgesetzt, welches mir trotz Stablon schwere Einschlafprobleme bereitete.

NW bemerkte ich keine. Es war - für meine Verhältnisse - genau so verträglich wie ein Nahrungsergänzungsmittel und bis dato eigentlich auch das NW-ärmste verschreibungspflichtige Medikament, was ich je genommen habe.

Große Punktabzüge gibt es für die umständliche Einahme zu jeder Mahlzeit. Es war anscheinend nicht möglich gewesen, eine Retard-Tablette zu erfinden, die dieses Problem gelöst hätte.
Ebenso ist die Beschaffung schwer. Das Medikament ist in Deutschland nicht zugelassen und es gibt nur wenige Ärzte, die von diesem Medikament gehört haben. Schade eigentlich, da es doch NW-ärmer sei als SSRIs.

##########Valdoxan/Agomelatin##########
Valdoxan ist ein Antidepressivum, welches ebenfalls originell hauptsächlich melatonerg wirkt und das Schlafhormon Melatonin immitiert. So richtig viel antidepressive Wirkung kann man leider nicht erwarten und ich würde es eher ein 'Anti-Verzögertesschlafphasensyndromika' nennen, da dieses Medikament einschlaffördernd sein soll, v.a. beim gestörtem Tag-Nacht-Rhytmus. Ironischerweise sediert dieses Medikament nicht. Ist also grob gesagt ein "nicht müde machendes" Schlafmittel.

Ich habe es schon vor Jahren in einer Dosierung von 25mg am Abend genommen. Jedoch zeigte es kaum wirkliche Verbesserungen im meinem Alltag. Auch wenn das Einschlafen nicht mehr so anstrengend war. Ich war dennoch mit der Wirkung unzufriefen.
Erst nachdem im Schlaflabor der Verdacht auf den gestörten Rhytmus bestätigt wurde, hat man mir dieses Medikament empfohlen mit einem Zeitplan von verschiedenen Zubettgehzeiten pro weitere Woche (4:00 Uhr bis zum Ziel 23:30 Uhr). Dabei sollte ich 50mg 90min vor dem Schlafengehen einnehmen. Es war wörtlich ein Traum! Die Gedanken zogen weg, und ohne das man Müde wird, schläft man ein. Auf Dauer ändert sich der Rythmus wieder so richtig, dass man von alleine müde wird und zur passender Zeit "gezwungenermaßen" zu Bett gehen will. Man will einfach nur einen guten Schlaf erleben.

NW waren sehr gering, oft wird es auch als "Notlösung" verschrieben, wenn man kaum ein Medikament verträgt.
Die Einahme klingt vielleicht etwas kindisch: Man muss es spät nehmen und die Tabletten schmecken scharf! Ansonsten sind die Blister in der Regel sogar kalendarisch beschriftet, sodass man (ähnlich wie die Anti-Baby-Pille) sie an keinem Tag vergisst.

Der Preis ist gegenüber SSRIs jedoch erhöht und an der antidepressiven Wirkung könnte man mehr erwarten. Für jemanden mit stark verzögertem Schlafrythmus jedoch eine Überlegung wert.

Eingetragen am 27.11.2011 als Datensatz 39506
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

,

Bewertung der Medikamente durch den Eintragenden:

Stablon
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt
Lamotrigin
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt
valdoxan
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Wirkstoffe der Medikamente:

Tianeptin, Lamotrigin, Agomelatin

Patientendaten:

Geburtsjahr:1994 Die Nebenwirkung ist behoben
Größe (cm):175 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):60
Geschlecht:männlich

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Stablon für Schlafstörungen, ADH-Syndrom, Autismus, schwere Depressionen, ADH-Syndrom, Autismus, schwere Depressionen, ADH-Syndrom, Autismus, schwere Depressionen mit Schlafprobleme

Ich bin hier neu und hätte nicht gedacht, dass ich nun alle Medikamente im Bericht erwähnen muss, die ich momentan nehme. Nur eine kleine Vorgeschichte zu mir: Ich war lange Zeit in psychiatrischer Behandlung, hauptsächlich auf Grund von Depressionen und schlechten Erlebnissen, die jedoch sehr...

Stablon bei ADH-Syndrom, Autismus, schwere Depressionen; Lamotrigin bei ADH-Syndrom, Autismus, schwere Depressionen; valdoxan bei Schlafstörungen, ADH-Syndrom, Autismus, schwere Depressionen

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
StablonADH-Syndrom, Autismus, schwere Depressionen-
LamotriginADH-Syndrom, Autismus, schwere Depressionen6 Monate
valdoxanSchlafstörungen, ADH-Syndrom, Autismus, schwere Depressionen1 Jahre

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Ich bin hier neu und hätte nicht gedacht, dass ich nun alle Medikamente im Bericht erwähnen muss, die ich momentan nehme.
Nur eine kleine Vorgeschichte zu mir: Ich war lange Zeit in psychiatrischer Behandlung, hauptsächlich auf Grund von Depressionen und schlechten Erlebnissen, die jedoch sehr verkannt wurden. Es ging nur schleppend vorran und bin auch schon beim 16.Medikament gelandet, wodurch ich etwas gegen NW "abgehärtet" wurde und welche ich nun im Umgekehrter Reihenfolge hier auf sanego mit der Zeit erwähnen werde. Währendessen habe ich eine Vielzahl von - z.T. banalen - Diagnosen erhalten. Nun hatte man sich am Ende doch noch einigen können: Autismus (vermutlich HFA), ADS, schwere langzeitige Depressionen - Der Stress bewirkte auch Schlafstörungen und andere Schäden, die ich hier erwähnen werde.

