Psychose

Psychose

Psychose ist ein Sammelbegriff für eine Gruppe verschiedener neurologischer Erkrankungen. Sie alle sind hautsächlich durch Realitätsverlust gekennzeichnet. Das kann organische Ursachen haben (z.B. nach Hirnhautentzündung oder bei Demenz), man spricht dann von organischen Psychosen. Manchmal tritt die Psychose jedoch auch ohne erkennbare Ursache auf. Je nachdem wie die Realität wahrgenommen wird, unterscheidet man einzelne Krankheitsbilder. Beeinflussen die psychotischen Zustände vorrangig Denken und Sinneswahrnehmungen, spricht man von einer schizophrenen Psychose. Tritt die Psychose im Zusammenhang mit starken Stimmungsschwankungen auf, bezeichnet man das als affektive Psychose. Geht es in eine depressive Richtung spricht man von unipolarer Störung. Wechseln sich Phasen von Überdrehtheit, Rededrang, Reizbarkeit, Arbeitswut und Selbstüberschätzung mit Phasen tiefer Traurigkeit, Schlafstörungen und vermindertem Antrieb ab, spricht man von bipolaren Störungen. Oftmals gehen die Krankheitsbilder allerdings ineinander über. In vielen Fällen ist eine stationäre Behandlung in einer psychiatrischen Klinik notwendig.

Community über Psychose

Wir haben 1356 Patienten Berichte zu der Krankheit Psychose.

Prozentualer Anteil 48%52%
Durchschnittliche Größe in cm168179
Durchschnittliches Gewicht in kg7790
Durchschnittliches Alter in Jahren4443
Durchschnittlicher BMIin kg/m227,3628,41

Andere Bezeichnungen für die Krankheit Psychose

Alkoholinduzierte psychose, Chronische paranoide Schizophrenie, Drogeninduzierte Psychose, Endogene Psychose, Paranoide Psychose, Psychose, Schizo-Affektive Störung, Schizoaffektive Störung, Schizophrene Psychose

Bei Psychose wurde bisher über folgende Medikamente berichtet:

Medikament%Bewertung (Durchschnitt)
Abilify18% (266 Bew.)
Risperdal13% (191 Bew.)
Seroquel13% (194 Bew.)
Zyprexa11% (145 Bew.)
Amisulprid8% (120 Bew.)
Zeldox7% (110 Bew.)
Solian6% (85 Bew.)
Fluanxol3% (53 Bew.)
Olanzapin3% (42 Bew.)
Xeplion3% (39 Bew.)
Leponex2% (30 Bew.)
Haldol2% (30 Bew.)
Invega2% (25 Bew.)
Quetiapin2% (27 Bew.)
Clozapin1% (20 Bew.)
Perazin<1% (8 Bew.)
Tavor<1% (11 Bew.)
Taxilan<1% (15 Bew.)
Trevilor<1% (7 Bew.)
Haloperidol<1% (10 Bew.)
alle 100 Medikamente gegen Psychose

Bei Psychose wurde bisher über folgende Wirkstoffe berichtet:

Wirkstoff%Bewertung (Durchschnitt)
Aripiprazol18% (260 Bew.)
Amisulprid14% (201 Bew.)
Quetiapin14% (215 Bew.)
Olanzapin13% (186 Bew.)
Risperidon13% (188 Bew.)
Ziprasidon7% (109 Bew.)
Paliperidon5% (64 Bew.)
Clozapin4% (51 Bew.)
Flupentixol3% (52 Bew.)
Haloperidol2% (39 Bew.)
Perazin2% (23 Bew.)
Lorazepam1% (14 Bew.)
Venlafaxin<1% (6 Bew.)
Valproinsäure<1% (10 Bew.)
Sertralin<1% (15 Bew.)
Mirtazapin<1% (10 Bew.)
Citalopram<1% (7 Bew.)
Perphenazin<1% (6 Bew.)
Lithium<1% (7 Bew.)
Sulpirid<1% (7 Bew.)
alle 59 Wirkstoffe gegen Psychose

Fragen zur Kranheit Psychose

alle Fragen zu Psychose

Folgende Berichte von Patienten liegen bisher vor

Patienten Berichte über die Anwendung von Abilify bei Psychose

 

Abilify für Psychose mit Spielsucht, Harninkontinenz, Magen-Darm-Beschwerden

Musste erschreckend feststellen ,das Abilify bei mir Krankhafte Spielsucht ausgelöst hat. Es gibt auch seit 2016 eine Warnung diesbezüglich von der FDA. Es wird inzwischen auch im Beipackzettel gewarnt allerdings nicht über die Häufigkeit , die laut Fallstudien teiweise ein Viertel der Patien...

Abilify bei Psychose

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
AbilifyPsychose10 Jahre

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Musste erschreckend feststellen ,das Abilify bei mir Krankhafte Spielsucht ausgelöst hat. Es gibt auch seit 2016 eine Warnung diesbezüglich von der FDA. Es wird inzwischen auch im Beipackzettel gewarnt allerdings nicht über die Häufigkeit , die laut Fallstudien teiweise ein Viertel der Patien betrifft. Habe das Mittel immer gut vertragen, bekam aber zum Schluss, auch andere starke Nebenwirkungen ,wie Harninkontines und starke Magenbeschwerden. Nach Absetzen verschwanden diese abrupt. Die Spielsucht ist auch wie weggeblasen! Eigentlich müsste man die verklagen! Es gibt auch Berichte über sexuelle Übergriffe die nach Absetzen kein Thema mehr waren! Rate jedem sich gut zu Informieren bevor man es nimmt. Es gibt genügend Alternativen!!

Eingetragen am 04.04.2019 als Datensatz 89345
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

, ,

Bewertung der Medikamente durch den Eintragenden:

Abilify
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Wirkstoffe der Medikamente:

Aripiprazol

Patientendaten:

Geburtsjahr:1975 
Größe (cm):182 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):100
Geschlecht:männlich

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Abilify für Psychose, Angststörung, Psychose, Angststörung, Psychose, Angststörung

Sertralin 50mg nahm ich bereits seit 2014 bis wegen Angststörungen und es half mir stabil zu bleiben. Im Juli 2020 setzte ich es ab und im Dezember im Urlaub überrollten mich plötzlich wieder meine Ängste wie eine Wucht. So schlimm hatte ich es noch nie, die Angst hatte den ganzen Tag die totale...

Abilify bei Psychose, Angststörung; Zyprexa bei Psychose, Angststörung; Sertralin bei Psychose, Angststörung

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
AbilifyPsychose, Angststörung2 Wochen
ZyprexaPsychose, Angststörung2 Wochen
SertralinPsychose, Angststörung3 Monate

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Sertralin 50mg nahm ich bereits seit 2014 bis wegen Angststörungen und es half mir stabil zu bleiben. Im Juli 2020 setzte ich es ab und im Dezember im Urlaub überrollten mich plötzlich wieder meine Ängste wie eine Wucht. So schlimm hatte ich es noch nie, die Angst hatte den ganzen Tag die totale Kontrolle über mich.

Da es sich nach Wochen kaum besserte ging ich zu meinem Psychiater und er verschrieb mir wieder Sertralin.
1. Woche 25mg - keine Wirkung
2. Woche 50mg - starke Unruhe, Zittern, Angst
3. Woche 75mg
4. Woche 100mg - Unruhe, Zittern, Angstverschlimmerung.
Mein Psychiater meinte es dauert bis die Wirkung einsetzt, nach 7 Wochen wurde es mit den Ängsten aber noch schlimmer, da entschied ich mich stationär im KH helfen zu lassen.
Dort wurde lediglich Sertralin auf 150mg erhöht, was mich wieder sehr unruhig und Ängstlich machte. Gleichzeitig begann ich mit der Verhaltenstherapie, die mir wirklich half.

Nach einer Woche war ich wieder zu Hause und bekam erneut trotz Sertralin Angst- und Panikattaken..
Wieder beim Psychiater.. er verschriebor 5mg Zyprexa, er vermutete, dass sich meine Ängste bereits in eine wahnhafte Psychose entwickelten. Bereits nach 3 Tagen Zyprexa war ich wie ausgewechselt. Alles wurde klar und ich sah meine Ängste mit anderen Augen. Ich hab quasi mein Leben wieder zurück.
Da ich nach 3 Wochen Zyprexa 5kg zunahm und Wasser einlagerte wurde ich auf Abilify umgestellt. Damit verlor ich bereits nach einer Woche wieder 1,5kg. Einzige Nebenwirkung ist das wirre Träumen und nächtliches Schwitzen.
Mit Abilify 5mg gehts mir blendend, die Verhaltenstherapie leistet aber auch einen großen Beitrag.
Hätte ich Abilify bereits im Jänner bekommen wäre mir viel Leid erspart geblieben..

Eingetragen am 17.04.2021 als Datensatz 103759
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Bewertung der Medikamente durch den Eintragenden:

Abilify
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt
Zyprexa
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt
Sertralin
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Wirkstoffe der Medikamente:

Aripiprazol, Olanzapin, Sertralin

Patientendaten:

Geburtsjahr:1989 
Größe (cm):174 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):68
Geschlecht:weiblich

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Patienten Berichte über die Anwendung von Risperdal bei Psychose

 

Risperidon für paranoide Schizophrenie mit Haarausfall, Milch in der Brust, Menorrhagien, Depression, erhöhter Prolactinspiegel im Blut

Ich kann von Neuroleptika, auch von Risperidon, leider aus eigener Erfahrung nur komplett abraten! Freiwillig würde ich diese „Medikamente“ nie wieder anrühren. Körper und Hormonsystem werden irreparabel beeinträchtigt und zerstört. Hier ist meine Erfahrungsgeschichte mit Risperidon: 2009-2016...

Risperidon bei paranoide Schizophrenie

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
Risperidonparanoide Schizophrenie8 Jahre

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Ich kann von Neuroleptika, auch von Risperidon, leider aus eigener Erfahrung nur komplett abraten! Freiwillig würde ich diese „Medikamente“ nie wieder anrühren. Körper und Hormonsystem werden irreparabel beeinträchtigt und zerstört. Hier ist meine Erfahrungsgeschichte mit Risperidon:
2009-2016 Medikation gegen Paranoide Schizophrenie Risperidon 1-2 mg (nach Bedarf), überwiegend 1 mg. Erhöhter Prolaktinspiegel (Nachweis durch Frauenarzt), einhergehend mit leichter Vergrößerung der Brust (die nach dem Absetzen geblieben ist).
2016 Absetzen der Medikation. Der Psychiater meinte, ich könne das Medikament einfach komplett weglassen. Nach 2 Tagen plötzlich Herzrasen, Beine geben nach. Wiedereinnahme Ris 1 mg, die Beschwerden verschwinden. Anschließend schrittweises Absetzen von Ris 1 mg zusammen mit dem Hausarzt. Während des Absetzens Herzstechen trotz minimaler Absetzschritte, EKG zeigt zudem Extrasystolen, die aber harmlos sein sollen.
Anfang Mai 2016 komplett runter von Risperidon. 1 Tag danach beginnt ein rätselhafter Haarausfall. Medizinisch keine Ursache erkennbar, hormonell und Blutbild völlig in Ordnung. Eine Haarspezialistin stellt fest, dass meine Haarwurzeln nicht mehr fest sitzen, die Haare lassen sich leicht aus der Kopfhaut ziehen. Der Haarausfall ist bis heute geblieben, meine Haare sind sichtbar ausgedünnt.
Ich will das Medikament nicht mehr nehmen. Nach einer Psychose 2016/2017 (Absetzpsychose?) zwingt man mich dazu (Forensische Psychiatrie). Man gibt mir 3 mg Ris, nach 3 Tagen hat sich meine linke Brust verdoppelt, mein Gesicht ist stark aufgedunsen. Ich verweigere verzweifelt die Medikation. Aber ich habe keine Wahl mehr, denn die Alternative lautet: Dauerhafte Unterbringung in Forensik. Ich akzeptiere unter Zwang zuerst 1 mg, dann 2 mg Risperidon. Schrittweise läuft das Aufdosieren besser. Prolaktinspiegel stark erhöht (97; normal sind bis 23), nach einigen Monaten (da bin ich auf „freiem Fuß“, allerdings unter Bewährungsauflagen) tritt leichter Milchfluss auf, bei Drücken auf die Brüste kommt milchiges Sekret. Organische Ursachen werden durch Frauenarzt ausgeschlossen, zurückzuführen auf erhöhten Prolaktinspiegel. Parallel tritt eine Menorrhagie (starke und lange Regelblutung) auf. Das ist ungewöhnlich, da bei erhöhtem Prolaktinspiegel die Periode normalerweise ausbleibt, entspricht aber leider den Tatsachen.
(Mir ist zudem bekannt, dass 2 andere Frauen in der Forensik unter 4 mg Ris beide unter Milchfluss leiden. Erst durch meinen Hinweis führen sie das Phänomen überhaupt auf Risperidon zurück.)
Hinzu kommt, dass ich mich depressiv fühle und keine Kraft z. B. für schnellere Bewegungen (Sport) habe. Ich bewege mich wie ein Roboter. Kleinigkeiten wie Duschen werden zu einer Aufgabe, die es zu bewältigen gilt, Tag für Tag.
Das Medikament wird bei mir gewechselt (siehe Abilify), ein medikamentöser Spießroutenlauf beginnt. Ich werde vollständig arbeitsunfähig.
Ich kann bei derartigen Problemen nur eine gute und fundierte Verhaltenstherapie empfehlen. In eine psychiatrische Praxis würde ich freiwllig keinen Fuß mehr setzen.

Eingetragen am 20.11.2018 als Datensatz 86814
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Bewertung der Medikamente durch den Eintragenden:

Risperidon
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Wirkstoffe der Medikamente:

Risperidon

Patientendaten:

Geburtsjahr:1979 
Größe (cm):180 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):72
Geschlecht:weiblich

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Risperidon für schizophrenie

Risperidon, schon bei 0,5 mg pro Tablette, jeweils eine Tablette morgens und eine abends. Es wirkte nach kurzer Zeit, aber macht auch sehr müde und träge, zudem bekomme ich oft Heißhunger. Ich fühle mich saniert, aber irgendwie auch wohl, die dämonischen Stimmen in meinem Kopf und der starke...

Risperidon bei schizophrenie

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
Risperidonschizophrenie-

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Risperidon, schon bei 0,5 mg pro Tablette, jeweils eine Tablette morgens und eine abends. Es wirkte nach kurzer Zeit, aber macht auch sehr müde und träge, zudem bekomme ich oft Heißhunger.
Ich fühle mich saniert, aber irgendwie auch wohl, die dämonischen Stimmen in meinem Kopf und der starke Druck ist nicht mehr so stark wahr zu nehmen.
Ich möchte aber mit meiner Erfahrung niemanden dazu bringen, Risperidon zu nehmen. Jeder soll für sich selbst entscheiden.

Eingetragen am 19.03.2021 als Datensatz 103175
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Bewertung der Medikamente durch den Eintragenden:

Risperidon
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Wirkstoffe der Medikamente:

Risperidon

Patientendaten:

Geburtsjahr:1991 
Größe (cm):175 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):73
Geschlecht:männlich

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Patienten Berichte über die Anwendung von Seroquel bei Psychose

 

Seroquel für Psychose, schizophrenie, Psychose, schizophrenie mit Heisshunger

Bei Seroquel werde ich nach Einnahme sehr müde, wirkt aber auch angstlösend was bei nervösen Zuständen sehr hilfreich ist. Brauche dann 9 Stunden Schlaf (Statt normalerweise 8) und habe Heisshunger auf süßes und fettiges, es kommt allerdings nicht zu Gewichtszunahme da ich mit Sport entgegenwirke...

