Borderline

Borderline

Borderline ist eine Achterbahn der Gefühle. Es ist Liebe oder Hass, es ist Schwarz oder Weiß, es ist Gut oder Böse – und nichts dazwischen. Borderline gehört zu den Persönlichkeitsstörungen, es ist eine Emotional instabile Persönlichkeitsstörung. Menschen mit Borderline stehen im Chaos der Gefühle zwischen den Extremen und versuchen mit dem Verletzen von sich selbst und von anderen Menschen aus dem inneren Kampf auszubrechen. Borderliner haben Schwierigkeiten, eine dauerhafte Beziehung aufzubauen, sie sind unfähig, ihre Gefühle unter Kontrolle zu halten.

Community über Borderline

Wir haben 621 Patienten Berichte zu der Krankheit Borderline.

Prozentualer Anteil 86%14%
Durchschnittliche Größe in cm168179
Durchschnittliches Gewicht in kg7083
Durchschnittliches Alter in Jahren3436
Durchschnittlicher BMIin kg/m225,2025,79

Andere Bezeichnungen für die Krankheit Borderline

Borderline, Borderline-Störung, Borderline-Syndrom, Emotional instabile Persönlichkeitsstörung, Selbstschädigung, Selbstverletzendes Verhalten

Bei Borderline wurde bisher über folgende Medikamente berichtet:

MedikamentHäufigkeitBewertung (Durchschnitt)
Seroquel17% (125 Bew.)
Trevilor10% (74 Bew.)
Mirtazapin7% (49 Bew.)
Citalopram6% (62 Bew.)
Cipralex5% (26 Bew.)
Fluoxetin5% (38 Bew.)
Abilify4% (36 Bew.)
Sertralin4% (33 Bew.)
Risperdal3% (24 Bew.)
Elontril3% (24 Bew.)
Tavor3% (27 Bew.)
VALDOXAN3% (20 Bew.)
Promethazin2% (16 Bew.)
Cymbalta2% (9 Bew.)
Doxepin2% (14 Bew.)
Atosil2% (14 Bew.)
Opipramol2% (13 Bew.)
Paroxetin2% (13 Bew.)
Truxal2% (16 Bew.)
alle 103 Medikamente gegen Borderline

Bei Borderline wurde bisher über folgende Wirkstoffe berichtet:

WirkstoffHäufigkeitBewertung (Durchschnitt)
Quetiapin18% (128 Bew.)
Venlafaxin12% (86 Bew.)
Mirtazapin8% (53 Bew.)
Citalopram7% (70 Bew.)
Fluoxetin5% (47 Bew.)
Escitalopram5% (26 Bew.)
Aripiprazol4% (36 Bew.)
Sertralin4% (34 Bew.)
Lorazepam4% (35 Bew.)
Promethazin4% (30 Bew.)
Risperidon3% (25 Bew.)
Bupropion3% (25 Bew.)
Paroxetin3% (20 Bew.)
Agomelatin3% (20 Bew.)
Amisulprid2% (14 Bew.)
Olanzapin2% (16 Bew.)
Duloxetin2% (9 Bew.)
Doxepin2% (14 Bew.)
Trimipramin2% (18 Bew.)
alle 64 Wirkstoffe gegen Borderline

Fragen zur Kranheit Borderline

alle Fragen zu Borderline

Folgende Berichte von Patienten liegen bisher vor

Patienten Berichte über die Anwendung von Seroquel bei Borderline

 

Seroquel für Borderline-Störung mit Gewichtszunahme, Müdigkeit, Herzrasen, Entzugserscheinungen

Das Medikament ist die Hölle!! Ich nahm total zu (25 kg), dabei war ich früher mal schlank. War ständig müde und konnte mich nicht mehr auf dei Ausbildung konzentrieren . Ich fühlte mich wie gelähmt und war kraftlos. Zudem hatte ich ein total unangenhmes Gefühl in den Beinen. Das Herzrasen lies mich nicht einschlafen dabei war ich doch so müde. Wegen dem nidrigem Blutdruck musste ich auch Sport aufgeben. Doch das schlimmste war der Entzug. Ich schlief eine Woche am Stück nicht, bis heute hab ich ein und durchschlafstörungen. Ich hatte nie Ängste die ersten 2 Wochen ohne Seroquel hatte ich regelrechte Panikanfälle. Tja und bis heute hab ich Herzrytmusstörungen.
NIE WIEDER!!!!mehr

 

Seroquel für Borderline mit Müdigkeit, Schwindel, Appetitsteigerung

Wegen einer depressiven Episode habe ich Seroquel 50 verschrieben bekommen. Ich wurde total müde, konnte mich kaum auf den Beinen halten. Dazu kam ein heftiger Schwindel beim aufstehen und ein sehr starkes Hunger ohne Sättigungsgefühl. Nach zwei Monaten habe ich das Medkament wieder abgesetzt. Die Wirkung stand für mich in keiner Relation zu den Nebenwirkungen. Ich konnte während der Zeit der Einnahme weder Auto fahren noch arbeiten gehenmehr

Patienten Berichte über die Anwendung von Trevilor bei Borderline

 

Venlafaxin für Borderline-Störung, Unruhezustände, Borderline-Störung, Selbstverletzendes Verhalten, Borderline-Störung, Dissoziative Störung, Depression, Borderline-Störung, Impusivität mit Schlafprobleme, Libidoverlust, Denkstörungen

Venlafaxin: Mir war am anfang ziemlich übel und ich habe mich rastlos gefühlt.Abends hatte ich dann Schlafprobleme, die ich eigentlich zwar auch habe, aber ich habe das Gefühl gehabt, dass es schlimmer wurde. Das ging nach 4 Wochen ungefähr weg, aber die Schlafprobleme blieben. Die Dosis musste, nach den 4 Wochen allerdings gesteigert werden und das gleiche fing von vorne an. Ich hatte am Anfang auch absolute Libido probleme. Ich habe zwischenzeitlich die Maximaldosis von 375 mg bekommen, die allerdings später auf 225 mg herab gesetzt wurde, die ich dann bis vor kurzem genommen habe, weil es einfach nicht mehr viel gebracht hat und ich ein anderes Medikament (Elontril) bekommen habe. Es hat am Anfang sehr gut gegen meine Impulsivität…mehr

 

Venlafaxin für Depression, Borderline, posttraumatische Belastungsstörung mit Schweißausbrüche, Unruhe, Zittern

Das venlafaxin wurde immer höherdosiert,aber es hat nicht wirklich viel mehr gebrachtmehr

Patienten Berichte über die Anwendung von Mirtazapin bei Borderline

 

Mirtazapin für Borderline-Störung, Borderline-Störung mit Gewichtszunahme, Alpträume, Müdigkeit