Momentan nehme ich (siehe Datum) diese Medikamente nach dieser Dosierung:
Lamotrigin 50-0-0 mg
Tianeptin (Stablon) 12,5-12,5-12,5 mg
Valdoxan 50mg um 22Uhr (90min vor dem Schlafen gehen)

##########Lamotrigin##########
Lamotrigin ist eigentlich ein Antiepileptikum, wurde bei mir jedoch als 'Mood-Stabilizer' v.a. zur Prophylaxe vor Stimmungstiefs. (Ich hatte keine Manien) Es wurde auch genommen, da es kaum Wirkungen auf die geistige Konzentration hatte, da ich über Denkhemmungen klagte.
Ich nahm es am Anfang lange Zeit alleine in der Dosis 25-0-25, bis es irgendwann auf 50-0-50 gesteigert wurde. Die Verbesserung gegen über 25 war nur leicht und hart an der "Grenze". Als die Dosis auf 100-0-100 gesteigert wurde, war über Müdigkeit und Konzentrationsschwäche zu beklagen, sodass sie runter gesetzt werden musste. Seit der 50-0-50 Dosierung, kam auch 15mg Fluoxetin (SSRI) hinzu, zeigte jedoch kaum eine Verbesserung in der Stimmung und dem Antrieb - nur zeitweise.

Wie Wirkung der Optimaldosis beschreibe ich eher als leicht beruhigend. Nicht "dämpfend" oder "eingemauert" wie unter Neuroleptika, jedoch - nur auf Bezug der Stimmung - ebenfalls "verlangsamt". In Kriesen und schweren Tief, in denen ich mit Anfällen und grottenschlechter Stimmung zu kämpfen hatte, brachte das Medikament schnell einen wieder nach oben und befestigte auch diesen Zustand. Müdigkeit habe ich persöhnlich keine gespürt, konnte aber in dem Zustand generell schlecht einschlafen.
Die Anwendung ist recht einfach. Es wird wie bei jedem antidepressiven Mittel erst ein Spiegel aufgebaut. Es ist sogar möglich z.B. 100-0-0 statt 50-0-50 zu nehem, wodurch man eine Abendtablette auslassen kann. Die Tabletten in meistens sogar im Mund lösbar.

##########Tianeptin##########
Tianeptin ist ein atypisches trizyklisches Antidepressivum und nach Meinung vieler ein Serotonin-Wiederaufnahmeverstärker (SSRE) und damit quasi das komplette Gegenteil von Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRIs wie z.B. Fluoxetin). Da dieses dennoch - wenn nicht sogar besser - antidepressiv wirkt, zeugt dieses Medikament zudem ironischerweise davon, wie wenig die Psychiatrie noch über Hirnfunktionen und Neurotransmittersysteme versteht.

Aufmerksam wurde ich dadurch , dass angeblich dieses Medikament ideal für Menschen mit chronischen, somatischen Depressionen sei. Insbesondere wenn durch langjährigem Stress eine Volumenreduktion im Hippocampus entsteht und so kognitive Fähigkeiten wie z.B. das Erinnern schwerer fallen. Tianeptin soll den Hippocampus (und andere Bereiche) anregen und sogar ihm bei der Neurogenese helfen, sodass das Gehirn quasi wieder nachwächst. Es wäre sogar denkbar möglich es als Bedarf zu nehmen.
Die Vermutungen, dass dies auch bei ADS und/oder Autismus hilft, ließen sich nicht von mir bestätigen. Auch die unbekannte Behauptung, es fördert Klarträume, war bedingt. Tianeptin bringt sehr lebhafte, bunte Träume, was man damit selber macht, soll jeder für sich entscheiden.

Nach der oben genannten Dosierung (außer Valdoxan) war sehr schnell eine Wirkung spürbar. Es war nicht die stimmungsaufhellende Wirkung, jedoch war ich stressresistenter, konnte meine Gedanken besser fixieren und auch das Erinnern ging leichter und schmerzte auch nicht mehr so stark im Kopf. Auch die somatischen Erscheinungen wie Druck auf der Brust, kontrastloses Sehen usw. verbesserten sich etwas.
Die erhöhte Stimmung erklärte sich dann von selbst. Da das Medikament weder wirklich stimulierend, noch sedierend war, hatte sich auch nichts am Schlafen und der Müdigkeit/Wachheit geändert. Am Anfang wurde das Valdoxan abgesetzt, welches mir trotz Stablon schwere Einschlafprobleme bereitete.

NW bemerkte ich keine. Es war - für meine Verhältnisse - genau so verträglich wie ein Nahrungsergänzungsmittel und bis dato eigentlich auch das NW-ärmste verschreibungspflichtige Medikament, was ich je genommen habe.

Große Punktabzüge gibt es für die umständliche Einahme zu jeder Mahlzeit. Es war anscheinend nicht möglich gewesen, eine Retard-Tablette zu erfinden, die dieses Problem gelöst hätte.
Ebenso ist die Beschaffung schwer. Das Medikament ist in Deutschland nicht zugelassen und es gibt nur wenige Ärzte, die von diesem Medikament gehört haben. Schade eigentlich, da es doch NW-ärmer sei als SSRIs.

##########Valdoxan/Agomelatin##########
Valdoxan ist ein Antidepressivum, welches ebenfalls originell hauptsächlich melatonerg wirkt und das Schlafhormon Melatonin immitiert. So richtig viel antidepressive Wirkung kann man leider nicht erwarten und ich würde es eher ein 'Anti-Verzögertesschlafphasensyndromika' nennen, da dieses Medikament einschlaffördernd sein soll, v.a. beim gestörtem Tag-Nacht-Rhytmus. Ironischerweise sediert dieses Medikament nicht. Ist also grob gesagt ein "nicht müde machendes" Schlafmittel.

Ich habe es schon vor Jahren in einer Dosierung von 25mg am Abend genommen. Jedoch zeigte es kaum wirkliche Verbesserungen im meinem Alltag. Auch wenn das Einschlafen nicht mehr so anstrengend war. Ich war dennoch mit der Wirkung unzufriefen.
Erst nachdem im Schlaflabor der Verdacht auf den gestörten Rhytmus bestätigt wurde, hat man mir dieses Medikament empfohlen mit einem Zeitplan von verschiedenen Zubettgehzeiten pro weitere Woche (4:00 Uhr bis zum Ziel 23:30 Uhr). Dabei sollte ich 50mg 90min vor dem Schlafengehen einnehmen. Es war wörtlich ein Traum! Die Gedanken zogen weg, und ohne das man Müde wird, schläft man ein. Auf Dauer ändert sich der Rythmus wieder so richtig, dass man von alleine müde wird und zur passender Zeit "gezwungenermaßen" zu Bett gehen will. Man will einfach nur einen guten Schlaf erleben.