Seroquel bei Psychose, schizophrenie; Amisulprid bei Psychose, schizophrenie

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
SeroquelPsychose, schizophrenie8 Jahre
AmisulpridPsychose, schizophrenie1 Jahre

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Bei Seroquel werde ich nach Einnahme sehr müde, wirkt aber auch angstlösend was bei nervösen Zuständen sehr hilfreich ist. Brauche dann 9 Stunden Schlaf (Statt normalerweise 8) und habe Heisshunger auf süßes und fettiges, es kommt allerdings nicht zu Gewichtszunahme da ich mit Sport entgegenwirke (nur mal so als Tipp für alle die hier immer über Gewichtszunahme klagen, Sport hilft auch super gegen Depressionen, vor allem Ausdauersport!). Wirkung war in der Akutphase bei hoher Dosis gut. Kann es aber nicht morgens nehmen aufgrund der Schläfrigkeit, daher nehme ich morgens Amisulprid. Hatte fast ein Jahr Verfolgungswahn, nach 2 Tagen mit Amisulprid waren die Symptome vollständig verschwunden, und das bei keinerlei Nebenwirkung, weder Gewichtszunahme noch Müdigkeit oder ähnliches.

Eingetragen am 01.10.2010 als Datensatz 27742
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

Bewertung der Medikamente durch den Eintragenden:

Seroquel
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt
Amisulprid
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Wirkstoffe der Medikamente:

Quetiapin, Amisulprid

Patientendaten:

Geburtsjahr:1981 Die Nebenwirkung dauert an
Größe (cm):176 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):77
Geschlecht:männlich

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Seroquel für Psychose

Ich habe hier die Berichte der anderen über die Nebenwirkung von Seroquel gelesen.Es tut mir leid so viele Leidenswege zu lesen. Ich möchte gerne auch über meine Erfahrungen berichten. Ich habe 2 Jahre lang an einer akuten Psychose gelitten. Dann wurde ich mit Seroquel behandelt und meine...

Seroquel bei Psychose

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
SeroquelPsychose10 Jahre

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Ich habe hier die Berichte der anderen über die Nebenwirkung von Seroquel gelesen.Es tut mir leid so viele Leidenswege zu lesen. Ich möchte gerne auch über meine Erfahrungen berichten. Ich habe 2 Jahre lang an einer akuten Psychose gelitten. Dann wurde ich mit Seroquel behandelt und meine Psychose verschwand restlos. Ich habe keine Symptome mehr. Ich komme soweit gut mit Seroquel aus. Ich nehme die Prolong version. Sie wirkt Stückweise über 24 Std. hinweg und ist somit auch Nebenwirkungs-ärmer. Jedenfalls ist das bei mir so.

Auch ich bin nicht frei von Nebenwirkungen. Ich denke, das bringen Neuroleptika so mit sich. Sie blockieren die Transmitter, die für die Erkrankung sorgen. Und sie blockieren oft auch ähnlich aufgebaute Transmitter, die dann verschiedene Nebenwirkungen mit sich bringen. Ich habe manchmal Muskelunruhe, insbesondere dann, wenn ich viel Zucker zu mir genommen habe. Ich habe auch manchmal Wortfindungsstörungen. Das heißt, plötzlich ist mein Satz weg und ich muss erst wieder den Ansatz finden. Allerdings fällt es nur mir auf. Die Außenwelt merkt es so nicht. Auch Herzstolperer habe ich ab und an. Leicht. Allerdings wenn ich daran denke, dass es meine Psychose unterdrückt- welche auch noch eine paranoide Psychose war, dann bin ich sehr dankbar über dieses Medikament. Ich nehme lieber diese Nebenwirkungen in Kauf, als eine Psychose, die mich 24 Stunden am Tag in Dauerpanik versetzt.

Allerdings sehe ich das, wie viele hier- die Ärzte müssen eine Diagnose wirklich prüfen und dürfen dieses Medikament nicht pro Forma geben. Es muss abgewogen werden, was schwerer wiegt und ob das Medikament überhaupt wirkungsvoll für das Krankheitsbild eingesetzt werden kann. Das Medikament ist nicht so ganz ohne.
Auf der anderen Seite kann dieses Medikament für viele Menschen ein wirklicher Segen sein. Viele Menschen, die ich kenne, sind sehr froh, dass es das Medikament gibt.
Es liegt in der Verantwortung der Ärzte, die Patienten gut aufzuklären, ein wachsames Auge auf die Nebenwirkungen zu haben und grundsätzlich mit ihren Patienten eng zusammen zu arbeiten. Ich denke, das Problem liegt nicht im Medikament selbst, sondern welchen Umgang die Ärzte damit pflegen. Ein Medikament sollte immer besprochen werden. Der Patient muss wissen, was er da nimmt ...und auch Entscheidungskraft haben. Ich hatte gute Ärzte, die sehr engmaschig darauf geschaut haben, was das Medikament mit mir macht und ob die Situation für mich tragbar ist.

Ich denke, Seroquel von Anfang an zu verteufeln wäre schlecht, denn dieses Medikament kann durchaus seinen guten Sinn erfüllen. Aber wenn ich lese, dass Ärzte dieses Medikament einer Jugendlichen geben, die wegen ihrer Familie Probleme hat und dann so unsensibel mit den Nebenwirkungen umgehen, das ist sehr grob fahrlässig. Da hätte eine Gesprächstherapie und sofortige Hilfe ein richtiger Ansatz sein müssen/können. Ärzte müssen auch zuhören und hinterfragen, anstatt alles mit Medizin zu regeln.

Eingetragen am 28.09.2020 als Datensatz 99706
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Bewertung der Medikamente durch den Eintragenden:

Seroquel
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Wirkstoffe der Medikamente:

Quetiapin

Patientendaten:

Geburtsjahr:1976 
Größe (cm):176 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):120
Geschlecht:weiblich

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Patienten Berichte über die Anwendung von Zyprexa bei Psychose

 

Abilify für Psychose, Angststörung, Psychose, Angststörung, Psychose, Angststörung

Sertralin 50mg nahm ich bereits seit 2014 bis wegen Angststörungen und es half mir stabil zu bleiben. Im Juli 2020 setzte ich es ab und im Dezember im Urlaub überrollten mich plötzlich wieder meine Ängste wie eine Wucht. So schlimm hatte ich es noch nie, die Angst hatte den ganzen Tag die totale...

Abilify bei Psychose, Angststörung; Zyprexa bei Psychose, Angststörung; Sertralin bei Psychose, Angststörung

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
AbilifyPsychose, Angststörung2 Wochen
ZyprexaPsychose, Angststörung2 Wochen
SertralinPsychose, Angststörung3 Monate

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Sertralin 50mg nahm ich bereits seit 2014 bis wegen Angststörungen und es half mir stabil zu bleiben. Im Juli 2020 setzte ich es ab und im Dezember im Urlaub überrollten mich plötzlich wieder meine Ängste wie eine Wucht. So schlimm hatte ich es noch nie, die Angst hatte den ganzen Tag die totale Kontrolle über mich.

Da es sich nach Wochen kaum besserte ging ich zu meinem Psychiater und er verschrieb mir wieder Sertralin.
1. Woche 25mg - keine Wirkung
2. Woche 50mg - starke Unruhe, Zittern, Angst
3. Woche 75mg
4. Woche 100mg - Unruhe, Zittern, Angstverschlimmerung.
Mein Psychiater meinte es dauert bis die Wirkung einsetzt, nach 7 Wochen wurde es mit den Ängsten aber noch schlimmer, da entschied ich mich stationär im KH helfen zu lassen.
Dort wurde lediglich Sertralin auf 150mg erhöht, was mich wieder sehr unruhig und Ängstlich machte. Gleichzeitig begann ich mit der Verhaltenstherapie, die mir wirklich half.

Nach einer Woche war ich wieder zu Hause und bekam erneut trotz Sertralin Angst- und Panikattaken..
Wieder beim Psychiater.. er verschriebor 5mg Zyprexa, er vermutete, dass sich meine Ängste bereits in eine wahnhafte Psychose entwickelten. Bereits nach 3 Tagen Zyprexa war ich wie ausgewechselt. Alles wurde klar und ich sah meine Ängste mit anderen Augen. Ich hab quasi mein Leben wieder zurück.
Da ich nach 3 Wochen Zyprexa 5kg zunahm und Wasser einlagerte wurde ich auf Abilify umgestellt. Damit verlor ich bereits nach einer Woche wieder 1,5kg. Einzige Nebenwirkung ist das wirre Träumen und nächtliches Schwitzen.
Mit Abilify 5mg gehts mir blendend, die Verhaltenstherapie leistet aber auch einen großen Beitrag.
Hätte ich Abilify bereits im Jänner bekommen wäre mir viel Leid erspart geblieben..

Eingetragen am 17.04.2021 als Datensatz 103759
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Bewertung der Medikamente durch den Eintragenden:

Abilify
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt
Zyprexa
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt
Sertralin
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Wirkstoffe der Medikamente:

Aripiprazol, Olanzapin, Sertralin

Patientendaten:

Geburtsjahr:1989 
Größe (cm):174 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):68
Geschlecht:weiblich

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Zyprexa für Psychose

Ich habe Olanzapin (Zyprexa) wegen einer Psychose verschrieben bekommen, die einzigsten Nebenwirkungen die ich an mir bemerkt habe, waren das ich tagsüber nicht schlafen kann und mich emotionslos fühle. Manchmal habe ich komische Träume und habe kein Gefühl mehr beim einschlafen ich bin dann...

Zyprexa bei Psychose

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
ZyprexaPsychose-

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Ich habe Olanzapin (Zyprexa) wegen einer Psychose verschrieben bekommen, die einzigsten Nebenwirkungen die ich an mir bemerkt habe, waren das ich tagsüber nicht schlafen kann und mich emotionslos fühle. Manchmal habe ich komische Träume und habe kein Gefühl mehr beim einschlafen ich bin dann einfach weg und wache immer zur gleichen Uhrzeit früh auf. Hatte jemand die selben Erfahrungen wie ich gemacht ? Würde mich über Rückmeldungen sehr freuen.

Eingetragen am 07.02.2021 als Datensatz 102288
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Bewertung der Medikamente durch den Eintragenden:

Zyprexa
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Wirkstoffe der Medikamente:

Olanzapin

Patientendaten:

Geburtsjahr:- 
Größe (cm):- Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):-
Geschlecht:-

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Patienten Berichte über die Anwendung von Amisulprid bei Psychose

 

Seroquel für Psychose, schizophrenie, Psychose, schizophrenie mit Heisshunger

Bei Seroquel werde ich nach Einnahme sehr müde, wirkt aber auch angstlösend was bei nervösen Zuständen sehr hilfreich ist. Brauche dann 9 Stunden Schlaf (Statt normalerweise 8) und habe Heisshunger auf süßes und fettiges, es kommt allerdings nicht zu Gewichtszunahme da ich mit Sport entgegenwirke...

Seroquel bei Psychose, schizophrenie; Amisulprid bei Psychose, schizophrenie

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
SeroquelPsychose, schizophrenie8 Jahre
AmisulpridPsychose, schizophrenie1 Jahre

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Bei Seroquel werde ich nach Einnahme sehr müde, wirkt aber auch angstlösend was bei nervösen Zuständen sehr hilfreich ist. Brauche dann 9 Stunden Schlaf (Statt normalerweise 8) und habe Heisshunger auf süßes und fettiges, es kommt allerdings nicht zu Gewichtszunahme da ich mit Sport entgegenwirke (nur mal so als Tipp für alle die hier immer über Gewichtszunahme klagen, Sport hilft auch super gegen Depressionen, vor allem Ausdauersport!). Wirkung war in der Akutphase bei hoher Dosis gut. Kann es aber nicht morgens nehmen aufgrund der Schläfrigkeit, daher nehme ich morgens Amisulprid. Hatte fast ein Jahr Verfolgungswahn, nach 2 Tagen mit Amisulprid waren die Symptome vollständig verschwunden, und das bei keinerlei Nebenwirkung, weder Gewichtszunahme noch Müdigkeit oder ähnliches.

Eingetragen am 01.10.2010 als Datensatz 27742
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

Bewertung der Medikamente durch den Eintragenden:

Seroquel
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt
Amisulprid
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Wirkstoffe der Medikamente:

Quetiapin, Amisulprid

Patientendaten:

Geburtsjahr:1981 Die Nebenwirkung dauert an
Größe (cm):176 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):77
Geschlecht:männlich

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Amisulprid für schizophrenie

Habe eigentlich nur gute Erfahrungen gemacht. Bis auf die Gewichtszunahme die durch das Medikament entstanden ist. Ansonsten keinerlei Nebenwirkungen

Amisulprid bei schizophrenie

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
Amisulpridschizophrenie2 Jahre

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Habe eigentlich nur gute Erfahrungen gemacht. Bis auf die Gewichtszunahme die durch das Medikament entstanden ist. Ansonsten keinerlei Nebenwirkungen

Eingetragen am 23.04.2021 als Datensatz 103886
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Bewertung der Medikamente durch den Eintragenden:

Amisulprid
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Wirkstoffe der Medikamente:

Amisulprid

Patientendaten:

Geburtsjahr:1987 
Größe (cm):169 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):94
Geschlecht:weiblich

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Patienten Berichte über die Anwendung von Zeldox bei Psychose

 

Zeldox für schizophrenie mit Muskelzuckungen, Müdigkeit, Schlafstörungen, Wirkungsüberhang, Appetitsteigerung

Ich nehme seit 4 Jahren Zeldox nachdem ich Zyprexa aufgrund der hohen Gewichtszunahme abgesetzt habe. Bei mir sind bisher keine Extrapyramidal-Motorische Nebenwirkungen aufgetreten. Lediglich treten bei mir Muskelzuckungen auf vorallem am Auge auf. Die Nebenwirkung an der ich am meißten leide ist...

Zeldox bei schizophrenie

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
Zeldoxschizophrenie4 Jahre

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Ich nehme seit 4 Jahren Zeldox nachdem ich Zyprexa aufgrund der hohen Gewichtszunahme abgesetzt habe. Bei mir sind bisher keine Extrapyramidal-Motorische Nebenwirkungen aufgetreten. Lediglich treten bei mir Muskelzuckungen auf vorallem am Auge auf. Die Nebenwirkung an der ich am meißten leide ist Müdigkeit (auch im Zusammenhang mit Schlafstörungen). Momentan nehme ich 60mg (nur abends) pro Tag. Einige Zeit hatte ich auch morgends eine genommen. Wenn ich morgends eine nehme werde ich c.a. 2 Stunden später müde und musste mich hinlegen schlafen. Bei Zeldox bin ich im Allgemeinen Abends lange wach gelegentlich bis 5.00uhr morgends. Während man morgends sehr müde ist und spät aufsteht (selten bis 16.00uhr). Im Bezug auf Gewichtszunahme gelingt es mir mein momentanes Gewicht zu halten. Allerdings habe ich Anfangs bei 80mg-80mg c.a. 25 Kilo zugenommen. Als ich einige Zeit 20mg pro Tag nahm gelang es mir von 99Kilo auf 78 abzunehmen. Möglicherweise ist ein gesteigerter Appetit für die Gewichtszunahme verantwortlich.