Habe 25 kg zugenommen und einen Bauch wie eine Schwangere. Habe Alpträume und komme vor Mittag nicht aus dem Bett.Aber das Medikament macht ruhig und ich kann gut einschlafen und abschalten.mehr

Patienten Berichte über die Anwendung von Citalopram bei Borderline

 

Citalopram für Depressionen, Abgeschlagenheit, Borderline-Störung mit Schwitzen, Geschmacksveränderung, Müdigkeit, Libidoverlust, Orgasmusstörung, Orientierungsstörungen, Hodenatrophie

Ich wurde vor einigen Wochen bei meinem stationären Aufenthalt in einer Psychiatrie auf Citalopram 40mg eingestellt. eine ganze in der Früh, zu Mittag dann noch eine Halbe.
Die Nebenwirkungen waren zu Beginn sehr unangenehm für mich:
-Sehr stark schwitzende Hände
-unangenehmer Geschmack im Mund
-Müdigkeit
-Ständiges Gähnen
-Verlust der sexuellen Lust
-Orgasmusstörungen (dazu gleich noch mehr)
-Orientierungsstörungen nach dem Aufwachen
-Meine Hoden sind geschrumpft (nicht auf ewig, aber sie waren eine Zeit lang kleiner)

Früher nahm ich eine Zeit lang Cipralex ein, auf die ich sofort und ohne irgendwelche Nebenwirkungen reagierte.
Citalopram haben bei mir eine ganze Menge wie man sehen kann an Nebenwirkungen ausgelöst,…mehr

 

Citalopram für Borderline mit Schwitzen

Wirkt bei mir sehr gut. Angstlösend und Antidepressiv. Keine Gewichtszunahme. Allerdings ist die Stimmung auch sehr gedämpft.mehr

Patienten Berichte über die Anwendung von Cipralex bei Borderline

 

Cipralex für Borderline mit Übelkeit, Einschlafstörungen, Nachtschweiß

Ich habe Cipralex 10mg verordnet bekommen, da ich nach 2 Jahren therapeutischer Betreuung incl. mehrwöchigem Tagesklinikaufentahlt immer noch das Gefühl hatte nicht gg. die ständig plötzlich aufkommende Wut, Verlassensängste etc. anzukommen.
Nach wenigen Tagen (!!!) hatte ich nach der Aussage meines Umfeldes, einen viel entspannteren Gesichtsausdruck, meine Körperhaltung war entspannter - ICH war entspannter!
Außer einer leichten Übelkeit und nächtlichen Schweißausbrüchen hatte ich auch eine verstärkte innere Unruhe (vor allem beim Einschlafen) verspürt, die aber nach ca. 3 Wochen völlig verschwand. Über eine Gewichtszunahme kann ich nichts sagen und Orgasmusschwierigkeiten habe ich auch keine, ganz im Ggteil: ich habe wieder mehr Lust!…mehr

 

Cipralex für Depression, Borderline mit keine Nebenwirkungen

Habe Cipralex als Ersatz für Sertralin bekommen. Dosis: 25mg
Ich habe keinerlei Wirkung bemerkt (allerdings schlage ich Allgemein nicht auf AD an).

Positiv: Keine Nebenwirkungen.mehr

Patienten Berichte über die Anwendung von Fluoxetin bei Borderline

 

Fluoxetin für Borderline mit Unruhe, Wirkungsverlust

Hallo,
ich habe mich heute einfach mal angemeldet, zum Austausch und Hilfestellungen?

nehme Fluoxetin nun schon seit 6 jahren mit zwischenzeitlichen (selber-)absetzen, zwei mal kurz. grund war, dass ich mir erhoffte auch OHNE Medikamente leben zu können, leider ein Trugschluss. Habe jetzt seit Ende Januar 2014 die Fluoxetin wieder abgesetzt, diesmal bis jetzt. anfangs lief es ganz ok, aber jetzt ist es unerträglich, wie z.B. impulsives aggresives Verhalten, Unruhe, Wut, Angst...
wie gesagt, habe Fluoxetin (und Opipramol als Bedarfsmedi) seit 6 Jahren genommen, und es wurde suksessive wieder immer schlechter, sprich impulsives Verhalten, Unsicherheit, Ängste kamen in regelmäßigen schüben immer wieder hoch. also wirkte es einfach nicht…mehr

 

Fluoxetin für Borderline mit Appetitlosigkeit, Müdigkeit

Es hat sehr geholfen,besser als alle anderen Antidepressiva oder antipsychotica bisher. Ich komme viel besser klar als vorher. Ich habe keinen Hunger mehr und habe sehr abgenommen. Ich bin oft müde,aber nicht mehr so müde wie frühermehr

Patienten Berichte über die Anwendung von Abilify bei Borderline

 

Abilify für Borderline mit Benommenheit, Müdigkeit, Magenbeschwerden, Schwindel, Konzentrationsstörungen

Sollte wirken gegen: innere Unruhe, Streßzustände, depressive Symptome, Derealisationsproblematik

Positive Wirkungen:
-) Kein Problem mehr mit Reizdarm
-) mehr innere Ruhe, Zerrissenheit hat sich beruhigt
-) positiveres Lebensgefühl
-) stehe mehr in der Realität (kein "Traum"-Gefühl)
-) fühle mich aktiver

Keine merkbare Wirkung/Verbesserung:
-) Gedächtnisaussetzer bei Streß

Nebenwirkungen:
-) starkes Benommenheitsgefühl und Müdigkeit bei Einnahme am Morgen
-) empfindlicher Magen
-) empfänglich für Schwindel
-) leichte Konzentrationsprobleme beim Autofahren

Empfehlung: Abends einnehmen!mehr

Patienten Berichte über die Anwendung von Sertralin bei Borderline

 

Sertralin für Schlafstörungen, Borderline mit Schwindel, Herzrasen, Zittern, Libidoverlust, Traumveränderungen, Benommenheit

Merke bei Sertralin (100mg) keinerlei Wirkung - und das obwohl ich sie schon über ein Monat nehme.
Anfängliche Nebenwirkungen: Herzrasen, Schwindel, Zittern
Und bis jetzt Libidoverlust und realistische Träume. Ich muss morgens überlegen ob das ein Traum war oder nicht und fühle mich den ganzen Tag unwirklich (hatte ich vorher nicht).
Mit Dominal habe ich zwar keine Einschlaf und Durchschlafprobleme mehr aber die Qualität des Schlafes wurde nicht verbessert. Ein weiterer Minuspunkt: Wenn ich die Tablette zu spät einnehme (später als 21 Uhr) fühle ich mich am nächsten Tag wie nach einer durchzechten Nacht und werde sehr schwer wach.mehr

 