NW waren sehr gering, oft wird es auch als "Notlösung" verschrieben, wenn man kaum ein Medikament verträgt.
Die Einahme klingt vielleicht etwas kindisch: Man muss es spät nehmen und die Tabletten schmecken scharf! Ansonsten sind die Blister in der Regel sogar kalendarisch beschriftet, sodass man (ähnlich wie die Anti-Baby-Pille) sie an keinem Tag vergisst.

Der Preis ist gegenüber SSRIs jedoch erhöht und an der antidepressiven Wirkung könnte man mehr erwarten. Für jemanden mit stark verzögertem Schlafrythmus jedoch eine Überlegung wert.

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Stablon
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Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
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Durchschnitt
Lamotrigin
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Preis/Leistungs-Verhältnis
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Durchschnitt
valdoxan
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Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
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Durchschnitt

Wirkstoffe der Medikamente:

Tianeptin, Lamotrigin, Agomelatin

Patientendaten:

Geburtsjahr:1994 Die Nebenwirkung ist behoben
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Patienten Berichte über die Anwendung von Valdoxan bei Autismus

 

Stablon für Schlafstörungen, ADH-Syndrom, Autismus, schwere Depressionen, ADH-Syndrom, Autismus, schwere Depressionen, ADH-Syndrom, Autismus, schwere Depressionen mit Müdigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten

Ich bin hier neu und hätte nicht gedacht, dass ich nun alle Medikamente im Bericht erwähnen muss, die ich momentan nehme. Nur eine kleine Vorgeschichte zu mir: Ich war lange Zeit in psychiatrischer Behandlung, hauptsächlich auf Grund von Depressionen und schlechten Erlebnissen, die jedoch sehr...

Stablon bei ADH-Syndrom, Autismus, schwere Depressionen; Lamotrigin bei ADH-Syndrom, Autismus, schwere Depressionen; valdoxan bei Schlafstörungen, ADH-Syndrom, Autismus, schwere Depressionen

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
StablonADH-Syndrom, Autismus, schwere Depressionen-
LamotriginADH-Syndrom, Autismus, schwere Depressionen6 Monate
valdoxanSchlafstörungen, ADH-Syndrom, Autismus, schwere Depressionen1 Jahre

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Ich bin hier neu und hätte nicht gedacht, dass ich nun alle Medikamente im Bericht erwähnen muss, die ich momentan nehme.
Nur eine kleine Vorgeschichte zu mir: Ich war lange Zeit in psychiatrischer Behandlung, hauptsächlich auf Grund von Depressionen und schlechten Erlebnissen, die jedoch sehr verkannt wurden. Es ging nur schleppend vorran und bin auch schon beim 16.Medikament gelandet, wodurch ich etwas gegen NW "abgehärtet" wurde und welche ich nun im Umgekehrter Reihenfolge hier auf sanego mit der Zeit erwähnen werde. Währendessen habe ich eine Vielzahl von - z.T. banalen - Diagnosen erhalten. Nun hatte man sich am Ende doch noch einigen können: Autismus (vermutlich HFA), ADS, schwere langzeitige Depressionen - Der Stress bewirkte auch Schlafstörungen und andere Schäden, die ich hier erwähnen werde.

Momentan nehme ich (siehe Datum) diese Medikamente nach dieser Dosierung:
Lamotrigin 50-0-0 mg
Tianeptin (Stablon) 12,5-12,5-12,5 mg
Valdoxan 50mg um 22Uhr (90min vor dem Schlafen gehen)

##########Lamotrigin##########
Lamotrigin ist eigentlich ein Antiepileptikum, wurde bei mir jedoch als 'Mood-Stabilizer' v.a. zur Prophylaxe vor Stimmungstiefs. (Ich hatte keine Manien) Es wurde auch genommen, da es kaum Wirkungen auf die geistige Konzentration hatte, da ich über Denkhemmungen klagte.
Ich nahm es am Anfang lange Zeit alleine in der Dosis 25-0-25, bis es irgendwann auf 50-0-50 gesteigert wurde. Die Verbesserung gegen über 25 war nur leicht und hart an der "Grenze". Als die Dosis auf 100-0-100 gesteigert wurde, war über Müdigkeit und Konzentrationsschwäche zu beklagen, sodass sie runter gesetzt werden musste. Seit der 50-0-50 Dosierung, kam auch 15mg Fluoxetin (SSRI) hinzu, zeigte jedoch kaum eine Verbesserung in der Stimmung und dem Antrieb - nur zeitweise.

Wie Wirkung der Optimaldosis beschreibe ich eher als leicht beruhigend. Nicht "dämpfend" oder "eingemauert" wie unter Neuroleptika, jedoch - nur auf Bezug der Stimmung - ebenfalls "verlangsamt". In Kriesen und schweren Tief, in denen ich mit Anfällen und grottenschlechter Stimmung zu kämpfen hatte, brachte das Medikament schnell einen wieder nach oben und befestigte auch diesen Zustand. Müdigkeit habe ich persöhnlich keine gespürt, konnte aber in dem Zustand generell schlecht einschlafen.
Die Anwendung ist recht einfach. Es wird wie bei jedem antidepressiven Mittel erst ein Spiegel aufgebaut. Es ist sogar möglich z.B. 100-0-0 statt 50-0-50 zu nehem, wodurch man eine Abendtablette auslassen kann. Die Tabletten in meistens sogar im Mund lösbar.

##########Tianeptin##########
Tianeptin ist ein atypisches trizyklisches Antidepressivum und nach Meinung vieler ein Serotonin-Wiederaufnahmeverstärker (SSRE) und damit quasi das komplette Gegenteil von Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRIs wie z.B. Fluoxetin). Da dieses dennoch - wenn nicht sogar besser - antidepressiv wirkt, zeugt dieses Medikament zudem ironischerweise davon, wie wenig die Psychiatrie noch über Hirnfunktionen und Neurotransmittersysteme versteht.