Eingetragen am 04.01.2010 als Datensatz 21185
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

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Bewertung der Medikamente durch den Eintragenden:

Zeldox
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Wirkstoffe der Medikamente:

Ziprasidon

Patientendaten:

Geburtsjahr:1988 Die Nebenwirkung dauert an
Größe (cm):182 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):78
Geschlecht:männlich

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Zeldox für psychosen, Zwangsstörung, prodromale Schizophrenie

Über 2 Monate langsame Steigerung von 2x20mg auf 2x60mg am Tag, zunächst gute Wirksamkeit gegen Zwang, wich allerdings nach sehr kurzer Zeit einer starken inneren Anspannung, die sich bei Stressbelastung auch extrem körperlich in Form von Krämpfen gezeigt hat. Absetzerscheinung weiterhin extreme...

Zeldox bei psychosen, Zwangsstörung, prodromale Schizophrenie

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
Zeldoxpsychosen, Zwangsstörung, prodromale Schizophrenie3 Monate

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Über 2 Monate langsame Steigerung von 2x20mg auf 2x60mg am Tag, zunächst gute Wirksamkeit gegen Zwang, wich allerdings nach sehr kurzer Zeit einer starken inneren Anspannung, die sich bei Stressbelastung auch extrem körperlich in Form von Krämpfen gezeigt hat.
Absetzerscheinung weiterhin extreme Krämpfe, sowie Angststörungen, Appetitverlust, Verlust der Libido, starke Mundtrockenheit (Essen nicht möglich), sowie Schlafmangel.

Eingetragen am 31.05.2021 als Datensatz 104710
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Bewertung der Medikamente durch den Eintragenden:

Zeldox
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Wirkstoffe der Medikamente:

Ziprasidon

Patientendaten:

Geburtsjahr:1998 
Größe (cm):185 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):55
Geschlecht:männlich

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Patienten Berichte über die Anwendung von Solian bei Psychose

 

Solian für Psychose, Psychose mit Gewichtszunahme, Libidoverlust, Emotionslosigkeit, Antriebslosigkeit

Psychose mit 26, ausgelöst durch Stress beim Studium und gleichzeitigem Beziehungsende. Behandlung mit Zyprexa(etwa 2 Jahre). Konnte mein Studium mit Hilfe des Medikaments sogar mit Auszeichnung beenden. Nebenwirkungen: Gewichtszunahme, Libidoverlust und vor allem Verringerung an "Lebendigkeit"....

Solian bei Psychose; Zyprexa bei Psychose

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
SolianPsychose1 Jahre
ZyprexaPsychose2 Jahre

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Psychose mit 26, ausgelöst durch Stress beim Studium und gleichzeitigem Beziehungsende. Behandlung mit Zyprexa(etwa 2 Jahre). Konnte mein Studium mit Hilfe des Medikaments sogar mit Auszeichnung beenden. Nebenwirkungen: Gewichtszunahme, Libidoverlust und vor allem Verringerung an "Lebendigkeit". Habe das Medikament nach Beendigung meines Studiums abgesetzt. Zwei Monate später hatte ich ohne externen Auslöser erneut eine Psychose (etwa 4 Monate). Habe mich nur zögernd in Behandlung begeben, da ich eigentlich keine Medikamente mehr nehmen wollte. Die zweite Psychose wurde mit Solian behandelt (200mg). Medikament hat sehr gut gewirkt, hatte aber im großen und ganzen die selben Nebenwirkungen wie Gewichtszunahme(17kg), Libidoverlust und eher Antriebslosigkeit. Das Gefühlsleben ist abgestumpft und einfach nur monoton und langweilig. Nach einem Jahr habe ich erneut beschlossen Solian abzusetzen. Bis etwa vier Monate danach fühlte ich mich wie neu geboren und alles funktionierte bestens( Beruf, soziale Kontakte, Freizeitgestaltung).
Momentan bin ich wieder eher unstabiler, speziell an Wochenenden, wenn ich eigentlich entspannen könnte verwickle ich mich manchmal in Gedankenkreisel, die aber Gotte sei Dank immer wieder abklingen. Ausserdem bin ich manchmal depressiv und dann habe ich wieder leichte Angstzustände. Eigentlich alles Anzeichen dafür wieder Medikamente zu nehmen. Aber andererseits schaffe ich meine Arbeit gut, ich habe keine Stimmen im Kopf, ich schlafe gut und vor allem ich spüre mich selber einfach sehr intensiv, was eigentlich ja schön ist.

Mein Ziel ist ohne Medikamente auszukommen. Mir ist natürlich klar das ich dabei sehr gut auf mich schauen muss. Mich würden eher Erfahrungen von Menschen interessieren, die Ähnliches durch gemacht haben und Ihr Leben jetzt ohne Medikamente leben.

Eingetragen am 07.11.2010 als Datensatz 29876
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

, , ,

Bewertung der Medikamente durch den Eintragenden:

Solian
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt
Zyprexa
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Wirkstoffe der Medikamente:

Amisulprid, Olanzapin

Patientendaten:

Geburtsjahr:- Die Nebenwirkung ist behoben
Größe (cm):- Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):-
Geschlecht:-

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Diazepam für sucht, sucht, Psychose, Angststörungen, sucht

Solian: vorwiegend Akustische Halluzinationen, Paranoia, Feindseligkeit Nebenwirkungen: Gewichtszunahme 20KG, 1 BH Größe mehr, Brustschmerzen, dadurch Rûckenschmerzen,

Diazepam bei Angststörungen, sucht; Solian bei Psychose; polamidon bei sucht; suboxone bei sucht

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
DiazepamAngststörungen, sucht5 Jahre
SolianPsychose5 Jahre
polamidonsucht6 Monate
suboxonesucht3 Jahre

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Solian: vorwiegend Akustische Halluzinationen, Paranoia, Feindseligkeit
Nebenwirkungen: Gewichtszunahme 20KG,
1 BH Größe mehr, Brustschmerzen, dadurch Rûckenschmerzen,

Eingetragen am 02.04.2020 als Datensatz 96603
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Bewertung der Medikamente durch den Eintragenden:

Diazepam
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt
Solian
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt
polamidon
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt
suboxone
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Wirkstoffe der Medikamente:

Diazepam, Amisulprid, Buprenorphin, Naloxon

Patientendaten:

Geburtsjahr:1989 
Größe (cm):162 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):80
Geschlecht:weiblich

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Patienten Berichte über die Anwendung von Fluanxol bei Psychose

 

Fluanxol für Psychose mit keine Nebenwirkungen

Hallo habe bei meinem ersten Ausbruck noch Zyprexa und später Risperdal bekommen. Habe leider davon 25kg zugenohmen, war müde schlapp,inkontiegent usw. Heute nehme ich 3mg Fluanxol Depot alle drei Wochen und mir geht es wirklich gut damit.

Fluanxol bei Psychose

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
FluanxolPsychose-

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Hallo habe bei meinem ersten Ausbruck noch Zyprexa und später Risperdal bekommen. Habe leider davon 25kg zugenohmen, war müde schlapp,inkontiegent usw. Heute nehme ich 3mg Fluanxol Depot alle drei Wochen und mir geht es wirklich gut damit.

Eingetragen am 14.12.2008 als Datensatz 11896
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

Bewertung der Medikamente durch den Eintragenden:

Fluanxol
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Wirkstoffe der Medikamente:

Flupentixol

Patientendaten:

Geburtsjahr:1983 Die Nebenwirkung ist behoben
Größe (cm):159 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):64
Geschlecht:weiblich

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Fluanxol für Psychose

Hatte 8 mg Fluanxol aufgrund einer schweren Psychose bekommen. Habe das Medikament leider gar nicht gut vertragen. Die ersten zwei Wochen habe ich nur geschlafen. Nachdem ein wenig reduziert worden ist und ich zusätzlich Abilify bekommen habe, und ein wenig Kaffee getrunken habe, konnte ich schon...

Fluanxol bei Psychose

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
FluanxolPsychose4 Wochen

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Hatte 8 mg Fluanxol aufgrund einer schweren Psychose bekommen. Habe das Medikament leider gar nicht gut vertragen. Die ersten zwei Wochen habe ich nur geschlafen. Nachdem ein wenig reduziert worden ist und ich zusätzlich Abilify bekommen habe, und ein wenig Kaffee getrunken habe, konnte ich schon mehr machen und bin erst um vier schlafen gegangen. War eigentlich immer recht benommen und müde. Das schlimmste war jedoch dann, dass ich immense Heisshungerattacken bekommen hatte und insgesamt 5 Kilo in 5 Wochen zugenommen habe, weil ich einfach viel zu viele Kalorien aufgenommen habe. Bin froh, dass ich es nicht mehr nehmen muss. Nehme jetzt Risperidion.

Eingetragen am 03.10.2019 als Datensatz 92694
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Bewertung der Medikamente durch den Eintragenden:

Fluanxol
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Wirkstoffe der Medikamente:

Flupentixol

Patientendaten:

Geburtsjahr:- 
Größe (cm):- Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):-
Geschlecht:-

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Patienten Berichte über die Anwendung von Olanzapin bei Psychose

 

Olanzapin für schizophrenie

Da bei mir Schizophrenie diagnostiziert worden ist, bekam ich Olanzapin verabreicht. Die Stimmen in meinem Kopf verschwanden, aber ich konnte nachts nicht mehr schlafen. Zudem nahm ich bei einer Einnahme des Tabletts von 6Monaten 10kg zu. Auch die Menstruation blieb während der Einnahme aus....

Olanzapin bei schizophrenie

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
Olanzapinschizophrenie6 Monate

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Da bei mir Schizophrenie diagnostiziert worden ist, bekam ich Olanzapin verabreicht. Die Stimmen in meinem Kopf verschwanden, aber ich konnte nachts nicht mehr schlafen. Zudem nahm ich bei einer Einnahme des Tabletts von 6Monaten 10kg zu. Auch die Menstruation blieb während der Einnahme aus. Zusätzlich zum Olanzapin gab man mir noch Pipamperon, sodass ich nachts wieder schlafen konnte, jedoch erfolglos. Statt dem Pipameron bekam ich dann Trimipramin, was jedoch auch nichts brachte. Also versuchte ich mich nach pflanzlichen Schlafmitteln umzuschauen. Lasea, Hoggar,... brachte nichts, mein Schlaf blieb aus, aber meine Energie war vorhanden. Ich setzte die Tablette ohne Absprache mit dem Neurologen ab. Ich dachte, dass ich dadurch meinen Schlaf wieder zurückbekommen würde, aber das blieb leider aus. Mein Zyklus hat sich wieder geregelt, doch mein Stoffwechsel funktioniert nicht wie vor der Einnahme des Medikaments. Ich war immer diejenige, die essen konnte ohne zuzunehmen. Jetzt muss ich enorm darauf achten, was ich esse(ohne Olanzapin). Zudem sagt mein Hausarzt, dass sich die Stoffwechselstörung und die Schlafstörung regeln wird, ich warte seit drei Monaten darauf, jedoch umsonst. Also habe ich einen Termin bei einem Internisten vereinbart, wo dann eine Polygrafie durchgeführt wird. Ich muss dazu noch sagen, dass ich vor der Schizophrenie nie Schlafstörungen hatte.

Eingetragen am 08.12.2020 als Datensatz 100967
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Bewertung der Medikamente durch den Eintragenden:

Olanzapin
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Wirkstoffe der Medikamente:

Olanzapin

Patientendaten:

Geburtsjahr:1995 
Größe (cm):- Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):-
Geschlecht:weiblich

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Olanzapin für Psychose

Ich hab mal eine Frage als ich Olanzapin genommen hab konnte ich tagsüber nicht schlafen ist das bei dir auch so gewesen ? Nachts kann ich schlafen nur tagsüber nicht würde mich über eine Rückmeldung von dir freuen :-)!

Olanzapin bei Psychose

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
OlanzapinPsychose-

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Ich hab mal eine Frage als ich Olanzapin genommen hab konnte ich tagsüber nicht schlafen ist das bei dir auch so gewesen ? Nachts kann ich schlafen nur tagsüber nicht würde mich über eine Rückmeldung von dir freuen :-)!

Eingetragen am 27.02.2021 als Datensatz 102704
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Bewertung der Medikamente durch den Eintragenden:

Olanzapin
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Wirkstoffe der Medikamente:

Olanzapin

Patientendaten:

Geburtsjahr:- 
Größe (cm):- Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):-
Geschlecht:-

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Patienten Berichte über die Anwendung von Xeplion bei Psychose

 

Xeplion für Psychose mit Gewichtszunahme, Antriebslosigkeit, Traumveränderungen, Libidoverlust

Nehme jetzt schon mehrere Jahre das Medikament und komme gut bis sehr gut zurecht. Am Beginn der Behandlung zieht einen die Negativ-Symptomatik der Krankheit ganz schön runter und man ist sehr müde und Antriebslos. Ich habe auch 10kg zugenommen. Nach ungefähr ein bis zwei Jahren hat sich das...

Xeplion bei Psychose

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
XeplionPsychose5 Jahre

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Nehme jetzt schon mehrere Jahre das Medikament und komme gut bis sehr gut zurecht. Am Beginn der Behandlung zieht einen die Negativ-Symptomatik der Krankheit ganz schön runter und man ist sehr müde und Antriebslos. Ich habe auch 10kg zugenommen. Nach ungefähr ein bis zwei Jahren hat sich das gegeben und ich bin fast wieder der alte. Habe mehrere Krankenhausaufenthalte schon hinter mir. Jetzt geht es mir wieder ganz Gut. Wie gesagt nach einer Psychose kommt erst mal ein langes Tiefes Tal, dass ma durchaus durchschreiten kann wenn man dran bleibt. Eines möcht ich noch sagen: Ich habe sehr intensive und tiefe Träume, die wie an einer Schnur gezogen sind.

Eingetragen am 07.08.2015 als Datensatz 69123
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

, , ,

Bewertung der Medikamente durch den Eintragenden:

Xeplion
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Wirkstoffe der Medikamente:

Paliperidon

Patientendaten:

Geburtsjahr:1981 
Größe (cm):184 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):130
Geschlecht:männlich

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Xeplion für schizophrenie

Ich nehme jetzt seit 9 Jahren Xeplion in Verbindung mit Seroquel abends 600mg und 50mg Fluctin morgens. Ich habe immer mal wieder psychotische Schübe, mit einer Dauer von ca. 4 Wochen. Das passiert allerdings nur, wenn ich unter großem Stress stehe. Manchmal kommen depressive Tage hinzu. Ich...

Xeplion bei schizophrenie

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
Xeplionschizophrenie9 Jahre

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Ich nehme jetzt seit 9 Jahren Xeplion in Verbindung mit Seroquel abends 600mg und 50mg Fluctin morgens. Ich habe immer mal wieder psychotische Schübe, mit einer Dauer von ca. 4 Wochen. Das passiert allerdings nur, wenn ich unter großem Stress stehe. Manchmal kommen depressive Tage hinzu. Ich musste jedoch in den ganzen Jahren nicht meht stationär behandelt werden. Die Depotspritze bekomme ich alle vier Wochen in den Glutealmuskel gespritzt. Als Nebenwirkungen treten bei mir für einige Tage Gliederschmerzen, wie bei einem grippalen Infekt auf. Zusätzlich habe ich ein vermehrtes Hungergefühl, Müdigkeit und Antriebslosigkeit. Mehr als in der restlichen Zeit. Aber die letztgenannten Symptome habe ich auch den Rest des Monats, nur nicht ganz so stark. Ich habe in den ersten drei Jahren 40! Kg zugenommen, jetzt stagniert das Gewicht. Das liegt zum Einen an den Medikamenten aber auch daran, dass ich ein emotionaler Esser bin. Ich bin inzwischen sehr gut eingestellt und möchte mich gar nicht über die Nebenwirkungen beklagen. Ich habe wirklich Glück gehabt, wenn ich hier andere Erfahrungsberichte lese. Was mir noch aufgefallen ist: ich habe öfter Schwindel und Probleme mit juckenden, brennenden Augen. Insgesamt überwiegen für mich die Vorteile der Medikaton die Nachteile um Längen.