Sertralin für Borderline mit Sodbrennen

Bekomme sehr oft Sodbrennen nach Einnahme einer Tablette morgens (50mg).mehr

Patienten Berichte über die Anwendung von Risperdal bei Borderline

 

Risperdal für Borderline-Störung, Dissoziative Störung, Generalisierte Angststörungen mit keine Nebenwirkungen

In der Dosierung 0,5- 0- 0,5 keinerlei Nebenwirkungen. Sehr gut gegen Spannungszustände und irreale Ängste.mehr

 

Risperdal für Borderline mit Absetzerscheinungen

Hei ich bin jetzt 16 & nehme seit gut 2 Jahren risperdal. Ich hab es hauptsächlich wegen Depressionen genommen. Es hat mein leben mehr als nur fertig gemacht. Und beim absetzen dann Entzugserscheinungenmehr

Patienten Berichte über die Anwendung von Elontril bei Borderline

 

Elontril für Depression, Borderline, Antriebsstörungen mit Kopfschmerzen, Tinnitus, Taubheitsgefühle, Kribbeln, Benommenheit, Juckreiz, Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Stimmungsschwankungen, Migräne, Übelkeit, Schwindel, starkes Träumen, Sehstörungen, Lichtempfindlichkeit

Kopfdruck, Kopfschmerzen, Druck auf den Ohren, Tinnitus, Taubheitgefühl & kribbeln in den Fingern, geistige Benommenheit & jucken, Müdigkeit, extreme antriebslosigkeit, Verlust des Zeitgefühls, starke Emotionale Schwankungen, Migräne mit Übelkeit, starker Schwindel(Ohnmachtnahe), extremes Träumen, anfällig auf Helligkeit, Sehstörungen

Mein Fazit habe es nach 7 Tagen selber abgesetzt, da ich diesen Zustand nicht länger ertragen habe, den mit jeder Tablette wurde es für mich immer schlimmer. Sicherlich wirkt es bei jedem unterschiedlich, dennoch würde ich es nicht weiter empfehlen, zumal es die "üblichen" Nebenwirkungen bei Elontril/Wellbutrin zu sein scheinen, die die Ärzte nur zu gerne abstreiten... Absoluter Horror- Trip!mehr

 

Elontril für Depression, Borderline, Polytoxikomanie mit Mundtrockenheit, Appetitlosigkeit

Ich hab mit Elontril in meiner letzten Woche auf stationärer Therapie begonnen. Hatte vorher Flouxetin und wie das davor hieß, weiß ich nicht mehr.
Die 1. Woche 150mg, dann 300mg und nach 3.5 Wochen 450mg. Auf der Dosis bin ich bis jetzt. Zusätzlich nehme ich Abends Valdoxan 50mg und als Bedarf Pipamperon 40-80mg.
Ich fühle mich mittlerweile ähnlich depressiv wie vor der Klinik, obwohl es mir in der Klinik wirklich gut ging. Ich habe zwar mehr Antrieb, allerdings in die gefühlt falsche Richtung. Durch meine Borderline PS bin ich grenzwertig impulsiv und das Elontril verstärkt die Wirkung davon nochmals.
Ich bin zwar wach morgens, sobald ich die Augen öffne, aber hochkommen und was erledigen schaffe ich nur selten.
Dafür habe/hatte…mehr

Patienten Berichte über die Anwendung von Tavor bei Borderline

 

Tavor 1,5 mg für Verwirrtheitszustand, akute Suizidalität, Selbstschädigung mit Schwindel, Verwirrtheit, Benommenheit, Konzentrationsstörungen

Schwindel, Verwirrtheit, ein sich selbst verlieren - Willenlosigkeit, auch am nächsten Tag noch Trägheit, Konzentrationstörung, Benommenheit, depressive Grundstimmungmehr

Patienten Berichte über die Anwendung von VALDOXAN bei Borderline

 

valdoxan für Borderline mit keine Nebenwirkungen

Ich hatte Einschlafschwierigkeiten und bekam deshalb Valdoxan verschrieben. Erst dachte ich das Medikament würde gar nicht wirken. Erst nach ca vier Wochen hat es gewirkt. Aber dafür auch wie gewünscht. Es wirkt Schlafanstoßend und Stimmungsaufhellend ohne den "Hangover" am nächsten morgen, den ich von anderen Antidepressiva und Beruhigungsmitteln kenne. Ich nehme die Tabletten seit 3 Jahren und habe das Gefühl,dass sie nicht mehr so gut wirken wie am Anfang. Während der gesamten Dauer habe ich KEINE Nebenwirkungen gespürt. Bei mir wurde anfangs alle vier Wochen das Blut kontrolliert und meine Werte haben sich bis heute nicht verändert. Auch mein Gewicht blieb konstant. Für mich ist es das beste Medikament das ich bisher zur Behandlung…mehr

 

valdoxan für Depression, Borderline mit Durchschlafstörungen, Traumveränderungen, Nesselsucht

Habe vor ca. 5 Wochen Valdoxan vom Psychiater verschrieben bekommen. Obwohl ich überhaupt nicht an Schlaflosigkeit, eher im Gegenteil an übermäßigem Schlafbedürfnis leide, habe ich große Probleme mit dem Durchschlafen. Nach der REM-Schlaf- bzw. Traumschlafphase wache ich stets auf und komme somit nicht nahtlos in die anschließende Schlafphase. Somit schlafe ich meistens nur 4-5 Stunden täglich durch. Träume wirken sehr lebhaft, aber nicht so stark wie unter Remergil / Mirtazapin. Allerdings finde ich diese ungewöhnlichen und ängstigenden Träume überhaupt nicht störend bzw. wirken sie auf mich nur minimal beängstigend. Ich finde die andersartige Welt eher sehr interessant und würde nur allein deswegen die Medikamente nehmen.
Zusätzlich…mehr

Patienten Berichte über die Anwendung von Promethazin bei Borderline

 

Mirtazapin für Borderline-Störung, Bedarfsmedikation, Borderline-Störung, Bedarfsmedikation, Borderline-Störung, schwere depressive Episode mit Konzentrationsprobleme, Müdigkeit, Gleichgültigkeit

Mirtazapin: Probleme in der Fähigkeit, mir Dinge zu merken. Sehr gute antidepressive Wirkung. KEINE Gewichtszunahme, allerdings habe ich auch gelegentlich Essstörungssymptome
Levomepromazin: am Folgetag (nur, wenn ich mehr als 25 mg genommen habe, so bei 60 mg meistens): Unkonzentriertheit, Müdigkeit, geistige \"Abwesenheit\", Gleichgültigkeit (ich habe das Medikament aber auch bei schweren Depressionen und Suizidialität eingenommen und ich kann nicht sagen, ob es die Suizidalität war oder die Nebenwirkungen des Medikaments, die mich gleichgültig machten
Promethazin: so gut wie keine Wirkung, weder Müdigkeit, noch körperliche Entspannung oder Beruhigung, nehme es extrem selten ein.mehr