Aufmerksam wurde ich dadurch , dass angeblich dieses Medikament ideal für Menschen mit chronischen, somatischen Depressionen sei. Insbesondere wenn durch langjährigem Stress eine Volumenreduktion im Hippocampus entsteht und so kognitive Fähigkeiten wie z.B. das Erinnern schwerer fallen. Tianeptin soll den Hippocampus (und andere Bereiche) anregen und sogar ihm bei der Neurogenese helfen, sodass das Gehirn quasi wieder nachwächst. Es wäre sogar denkbar möglich es als Bedarf zu nehmen.
Die Vermutungen, dass dies auch bei ADS und/oder Autismus hilft, ließen sich nicht von mir bestätigen. Auch die unbekannte Behauptung, es fördert Klarträume, war bedingt. Tianeptin bringt sehr lebhafte, bunte Träume, was man damit selber macht, soll jeder für sich entscheiden.

Nach der oben genannten Dosierung (außer Valdoxan) war sehr schnell eine Wirkung spürbar. Es war nicht die stimmungsaufhellende Wirkung, jedoch war ich stressresistenter, konnte meine Gedanken besser fixieren und auch das Erinnern ging leichter und schmerzte auch nicht mehr so stark im Kopf. Auch die somatischen Erscheinungen wie Druck auf der Brust, kontrastloses Sehen usw. verbesserten sich etwas.
Die erhöhte Stimmung erklärte sich dann von selbst. Da das Medikament weder wirklich stimulierend, noch sedierend war, hatte sich auch nichts am Schlafen und der Müdigkeit/Wachheit geändert. Am Anfang wurde das Valdoxan abgesetzt, welches mir trotz Stablon schwere Einschlafprobleme bereitete.

NW bemerkte ich keine. Es war - für meine Verhältnisse - genau so verträglich wie ein Nahrungsergänzungsmittel und bis dato eigentlich auch das NW-ärmste verschreibungspflichtige Medikament, was ich je genommen habe.

Große Punktabzüge gibt es für die umständliche Einahme zu jeder Mahlzeit. Es war anscheinend nicht möglich gewesen, eine Retard-Tablette zu erfinden, die dieses Problem gelöst hätte.
Ebenso ist die Beschaffung schwer. Das Medikament ist in Deutschland nicht zugelassen und es gibt nur wenige Ärzte, die von diesem Medikament gehört haben. Schade eigentlich, da es doch NW-ärmer sei als SSRIs.

##########Valdoxan/Agomelatin##########
Valdoxan ist ein Antidepressivum, welches ebenfalls originell hauptsächlich melatonerg wirkt und das Schlafhormon Melatonin immitiert. So richtig viel antidepressive Wirkung kann man leider nicht erwarten und ich würde es eher ein 'Anti-Verzögertesschlafphasensyndromika' nennen, da dieses Medikament einschlaffördernd sein soll, v.a. beim gestörtem Tag-Nacht-Rhytmus. Ironischerweise sediert dieses Medikament nicht. Ist also grob gesagt ein "nicht müde machendes" Schlafmittel.

Ich habe es schon vor Jahren in einer Dosierung von 25mg am Abend genommen. Jedoch zeigte es kaum wirkliche Verbesserungen im meinem Alltag. Auch wenn das Einschlafen nicht mehr so anstrengend war. Ich war dennoch mit der Wirkung unzufriefen.
Erst nachdem im Schlaflabor der Verdacht auf den gestörten Rhytmus bestätigt wurde, hat man mir dieses Medikament empfohlen mit einem Zeitplan von verschiedenen Zubettgehzeiten pro weitere Woche (4:00 Uhr bis zum Ziel 23:30 Uhr). Dabei sollte ich 50mg 90min vor dem Schlafengehen einnehmen. Es war wörtlich ein Traum! Die Gedanken zogen weg, und ohne das man Müde wird, schläft man ein. Auf Dauer ändert sich der Rythmus wieder so richtig, dass man von alleine müde wird und zur passender Zeit "gezwungenermaßen" zu Bett gehen will. Man will einfach nur einen guten Schlaf erleben.

NW waren sehr gering, oft wird es auch als "Notlösung" verschrieben, wenn man kaum ein Medikament verträgt.
Die Einahme klingt vielleicht etwas kindisch: Man muss es spät nehmen und die Tabletten schmecken scharf! Ansonsten sind die Blister in der Regel sogar kalendarisch beschriftet, sodass man (ähnlich wie die Anti-Baby-Pille) sie an keinem Tag vergisst.

Der Preis ist gegenüber SSRIs jedoch erhöht und an der antidepressiven Wirkung könnte man mehr erwarten. Für jemanden mit stark verzögertem Schlafrythmus jedoch eine Überlegung wert.

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Stablon
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Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt
Lamotrigin
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Wirkstoffe der Medikamente:

Tianeptin, Lamotrigin, Agomelatin

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Ich bin hier neu und hätte nicht gedacht, dass ich nun alle Medikamente im Bericht erwähnen muss, die ich momentan nehme. Nur eine kleine Vorgeschichte zu mir: Ich war lange Zeit in psychiatrischer Behandlung, hauptsächlich auf Grund von Depressionen und schlechten Erlebnissen, die jedoch sehr...