Eingetragen am 06.06.2020 als Datensatz 97746
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Bewertung der Medikamente durch den Eintragenden:

Xeplion
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Wirkstoffe der Medikamente:

Paliperidon

Patientendaten:

Geburtsjahr:1978 
Größe (cm):160 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):110
Geschlecht:weiblich

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Patienten Berichte über die Anwendung von Leponex bei Psychose

 

Leponex für Psychose mit Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Emotionslosigkeit, Muskelschwäche, erhöhter Puls, Heißhungerattacken, Schlafstörungen

Bei mir hat Leponex (Anfangsdosis 400mg, 2w; danach stufenweise Reduktion bis 50mg als Erhaltungsdosis bis 6a, bis 12,5mg derzeit nach 10a) nach einer drogeninduzierten Psychose (Magic Mushrooms und Cannabis) als einziges Neuroleptikum neben Risperidon (sogar Verschlechterung) und Nipolept bzw....

Leponex bei Psychose

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
LeponexPsychose10 Jahre

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Bei mir hat Leponex (Anfangsdosis 400mg, 2w; danach stufenweise Reduktion bis 50mg als Erhaltungsdosis bis 6a, bis 12,5mg derzeit nach 10a) nach einer drogeninduzierten Psychose (Magic Mushrooms und Cannabis) als einziges Neuroleptikum neben Risperidon (sogar Verschlechterung) und Nipolept bzw. Zeldox (wenig Wirkung und starke Nebenwirkungen) die Symptome verbessert. Die Nebenwirkungen waren, verglichen zu den anderen Neuroleptika viel erträglicher. Starke Müdigkeit, Antriebslosigkeit, schlaffe Muskulatur und Emotionslosigkeit waren vor allem später bei der Erhaltungsdosierung kein Problem mehr, da ich die gesamte Tagesdosis abends eingenommen habe. Stark beschleunigter Puls (110/min) bei Ruhe trat vor allem bei der stärkeren Dosierung anfangs auf (bis 75mg für ca.2a). Heißhunger besonders auf Süßes hielt lange an (bis 50mg). Das Reduzieren der Dosis war kaum ein Problem, es traten nur für ein paar Wochen leichte morbide Zustände auf, denen ich mit seltener eintägiger Erhöhung der Dosis entgegenwirken konnte.
Mögliche Nachwirkungen bei der sehr niedrigen Dosis derzeit sind bei mir: niedriger Puls, Schlafstörungen, hoher Muskeltonus.

Eingetragen am 25.06.2012 als Datensatz 45460
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

, , , , , ,

Bewertung der Medikamente durch den Eintragenden:

Leponex
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Wirkstoffe der Medikamente:

Clozapin

Patientendaten:

Geburtsjahr:1981 Die Nebenwirkung ist behoben
Größe (cm):178 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):85
Geschlecht:männlich

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Leponex für schizophrenie

harninkontinenz, Erhöhter Speichfluss abends, kein Sättigungsgefühl daher Gewichtszunahme

Leponex bei schizophrenie

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
Leponexschizophrenie1 Jahre

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

harninkontinenz, Erhöhter Speichfluss abends, kein Sättigungsgefühl daher Gewichtszunahme

Eingetragen am 10.02.2021 als Datensatz 102378
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Bewertung der Medikamente durch den Eintragenden:

Leponex
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Wirkstoffe der Medikamente:

Clozapin

Patientendaten:

Geburtsjahr:1989 
Größe (cm):- Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):-
Geschlecht:weiblich

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Patienten Berichte über die Anwendung von Haldol bei Psychose

 

Haldol für Minderung der Nebenwirkungen von Haldol, Psychose; Angszustände, Psychose; Angstzustände mit Unruhe, Sexuelle Funktionsstörungen, Emotionslosigkeit

Mir wurde bei einem freiwilligen stationären Aufenthalt Haldol 1 mg in Kombination mit Risperdal verordnet. Die Wirkungen des Risperdal wurden durch die des Haldols überdeckt. Akineton wurde zur Minderung der Nebenwirkungen von Haldol (extrapyramidale Symptome; Muskelzuckungen etc.) gegeben....

Haldol bei Psychose; Angstzustände; Risperdal bei Psychose; Angszustände; Akineton bei Minderung der Nebenwirkungen von Haldol

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
HaldolPsychose; Angstzustände-
RisperdalPsychose; Angszustände-
AkinetonMinderung der Nebenwirkungen von Haldol-

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Mir wurde bei einem freiwilligen stationären Aufenthalt Haldol 1 mg in Kombination mit Risperdal verordnet.
Die Wirkungen des Risperdal wurden durch die des Haldols überdeckt.
Akineton wurde zur Minderung der Nebenwirkungen von Haldol (extrapyramidale Symptome; Muskelzuckungen etc.) gegeben.

Als seelische Folter sehr gut geeignet, jedoch nicht für die Behandlung einer seelischen Krankheit

Nebenwirkungen:

- Innere Unruhe extrem belastend; man hat Phasen, in denen man weder sitzen noch liegen noch sonst eine erträgliche Position einnehmen kann, weswegen man dann einfach planlos in der Gegend rumläuft
- Sexualtrieb: Verlangen nach Befriedigung vorhanden, nur leider geht gar nichts; man hat da Gefühl impotent zu werden; meinen ersten Samenerguß hatte ich ca. 2 Wochen nach Absetzen des Medikaments. In diesen Tagen hatte ich ernsthaft das Gefühl dauerhaft impotent zu bleiben. Das Verlangen nach Befriedigung und zu wissen oder zu bemerken, dass \\\"nichts geht\\\" treibt einen zur Verzweiflung
- seelisch absolut abgestumpft; keine positiven Emotionen


Das Mittel sollte nach ärtztliche Meinung 5 Jahre genommen werden, was auf Grund der oben genannten Nebenwirkungen absolut menschenunwürdig ist.
Positiv: Nach Absetzen des Medikaments war das Fehlen des Medikaments (der Entzug) nicht so drastisch, wie bei anderen hochpotenten Neuroleptika

Eingetragen am 12.06.2010 als Datensatz 25175
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

, ,

Bewertung der Medikamente durch den Eintragenden:

Haldol
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt
Risperdal
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt
Akineton
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Wirkstoffe der Medikamente:

Haloperidol, Risperidon, Biperiden

Patientendaten:

Geburtsjahr:1981 Die Nebenwirkung ist behoben
Größe (cm):180 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):70
Geschlecht:männlich

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Haldol für schizophrenie

Haldol hilft mir sehr wenn ich Stimmen habe, oder merke das sich meine wahrnehmung verändert. 1mg täglich reicht aus, deswegen auch fast keine nebenwirkungen, leichter Tremor und muskelsteifheit aber keine Gewichtiszunahme!

Haldol bei schizophrenie

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
Haldolschizophrenie-

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Haldol hilft mir sehr wenn ich Stimmen habe, oder merke das sich meine wahrnehmung verändert. 1mg täglich reicht aus, deswegen auch fast keine nebenwirkungen, leichter Tremor und muskelsteifheit aber keine Gewichtiszunahme!

Eingetragen am 07.01.2021 als Datensatz 101569
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Bewertung der Medikamente durch den Eintragenden:

Haldol
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Wirkstoffe der Medikamente:

Haloperidol

Patientendaten:

Geburtsjahr:1994 
Größe (cm):170 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):60
Geschlecht:weiblich

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Patienten Berichte über die Anwendung von Invega bei Psychose

 

Invega für Psychose mit Libidoverlust, Antriebslosigkeit

hallo, ich nehme seit 3 monaten invaga.anfangs 12mg danach 9mg und jetzt 6mg.Der libidoverlust hat sich mit der geringeren dosis eingestellt.Mein Neurologe meint invega ist ein gut verträgliches medikament.Körperlich vertrage ich es auch gut.Dafür empfinde ich mich selbst stark gedämpft,kann...

Invega bei Psychose

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
InvegaPsychose3 Monate

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

hallo,

ich nehme seit 3 monaten invaga.anfangs 12mg danach 9mg und jetzt 6mg.Der libidoverlust hat sich mit der geringeren dosis eingestellt.Mein Neurologe meint invega ist ein gut verträgliches medikament.Körperlich vertrage ich es auch gut.Dafür empfinde ich mich selbst stark gedämpft,kann dinge kaum genießen,fühle mich leer und antriebssschwach,habe keine phantasie und kreativität mehr,kein ehrgeiz was aus meinem leben zu machen,fühle mich wie ausgebremst in einem dunnklen tunnel wo ich nichtmehr nach links und rechts schauen kann...ich probiere da invega vom markt genommen wird bald was anderes aus und hoffe dann dass ich wieder geistig lebendiger und aktiver bin.

Eingetragen am 07.12.2009 als Datensatz 20586
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

,

Bewertung der Medikamente durch den Eintragenden:

Invega
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Wirkstoffe der Medikamente:

Paliperidon

Patientendaten:

Geburtsjahr:1980 Die Nebenwirkung ist behoben
Größe (cm):178 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):84
Geschlecht:männlich

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Invega für Psychose

Ich würde 3 Jahrelang nach einer Psychose mit 4mg Risperdal behandelt,dann 20mg Olanzapin.Ich hab vom Olanzapin viel geschlafen,stark zugenommen und aus diesen Gründe habe ich INVEGA 9mg retard tabletten beantragt.Mein Psychiater war nicht dagegen,da Sie mier erklärte INVEGA also Paliperidon...

Invega bei Psychose

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
InvegaPsychose3 Monate

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Ich würde 3 Jahrelang nach einer Psychose mit 4mg Risperdal behandelt,dann 20mg Olanzapin.Ich hab vom Olanzapin viel geschlafen,stark zugenommen und aus diesen Gründe habe ich INVEGA 9mg retard tabletten beantragt.Mein Psychiater war nicht dagegen,da Sie mier erklärte INVEGA also Paliperidon sei ein sehr wirksames und gut vertägliches Neuroleptika.
Ich nehme INVEGA 9mg retard tabletten also wegen Paranoid Psychose und ist bisher nach Risperdal und Olanzapin das beste was ich je gehabt habe. Mann muss nur Morgens 1x dosieren und 24Stunden wirkung,keine Verrwirtheit wie beim Risperdal oder Desorientierung.
Ich habe in Wikipedia nachgeschaut Paliperidone bindet sich viel merh stärker an Dopaminerg2 Rezeptoren als Risperdal selbs. Nebenwirkungen keine.Absolut Empfelenswert!

Eingetragen am 21.01.2019 als Datensatz 87895
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Bewertung der Medikamente durch den Eintragenden:

Invega
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Wirkstoffe der Medikamente:

Paliperidon

Patientendaten:

Geburtsjahr:1983 
Größe (cm):175 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):80
Geschlecht:männlich

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Patienten Berichte über die Anwendung von Quetiapin bei Psychose

 

Quetiapin für Psychose, Zwangsgedanken

Diagnosen: Zwangsgedanken, akute polymorphe Psychose entstanden laut Psychater aufgrund falscher Medikation in Kombination mit Drogenmissbrauch 300mg Quetiapin zur Nacht: Bekam das Medikament in einer psychatrischen Rehablitationsklinik nachdem meine Medikation keine ausreichende Wirkung...

Quetiapin bei Psychose, Zwangsgedanken

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
QuetiapinPsychose, Zwangsgedanken10 Monate

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Diagnosen:
Zwangsgedanken, akute polymorphe Psychose entstanden laut Psychater aufgrund falscher Medikation in Kombination mit Drogenmissbrauch
300mg Quetiapin zur Nacht: Bekam das Medikament in einer psychatrischen Rehablitationsklinik nachdem meine Medikation keine ausreichende Wirkung hatte.
Das Medikament unterdrückte die Psychosesympotome größtenteils, so war es mir möglich erfolgreich an der Arbeitstherapie teilzunehmen.
Nebenwirkung bei 300mg: starke Müdigkeit(morgens lief ich rum wie ein Zombie), Augenringe, Gewichtszunahme um 10 Kilogramm, meine Umwelt hat mich als verpeilt und teilnahmslos wahrgenommen.

Nach 4 Monaten meinte der Psychaterin der Klinik das ich stabil genug bin und das Medikament(endlich) absetzen darf.

Absetzsymptome: erhebliche Verstärkung meiner Zwangsgedanken, Schlaflosigneit

Ohne Quetiapin 1,5 Monate(wieder zuhause): Meine Zwangsstörung war im Vordergrund, ohne Drogenkonsum

Quetiapin 150mg zur Nacht, 5 Monate: Meinte Psychatrin meinte aufgrund der erfolgreichen Behandlung der Psychose und dem gleichbleibenden wegbleiben der Zwangsgedanken zu der Zeit, könnte das Medikament even. auch gut gegen meine aktuellen Zwangsgedanken helfen.
Die Arbeit war erträglicher,
aber die Zeit dazwischen war ein Horrortrip. Nach einer Woche, hatte ich erneut einen Termin bei meiner Psychaterin, sie behielt das Medikament bei damit ich schlafen konnte.
Ich bekam bei dem Termin zusätzlich Escitalophram verschrieben, nach 1 Woche merkte auch bereits eine starke Reduktion der Zwangsgedanken, ein Segen!
Aber Sie kamen nach zwei Monaten wieder vermehrt also auf 15mg Escitalphram hoch, Wieder zwei später ZG so stark das ich mich AU melden musste, mit 20mg Escitalophram immer noch extrem (arbeiten war aber immerhin möglich). Weil ich das Gefühl hatte das sich die Symptome durch das Quetiapin verschlimmerten und als der Verlust des Kurzzeitgedächnises extrem war, (Schulleistungen wurden schlechter), der sowiso schon schlecht aufgrund der Medikamente war, reduzierte ich es und die ZG wurden mit jeder Reduktion besser. Folgende Absetzsymptome traten, dennoch auf: starkes Schwitzen, Kopfschmerzen, extrem starke gereiztheit(kaum auszuhalten)
Zusätzlich folgende Nebenwirkungen bei 150mg: Gedächnisverlust der so stark war, das sie mich auf der Arbeit gekündigt hätten, wäre ich nicht im ersten Lehrjahr meiner Ausbildung gewesen. Dazu kamen starke Müdigkeit, Verpeiltheit, Gesichtsblässe, Augenringe(ich war im Gegensatz zu vorher unattraktiv für die meisten Männer)
Aktuell: ich nehme nun 25mg zur Nacht, diese Wirkung empfinde ich als angenehm, meine Konzentration ist wieder besser und ich sehe besser aus.

Eingetragen am 01.05.2020 als Datensatz 97099
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Bewertung der Medikamente durch den Eintragenden:

Quetiapin
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Quetiapin

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Geburtsjahr:1995 
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Quetiapin für schizophrenie

Es hilft sehr gut!

Quetiapin bei schizophrenie

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
Quetiapinschizophrenie4 Monate

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Es hilft sehr gut!

Eingetragen am 28.03.2021 als Datensatz 103397
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Quetiapin
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Quetiapin

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Patienten Berichte über die Anwendung von Clozapin bei Psychose

 

Clozapin für Psychose

Vorerst muss ich berichten, dass ich unterdessen seit vier Jahren kein Leponex mehr bekomme. Zuvor war ich sieben Jahre mit einer Dosis von 300-400mg/Tag mediziert. Rückblickend muss ich sagen es war eine schreckliche Zeit in der mein Leben verschlief. Ich bin sehr glücklich darüber, dass der...