 

Promethazin für Depressionen, Angststörungen, Borderline-Störung mit Gewichtszunahme

Täglich 400mg zur Sedierung (100 / 100 / 100 / 100). Nehme das Medikament schon lange und kann daher schwerlich sagen, wie ich ohne drauf wäre. Es wurde in den letzten jahren immer mehr gesteigert. Als bedarf taugt es für mich allerdings nichts, da die wirkung viel zu schwach ausfällt. Als einschlafhilfe nicht schlecht, aber nicht stark genug, um ein durchschlafen zu garantieren. Ich habe einiges zugenommen, kann das aber nicht allein auf das promethacin schieben, da noch jede Menge andere medis mit reinspielen.mehr

Patienten Berichte über die Anwendung von Cymbalta bei Borderline

 

Cymbalta für Depressionen, Borderline mit Gewichtszunahme, Obstipation, Absetzerscheinungen

Hallo!
Ich bekomme Cymbalta 120 mg seit 3 Jahren wegen Depressionen und Borderline von meinem Psychiater verschrieben.
Meine extremen Stimmungsschwankungen, Suizidgedanken, Depressionen habe ich dank Cymbalta nach sehr kurzer Einnahmezeit gut in den Griff bekommen.
Allerdings habe ich in den 3 Jahren 35 kg zugenommen, hatte mit Obstipation zu kämpfen, sonst allerdings keine Nebenwirkungen.
Ich habe mich allerdings geweigert, das Medikament für den Rest meines Lebens zu nehmen und habe es vor 5 Tagen abgesetzt.
Das was ich nun erlebe, wünsche ich keinem.
Über mein psychisches Befinden habe ich derzeit gar keine Zeit nachzudenken, da die körperlichen Entzugserscheinungen deutlich überwiegen: Extreme Magen- Darm Probleme, dauerhafte…mehr

 

Cymbalta für Borderline-Störung mit Halluzinationen, Schwitzen, Libidoverlust, Heißhungerattacken, Schwindel, Stimmungsschwankungen, Gewichtszunahme, Antriebslosigkeit

Ich wechselte von Efexor zu Cymbalta weil ich immer so stark schwitzte. Mein damaliger Therapeut dachte, es würde besser werden aber nix ist. Bei jeder kleinsten Bewegung schwitze ich so stark, dass meine Haare nass sind und ich meine Kleidung wecheln muss. Vorallem in der kalten Jahreszeit ist dies sehr mühsam. Eigentlich friert man aber trotzdem ist man durchnässt.

Weiter hat es meine Lust auf Sex oder auch nur die ¨Nähe¨ total abgestellt. Ich habe Zuneigung sogar angefangen zu verachten. Ich habe Sirenen, Klingeln und manchmal sogar Rufe von namen gehört. Abgesehen davon habe ich immer wieder Tiere oder Schatten in meinen äussersten Augenwinkeln gesehen.

Jetzt habe ich vor wieder zu wechseln und mache gerade die Hölle durch. Ich…mehr

Patienten Berichte über die Anwendung von Doxepin bei Borderline

 

Doxepin für Borderline-Syndrom mit Gewichtszunahme, Müdigkeit, Antriebslosigkeit

· starke gewichtszunahme bei normalem essverhalten - in 6 monaten 12 kilo, die nach absetzen innerhalb von 3 monaten fast wieder ganz weg sind

· müdigkeit - hab mich ziemlich antrieblos gefühltmehr

 

Doxepin für Schlafstörung, Borderline mit keine Nebenwirkungen

Haben Doxepin ähnlich dem Diazepam empfundenmehr

Patienten Berichte über die Anwendung von Atosil bei Borderline

 

Atosil für Borderline, Angststörung mit Müdigkeit

Ich nehme abends 20 Tropfen zum schlafen und vormittags 15 Tropfen, damit die Anspannung nicht gleich morgens zu hoch wird.
Eigentlich sollte ich auch nachmittags noch mal 15 Tropfen nehmen, die kann ich aber seit ein paar Monaten weglassen.
Es hilft mir sehr dabei, die Anspannung zu senken und ich nehme immer zusätzlich noch welche, wenn ich starke Panikattacken habe.
Natürlich kann mir auch das Atosil nicht dabei helfen, mit einer Attacke umzugehen, aber es hat mir bisher super geholfen, da ich auch in einer extremen Ausnahmesituation war, die sich Gott sei Dank jetzt erledigt hat und ich somit auf die Nachmittagsration größtenteils verzichten kann.

Nebenwirkungen hab ich meines Wissens keine, es ist gut verträglich und hat mir in…mehr

 

Atosil für Borderline mit Müdigkeit

War Entspannt, aber auch sehr müde.mehr

Patienten Berichte über die Anwendung von Opipramol bei Borderline

 

Opipramol für Borderline mit Müdigkeit

Ich nehme dieses Medikament seit Januar dieses Jahres als Ersatz für Seroquel. Habe vor kurzen das Medikament abgesetzt da ich der Meinung war, es wirkt nicht mehr, was leider ein Trugschluß war.
Von den Nebenwirkungen habe ich nichts mitbekommen außer die Müdigkeit. Es wirkt sehr gut bei mir, wie oben schon erwähnt habe ich es mal abgesetzt und meine Ängste kamen wieder. Habe vor 4 Tagen wieder angefangen es zu nehmen und bin der Meinung das es langsam wieder besser wird mit denn Ängsten.
Ich kann es nur empfehlenmehr

 

Opipramol 50mg für Borderline mit Müdigkeit, Schwindel, Benommenheit

Da ich an Borderline leide und häufig starke stimmungsschwankungen habe, soll ich die Tabletten nach Bedarf nehmen. Jedoch habe ich sie jetzt regelmäßig abends genommen, da ich an Schlafstörungen leide ... in beiden Fällen haben sie nicht wirklich geholfen ... ich war nur kurzzeitig müde was aber schnell nachließ. Damals habe ich die 100er. Verschrieben bekommen und absolut nicht vertragen .... und diese wirken gar nicht ....mehr

Patienten Berichte über die Anwendung von Paroxetin bei Borderline

 

Paroxetin für Depression, Borderline-Störung mit Müdigkeit, Libidoverlust, Schwindel, Albträume, Absetzerscheinungen