Stablon bei ADH-Syndrom, Autismus, schwere Depressionen; Lamotrigin bei ADH-Syndrom, Autismus, schwere Depressionen; valdoxan bei Schlafstörungen, ADH-Syndrom, Autismus, schwere Depressionen

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
StablonADH-Syndrom, Autismus, schwere Depressionen-
LamotriginADH-Syndrom, Autismus, schwere Depressionen6 Monate
valdoxanSchlafstörungen, ADH-Syndrom, Autismus, schwere Depressionen1 Jahre

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Ich bin hier neu und hätte nicht gedacht, dass ich nun alle Medikamente im Bericht erwähnen muss, die ich momentan nehme.
Nur eine kleine Vorgeschichte zu mir: Ich war lange Zeit in psychiatrischer Behandlung, hauptsächlich auf Grund von Depressionen und schlechten Erlebnissen, die jedoch sehr verkannt wurden. Es ging nur schleppend vorran und bin auch schon beim 16.Medikament gelandet, wodurch ich etwas gegen NW "abgehärtet" wurde und welche ich nun im Umgekehrter Reihenfolge hier auf sanego mit der Zeit erwähnen werde. Währendessen habe ich eine Vielzahl von - z.T. banalen - Diagnosen erhalten. Nun hatte man sich am Ende doch noch einigen können: Autismus (vermutlich HFA), ADS, schwere langzeitige Depressionen - Der Stress bewirkte auch Schlafstörungen und andere Schäden, die ich hier erwähnen werde.

Momentan nehme ich (siehe Datum) diese Medikamente nach dieser Dosierung:
Lamotrigin 50-0-0 mg
Tianeptin (Stablon) 12,5-12,5-12,5 mg
Valdoxan 50mg um 22Uhr (90min vor dem Schlafen gehen)

##########Lamotrigin##########
Lamotrigin ist eigentlich ein Antiepileptikum, wurde bei mir jedoch als 'Mood-Stabilizer' v.a. zur Prophylaxe vor Stimmungstiefs. (Ich hatte keine Manien) Es wurde auch genommen, da es kaum Wirkungen auf die geistige Konzentration hatte, da ich über Denkhemmungen klagte.
Ich nahm es am Anfang lange Zeit alleine in der Dosis 25-0-25, bis es irgendwann auf 50-0-50 gesteigert wurde. Die Verbesserung gegen über 25 war nur leicht und hart an der "Grenze". Als die Dosis auf 100-0-100 gesteigert wurde, war über Müdigkeit und Konzentrationsschwäche zu beklagen, sodass sie runter gesetzt werden musste. Seit der 50-0-50 Dosierung, kam auch 15mg Fluoxetin (SSRI) hinzu, zeigte jedoch kaum eine Verbesserung in der Stimmung und dem Antrieb - nur zeitweise.

Wie Wirkung der Optimaldosis beschreibe ich eher als leicht beruhigend. Nicht "dämpfend" oder "eingemauert" wie unter Neuroleptika, jedoch - nur auf Bezug der Stimmung - ebenfalls "verlangsamt". In Kriesen und schweren Tief, in denen ich mit Anfällen und grottenschlechter Stimmung zu kämpfen hatte, brachte das Medikament schnell einen wieder nach oben und befestigte auch diesen Zustand. Müdigkeit habe ich persöhnlich keine gespürt, konnte aber in dem Zustand generell schlecht einschlafen.
Die Anwendung ist recht einfach. Es wird wie bei jedem antidepressiven Mittel erst ein Spiegel aufgebaut. Es ist sogar möglich z.B. 100-0-0 statt 50-0-50 zu nehem, wodurch man eine Abendtablette auslassen kann. Die Tabletten in meistens sogar im Mund lösbar.

##########Tianeptin##########
Tianeptin ist ein atypisches trizyklisches Antidepressivum und nach Meinung vieler ein Serotonin-Wiederaufnahmeverstärker (SSRE) und damit quasi das komplette Gegenteil von Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRIs wie z.B. Fluoxetin). Da dieses dennoch - wenn nicht sogar besser - antidepressiv wirkt, zeugt dieses Medikament zudem ironischerweise davon, wie wenig die Psychiatrie noch über Hirnfunktionen und Neurotransmittersysteme versteht.

Aufmerksam wurde ich dadurch , dass angeblich dieses Medikament ideal für Menschen mit chronischen, somatischen Depressionen sei. Insbesondere wenn durch langjährigem Stress eine Volumenreduktion im Hippocampus entsteht und so kognitive Fähigkeiten wie z.B. das Erinnern schwerer fallen. Tianeptin soll den Hippocampus (und andere Bereiche) anregen und sogar ihm bei der Neurogenese helfen, sodass das Gehirn quasi wieder nachwächst. Es wäre sogar denkbar möglich es als Bedarf zu nehmen.
Die Vermutungen, dass dies auch bei ADS und/oder Autismus hilft, ließen sich nicht von mir bestätigen. Auch die unbekannte Behauptung, es fördert Klarträume, war bedingt. Tianeptin bringt sehr lebhafte, bunte Träume, was man damit selber macht, soll jeder für sich entscheiden.

Nach der oben genannten Dosierung (außer Valdoxan) war sehr schnell eine Wirkung spürbar. Es war nicht die stimmungsaufhellende Wirkung, jedoch war ich stressresistenter, konnte meine Gedanken besser fixieren und auch das Erinnern ging leichter und schmerzte auch nicht mehr so stark im Kopf. Auch die somatischen Erscheinungen wie Druck auf der Brust, kontrastloses Sehen usw. verbesserten sich etwas.
Die erhöhte Stimmung erklärte sich dann von selbst. Da das Medikament weder wirklich stimulierend, noch sedierend war, hatte sich auch nichts am Schlafen und der Müdigkeit/Wachheit geändert. Am Anfang wurde das Valdoxan abgesetzt, welches mir trotz Stablon schwere Einschlafprobleme bereitete.

NW bemerkte ich keine. Es war - für meine Verhältnisse - genau so verträglich wie ein Nahrungsergänzungsmittel und bis dato eigentlich auch das NW-ärmste verschreibungspflichtige Medikament, was ich je genommen habe.

Große Punktabzüge gibt es für die umständliche Einahme zu jeder Mahlzeit. Es war anscheinend nicht möglich gewesen, eine Retard-Tablette zu erfinden, die dieses Problem gelöst hätte.
Ebenso ist die Beschaffung schwer. Das Medikament ist in Deutschland nicht zugelassen und es gibt nur wenige Ärzte, die von diesem Medikament gehört haben. Schade eigentlich, da es doch NW-ärmer sei als SSRIs.