Clozapin bei Psychose

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
ClozapinPsychose7 Jahre

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Vorerst muss ich berichten, dass ich unterdessen seit vier Jahren kein Leponex mehr bekomme. Zuvor war ich sieben Jahre mit einer Dosis von 300-400mg/Tag mediziert. Rückblickend muss ich sagen es war eine schreckliche Zeit in der mein Leben verschlief. Ich bin sehr glücklich darüber, dass der dritte Ausschleichversuch erfolgreich war und ich nicht in der Psychiatrie landete. Der Trick war das Medikament kontinuierlich über ein halbes Jahr zu reduzieren. Als das Medikament weg war litt ich unter Schlaflosigkeit, das normalisierte sich mit der Zeit (3-5 Monate). Anmerkung: Ich nehme immernoch ein Medikament (Abilify) welches aber grenzenlos verträglicher ist.

Eingetragen am 21.06.2019 als Datensatz 90854
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Clozapin
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Durchschnitt

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Clozapin

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Geburtsjahr:1980 
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Clozapin für Psychose

Zuerst hatte ich enorme Müdigkeit, enormen Speichelfluss beim Schlafen, kam kaum die Treppen hoch. Das war vor ca. 27 Jahren. Seitdem wurde eine Schilddrüsenunterfunktion festgestellt, die sonst keiner in unsere Familie hat oder hatte. Einige Nebenwirkungen von Clozapin und einer Hypothyreose...

Clozapin bei Psychose

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
ClozapinPsychose27 Jahre

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Zuerst hatte ich enorme Müdigkeit, enormen Speichelfluss beim Schlafen, kam kaum die Treppen hoch. Das war vor ca. 27 Jahren. Seitdem wurde eine Schilddrüsenunterfunktion festgestellt, die sonst keiner in unsere Familie hat oder hatte. Einige Nebenwirkungen von Clozapin und einer Hypothyreose sind gleich (z.B. Verstopfung, Müdigkeit). Habe schon lange keine Psychosen mehr, aber das muss nicht allein am Medikament liegen. Seitdem ich durch vielen Stress eine leichte Gastritis habe, kann ich das Clozapin nicht mehr nehmen, ohne Bauchschmerzen zu bekommen. In einer ärztlichen Publikation habe ich gelesen, dass Clozapin den TRH-Wert verändert. Deshalb wahrscheinlich die Hypothyreose. Bin zur Zeit in einem nicht vorteilhaften Gesundheitsstatus und werde mit meiner Fachärztin daran arbeiten, dass Clozapin immer weiter zu reduzieren. Nehme zur Zeit 150mg/Nacht. Mein Blutbild weist außerdem fast immer einen niedrigen Stand der Leukozyten aus und einen zu niedrigen Hämoglobinwert.

Eingetragen am 27.05.2021 als Datensatz 104660
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Bewertung der Medikamente durch den Eintragenden:

Clozapin
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Wirkstoffe der Medikamente:

Clozapin

Patientendaten:

Geburtsjahr:1966 
Größe (cm):180 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):72
Geschlecht:männlich

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Patienten Berichte über die Anwendung von Perazin bei Psychose

 

Perazin Neuraxpharm für Psychose, schizophrenie mit keine Nebenwirkungen

Ich nehme Perazin Neuraxpharm seit dem Aufenthalt in der Klinik 2012 jetzt schon seit 8 Monaten und ich muss sagen, ohne das Medikament ging es mir vorher wirklich erheblich schlechter … Auch wenn Perzin nie wirklich meine Angst & Panikzustände aus meinem Leben nehmen kann, ist es dennoch...

Perazin Neuraxpharm bei Psychose, schizophrenie

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
Perazin NeuraxpharmPsychose, schizophrenie-

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Ich nehme Perazin Neuraxpharm seit dem Aufenthalt in der Klinik 2012 jetzt schon seit 8 Monaten und ich muss sagen, ohne das Medikament ging es mir vorher wirklich erheblich schlechter …
Auch wenn Perzin nie wirklich meine Angst & Panikzustände aus meinem Leben nehmen kann, ist es dennoch irgendwo beruhigend das Medikament da zu haben und jederzeit darauf zurück greifen zu
können sollte sich mein Zustand derzeit verschlimmern.

Im Grunde ist Perazin verträglich. Wobei ich auch hier wiederum erwähnen muss das es immer auf
den einzelnen Patient drauf ankommt. Ich z.b nehme nicht viel davon da ich mich erstens :
Nicht mit Medikamenten voll pumpen lasse. Und zweitens : eine höhere Dosis mir nicht bekommt.
Sprich : Totale Antriebslosigkeit, Gehemmtheit, Lustlosigkeit, ständig down und und und.

Am sonsten kann ich nichts schlechtes über den Wirkstoff Perazin sagen und bin trotzallem froh
das Medikament zu haben …

Eingetragen am 06.02.2013 als Datensatz 51107
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

Bewertung der Medikamente durch den Eintragenden:

Perazin Neuraxpharm
Wirksamkeit
Verträglichkeit
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Preis/Leistungs-Verhältnis
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Durchschnitt

Wirkstoffe der Medikamente:

Perazin

Patientendaten:

Geburtsjahr:1990 Die Nebenwirkung ist behoben
Größe (cm):166 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):62
Geschlecht:weiblich

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Perazin für Schizo-Affektive Störung mit Abgeschlagenheit, Gewichtszunahme

Wegen mangelnder Wirkung anderer Medikamente in dieser Krankheitsphase war ein mittelpotentes Neuroleptikum nötig.Alternativ wurde leponex vorgeschlagen, welches aber noch müder macht. Seroquel machte mich persönlich jedoch noch müder als Perazin, ist also noch erträglich.

Perazin bei Schizo-Affektive Störung

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
PerazinSchizo-Affektive Störung150 Tage

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Wegen mangelnder Wirkung anderer Medikamente in dieser Krankheitsphase war ein mittelpotentes Neuroleptikum nötig.Alternativ wurde leponex vorgeschlagen, welches aber noch müder macht. Seroquel machte mich persönlich jedoch noch müder als Perazin, ist also noch erträglich.

Eingetragen am 13.07.2015 als Datensatz 68739
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

,

Bewertung der Medikamente durch den Eintragenden:

Perazin
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Wirkstoffe der Medikamente:

Perazin

Patientendaten:

Geburtsjahr:1983 
Größe (cm):180 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):80
Geschlecht:weiblich

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Patienten Berichte über die Anwendung von Tavor bei Psychose

 

Tavor für Psychose

Ich nehme Tavor als Kurzzeitmedikament wenn ich einen psychotischen Schub habe. Dieser klingt dann unter Tavor (1mg) ab nach einer Woche. Ich danke der Pharmaindustrie für dieses geniale Medikament. Ich kann nach der Woche dann wieder ganz normal meiner Beschäftigung nach gehen, ohne Hindernisse....

Tavor bei Psychose

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
TavorPsychose-

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Ich nehme Tavor als Kurzzeitmedikament wenn ich einen psychotischen Schub habe. Dieser klingt dann unter Tavor (1mg) ab nach einer Woche. Ich danke der Pharmaindustrie für dieses geniale Medikament. Ich kann nach der Woche dann wieder ganz normal meiner Beschäftigung nach gehen, ohne Hindernisse. Ich würde es als Goldstandard bezeichnen. Es kann natürlich sein, dass unter Diazepam es noch schneller geht, bis man wieder normal wird, aber für mich reicht Tavor. Gerade die Schlafarchitektur wird positiv gelenkt. Ich kann wieder schlafen und auch der Realitätsverlust verringert sich. Meine Psychosen sind immer mit viel Unruhe und schlecht sein gezeichnet. Von daher alle Daumen hoch

Eingetragen am 20.11.2019 als Datensatz 93683
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Tavor
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Wirkstoffe der Medikamente:

Lorazepam

Patientendaten:

Geburtsjahr:1987 
Größe (cm):174 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):86
Geschlecht:männlich

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Tavor für Psychose mit Abhängigkeit

Hilft, macht aber total süchtig! Absolut nicht zu empfehlen, nur in allergrößter Not!

Tavor bei Psychose

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
TavorPsychose1 Tage

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Hilft, macht aber total süchtig! Absolut nicht zu empfehlen, nur in allergrößter Not!

Eingetragen am 11.04.2015 als Datensatz 67307
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

Bewertung der Medikamente durch den Eintragenden:

Tavor
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Wirkstoffe der Medikamente:

Lorazepam

Patientendaten:

Geburtsjahr:- 
Größe (cm):- Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):-
Geschlecht:männlich

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Patienten Berichte über die Anwendung von Taxilan bei Psychose

 

Taxilan für Depressionen, leichte Psychose, innere Unruhen mit Müdigkeit, Benommenheit

Ich leide unter starken Depressionen und inneren Unruhen die vom ADS aus meiner Kindheit kommen. Ersteres hat mich schon zu einem versuchten Suizid geführt und das aus mir unerklärlichen Gründen, jedoch hervorgerufen durch starke innerliche Gefühlsschwankungen. War 2 Wochen in der Psychiatrie...

Taxilan bei Depressionen, leichte Psychose, innere Unruhen

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
TaxilanDepressionen, leichte Psychose, innere Unruhen2 Wochen

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Ich leide unter starken Depressionen und inneren Unruhen die vom ADS aus meiner Kindheit kommen. Ersteres hat mich schon zu einem versuchten Suizid geführt und das aus mir unerklärlichen Gründen, jedoch hervorgerufen durch starke innerliche Gefühlsschwankungen.
War 2 Wochen in der Psychiatrie und dort habe ich morgens und Mittags je eine Taxilan 25mg bekommen und abends dann eine Remergil.
Nachdem ich aus der Psychiatrie raus war und bei meinem Hausarzt, hat der mir von den Antidepressiva "Remergil" abgeraten und mir nur die "Taxilan" oder einfach genannt Perazin-Neuraxpharm verschrieben.
Die nehm ich nun 2x mal täglich und ich muss sagen das ich mich noch nie besser gefühlt habe je zuvor. Innere Unruhegefühle sind komplett weg, auch keinerlei Gefühlschwankungen machen sich bemerktbar. Als Nebenwirkung merke ich jedoch eine leichte Müdigkeit und ab und zu eine leichte Verpeiltheit, aber ansonsten sind Sie sehr gut verträglich. Kann ich also nur empfehlen für Leute die sich auch nicht mit Antidepressiva zupumpen wollen und sich es Hirn damit matsch machen.
Perazin gehört zur Gruppe der Neuroleptiker.

Eingetragen am 03.12.2008 als Datensatz 11643
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

,

Bewertung der Medikamente durch den Eintragenden:

Taxilan
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Wirkstoffe der Medikamente:

Perazin

Patientendaten:

Geburtsjahr:1987 Die Nebenwirkung ist behoben
Größe (cm):173 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):70
Geschlecht:männlich

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Taxilan für Psychose

Dämpfte einfach weg, ohne irgendetwas zu lösen. Verursachte aber zusätzlich Halluzinationen.

Taxilan bei Psychose

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
TaxilanPsychose20 Jahre

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Dämpfte einfach weg, ohne irgendetwas zu lösen.
Verursachte aber zusätzlich Halluzinationen.

Eingetragen am 07.09.2019 als Datensatz 92251
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Bewertung der Medikamente durch den Eintragenden:

Taxilan
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Wirkstoffe der Medikamente:

Perazin

Patientendaten:

Geburtsjahr:1958 
Größe (cm):165 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):105
Geschlecht:weiblich

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Patienten Berichte über die Anwendung von Trevilor bei Psychose

 

Venlafaxin für Depression, Psychose mit keine Nebenwirkungen

Aufgrund jahrelanger starker Depressionen und Gedankenkarussell verordnet, nach mehrmaligen Versuchen mit anderen Neuroleptika und Antidepressiva, die ich alle nicht vertrug ( Gewichtszunahme, starke Müdigkeit,Akathisie) ist Venlafaxin einfach wunderbar, ich bin nun nach gut 30 Tagen Einnahme...

Venlafaxin bei Depression, Psychose

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
VenlafaxinDepression, Psychose30 Tage

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Aufgrund jahrelanger starker Depressionen und Gedankenkarussell verordnet, nach mehrmaligen Versuchen mit anderen Neuroleptika und Antidepressiva, die ich alle nicht vertrug ( Gewichtszunahme, starke Müdigkeit,Akathisie) ist Venlafaxin einfach wunderbar, ich bin nun nach gut 30 Tagen Einnahme viel ausgeglichener, weine nicht mehr und grüble auch nicht mehr so viel, ich fühle mich fast schon richtig gut.
Angefangen 2 Wochen mit 75mg, dann kurzzeitig 125 mg und seit 10 Tagen 150 mg.
Nebenwirkungen ur nach der alleresten Einnahme leichte Übelkeit, die nach 2 Stunden aber verging,
seitdem null Nebenwirkungen.
Nachtrag 1,5 Jahre später -Seit einiger Zeit wirkt es nicht mehr richtig

Eingetragen am 11.07.2014 als Datensatz 62443
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

Bewertung der Medikamente durch den Eintragenden:

Venlafaxin
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Wirkstoffe der Medikamente:

Venlafaxin

Patientendaten:

Geburtsjahr:1961 
Größe (cm):162 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):-
Geschlecht:weiblich

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Venlafaxin für Psychose mit Libidoverlust, Gewichtszunahme, Schwitzen, Schwindel, Durchfall, Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen

Habe wegen einer schweren Wochenbettpsychose Venlafaxin / Trevilor genommen, maximal 125 mg, meistens nur 75 mg. Hat sehr gut geholfen, bis auf die bekannten Nebenwirkungen. War immer dankbar, dass es solche Medikamente gibt, denn die Angst/Pyschose war grauenvoll. Nach zwei jahren fühlte ich...

Venlafaxin bei Psychose

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
VenlafaxinPsychose3 Jahre

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Habe wegen einer schweren Wochenbettpsychose Venlafaxin / Trevilor genommen, maximal 125 mg, meistens nur 75 mg.
Hat sehr gut geholfen, bis auf die bekannten Nebenwirkungen. War immer dankbar, dass es solche Medikamente gibt, denn die Angst/Pyschose war grauenvoll.
Nach zwei jahren fühlte ich mich psychisch stabil, und versuchte, mich auszuschleichen, auf 37,5 und dann nix.
Hatte zwei ganze Monate so furchtbare Migräne mit Übelkeit, die sich trotz Injektionen, Tabletten nicht verminderte. Nachdem sich dies absolut nicht besserte, auch nach 2 Monaten nicht, und ich nur noch rumhängen konnte, habe ich wieder angefangen Trevilor zu nehmen - das Einzige, was die schrecklichen Dauerkopfschmerzen mit Übelkeit verschwinden liess. Psychisch ging es mir nach dem Absetzen sehr gut, keinerlei Depression, Angst oder ähnliches.
Nun, nach über einem Jahr, versuche ich es wieder... und sterbe fast vor Kopfschmerz, Übelkeit, Schwindel, Durchfall, Erbrechen... und es wird und wird einfach nicht besser, auch nach einer Woche nicht...entgegen der Berichte vieler andrer, die es abgesetzt haben. Ich finde das beängstigend. Bin ich jetzt mein Leben lang dazu verdonnert, Venlafaxin zu nehmen?!?!
Versuche seit heute mit Tabletten gegen Reisekrankheit ein wenig Abhilfe der Symptome zu schaffen, aber es funktioniert leider nicht. Ich muss ja als Mutter auch funktionieren, irgendwie.
Sehr, sehr frustrierend, und ich würde nie wieder damit anfangen, sondern ein andres Präparat nehmen. Cipralex hatte eh besser gewirkt, musste ich leider nach 3 Monaten absetzen, weil ich extremes Herzrasen davon bekommen hatte. Ohne Probleme, übrigens.