-> Grund der Einnahme: Depressionen, Borderline-Störung

-> Dosis: die ersten 2 Wochen 15mg, danach 30mg täglich über 2 Monate

-> Erfahrung: Ich habe Paroxetin ab August 2011 genommen, es fing erstaunlich schnell an zu wirken (ca. 1,5 Wochen), und ich habe schnell eine Verbesserung meines gesamten psychischen Zustands verspürt. Auch meine sozialen Ängste sind geringer geworden, im Kontakt mit anderen war ich lockerer und offener. Die Nebenwirkungen waren in dieser ersten Phase gering, es traten Müdigkeit, Antriebslosigkeit und manchmal kleinere Schwindelanfälle auf.
Nach ca. 3 Wochen hat sich die Wirkung von Paroxetin verändert, es linderte nicht nur im sozialen Kontakt meine Hemmschwellen und Ängst, sondern meine Hemmschwelle zur…mehr

 

Paroxetin für Borderline mit Müdigkeit, Libidoverlust, Übelkeit

Am Anfang der Einnahme war es noch nicht all zu schlimm mit den Nebenwirkung. aber nach und nach kam Müdigkeit, Erschöpfung, etc. Die mich im Alltag sehr einschränken.mehr

Patienten Berichte über die Anwendung von Truxal bei Borderline

 

Truxal für Depression, Schlafstörungen, Borderline, Anpassungsstörung, Bulimia nervosa, Selbstverletzungsdruck mit Mundtrockenheit, Kopfschmerzen, Blutdruckabfall

Ich habe Truxal erstmalig in der Psychiatrie während einer stationären Therapie bekommen, nachdem ich umgestellt worden bin auf Venlafaxin, davor hatte ich seroquel 250 mg bekommen, das Medikament war der Horror und hat bleibende Schäden hinterlassen, habe immernoch eine deutliche sinusarrythmie. Damals bekam ich 60 bzw 2x 30 mg, wobei 30 nie reichten. ging von Anfang an gut, hatte kaum Nebenwirkungen, außer mundtrockenheit und blutdruckabfall. auch in höheren dosen von 200 mg hatte ich kaum Nebenwirkungen und das gewünschte Ergebnis wurde immer erzielt, sprich Druckabfall, Ruhe, Schläfrigkeit. ich bin sehr zufrieden mit diesem Medikament, kann es nur empfehlen! von seroquel habe ich fast 20 kg innerhalb eines Monats zugenommen, und mit…mehr

 

Citalopram für Depressionen, Borderline, Borderline mit Unruhe, Nervosität, unruhige Beine

Citalopram: Nervosität, Angespanntheit, Unruhe, "unter Druck stehen", zitternde Beine

Truxal: bei höherer Dosierung QT-Verlängerungmehr

Weitere Bezeichnungen, die zu Borderline gruppiert wurden

(Morbus Bechterew 0, Angstzustände Panikattacken borderline syndrom, ansatzweise Borderline-Syndorm, Anzeichen für eine Borderline Persönlichkeitsstörung, Autoagression, Autoagressives Verhalten, BDPS, Bedarfsmedikation bei emotional instabiler Persönlichkeitsstörung für Krisensituationen, bei Borderline, Boarderline

Klassifikation nach ICD-10

F60.3-Emotional instabile Persönlichkeitsstörung
F60.30Emotional instabile Persönlichkeitsstörung: Impulsiver Typ
F60.31Emotional instabile Persönlichkeitsstörung: Borderline-Typ

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Borderline Krankheit / Anwendungsgebiet - Wissen

Was ist Borderline


Borderline

Borderline, die Borderline-Störung, das Borderline-Syndrom oder die Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPST) macht sich durch emotionale Instabilität bemerkbar. Der Name Borderline, also Grenzlinie, erklärt sich dadurch, dass diese Persönlichkeitsstörung an das Krankheitsbild einer Neurose oder Psychose grenzt. Charakteristisch für Borderline sind eine Vielzahl von auffälligen und ständig wechselnden Verhaltensweisen und Gefühlen. Dazu gehören Stimmungslabilität, Impulsivität, fehlendes Identitätsgefühl, unbeständige zwischenmenschliche Beziehungen und selbstschädigendes Verhalten.

Borderline Arten


Das Krankheitsbild von Borderline ist sehr unterschiedlich. Der Arzt ordnet die Persönlichkeitsstörungen nach der ICD-10-Klassifikation ein. Die Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme (ICD-10) wurde von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) erstellt. Die Abkürzung ICD steht für „International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems“, die Ziffer 10 bezeichnet die 10. Revision der Klassifikation.

F60.3: Emotional instabile Persönlichkeitsstörung: Darunter versteht man eine Persönlichkeitsstörung mit deutlicher Tendenz, Impulse ohne Berücksichtigung von Konsequenzen auszuleben, verbunden mit unvorhersehbarer und launenhafter Stimmung. Es besteht eine Neigung zu emotionalen Ausbrüchen und eine Unfähigkeit, dieses impulshafte Verhalten zu kontrollieren. Ferner besteht eine Tendenz zu streitsüchtigem Verhalten und zu Konflikten mit anderen, insbesondere wenn impulsive Handlungen durchkreuzt oder behindert werden.

Zwei Erscheinungsformen der emotional instabilen Persönlichkeitsstörung werden unterschieden: Ein impulsiver Typus, vorwiegend gekennzeichnet durch emotionale Instabilität und mangelnde Impulskontrolle. Und ein Borderline-Typus, zusätzlich gekennzeichnet durch Störungen des Selbstbildes, der Ziele und der inneren Präferenzen, durch ein chronisches Gefühl von Leere, durch intensive, aber unbeständige Beziehungen und eine Neigung zu selbstdestruktivem Verhalten mit parasuizidalen Handlungen und Suizidversuchen.

F60.30 Emotional instabile Persönlichkeitsstörung: Impulsiver Typus

Die wesentlichen Charakterzüge sind emotionale Instabilität und mangelnde Impulskontrolle. Ausbrüche von gewalttätigem und bedrohlichem Verhalten sind häufig, vor allem bei Kritik durch andere.

Mindestens drei der folgenden Eigenschaften oder Verhaltensweisen müssen vorliegen, um die Emotional instabile Persönlichkeitsstörung dem Impulsiven Typus zuzuordnen.