##########Valdoxan/Agomelatin##########
Valdoxan ist ein Antidepressivum, welches ebenfalls originell hauptsächlich melatonerg wirkt und das Schlafhormon Melatonin immitiert. So richtig viel antidepressive Wirkung kann man leider nicht erwarten und ich würde es eher ein 'Anti-Verzögertesschlafphasensyndromika' nennen, da dieses Medikament einschlaffördernd sein soll, v.a. beim gestörtem Tag-Nacht-Rhytmus. Ironischerweise sediert dieses Medikament nicht. Ist also grob gesagt ein "nicht müde machendes" Schlafmittel.

Ich habe es schon vor Jahren in einer Dosierung von 25mg am Abend genommen. Jedoch zeigte es kaum wirkliche Verbesserungen im meinem Alltag. Auch wenn das Einschlafen nicht mehr so anstrengend war. Ich war dennoch mit der Wirkung unzufriefen.
Erst nachdem im Schlaflabor der Verdacht auf den gestörten Rhytmus bestätigt wurde, hat man mir dieses Medikament empfohlen mit einem Zeitplan von verschiedenen Zubettgehzeiten pro weitere Woche (4:00 Uhr bis zum Ziel 23:30 Uhr). Dabei sollte ich 50mg 90min vor dem Schlafengehen einnehmen. Es war wörtlich ein Traum! Die Gedanken zogen weg, und ohne das man Müde wird, schläft man ein. Auf Dauer ändert sich der Rythmus wieder so richtig, dass man von alleine müde wird und zur passender Zeit "gezwungenermaßen" zu Bett gehen will. Man will einfach nur einen guten Schlaf erleben.

NW waren sehr gering, oft wird es auch als "Notlösung" verschrieben, wenn man kaum ein Medikament verträgt.
Die Einahme klingt vielleicht etwas kindisch: Man muss es spät nehmen und die Tabletten schmecken scharf! Ansonsten sind die Blister in der Regel sogar kalendarisch beschriftet, sodass man (ähnlich wie die Anti-Baby-Pille) sie an keinem Tag vergisst.

Der Preis ist gegenüber SSRIs jedoch erhöht und an der antidepressiven Wirkung könnte man mehr erwarten. Für jemanden mit stark verzögertem Schlafrythmus jedoch eine Überlegung wert.

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Lamotrigin
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Verträglichkeit
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Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
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Wirkstoffe der Medikamente:

Tianeptin, Lamotrigin, Agomelatin

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Patienten Berichte über die Anwendung von CONCERTA bei Autismus

 

Concerta für Autismus mit Reizbarkeit

Nach Jahren der Einnahme von Concerta, bekam er von fast heut auf morgen unbegründete Wutanfälle. Er tat sich mehrmals täglich sehr weh und war nicht mehr zu bremsen. Es war schrecklich, für eine Mutter die Hölle, dies anzusehen. Das Verhalten wurde auf den Autismus geschoben, doch wir als Eltern...

Concerta bei Autismus

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
ConcertaAutismus5 Jahre

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Nach Jahren der Einnahme von Concerta, bekam er von fast heut auf morgen unbegründete Wutanfälle. Er tat sich mehrmals täglich sehr weh und war nicht mehr zu bremsen. Es war schrecklich, für eine Mutter die Hölle, dies anzusehen. Das Verhalten wurde auf den Autismus geschoben, doch wir als Eltern wussten das dies nicht unser Kind ist. Gegen die Annahme aller \\\\\\\"FACHLEUTE\\\\\\\" das die Medikamenten was damit zu tun haben....haben wir Concerta abgesetzt..nach 2-3 Wochen...wieder ein liebevolles und fröhliches Kind.
Die 5 Jahren, in denen er die Medikamente bekommen hatte, haben nichts zur Förderung (da Autist) beigetragen. Die 5 Jahre liesen seine Förderung stillstehen. Zum Glück haben wir durchgehalten und unser Kind nicht ins Heim gegeben. Er ist ein aktives Kerlchen und es ist auch oft schwer. Doch eine Harmonie ist wieder ins Zuhause eingekehrt.

Eingetragen am 18.09.2007 als Datensatz 3849
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

Wirkstoffe der Medikamente:

Methylphenidat

Patientendaten:

Geburtsjahr:1990 Die Nebenwirkung ist behoben
Größe (cm):162 Eingetragen durch Mutter
Gewicht (kg):55
Geschlecht:männlich

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Patienten Berichte über die Anwendung von Kryptosan Forte HE bei Autismus

 

Kryptosan Forte HE für Autismus mit keine Nebenwirkungen

Unsere Rettung heißt Kryptosan Forte HE und ist eine "Vitaminmischung". Nach einer Odyssee von 10 Jahren Kindheit meines Sohnes, der atypischen Autismus hat und in denen jeder meinte, er sei doch nur ein ruhiges, liebes Kind und ich zu Hause die Hölle hatte mit 3 und mehrstündigen Wutanfällen...

Kryptosan Forte HE bei Autismus

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
Kryptosan Forte HEAutismus6 Monate

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Unsere Rettung heißt Kryptosan Forte HE und ist eine "Vitaminmischung".
Nach einer Odyssee von 10 Jahren Kindheit meines Sohnes, der atypischen Autismus hat und in denen jeder meinte, er sei doch nur ein ruhiges, liebes Kind und ich zu Hause die Hölle hatte mit 3 und mehrstündigen Wutanfällen die mit dem Älterwerden zum randalieren übergingen und noch weiter, dass mein jüngster Sohn den Krankenwagen rief, während ich versuchte den Großen (Autisten) zu bändigen und den Schaden zu begrenzen. Nachdem das Jugendamt ihn schon ins Heim stecken wollte, weil er für die Familie nicht zumutbar ist .... war Dr. Schwab in Waldkirch der wohl 20. Arzt den ich aufsuchte, weil ich dieses Leben nicht bereit war zu akzeptieren. Mein Sohn kann sprechen, er ist langsam und er hat eben die Aussetzer und kann manchmal nicht folgen, weil wir Normalos zu schnell sind.
Kurzum, Dr. Schwab hörte sich um und verschrieb Kryptosan Forte HE.
Seitdem hat mein Sohn keinen Wuntanfall mehr, er spricht flüssig, er ist glücklich (Eltern von Autisten wissen sicher was das bedeutet) und er schreibt nur noch 1er und 2er in der Schule. Seine Motorik ist prima, nicht normal, aber er kippt nicht mehr sein Glas aus, stolpert nicht mehr u.s.w. - najaaaaa für alle Beteiligten unproblematisch - er muss ja nicht Feinmechaniker werden. :-)
Das einzige was vom Autismus geblieben ist, sind minimale Probleme im sozialen Bereich mit Mitschülern. Spass und Ernst unterscheiden und wann isses auch mal wieder Zeit aufzuhören. Aber auch das hat sich drastisch verbessert.