Eingetragen am 12.10.2015 als Datensatz 69983
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

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Bewertung der Medikamente durch den Eintragenden:

Venlafaxin
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Wirkstoffe der Medikamente:

Venlafaxin

Patientendaten:

Geburtsjahr:1975 
Größe (cm):167 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):57
Geschlecht:weiblich

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Patienten Berichte über die Anwendung von Haloperidol bei Psychose

 

Haloperidol für schizophrenie

Hallo Zusammen, Haloperidol stellte sich als Glücksfall bei mir ein. Kaum Nebenwirkungen und gut verträglich. Einmal ein knaxen der Gelenke mehr nicht und bei der Erhöhung der Dosis von einem mg auf zwei mg ein leichtes ziehen am Herzen. Sonst nichts. Ich bin durch mit den Atypischen...

Haloperidol bei schizophrenie

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
Haloperidolschizophrenie-

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Hallo Zusammen,
Haloperidol stellte sich als Glücksfall bei mir ein. Kaum Nebenwirkungen und gut verträglich. Einmal ein knaxen der Gelenke mehr nicht und bei der Erhöhung der Dosis von einem mg auf zwei mg ein leichtes ziehen am Herzen. Sonst nichts. Ich bin durch mit den Atypischen Neuroleptika. Innerhalb von 4 1/2 Jahren dreimal in der Psychiatrie gewesen. Das ist ein erbärmliches Zeugnis der neueren Antipsychotika. Ich nahm schon Amisulprid, Aripiprazol, Risperidon, Olanzapin. Das Olanzapin nehme ich noch ein in einer Dosis von 15 mg. Auch nicht gerade eine kleine Dosis. Daneben noch Mirtazapin 30 mg. Ich werde Haloperidol noch aufstocken auf 4 mg. Ich hoffe ich bekomme keine Frühdyskinesien. In kleiner Dosis halte ich Haloperidol als Wundermittel. Auch meine Zwangsgedanken sind viel besser geworden mit der Einnahme. Klar gibt es eine Hirnverkleinerung. Das nehme ich gerne in Kauf. Meine Gedanken sind konzentrierter und ich kann wieder am Leben teilhaben. Auch meine Sexualität ist gut. Lasst Euch nicht von den negativen Berichten vereinnahmen. Diese haben nur eine zu hohe Dosis genommen. 4 mg ist das Maximum was ich angehen will. Ich hoffe ich konnte weiter helfen.

Eingetragen am 26.01.2020 als Datensatz 95049
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Bewertung der Medikamente durch den Eintragenden:

Haloperidol
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Wirkstoffe der Medikamente:

Haloperidol

Patientendaten:

Geburtsjahr:1987 
Größe (cm):174 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):86
Geschlecht:männlich

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Haloperidol für Psychose

Blickkrämpfe,steifer Körper

Haloperidol bei Psychose

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
HaloperidolPsychose-

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Blickkrämpfe,steifer Körper

Eingetragen am 05.03.2020 als Datensatz 96090
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Bewertung der Medikamente durch den Eintragenden:

Haloperidol
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Wirkstoffe der Medikamente:

Haloperidol

Patientendaten:

Geburtsjahr:- 
Größe (cm):- Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):-
Geschlecht:-

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Weitere Bezeichnungen, die zu Psychose gruppiert wurden

"Psychose", (Im Krankenhaus): Psychose, (milde Psychose), 2001 psychotische Episode, affektive PSYCHOSE, affektive Schizophrenie, akute paranoide Reaktion, akute Psychose, akute schizophrene Psychose, Akute schizophrenie

Klassifikation nach ICD-10

F20.-Schizophrenie
F21Schizotype Störung
F22.-Anhaltende wahnhafte Störungen
F23.-Akute vorübergehende psychotische Störungen
F24Induzierte wahnhafte Störung
F25.-Schizoaffektive Störungen
F28Sonstige nichtorganische psychotische Störungen
F29Nicht näher bezeichnete nichtorganische Psychose

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Psychose Krankheit / Anwendungsgebiet - Wissen

Was ist eine Psychose


Psychose

Psychosen sind relativ häufig, schätzungsweise bis zu 2% der Gesamtbevölkerung erkranken einmal im Leben daran. Manche Menschen sind aufgrund bestimmter Voraussetzungen anfälliger für Psychosen, andere beginnen erst bei massiver psychischer und physischer Belastung darunter zu leiden. Bei einer Psychose verändern sich Denken sowie Wahrnehmung der eigenen Person und der Umwelt und auch der Antrieb für Handlungen. Außen- und Innenwelt verschwimmen bei einer Psychose, die eigene Vorstellung wird für Betroffene zur Wirklichkeit. Im Prinzip kann eine Psychose jeden von uns treffen. In belastenden Situationen, beispielsweise durch den Verlust eines geliebten Menschen oder anderer einschneidender Ereignisse im Privat- und Berufsleben, steigen wir naturgemäß zeitweise aus der Realität aus und ziehen uns in unsere eigene Welt zurück. Dieser Schutzmechanismus ist besonders bei sensiblen Menschen völlig normal. Kommen jedoch akustische und/oder optische Halluzinationen, Wahnvorstellungen und extreme Verhaltensänderungen hinzu, sollten Sie sich nicht scheuen einen Arzt aufzusuchen. Denn besonders wenn die schützende Wirkung anderer Faktoren wegfällt (gute soziale Einbindung, gute persönliche Bewältigungsfähigkeiten), ist das Risiko noch größer, dass sich aus einer Belastungssituation eine Psychose entwickelt.

Psychose Arten


Die Einteilung von Psychosen erfolgt in organisch bedingte Psychose und nicht-organisch bedingte (endogene) Psychosen. Die endogenen Psychosen werden wiederum in affektive Psychosen (Manie, Depression, manisch-depressive Erkrankung) und schizophrene Psychosen untergliedert.

Dann gibt es noch posttraumatische reaktive Psychosen. Sie treten nach extremer psychischer Belastung auf. Opfer und Zeugen von Verbrechen, Katastrophen, Krieg oder Unfällen sowie Hinterbliebene nach Todesfällen entwickeln oft Symptome einer Psychose.

Bei organischen Psychosen sind Schädigungen des zentralen Nervensystems, exzessiver Alkoholmissbrauch und die Einnahme von Drogen (Amphetaminen, Haschisch, LSD, psilocybinhaltigen Pilzen, Meskalin) der Grund für die psychotischen Symptome. Auch Verletzungen und Erkrankungen des Gehirns können eine Psychose verursachen, zum Beispiel Hirntumore, Schädelhirntrauma, frühkindliche Hirnschädeln, Hirnhautentzündung, Epilepsie, Demenz. Hormonell bedingte Erkrankungen wie eine Schilddrüsenüberfunktion und eine Schilddrüsenunterfunktion gehören zu den Verursachern einer organischen Psychose.

Treten die psychotischen Krisen wiederholt auf, halten sie lange an und finden sich keine speziellen Auslöser, wie Drogenkonsum, extreme Belastungen oder organische Ursachen, so spricht man von schizophrenen Psychosen. Bei dieser schweren geistigen Störung wird neben Problemen in frühester Kindheit eine gewisse genetische Disposition als Krankheitsursache vermutet.

Bei affektiven Psychosen äußert sich die psychische Störung vor allem im Gefühlsleben. Die Betroffenen erleben Stimmungen in Form von Hochgefühlen (Manie) oder in Form von tiefster Niedergeschlagenheit (Depression). Bei manchen wechseln beide Stimmungsextreme miteinander ab (manisch-depressiv). Die Anzeichen einer Depression sind dabei die Unfähigkeit, Gefühle zu empfinden. Wut, Trauer und Freude werden nicht mehr wahrgenommen. Die Betroffenen leiden unter Antriebsarmut und sind manchmal auch zu gar keinen Aktivitäten in der Lage. Die Manie zeigt sich in völliger Selbstüberschätzung des Betroffenen, Überaktivität, ständigem Redefluss, eventuell Streitsucht oder schamlosem Verhalten.

Psychose Ursachen


Psychose

Psychosen sind sehr komplexe Erkrankungen, die individuell völlig verschieden sind. Sowohl biologische als auch psychosoziale Faktoren tragen zur Entstehung einer Psychose bei. Besonders Menschen mit einer genetisch bedingten Neigung zu Psychosen sind anfällig für Psychosen in Stress-Situationen wie Pubertät, Trennung, Überarbeitung, Umzug, Scheidung, Verlust oder Todesfall eines nahestehenden Menschen.

Biologische Ursachen


Als eine biologische Ursache von Psychosen werden Störungen von sogenannten Neurotransmittern (Botenstoffe für die Reizweiterleitung zwischen Nervenzellen) angesehen. Bei Psychosen wird angenommen, dass unter anderem eine Über- oder eine Unterfunktion von Dopamin an der Ausprägung verschiedener Symptome beteiligt ist.

Dopamin ist in unserem Körper erforderlich für körperliche und seelische Aktivität und inneren Antrieb, das allgemeine Wohlbefinden, Grundgelassenheit und Lebensfreude, kraftvolle, harmonische Bewegungsabläufe, effektive und effiziente Feinmotorik, Konzentrations- und Reaktionsfähigkeit, Überwindung von diffusen inneren Ängsten, die Funktion der Eingeweideorgane sowie von Herz und Kreislauf und die Aktivierung des Immunsystems.

Dopamin steigert unsere Wahrnehmungsfähigkeit erheblich. Menschen, die an einer Psychose leiden, leiden unter einem nicht mehr steuerbaren Zuviel an Eindrücken. Ununterbrochen ist jeder Mensch Wahrnehmungen, Empfindungen, Eindrücken, Gefühlen ausgesetzt. Ein gesunder Mensch nimmt davon jedoch nur ungefähr 10 Prozent bewusst wahr. Verdoppelt sich der Anteil der bewussten Wahrnehmung auf 20 Prozent, so stehen die meisten Menschen kurz vor einem Nervenzusammenbruch. Wenn es noch mehr wird, dann werden Seele und Geist des Betroffenen krank. Er kann nicht mehr bewerten, was wichtig ist, und was nicht.

Für positive Symptome einer Psychose wie Wahn und Halluzination scheint eine Überaktivität des Dopamins in dem Teil des Gehirns zu bestehen, in dem Reize von außen verarbeitet werden und Angst und Emotionen reguliert werden (Mesolimbisches System). Für negative und kognitive Symptome wie Lustlosigkeit, Energiemangel, Konzentrationsstörungen und sozialer Rückzug scheint eine Unteraktivität des Dopamins in dem Teil des Gehirns zu bestehen, das für kognitive Fähigkeiten (betreffen den Verstand) und Motivation zuständig ist (Mesokortikales System).

Psychosoziale Ursachen


Die Anfälligkeit in stressigen Lebensabschnitten mit Symptomen einer Psychose zu reagieren, besteht bei allen Menschen. Stressige Lebensabschnitte sind beispielsweise Pubertät, Schulabschluss, Heirat, Verlust eines nahestehenden Menschen, Schwangerschaft, Jobverlust, Überbelastung am Arbeitsplatz oder Lebensereignisse, die persönlich als kritisch empfunden werden. Wenn diese Belastungen mit einer Anfälligkeit für Psychosen und nicht ausreichenden Bewältigungsmöglichkeiten zusammenfallen, können sie bei entsprechender Neigung zu psychotischen Symptomen führen. Die Wahrscheinlichkeit zur Entstehung einer Psychose erhöht sich, wenn verschiedene Risikofaktoren zusammenkommen.

Dies können sein:

  • Diagnose einer psychischen Störung im Kindes- und Jugendalter
  • Familiäre Vorbelastung
  • Asperger-Syndrom (Variante des Autismus)
  • Infektionen des zentralen Nervensystems während der Kindheit
  • Drogenmissbrauch vor dem 15. Lebensjahr (Cannabis, Kokain und Amphetamine)
  • Frühkindliche Entwicklungsstörungen mit Sprachdefiziten, verzögerter Laufentwicklung
  • Schwierigkeiten bei Schwangerschaft und Geburt, beispielsweise schlechte Ernährung, ständige Infektionen, Alkohol- und Drogenmissbrauch der Mutter während der Schwangerschaft, Frühgeburt, Sauerstoffmangel des Säuglings während der Geburt

Psychose Symptome


Psychose

Die Symptome einer Psychose sind vielfältig. Man kann sie in vier Kategorien einteilen: Es gibt positive Symptome einer Psychose (dazu gehören Halluzinationen und Wahnvorstellungen), negative Symptome der Psychose (das sind Antriebsarmut, Konzentrationsmangel, sozialer Rückzug), kognitive Symptome einer Psychose (Störungen, die das Denken betreffen, Verwirrung) und Ich-Störungen bei Psychosen (wenn zum Beispiel vertraute Gegenstände und Personen plötzlich fremd erscheinen sowie wenn die eigenen Gedanken als von außen her gesteuert wahrgenommen werden).

Je nach Ausmaß der Symptome besteht aufgrund von aggressivem, teilweise selbst zerstörerischem Verhalten eine Gefährdung für den Betroffenen selbst oder auch für andere, so dass manchmal die stationäre Unterbringung in geschlossenen Abteilungen psychiatrischer Zentren notwendig wird.

Anzeichen


Die ersten Anzeichen eine Psychose sind für Betroffene selbst und auch für ihre Familie, Freunde und Kollegen häufig nur sehr schwer zu erkennen und zu deuten. Denn beobachtete Verhaltensauffälligkeiten einer Psychose werden oftmals fälschlicherweise der Pubertät, einem Drogenmissbrauch oder bloßer Faulheit, Arroganz oder Ignoranz zugeschrieben. Symptome wie Aggressivität, Feindseligkeit, innere Unruhe, die als Reaktion auf Unverständnis, amüsierte Kommentare oder auch Vorwürfe auftreten können, führen in der Folge nicht selten zu Fremd- oder eigengefährdetem Verhalten. Menschen mit Psychosen bringen sich in Situationen, die gefährlich werden können. Sie provozieren beispielsweise eine Schlägerei oder schneiden sich selbst mit scharfen Gegenständen in den Unterarm.

Bei folgenden Veränderungen sollten Sie genauer hinschauen und den Ursachen dafür auf den Grund gehen:

  • Unruhe, Nervosität, Reizbarkeit
  • exzessives Schlafbedürfnis oder Schlafverzicht
  • Appetitlosigkeit
  • plötzlicher Mangel an Energie
  • Stimmungsschwankungen, Gefühlskälte, Depressionen
  • ständige Angst, beobachtet, kontrolliert, verfolgt und geschädigt zu werden
  • Konzentrationsschwierigkeiten, äußerst geringe Belastbarkeit bei Stress
  • Misstrauen gegenüber allem und jedem
  • Abbruch von Kontakten zu Familie, Freunden und Rückzug in die eigene Welt
  • plötzliches Interesse an übernatürlichen Dingen
  • intensivere Wahrnehmung von Geräuschen und Farben
  • Gefühl, Dinge zu hören, sehen, riechen, schmecken, die andere Menschen nicht wahrnehmen und die nicht wirklich existieren. Dazu gehören auch die Behauptungen, Stimmen zu hören und die Gedanken andrer Menschen lesen zu können. Aber auch das Gefühl, andere könnten auf die eigenen Gedanken Zugriff haben und diese kontrollieren oder steuern

Krankheitsverlauf


Psychosen verlaufen in Schüben. Man kann sie in mehrere Phasen unterteilen:

Die Phase erster psychischer Veränderungen bis zum durchgängigen Auftreten von Halluzinationen und/oder Wahnvorstellungen bezeichnet man als Prodromalphase (Vorläuferphase). Die Prodromalphase der Psychose dauert etwa zwei bis fünf Jahre an. Diese lange Zeit kommt dadurch zustande, dass die ersten Anzeichen einer Psychose häufig für die Betroffenen und auch für ihr soziales Umfeld nur sehr schwer zu erkennen sind.