  • deutliche Tendenz, unerwartet und ohne Rücksicht auf Konsequenzen zu handeln
  • deutliche Tendenz zu Streitereien und Konflikten mit anderen. Tritt besonders dann auf, wenn impulsive Handlungen unterbunden oder getadelt werden
  • Neigung zu Ausbrüchen von Wut oder Gewalt mit Unfähigkeit zur Kontrolle dieses explosiven Verhaltens
  • Schwierigkeiten in der Beibehaltung von Handlungen, die nicht unmittelbar belohnt werden
  • unbeständige und unberechenbare Stimmungen

F60.31 Emotional instabile Persönlichkeitsstörung: Borderline-Typus

Einige Kennzeichen emotionaler Instabilität sind vorhanden, zusätzlich sind oft das eigene Selbstbild, Ziele und Vorlieben (einschließlich der sexuellen) unklar und gestört. Meist besteht ein chronisches Gefühl innerer Leere. Die Neigung zu intensiven, aber unbeständigen Beziehungen kann zu wiederholten emotionalen Krisen führen. Begleitend können auftreten: übermäßige Anstrengungen nicht verlassen zu werden, Suiziddrohungen und/oder selbstschädigende Handlungen. Ritzen, Verbrennen oder Verbrühen von Hautstellen können aber auch ohne deutliche Auslöser vorkommen.

Mindestens drei der unter F60.30 aufgezählten Kriterien müssen vorliegen und zusätzlich mindestens zwei der folgenden Eigenschaften und Verhaltensweisen, um die Emotional instabile Persönlichkeitsstörung dem Borderline-Typus zuzuordnen:

  • Störungen und Unsicherheit bezüglich Selbstbild, Zielen und inneren Präferenzen (einschließlich sexueller)
  • Neigung, sich auf intensive, aber instabile Beziehungen einzulassen, oft mit der Folge von emotionalen Krisen
  • übertriebene Bemühungen, nicht verlassen zu werden
  • anhaltendes Gefühl von innerer Leere
  • Selbstbeschädigung
  • Suiziddrohungen und -gefährdung

Borderline Ursachen


Borderline

Bei Borderline handelt es sich um eine Persönlichkeitsstörung, die nicht auf eine Hirnschädigung, eine Hirnerkrankung oder auf andere psychische Störungen zurückzuführen ist. Borderline tritt wie Persönlichkeitsstörungen allgemein meist in der Kindheit oder in der Pubertät auf und bestehen im Erwachsenenalter weiter.

Borderline hat keine einzige Ursache. Borderline ist eine Mischung aus angeborenem Temperament, schlechten Erfahrungen in der Kindheit und neurologischen und/oder biochemischen Fehlfunktionen. Die Wissenschaft geht davon aus, dass für die Entwicklung einer Borderline-Störung folgende Dinge nötig sind:

  • Soziales Umfeld: Die Erziehung und die Entwicklung in der Kindheit spielen eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung von Borderline. Das Umfeld hat insbesondere in der frühen Kindheit einen hohen Einfluss auf die Charakterbildung und die Entstehung von persönlichkeitsprägenden Verhaltensmustern. Auffällig häufig finden sich in der Vorgeschichte von Menschen mit Borderline traumatische Erfahrungen wie emotionale Vernachlässigung, sexueller Missbrauch und körperliche Gewalt in der Kindheit. Es gibt allerdings auch viele Betroffene aus völlig intakten, behüteten und liebevollen Familien. Das spricht wieder dafür, dass es nicht die eine Ursache gibt, sondern immer ein Zusammenspiel mehrerer Faktoren, die zur Entstehung von Borderline führen.

Wenn die häusliche Umgebung in irgendeiner Weise mit traumatischen Erlebnissen verknüpft ist, unterscheidet man 3 Typen der Ausprägungen. Diese können abwechselnd oder gleichzeitig auftreten:

Typ1: Unglückliche Erfahrungen wie Verlust, Trennung oder Scheidung der Eltern in frühester Kindheit, Unsensibilität und mangelndes Einfühlungsvermögen der Eltern in die Gefühle und Bedürfnisse ihres Kindes, Konflikte in der Familie.

Typ2: Traumatische Erfahrungen mit verbalen oder emotionalen Misshandlungen, Gefühlskälte.

Typ3: Traumatische Erfahrungen mit körperlichen Misshandlungen oder sexuellem Missbrauch, chaotisches und von Auseinandersetzungen und Gewalt geprägtes häusliches Umfeld. Das können Eltern sein, die sich häufig sehr heftig streiten, Geschwister, die sich körperlich angreifen. Das kann aber auch die mangelnde Möglichkeit sein, seine Gefühle auszudrücken ohne auf Desinteresse, Kritik oder Vorwürfe zu stoßen.

  • Persönlichkeit und Vererbung: Übersteigertes Temperament, angeborene und/oder erworbene Verletzbarkeit, familiäre Neigung zu psychischen Störungen, Fehlregulationen der Botenstoffe im Gehirn und dadurch neurologische Fehlfunktionen. Angenommen wird, dass auch hierfür frühkindliche Stresssituationen wie Vernachlässigung oder Missbrauch eine Rolle spielen, da das Stresshormon Kortisol die Hirnreifung beeinträchtigt.

Untersuchungen mit bildgebenden Verfahren wie Computertomografie (CT) oder Positronen-Emissions-Tomographie (PET) zeigen bei Menschen mit Borderline eine Unteraktivität des sogenannten serotonergen Systems in einzelnen Hirnregionen, die mit der Auslösung und Kontrolle von aggressivem Verhalten verknüpft sind. Das betrifft sowohl selbstschädigendes Verhalten (Autoaggression) als auch Fremdaggression wie Wutausbrüche oder Gewalt gegen andere. Der Botenstoff Serotonin, der die Signalübertragung zwischen den Nervenzellen steuert und das serotonerge System im Hirnstamm beeinflussen unter anderem den Schlaf-Wach-Rhythmus, die Regulation der Nahrungsaufnahme, die Schmerzempfindung, Persönlichkeitsstörungen, Aggression bei Parkinson und Alzheimer. Serotonin spielt auch eine wichtige Rolle bei der vorgeburtlichen Entwicklung des Gehirns.

Borderline Symptome


Borderline

Die Abgrenzung zu anderen psychiatrischen Störungen ist bei Borderline oft nicht einfach, da viele Symptome auch bei anderen Krankheitsbildern wie Depressionen, Schizophrenie, schizoaffektiver Psychose, Alkoholismus oder anderen Persönlichkeitsstörungen auftreten.

Borderline ist geprägt von einer Instabilität der Emotionen, der zwischenmenschlichen Beziehungen, einem gestörten Selbstbild und starker Impulsivität. Es kommt bei Borderline zu emotionalen Krisen, Depressivität, Identitätsunsicherheit und diffusen Ängsten. Es besteht eine Tendenz zu Dissozialität (Unfähigkeit, sich in die Gesellschaft einzuordnen) und Promiskuität (ständig wechselnde Sexualpartner). Oftmals kommen auch selbstverletzendes und selbstschädigendes Verhalten, Suchtverhalten, Suiziddrohungen und Suizidversuche hinzu. Durch selbstzerstörerisches Verhalten wie „Ritzen“, verbrühen und verbrennen verspüren Menschen mit Borderline eine momentane Entlastung. Sie führen eine Rasierklinge oder ein Messer mit sich. Anfangs schneiden sie nur an verdeckten Stellen, später wird häufig tiefer und auch an sichtbaren Stellen geschnitten, zum Beispiel im Gesicht.