Kryptosan Forte HE hat unser Leben verändert.
Bitte probiert es aus. Es sind "nur" Vitamine. Das Medikament kosten 150 Kapseln (2/Tag) 35€. Bei Kindern zahlts die Kasse. Allerdings gibts das Kryptosan nur in der St. Martins-Apotheke in Augsburg. Da schickt man das Rezept hin + 5€ Versandkosten und 2 Tage später hat man das Kryptosan da.

Bitte probiert es aus, es hat keine Nebenwirkungen und kann auch nicht schaden.

Eingetragen am 23.01.2010 als Datensatz 21724
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

Bewertung der Medikamente durch den Eintragenden:

Kryptosan Forte HE
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Wirkstoffe der Medikamente:

D-Biotin, Vitamin B1, Vitamin B2, Vitamin B3, Vitamin B6, Vitamin B12, Calciumpantothenat, Folsäure, Vitamin C, Zink, Vitamin E, Magnesium, Mangan, Chrom, Cholinchlorid, Myo-Inositol, Q-10, L-Carnitin, Glycin, Taurin, Natur-Clinoptilolith-Zeolith, Paraaminobenzoesäure

Patientendaten:

Geburtsjahr:1996 Die Nebenwirkung ist behoben
Größe (cm):145 Eingetragen durch Angehöriger
Gewicht (kg):40
Geschlecht:männlich

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Patienten Berichte über die Anwendung von Olanzapin bei Autismus

 

Olanzapin für Schmerzen (chronisch), Vitaminmangel, Muskelverspannungen, Muskelverspannungen, Schmerzen (chronisch), Allergie, Schlafstörungen, Asthma, Asthma, Bluthochdruck, Suizidgefährdung, Unruhe, Depression, Borderline, Unruhe, posttraumatische Belastungsstörung, Depression, Depression, ADH-Syndrom, Autismus mit Bluthochdruck, Gewichtszunahme, Tachykardie, Muskelverspannungen

Schon seit 4 Jahren werde ich kontinuierlich mit einer Psychopharmakotherapie behandelt. Dabei änderte sich die Medikation aufgrund schlechten Ansprechens stetig, sodass bis dato 19 verschiedene Medikamente ausprobiert wurden. Ich nehme aktuell wegen der psychischen Erkrankungen (rez. Depression,...

Olanzapin bei Depression, ADH-Syndrom, Autismus; Venlafaxin bei Depression; Levomepromazin bei Borderline, Unruhe, posttraumatische Belastungsstörung; Tianeurax bei Depression; Promethazin bei Unruhe; Lorazepam bei Suizidgefährdung; Ramipril bei Bluthochdruck; Novopulmon bei Asthma; Salbutamol bei Asthma; Zopiclon bei Schlafstörungen; Ebastel bei Allergie; Ortoton bei Muskelverspannungen, Schmerzen (chronisch); Magnesium bei Muskelverspannungen; Dekristol bei Vitaminmangel; Novaminsulfon bei Schmerzen (chronisch)

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
OlanzapinDepression, ADH-Syndrom, Autismus2 Jahre
VenlafaxinDepression2 Jahre
LevomepromazinBorderline, Unruhe, posttraumatische Belastungsstörung3 Monate
TianeuraxDepression9 Monate
PromethazinUnruhe3 Monate
LorazepamSuizidgefährdung2 Jahre
RamiprilBluthochdruck8 Monate
NovopulmonAsthma2 Jahre
SalbutamolAsthma2 Jahre
ZopiclonSchlafstörungen3 Monate
EbastelAllergie1 Jahre
OrtotonMuskelverspannungen, Schmerzen (chronisch)2 Wochen
MagnesiumMuskelverspannungen1 Jahre
DekristolVitaminmangel1 Jahre
NovaminsulfonSchmerzen (chronisch)8 Monate

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Schon seit 4 Jahren werde ich kontinuierlich mit einer Psychopharmakotherapie behandelt. Dabei änderte sich die Medikation aufgrund schlechten Ansprechens stetig, sodass bis dato 19 verschiedene Medikamente ausprobiert wurden. Ich nehme aktuell wegen der psychischen Erkrankungen (rez. Depression, Autismus, PTBS, Borderline, ADHS):

Venlafaxin 225-75-0-0 mg
Tianeurax 12.5 mg 1-1-1-0 Tbl.
Olanzapin 0-0-0-7.5 mg
Levmepromazin 25-25-25-25 mg

und bei Bedarf:

Promethazin 25-25-25-25 mg
Tavor expidet 2.5 mg
Zopiclon 0-0-0-7.5 mg

Medikamente sind sicherlich kein Allerheilmittel, allerdings kann ich mir ein Leben ohne bisweilen nicht vorstellen. Durch die Medikation werden die intensiven negativen Emotionen gedämpft, allerdings auch positive Gefühle. Ein weiterer positiver Effekt ist, dass durch die Dämpfung mir es wieder möglich ist ohne durch den Autismus bedingte Panikattacken eigenständig einzukaufen. Vom Tianeptin merke ich nicht viel. Eventuell verbesserte sich hierdurch die Schmerzsymptomatik und leicht auch die Depression. Nebenwirkungen habe ich von diesem Medikament keine.