Es folgt die Phase der unbehandelten Psychose. Sie dauert etwa sechs bis zwölf Monate und bezeichnet den Zeitraum vom durchgängigen Auftreten von Symptomen einer Psychose bis zur ersten Behandlung. Die Betroffenen nehmen die persönlichen Veränderungen nicht wahr, sie weigern sich häufig, ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Zum vollständigen Ausbruch der Psychose mit totalem Realitätsverlust und dem Unverständnis einzusehen, dass man krank ist, kommt es in der Akutphase.

Wenn der Zustand stabilisiert wurde und akute Symptome verschwunden sind, negative Symptome wie Antriebsarmut, Konzentrationsmangel, sozialer Rückzug jedoch bestehen bleiben, spricht man von der Langzeitphase. Rückfälle in die akute Phase sind möglich.

Viele Menschen mit einer Psychose haben auch noch andere psychische Probleme, die unbehandelt zu einer Verschlechterung der Psychose führen können. Suchtmittelkonsum (Alkohol, Drogen) wird zunächst als Selbstmedikation betrieben und dient der Beruhigung, weil das eigene Verhalten und die eigenen Gefühle Angst oder Verwirrung auslösen. Später jedoch führt dieser Suchtmittelmissbrauch zur sozialen Isolation und zur Unfähigkeit, mit ernsthaften Lebenskrisen fertig zu werden. Besteht noch keine Psychose und war das Suchtmittelproblem zuerst da, ist der Übergang in eine Psychose möglich. Auch eine Depression kann sowohl Folge einer Psychose sein als auch zur Entstehung von Psychosen beitragen. Etwa wenn die Depression als Schutzmechanismus eingesetzt wird, um nicht psychotisch zu werden. Bei Angsterkrankungen sind vor allem die soziale Phobie oder die Panikstörung häufige Begleiter der Psychose.

Psychose Diagnose


Psychose

Vor allem in den ersten 24 Monaten ändert sich das Erscheinungsbild einer Psychose häufig. Das führt dazu, dass Menschen mit einer Psychose oftmals viele verschiedene Diagnosen erhalten, was sie sehr verunsichert. Vertrauen und absolute Ehrlichkeit gegenüber dem behandelnden Arzt ist daher wichtig, um zu einer eindeutigen Diagnose, zu einer erfolgreichen Therapie und zu der persönlichen Einstellung zu gelangen, mit der Psychose leben zu können.

Bei der Therapie sollte das familiäre Umfeld berücksichtigt werden und organische Ursachen der Psychose müssen beispielsweise durch Blut-Untersuchungen und/oder Computer-Tomografie des Gehirns (CT) im Vorfeld ausgeschlossen werden. Ebenso wichtig ist ein ausführliches Patientengespräch (Anamnese) durch den psychiatrischen Facharzt und /oder Psychotherapeut.

Mögliche organische Ursachen einer Psychose sind zum Beispiel:

Delir: Dieser Verwirrtheitszustand (Bewusstseinsstörungen, Orientierungsschwierigkeiten, Halluzinationen, zitternde Hände, übermäßiges Schwitzen) tritt als Entzugssymptom bei Medikamenten-, Drogen-, Alkohol- oder anderen Substanzabhängigkeiten auf. Er kann aber auch die Folge einer Hirnverletzung sein. Ein Patient im Delir gehört auf jeden Fall in intensivmedizinische Betreuung. Neben der Überwachung der Vitalfunktionen, Elektrolyten und Flüssigkeitshaushalt wird oft eine medikamentöse Dämpfung der inneren Unruhe als Schutz vor Selbstverletzungen nötig.

Erkrankungen der Schilddrüse: Sie können psychoseähnliche Zustände verursachen, ebenso auch andere Stoffwechselerkrankungen, beispielsweise eine beginnende Unterzuckerung bei Diabetes. Eine Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) führt häufig zur Apathie (Antriebslosigkeit), Konzentrationsschwäche, Bewusstseinsstörungen und Verlust des Orientierungssinns. Bei einer Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) können gesteigerte Nervosität, Gereiztheit, Schlaflosigkeit und Zittern der ausgestreckten Finger vorkommen.

Substanzinduzierte Psychose: Die Psychose tritt als Folge des Konsums von Drogen wie LSD oder Cannabis auf. Das High-Gefühl beim Drogenkonsum wird auf eine verstärkte Ausschüttung von Dopamin zurückgeführt. Verantwortlich dafür ist ein Belohnungssystem im Gehirn. Kernbereich ist der Nucleus accumbens, der durch Drogen stimuliert wird. Dabei erhöht sich die Dopaminkonzentration im Bereich des Nucleus accumbens. Die Stimulation funktioniert bei Opiaten, Kokain und Amphetaminen. Andere Drogen bewirken eine Hemmung des Neurotransmitters Noradrenalin. Diese Hemmung von Noradrenalin führt zu einer verstärkten Wirkung von Dopamin. Auch auf diese Weise wird das Belohnungssystem aktiviert. Drogen, die diese indirekte Stimulation vermutlich ausüben, sind Opiate, Alkohol, Barbiturate und Benzodiazepine. Nikotin und Koffein stimulieren ebenfalls das Belohnungssystem. Der Abfall der Dopaminkonzentration durch Entzug der Drogen führt zu einer Verminderung von Dopamin im Belohnungssystem. Das Glücksgefühl kehrt sich ins Gegenteil um und kann zu depressiven Verstimmungen führen.

Degenerative Erkrankungen: Im Rahmen einer Multiplen Sklerose (MS) können in seltenen Fällen ebenfalls psychoseähnliche Zustände auftreten. Häufiger tritt im Zusammenhang mit Multipler Sklerose eine Depression auf.

Intrazerebrale Raumforderungen: Hirntumore können psychotische Symptome verursachen. Bei einem sich langsam entwickelnden Hirntumor nimmt das sogenannte Durchgangssyndrom zu und geht fließend in eine Bewusstseinstrübung über. Das Durchgangssyndrom (auch Funktionspsychose genannt) ist eine leichte Form der organischen Psychose. Hierbei treten zeitlich begrenzt eine Reihe von Störungen auf. Besonders auffällig ist der abrupte Wechsel von Stimmungen. Es zeigen sich Episoden von depressiver und ängstlicher Verstimmung, aber auch plötzliche Stimmungsaufhellungen, Perioden von Antriebsstörungen oder großer innerer oder körperlicher Unruhe. Daneben sind häufig eine Verlangsamung des Denkens und eine Gedächtnisschwäche, vor allem bezüglich aktueller Ereignisse zu beobachten. Schlafstörungen und schwere Alpträume beängstigen die Patienten. In einzelnen Fällen kann es, vorwiegend nachts, kurzzeitig zu Verwirrtheitszuständen mit optischen Halluzinationen (Wahnbildern) kommen, die sich in ängstlicher Unruhe zeigen. Gelegentlich ist hierbei auch die zeitliche Orientierung gestört oder Personen und Gegenstände werden nicht mehr richtig zugeordnet.

Neurologische Erkrankungen: Auch Erkrankungen wie Epilepsie oder Morbus Parkinson können mit psychotischen Symptomen einhergehen. Besonders Antiparkinson-Medikamente verursachen oft psychische Nebenwirkungen. Als Symptome bei der Psychose von Parkinson-Patienten können beispielsweise. Halluzinationen, Verfolgungswahn, Verkennung der Umgebung und der Situation, Desorientiertheit sowie schwere Erregungszustände auftreten. Eine Ursache der psychischen Nebenwirkungen von Medikamenten liegt darin begründet, dass die zur Behandlung des Parkinson verabreichten Medikamente nicht nur die für die motorischen Wirkungen zuständigen Dopamin Rezeptoren stimulieren, sondern auch Dopamin Rezeptoren in anderen Hirnarealen, welche nicht von der MS-Erkrankung betroffen sind.

Infektionen: Infektionen des Nervensystems wie Enzephalitis (Gehirnentzündung) oder Meningitis (Gehirnhautentzündung) können psychotische Symptome hervorrufen.

Die Meningitis (Hirnhautentzündung) beginnt mit Mattigkeit, Abgeschlagenheit, Frösteln, Kopfweh und Gliederschmerzen sowie leichter Temperaturerhöhung. Dann folgen heftigste Kopfschmerzen, Nackensteifigkeit, oft Seitenlage mit gebeugten Armen und Beinen sowie Berührungsüberempfindlichkeit. In diesem Zustand ist das Bewusstsein getrübt, es drohen Verwirrtheitszustände und Delir.

Die Enzephalitis (Gehirnentzündung) beginnt meist akut, zum Beispiel mit Anfällen oder Lähmungen. In jedem zehnten Fall treten auf: Unruhe, Nervosität, Reizbarkeit, seelisch-körperliche Unruhe, ggf. Erregungszustände mit Verkennung der Umgebung und aggressiven Durchbrüchen. Manche Menschen mit Enzephalitis sind aber auch still, verwirrt, desorientiert, verlangsamt, gleichgültig und leiden an Antriebslosigkeit. Meist sind sie bewusstseinsgetrübt. In fast der Hälfte der Fälle droht im akuten Krankheitsstadium eine exogene Psychose (durch äußere Faktoren ausgelöst) mit besonderer Ausprägung obiger Symptome bis hin zu Verwirrtheit, Dämmerzuständen. Da in solchen Fällen die Bewusstseinsstörung nur leicht ausgeprägt sein kann und typischerweise wechselt, sind Verwechslungen mit einer endogenen Psychose (Schizophrenie mit Sinnestäuschungen) nicht selten.

Schädel-Hirn-Trauma: Ein Schädel-Hirn-Trauma kann mit psychotischen Symptomen einhergehen. Das Schädel-Hirn-Trauma setzt neben der Läsion am Einwirkungsort im gesamten Gehirn verteilte Läsionen, die wegen ihrer Kleinheit meist mit bildgebenden Verfahren nicht darstellbar sind. Durch Störungen verschiedener Neurotransmittersysteme an diesen Stellen kann eine schizophrene Psychose hervorrufen werden.

ICD-10 Klassifikation der Psychose


Die Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme (ICD-10) wurde von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) erstellt. Die Abkürzung ICD steht für International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems, die Ziffer 10 bezeichnet die 10. Revision der Klassifikation.

Für Psychosen gilt die folgende Einteilung:

Diagnose nach ICD-10 Definition
Akute vorübergehende psychotische Störung (F23) Psychotische Symptome treten zumeist plötzlich und häufig als Reaktion auf einen großen persönlichen Stress auf, z. B. den Tod eines nahen Angehörigen oder ein anderes schweres Trauma. Die Symptome sind häufig sehr schwer, jedoch tritt bei den meisten Betroffenen eine schnelle Genesung ein
Schizophrenieforme Störung (F23.2) Es gelten dieselben Kriterien wie bei der Schizophrenie, nur dass Veränderungen des Verhaltens und Symptome weniger als sechs Monate bestehen
Schizophrenie (F20) Beschreibt eine psychotische Störung, bei der Veränderungen des Verhaltens und Symptome über mindestens sechs Monate kontinuierlich bestehen. Die Symptome und die Dauer der Erkrankung sind individuell sehr unterschiedlich. Im Gegensatz zu früheren Annahmen leben viele Betroffene ein glückliches und erfülltes Leben und viele erreichen eine vollkommene Genesung
Anhaltende wahnhafte Störung (F22) Das überwiegende Problem bei diesem Typ der Psychose ist eine ausgeprägte wahnhafte Symptomatik. Andere Symptome treten nur sporadisch und in milderer Form auf
Schizoaffektive Störung (F25) Es gelten dieselben Kriterien wie bei der Schizophrenie, nur dass gleichzeitig Stimmungsveränderungen wie Manie und/oder Depression vorliegen. Im Vergleich zur Bipolaren Störungen treten schizophrene Symptome auch außerhalb von manischen und depressiven Phasen auf
Undifferenzierte psychotische Störung (F29) Keine der oben genannten Diagnosen passt zum klinischen Bild

Psychose Behandlung


Psychose

Bei der Behandlung von Psychosen wird meistens eine Kombinationstherapie aus psychotherapeutischen Maßnahmen und Medikamenten (Neuroleptika) eingesetzt. Darüber hinaus sollte die Selbstzerstörung oder der Suizid verhindert werden und versucht werden, Rückfällen entgegen zu wirken. Hilfe bei Psychosen bieten auch ambulanten medizinische Beratungsstellen oder Selbsthilfegruppen. Die Art der Psychose Behandlung richtet sich nach der Art, der Ausprägung und der Dauer der Symptome einer Psychose. Die medikamentöse Behandlung ist oftmals die Voraussetzung dafür, dass die Patienten ihren Problemen überhaupt die Stirn bieten können. Für den Therapie-Erfolg ist daher wichtig, dass die verordneten Medikamente regelmäßig und in der richtigen Dosierung eingenommen werden.

Ein akut psychotischer Patient braucht neben der Medikation zunächst auch Ruhe. Eine möglichst gewohnte Umgebung, viel Schlaf und Vermeidung von unnötigem Informationsstress wirken sich positiv aus. Bei längeren Krankenhausaufenthalten gibt es die Möglichkeit von Beschäftigungstherapie und anderen Formen des sozialen Trainings. Nach Entlassung aus der Klinik sollte über betreutes Wohnens und die Möglichkeit der Tagesstrukturierung und/oder Rehabilitation in Tagesstätten und Zuverdienstprojekten nachgedacht werden.

Die meisten Patienten begeben sich auf Wunsch ihrer Eltern oder von sich aus in eine Behandlung. Es kommt aber auch vor, dass Menschen mit Psychose zwangsweise eingewiesen werden müssen. Diese Patienten fühlen sich dann oft bedroht und – aus ihrer Todesangst heraus – werden sie manchmal gegenüber den Rettungskräften gewalttätig. Solche Patienten müssen dann durch Medikamente ruhiggestellt werden.

Bei organischen Psychosen wird zunächst die körperliche Grunderkrankung behandelt, zum Beispiel wird eine Tumoroperation vorgenommen, ein Alkohol- oder Drogenentzug durchgeführt, eine Schilddrüsenfunktionsstörung behandelt und dann zusätzlich oft noch Neuroleptika gegen die Psychose verabreicht.

Die Behandlung von schizophrenen Psychosen umfasst eine Kombination aus Medikamenten und Psychotherapie. Eine Tagesstruktur wird aufgebaut, verloren gegangene Fähigkeiten werden geschult und wieder ans Tageslicht geholt.

Im akuten Stadium werden bei affektiven Psychosen Neuroleptika eingesetzt, bei Depressionen werden Antidepressiva gegeben. Begleitend wird eine verhaltenstherapeutische Psychotherapie durchgeführt.