Menschen mit Borderline empfinden Schmerzen weniger stark als gesunde Menschen. Der Grund dafür ist, dass Schmerzempfindungen vom Gehirn aktiv unterdrückt werden. Man vermutet, dass starke Schmerzreize zu einer Beruhigung der Hirnareale führen, die für die Verarbeitung von Emotionen verantwortlich sind. Selbstverletzungen bei Menschen mit Borderline sind also eine Art Selbstheilungsversuch.

Folgende Symptome können im Einzelfall bei Borderline in unterschiedlichen Ausprägungen auftreten:

  • ältere, vernarbte und frische Schnittverletzungen an Oberarmen und Oberkörper. Die betroffenen Hautstellen sind häufig von Kleidung bedeckt, die Schnittverletzungen oft parallel angeordnet
  • selbstschädigendes Verhalten auch bei Aktivitäten wie Geldausgeben, Sexualität, Substanzmissbrauch, rücksichtsloses Fahren, Essanfälle
  • ständiges Gefühl innerer Leere, Nutz- und Wertlosigkeit, mangelnde Lebenskraft
  • Aggressivität
  • Hysterie
  • Realitätsverlust
  • Impulskontroll-Verlust
  • Depressionen
  • Verlassens- und Trennungsangst, klammernde Verhaltensweise gegenüber Bezugspersonen
  • Gefühlsstörungen
  • Idealisierung von Bezugspersonen und extreme Ablehnung von Menschen, die in irgendeiner Weise Enttäuschungen hervorriefen
  • Selbstmorddrohungen
  • Schwarz-Weiß-Denken

Borderline Diagnose


Borderline

Die Diagnosefindung von Borderline wird durch die Überschneidung mit anderen psychiatrischen Störungen erschwert. Eine längere Beobachtung der Betroffenen ist erforderlich, um das Beschwerdebild der Krankheit Borderline zuordnen zu können. Auch der Schweregrad der Erkrankung und die Ausprägung der Symptome sind individuell verschieden. Dass es sich bei Borderline um eine seelische Dauerbelastung handelt, die die Lebensqualität aller Beteiligten sehr stark beeinträchtigt, ist hingegen unbestritten.

Die Diagnose von Borderline sollte ein Facharzt vornehmen. Charakteristisch für Borderline sind Verhaltensweisen zwischen zwei Extremen, die eigentlich gar nicht zusammenpassen. Beispielsweise leiden Menschen mit Borderline oft unter Angst, verlassen zu werden. Gleichzeitig haben sie aber auch Angst vor Nähe. Zwischen menschliche Beziehungen sind bei Borderlinern unbeständig, gleichzeitig aber höchst intensiv. Für die Diagnosefindung ist es daher oft auch ratsam, Angehörige oder Partner zu befragen. Das Selbstwertgefühl basiert bei Menschen mit Borderline ausschließlich auf aktuellen Erfolgen und Rückschlägen. Sie akzeptieren ihre Intelligenz und Attraktivität nicht als konstantes Gut, sondern als Eigenschaften, die immer neu verdient werden müssen. All das muss ein Facharzt in einfühlsamer Weise im Gespräch und in der Beobachtung herausfinden.

Borderline Therapie


Borderline

Wichtigstes Therapieziel bei Borderline ist, möglichst viele, lang andauernde symptomfreie Zeitspannen zu schaffen. Mit einer Kombination aus Psychotherapie und medikamentöser Behandlung ist eine Stabilisierung möglich. Welche Art der Therapie zum Einsatz kommt, ist immer eine Einzelfallentscheidung, da Borderline bei jedem Betroffenen einen anderen Schweregrad zeigt und verschiedene Symptome individuell unterschiedlich ausgeprägt sind.

In schwereren Fällen bedürfen die Betroffenen auch einer zumindest vorübergehenden stationär psychiatrischen Behandlung. Das kann nötig werden bei Selbst- oder Fremdgefährdung, schwierigen familiären Verhältnissen, bei Konflikten im sozialen Umfeld, bei zusätzlicher Suchtproblematik oder auch zur Abklärung weiterer Maßnahmen.

Psychotherapie


Machen Sie sich klar, dass Sie es alleine nicht schaffen, Ihren Teufelskreis zu durchbrechen. Wenn Sie sich dazu entschlossen haben, sich helfen zu lassen, ist der erste Schritt in die richtige Richtung schon einmal getan.

Bei Borderline kommen vor allem Einzel- und Gruppentherapien sowie Verhaltenstherapien zum Einsatz. Das Ziel der Psychotherapien bei Borderline ist eine dauerhafte Änderung der Einstellung, der Beziehungsfähigkeit und von Beziehungsmustern. Auch ein Einüben alternativen Verhaltens und Denkens sowie Entwicklung von Alternativstrategien zum Umgang mit der Persönlichkeitsstörung können geübt werden. Ganz wichtig bei der Therapie von Borderline ist es, Geduld zu haben. Eine Behandlung erfolgt über viele Jahre. Die Beziehung von Patient und Therapeut spielt aus diesem Grund eine große Rolle und es ist wichtig, dass beide gut miteinander auskommen. Lassen Sie sich Zeit bei der Auswahl des für Sie richtigen Therapeuten. Sie müssen ihm vertrauen, sich müssen sich in seiner Gegenwart wohl fühlen.

Bei Borderline hat sich vor allem die Dialektisch-behaviorale Therapie (DBT) bewährt. Hierbei führen Sie eine Tagebuchkarte, in die Sie Medikamenteneinnahme, Drogenkonsum, Gefühlzustände und Fehlverhalten eintragen. In Verhaltensanalysen lernen Sie, die Einträge und auslösende Situationen einzuordnen und einen Handlungsplan für einen geregelten Tagesablauf auszuarbeiten. Voraussetzung für die Bearbeitung eines Traumas in einem zweiten Therapieabschnitt ist, dass die Patienten gelernt haben, emotionale Krisen und Spannungszustände durch die gelernten Fertigkeiten selbst zu regulieren. In der Gruppentherapie lernen Sie den Umgang miteinander, den Umgang mit Gefühlen und mit Stress. Ziel ist, Selbstbewusstsein im Alltag zu erreichen und mehr Steuerungsmöglichkeiten über sich selbst. Das bei Borderline typische Chaos der Gefühle, die zwei Seelen, die in der Brust wohnen, sollen im Rahmen der Therapie miteinander in Einklang gebracht werden. Im Rahmen der zwischenmenschlichen Fertigkeiten wird geübt, auf eigene Wünsche, Ziele und Meinungen zu bestehen und dabei sowohl von anderen Menschen respektiert zu werden als auch die eigene Selbstachtung aufrechterhalten. Weiterhin wird der Umgang mit Gefühlen unter die Lupe genommen. Sie sollen verstehen lernen, dass Gefühle (auch solche, die als unangenehm erlebt werden) eine Funktion und eine Bedeutung haben. Fertigkeiten wie Beobachten, Beschreiben und Verstehen von Gefühlen, Verwundbarkeit verringern, Schritte in Richtung angenehmer Gefühle tun, emotionales Leiden loslassen und dem Gefühl entgegengesetzt handeln werden besprochen und geübt. Ziel ist, Gefühle in ihren Bedeutungen und Auswirkungen verstehen und akzeptieren zu lernen. Das Vertrauen in die eigene Gefühlswelt soll erhöht werden. Außerdem sollen Sie lernen, Krisen auszuhalten und Spannungen zu reduzieren sowie unangenehme Ereignisse und Gefühle leichter zu ertragen, wenn sich die Situation nicht verändern lässt.