Das Olanzapin bewirkt einen zum Anfang deutlich verstärkten Appetit, sodass ich 15 kg zunahm. Das Venlafaxin verursacht bei mir eine Muskelverspannung -vor allem an der HWS. Hiergegen nehme ich als eine Art "Kur" für 2 Wochen Ortoton ein. Hinzu kommt ein medikationsbedingter Bluthochdruck. Hiergegen nehme ich Ramipril ein, wobei der Puls mit über 100 Schlägen pro Minute tachykard bleibt. Wegen des Levomepromazins schlafe ich auch über Tag gelegentlich, wobei die extreme Müdigkeit, welche anfangs bestand, zurückging. Auch Verstopfung und eine Behinderung der Nasenatmung treten nicht mehr auf.

Ich bin froh, eine Medikation gefunden zu haben, welche mir hilft und das Abitur mir ermöglichte, sodass ich derzeit ein Studium aufnehmen konnte. Leider zwingt mich die Depression noch oft zu Einbußen, weshalb ich überlege eine EKT in Anspruch zu nehmen.

Bisher wurden folgende Medikamente gegen das psychische Leiden ausprobiert, welche ich in weiteren Erfahrungsberichten gerne bewerten kann:

Fluvoxamin, Escitalopram, Venlafaxin, Mirtazapin, Tianeptin, Risperidon, Aripiprazol, Olanzapin, Quetiapin. Chlorprothixen. Levomepromazin, Melperon, Promethazin, Pipamperon, Dominal. Lorazepam, Zopiclon, Lamotrigin, Methylphenidat

Wegen körperliche Erkrankungen nehme ich neben dem Ramipril noch Budesonid, Salbutamol, Novaminsulfon und Ebastel. Die letzten drei Medikamente nach Bedarf.

Eingetragen am 06.12.2021 als Datensatz 108236
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

, , ,

Bewertung der Medikamente durch den Eintragenden:

Olanzapin
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt
Venlafaxin
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt
Levomepromazin
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt
Tianeurax
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt
Promethazin
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt
Lorazepam
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt
Ramipril
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt
Novopulmon
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt
Salbutamol
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt
Zopiclon
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt
Ebastel
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt
Ortoton
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt
Magnesium
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt
Dekristol
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt
Novaminsulfon
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Wirkstoffe der Medikamente:

Olanzapin, Venlafaxin, Tianeptin, Promethazin, Lorazepam, Ramipril, Salbutamol, Zopiclon, Ebastin, Methocarbamol, Magnesium, Colecalciferol, Metamizol

Patientendaten:

Geburtsjahr:2001 
Größe (cm):180 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):83
Geschlecht:männlich

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Patienten Berichte über die Anwendung von Strattera bei Autismus

 

Strattera 18 mg für ADHS-Syndrom, Autismus mit Übelkeit, Schwindel

Unserem Sohn wurde Strattera 18 mg verschrieben, nachdem bei ihm frühkindlicher Autismus, gepaart mit ADHS, diagnostiziert wurde. Er nimmt das Medikament jetzt seit ca. 10 Monaten. Anfangs war es ihm oft übel, im Sinne von "Kreislaufübelkeit". Auch klagte er über Schwindelgefühl und...

Strattera 18 mg bei ADHS-Syndrom, Autismus

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
Strattera 18 mgADHS-Syndrom, Autismus10 Monate

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Unserem Sohn wurde Strattera 18 mg verschrieben, nachdem bei ihm frühkindlicher Autismus, gepaart mit ADHS, diagnostiziert wurde. Er nimmt das Medikament jetzt seit ca. 10 Monaten. Anfangs war es ihm oft übel, im Sinne von "Kreislaufübelkeit". Auch klagte er über Schwindelgefühl und "Matschig-im-Kopf-sein" Der Arzt empfahl uns dann, es ihm tgl. zur genau gleichen Zeit zu geben, das würde (grundsätzlich übrigens bei allen Medikamenten) die Nebenwirkung dezimieren. Diese Empfehlung sowie die Gewöhnung hat geholfen, die Nebenwirkung auf ein tolerierbares Maß zu senken, und das ist für uns wirklich ein Segen, da es ihm durch das Strattera wirklich sehr viel besser geht. Gerade die für Autismus typische begleitende Depression wurde gelindert, sowie die Dauer und Qualität der Konzentration deutlich verbessert. Alles in allem können wir Strattera wirklich empfehlen.

Eingetragen am 12.03.2010 als Datensatz 23033
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

,

Bewertung der Medikamente durch den Eintragenden:

Strattera 18 mg
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Wirkstoffe der Medikamente:

Atomoxetin

Patientendaten:

Geburtsjahr:2002 Die Nebenwirkung dauert an
Größe (cm):128 Eingetragen durch Mama
Gewicht (kg):23
Geschlecht:männlich

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Weitere Bezeichnungen, die zu Autismus gruppiert wurden

Aspergerautismus, Atypischer Autismus, autistische Störungen, Frühkindl Autismus /kanner), Symptomatik frühkindlicher Autismus

Klassifikation nach ICD-10

F84.0Frühkindlicher Autismus
F84.1Atypischer Autismus
F84.5Asperger-Syndrom
F84.9Tief greifende Entwicklungsstörung, nicht näher bezeichnet

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Autismus Krankheit / Anwendungsgebiet - Wissen

Nach der Definition der Weltgesundheitsorganisation (WHO) handelt es sich beim Autismus um eine tiefgreifende Entwicklungsstörung. Diese ist angeboren und äußert sich in Wahrnehmungsstörungen und Störungen der Reizaufnahme. Betroffene fallen meistens durch Schwächen im sozialen Bereich und Kommunikation auf. Es wird unterschieden zwischen dem frükindlichen Autismus (Kanner-Syndrom) und dem Asperger-Syndrom, welches nach dem dritten Lebensjahr auftritt. Da es sich um eine Erkrankung des psychiatrischen Kreises handelt erfolgt eine Behandlung über Verhaltenstherapie und Elterntherapie. Medikamente für Autismus gibt es nicht, lediglich begleitend auftretende Störungen, z.B. Depressionen, Angstörungen oder Zwangsstörungen können medikamentös behandelt werden.

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