Sie werden angeleitet, einen individuellen Notfallkoffer einzurichten, in dem wichtige Utensilien für Stresstoleranz-Fertigkeiten aufbewahrt werden. Kärtchen, auf denen die hilfreichsten Fertigkeiten eingetragen sind, sollten Sie stets bei sich tragen. Sie erhalten außerdem Formulare, auf denen die gelernten Fertigkeiten eingetragen sind, und protokollieren, welche Fertigkeiten Sie mit welchem Erfolg geübt haben.

Medikamente


Borderline ist durch Medikamente selbst nicht zu behandeln, aber die Symptome können durch sie abgeschwächt werden. In der Regel werden Lithiumpräparate zur Dämpfung von Stimmungsschwankungen verschrieben, Neuroleptika bei psychotischen Symptomen oder Antidepressiva. Bei den Antidepressiva sind vor allem Selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer (SSRI) bei Borderline die Mittel der Wahl. Selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer (SSRI) verstärken die Wirkung des Gehirn-Botenstoffes Serotonin im Gehirn. Sie wirken selektiv, das heißt nur auf den einen Botenstoff im Gehirn. Serotonin ist ein Neurotransmitter, also ein Botenstoff, der zur Reizübertragung zwischen den Nervenzellen wichtig ist. Serotonin verstärkt unser Wohlbefinden. Da Rauschmittel den Serotoninspiegel kurzfristig anheben, trinken viele Menschen Alkohol. Doch der Effekt ist nur von kurzer Dauer, denn auf längere Sicht sinkt durch den Alkoholkonsum der Serotoninspiegel weiter ab. Folge: die Stimmungstiefs verstärken sich.

Als Wirkstoffe sind in SSRI-Medikamenten enthalten: Citalopram (hat keine beruhigende, sondern nur eine stimmungsaufhellende Wirkung), Escitalopram (wird bei Angststörungen, Panikattacken eingesetzt), Fluoxetin (auch zur Behandlung von Ess-Störungen), Fluvoxamin (nicht für Kinder und Jugendliche geeignet), Paroxetin (nicht geeignet bei gleichzeitiger Einnahme von MAO-Hemmern) und Sertralin (beugt erneutes Auftreten von depressiven Phasen vor).

Borderline und Partnerschaft


Borderline

Besonders für Angehörige von Borderline-Patienten ist es schwer, hilflos mit ansehen zu müssen, wie sich das Verhalten eines vormals lebensfrohen Partners verändert. Es entstehen Schuldgefühle, weil man mit der Situation überfordert ist oder sich über den Borderliner ärgert. Da die Patienten ihren alltäglichen Aufgaben kaum mehr nachgehen können, laufen Angehörige Gefahr, ihnen diese abzunehmen und dabei sich selbst zu überlasten. Diese Überbehütung, die übertriebene Nachgiebigkeit, der Wunsch einen Menschen, den man nicht versteht sogar auf Kosten der eigenen Gesundheit glücklich zu machen, kann die Angehörigen körperlich und seelisch so erschöpfen, dass sie selbst Hilfe benötigen.

Damit es nicht so weit kommt, ist es wichtig, Borderline als psychische Erkrankung zu akzeptieren. Sie ist kein Zeichen von Charakterschwäche, Vorwürfe schaden hier ebenso wie der ständige Versuch, die Betroffenen durch gutes Zureden und ständige Beobachtung aus ihren Episoden zu befreien. Bei Verdacht auf Borderline sollten Angehörige stattdessen die Initiative ergreifen und einen Arzttermin vereinbaren. Keine Angst, das hat nichts damit zu tun, dass man den Willen seines Partners übergeht oder ihn in etwas hineindrängt, was er nicht will. Borderliner sind selbst nicht mehr in der Lage, ihre Situation realistisch ein zu schätzen, glauben, dass sie keine Hilfe nötig haben. Als Angehöriger sollte man sich auch nicht scheuen, selbst Hilfe in Anspruch zu nehmen. Es nutzt keinem etwas, wenn man sich für den Partner mit Borderline aufopfert und dabei selbst die Kontrolle über das eigene Leben verliert.

Borderline Prognose


Borderline

Sprechen die Therapieversuche nicht an, kann es zur Verschlimmerung der Störung mit immer schwereren und oft auch tödlichen Selbstbeschädigungen kommen.

Die Intensität der Symptome, des Leidens und der Konflikte unterscheiden sich bei Menschen mit Borderline während des ganzen Lebens. So kann ein Borderline-Patient über lange Zeit hinweg ein völlig normales Leben führen. In der Regel kommt es allerdings immer wieder zu krisenhaften Episoden. Eine stationäre Behandlung wird notwendig, wenn die Selbstschädigungen zunehmen oder Suizidgefahr besteht. Eine häufige Komplikation der Borderline-Erkrankung ist ein Alkohol- oder Drogenmissbrauch. Auch hier bedarf es entsprechender Therapien.

Eine Therapie ist bei Borderline umso erfolgsversprechender, je früher damit begonnen wird. Hier sind Angehörige genauso gefordert wie Betroffene selbst. Scheuen Sie sich nicht, Hilfe in Anspruch zu nehmen!

Quellen


Payk, Th. R.: Psychiatrie und Psychotherapie. 5. Auflage. Stuttgart: Thieme, 2003
Ebert, Dieter/Loew, Thomas: Psychiatrie systematisch. 7. Auflage. Bremen: UNI-MED, 2008
Bohus, Martin / Wolf, Martina: Interaktives Skilltraining für Borderline-Patienten. 1. Auflage. Stuttgart: Schattauer, 2009

Redaktion/Bieni

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