Psychose Medikamente


Zur Behandlung von Psychosen werden Neuroleptika eingesetzt. Neuroleptika dämpfen Angst, Erregung, Spannung und Aggressivität. Sie können Wahnvorstellungen und Halluzinationen zurückdrängen. Neuroleptika können aber Psychosen nicht heilen, sie können lediglich die Symptome bessern. Voraussetzung ist allerdings, dass die Neuroleptika regelmäßig wie verordnet eingenommen werden. Die Art der Medikation und die Dosierung werden individuell vom Arzt festgelegt. In der Regel setzt die volle antipsychotische Wirkung der Neuroleptika erst nach 2-3 Wochen ein. Nach der ersten akuten psychotischen Phase dauert die medikamentöse Behandlung in der Regel ein bis zwei Jahre, nach einem zweiten Schub mindestens fünf Jahre. Wichtig ist, genau abzuklären, mit welchen unerwünschten Wirkungen der jeweilige Patient am besten zurechtkommt.

Bei einigen Medikamenten gibt es mehr oder weniger starke Nebenwirkungen wie beispielsweise Muskellähmungen, Muskelkrämpfe oder Muskelzuckungen, Mundtrockenheit. Andere wirken sehr stark sedierend (ruhigstellend) oder erzeugen Ängste. Neuroleptika werden in zwei Gruppen eingeteilt: Neben den klassischen Neuroleptika, die es schon lange gibt, werden oft noch sogenannte atypische Neuroleptika eingesetzt.

Klassische Neuroleptika


Die Wirkstoffe Chlorprothex, Clozapin, Perazin, Fluanxol, Fluphenazin, Haloperidol, Levomepromazin, Melperon gehören zu den klassischen Neuroleptika. Sie werden eingesetzt, um positive Symptome einer Psychose wie Halluzinationen und Wahnvorstellungen abzumildern. Klassische Neuroleptika blockieren Rezeptoren an den Nervenzellen, an die der Botenstoff Dopamin andockt. Das führt dazu, dass die Wirkung von Dopamin reduziert wird, die Patienten werden ruhiger und gleichgültiger. Allerdings gibt es die Art von Nervenzellen, an die Dopamin andockt, auch in Gehirnteilen, die für die Steuerung für Bewegungen zuständig sind. Bei Langzeitgebrauch können klassische Neuroleptika daher schwere Bewegungsstörungen hervorrufen.

Die Bewegungsstörungen können in verschiedenen Phasen der Psychose Behandlung auftreten. Zu Beginn der Behandlung zeigen sich häufig sogenannte Frühdyskinesien. Das sind Bewegungen, die nicht willentlich zu beeinflussen sind. Der Kopf wird in den Nacken geworfen, die Zunge krampfartig hinausgestreckt, die Kaumuskulatur und der Blick verkrampfen sich. Medikamente mit dem Wirkstoff Biperiden können dann für die nötige Muskelentspannung sorgen. Nach einer Woche, manchmal aber erst nach mehreren Monaten kann sich Bewegungsunruhe und ein Gefühl des Nicht-stillsitzen-Könnens (Akathisie) einstellen, begleitet von quälender innerer Unruhe. Dazu kommen parkinsonähnliche Beschwerden: die Bewegungen werden zittrig, die Schritte klein, die Mimik wird starr, das Denken verlangsamt sich rapide. Biperiden kann zwar auch hier eingesetzt werden, doch als Dauertherapie ist es nicht geeignet. Der Arzt wird stattdessen versuchen, auf ein alternatives Neuroleptikum umzusteigen. Bei chronischer Gabe von klassischen Neuroleptika können als Spätfolge sogenannte Spätdyskinesien auftreten. Gekennzeichnet sind diese durch ein Rollen der Zunge, Grimassenschneiden und andere unwillkürliche Bewegungen des Körpers und der mimischen Gesichtsmuskeln. Eine Behandlung mit klassischen Neuroleptika wird daher vom behandelnden Arzt genau nach Nutzen und Risiken abgewogen und kontrolliert.

Vorsicht ist auch bei starker Sonnenbestrahlung geboten. Denn die Haut reagiert nach Einnahme klassischer Neuroleptika häufig sehr empfindlich auf UV-Strahlung, bekommt Sonnenbrand und juckt sehr stark.

Meiden Sie außerdem Kaffee und Tee. Die darin enthaltenen Gerbstoffe verringern die Wirkung von Neuroleptika. Die dämpfende Wirkung von Alkohol, Schlafmitteln und Schmerzmitteln wird bei gleichzeitiger Einnahme von Neuroleptika hingegen verstärkt. Es kann zu Bewusstseinsstörungen und Atemaussetzern kommen.

Chlorprothexin, Levomepromazin, Melperon und Perazin gehören zu den sogenannten niederpotenten Neuroleptika. Sie wirken schwach antipsychotisch und stark dämpfend. Sie machen sehr müde und eignen sich vor allem, wenn bei den Symptomen der Psychose hochgradige Angst, Unruhe, Erregung dominieren und wenn behandlungsbedürftige Schlafstörungen vorliegen.

Flupentixol und Fluphenazin wirken stark antipsychotisch und dämpfen wenig. Sie eignen sich bei akuten Psychosen und werden eingesetzt, um neuen Schüben vorzubeugen. Wenn gleichzeitig eine Depression besteht, sollten Neuroleptika mit starker antipsychotischer Wirkung nicht eingesetzt werden.

Haloperidol ist das Mittel der Wahl für Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, die unter akuten Psychosen leiden. Bis sich die Psychose abschwächt dauert es in der Regel nur mehrere Tage. Bei allen anderen Medikamenten zwischen vier bis sechs Wochen.

Clozapin wird hauptsächlich zur Behandlung einer schweren Schizophrenie eingesetzt. Aber auch bei Psychosen, die im Verlauf einer Parkinson-Krankheit auftreten können, kommt es zum Einsatz.

Atypische Neuroleptika


Die sogenannten atypischen Neuroleptika wie beispielsweise solche mit den Wirkstoffen Clozapin, Risperidon, Olanzapin, Quetiapin, Amisulprid, Ziprasidon, Zotepin oder Aripiprazol werden eingesetzt für Psychosen mit überwiegend negativen Symptomen. Das sind vor allem Konzentrationsmangel, Verwirrung, sozialer Rückzug. Da diese Art Neuroleptika im Gegensatz zu den klassischen Neuroleptika kaum motorische Nebenwirkungen haben, werden sie als „atypisch“ bezeichnet. Die atypischen Neuroleptika verursachen bei vielen Menschen allerdings eine erhebliche Gewichtszunahme und erhöhen dadurch das Risiko für Diabetes Typ 2. Auch vegetative Symptome wie Mundtrockenheit, Harnverhaltung, Herzrasen sind nur gering.

Ebenso wie bei den klassischen Neuroleptika muss auch bei der Behandlung mit atypischen Neuroleptika das Blutbild und die Leberfunktion regelmäßig kontrolliert werden.

Cloazipin wird oft eingesetzt, wenn Menschen mit Psychose auf kein anderes Neuroleptikum angesprochen haben. Da das Risiko von lebensgefährlichen Blutbildungsstörungen hier besonders hoch ist, muss in den ersten 18 Wochen wöchentlich und dann alle vier Wochen ein Blutbild gemacht werden.

Olanzapin kann hilfreich sein, wenn die Psychose mit einer depressiven Störung einhergeht. Cloazipin und Olanzapin eignen sich auch, wenn die Psychose bei Parkinsonkranken behandelt werden soll. Vorsicht ist jedoch bei Anticholinergika geboten, die bei Parkinson verschrieben werden. Anticholinergika wirken dem Übergewicht des Nervenbotenstoffes Acetylcholin entgegen, das sich aus dem Dopamin-Mangel ergibt. Zusammen mit Cloazipin und Olanzapin kann allerdings ein Delirium ausgelöst werden. Halluzinationen, Herzrasen, Schwitzen, Desorientierung, Krampfanfälle und Gleichgewichtsstörungen sind dann die Symptome dieser Wechselwirkung. Alle anderen Neuroleptika machen die Wirkung von Medikamenten, die bei Parkinson eingesetzt werden, hingegen zunichte.

Quetiapin kann Müdigkeit und Blutdruckabfall verursachen. Die Herztätigkeit sollte hier regelmäßig kontrolliert werden. Vorsicht: Während der Behandlung mit Quetiapin sollten Sie keine Grapefruit essen und keinen Grapefruitsaft trinken. Denn das verstärkt die Wirkung des Neuroleptikums.

Risperidon dient der Behandlung von Psychosen mit Realitätsverkennung, Wahnvorstellungen und Halluzinationen. Ein weiteres Einsatzgebiet sind Psychosen bei Patienten mit Demenz-Erkrankungen. Risperidon wirkt stark antipsychotisch und schwach beruhigend. Akute Schübe einer Psychose können mit Risperidon abgefangen werden und Rückfällen vorgebeugt werden.

Amisulprid wird bei Schizophrenie eingesetzt, um Wahnvorstellungen, Denkstörungen, unbegründetes Misstrauen und Feindseligkeit aufgrund von Wahnideen zu bekämpfen. Es holt Menschen mit Psychosen aus ihrer aufgrund von Misstrauen und Furcht selbst auferlegten Isolierung.

Ziprasidon und Zotepin können sowohl gegen so genannte Positiv-Symptome wie Halluzinationen und Erregungszustände eingesetzt werden als auch gegen Negativ-Symptome wie Antriebsmangel und sozialen Rückzug. Ziprasidon wirkt antipsychotisch und leicht antidepressiv, kann aber zu Herzrhythmusstörungen führen. Daher: Wenn Sie an einer Herzschwäche, an Herzrhythmusstörungen leiden oder kürzlich einen Herzinfarkt erlitten haben, sollten Sie statt Ziprasidon ein anderes Neuroleptikum anwenden. Durch eine Kombination mit Lithium (bei Depression) können sich die negativen Wirkungen von Ziprasidon auf das Herz verstärken.

Aripiprazol wirkt beruhigend, dämpft Wahnvorstellungen und wird zur Behandlung der Schizophrenie eingesetzt. Es bekämpft jedoch keine Angstzustände. Vorsicht: Die blutdrucksenkende Wirkung anderer Arzneimittel kann durch Aripiprazol verstärkt werden.

Lithium Präparate


Bei schizophrener Psychose muss eventuell zusätzlich noch ein Stimmungsstabilisator genommen werden. Arzneimittel mit Lithium werden insbesondere bei bipolaren Störungen bevorzugt, die phasenweise auftreten oder sich mehrfach wiederholen. Sie sollen Rückfälle verhindern. Wie genau Lithium wirkt, ist noch nicht eindeutig geklärt. Man vermutet, dass Lithium die Konzentration von Kalzium in den Nervenzellen verändert und damit ihre Reizweiterleitung erhöht.

Vorsicht ist bei gleichzeitiger Einnahme von klassischen Neuroleptika und Lithium geboten, da sich die Wirkung von Lithium durch klassische Neuroleptika unerwünscht hoch verstärken kann.

Psychotherapie


Damit Menschen mit Psychose lernen, mit ihrer Krankheit zu leben, müssen sie kontinuierlich therapeutisch begleitet werden. Wichtig für den Therapie-Erfolg einer Psychose ist es nicht nur, dass die verordneten Medikamente regelmäßig eingenommen werden, sondern auch, dass die Betroffenen aktiv mitarbeiten und die Therapie wollen. In Psychotherapien wie Gesprächstherapie, Verhaltenstherapie und anderer sozialpsychiatrischer Verfahren wird dann auch das persönliche Umfeld der Menschen mit Psychose analysiert, Familienangehörige werden mit einbezogen und unterstützt. Die eine Psychose auslösenden Probleme können durch eine Psychotherapie erkannt und besser verarbeitet werden. Dadurch steigt die Chance, später mit Unterstützung sozialer Hilfsdienste und der Familie wieder ein einigermaßen eigenständiges Leben führen zu können.

Das können Sie selbst tun


Vertrauen Sie Ihrer Familie, denn emotionale Unterstützung durch die Familie verhindert Rückfälle in die Psychose. Lassen Sie Ihre Familie an Ihrem Leben und an der Therapie so früh wie teilhaben. Denn nur, wenn alle wissen, was mit Ihnen los ist, können sie verstehen, was in Ihnen vorgeht.

Vermeiden Sie Drogen und/oder Alkohol, denn der anfängliche Beruhigungseffekt kehrt sich schnell ins Gegenteil um. Symptome der Psychose bleiben bestehen, es kommt zu häufigen Rückfällen, Abbruch der medikamentösen Behandlung und der Psychotherapie. Eine Heilung der Psychose ist bei fortbestehendem Suchtmittelkonsum kaum möglich.

Nehmen Sie Ihre Medikamente regelmäßig ein und setzten Sie sie auf keinen Fall auf eigene Faust einfach ab. Besprechen Sie Nebenwirkungen mit Ihrem Arzt. Es ist manchmal sehr mühselig, die richtige Balance zwischen Wirkung und Nebenwirkung herauszufinden. Haben Sie Geduld.

Statistisch erhöhen sich die Chancen auf Heilung, wenn Sie medikamentöse und psychosoziale Therapien/Hilfen kombinieren. Dabei gilt es auch hier, die richtige Balance zu finden. Jeder Betroffene muss dabei seinen ganz eigenen Weg zu der für ihn passenden Hilfe finden.

Psychose Hilfe


Psychose

Tipps für Angehörige


Besonders für Angehörige von Menschen mit Psychosen ist es schwer, hilflos mit ansehen zu müssen, wie sich das Verhalten des Partners verändert. Die durch eine Psychose bedingten Veränderungen im Denken, Handeln und im Umgang mit anderen Menschen sind zunächst unverständlich und befremdlich. Denn Sie wissen ja nicht, was im Betroffenen vor sich geht. Oft entstehen Streitigkeiten, weil Menschen mit Psychose ganz selbstverständlich davon ausgehen, dass ihre Wahrnehmung von Dingen, die andere nicht sehen, riechen, schmecken, hören können, real und richtig sind. Sie verstehen nicht, dass für alle anderen nichts davon vorhanden ist, reagieren gereizt oder reagieren nicht mehr auf Ansprache. Auch Wahnvorstellungen sind ein großes Problem für die Angehörigen, denn sie können diese in keinster Weise nachvollziehen, fühlen sich von Vorwürfen verletzt, missverstanden und manchmal sogar vom aggressiven Verhalten der Betroffenen bedroht.

Häufig entstehen Schuldgefühle, weil man als Angehöriger mit der Situation überfordert ist oder sich über den wie ausgewechselt erscheinenden Partner, Freund oder Kollegen ärgert. Da die Patienten ihren alltäglichen Aufgaben kaum mehr nachgehen können, die eigene Körperpflege vernachlässigen und sich in den eigenen vier Wänden einkapseln, laufen Angehörige Gefahr, ihnen diese Aufgaben abzunehmen und dabei sich selbst zu überlasten. Dauern die psychotischen Phasen länger an, sind die Angehörigen bald körperlich und seelisch so erschöpft, dass sie selbst Hilfe benötigen.

Damit es nicht so weit kommt, ist es wichtig, die Psychose nicht als Spinnerei, sondern als ernstzunehmende Erkrankung zu akzeptieren. Psychosen sind kein Zeichen von Charakterschwäche, Faulheit oder Wichtigmacherei. Vorwürfe schaden hier ebenso wie der ständige Versuch, die Betroffenen durch gutes Zureden aus ihren Psychosen zu befreien. Bei Verdacht auf eine Psychose sollten Angehörige stattdessen die Initiative ergreifen und einen Arzttermin vereinbaren. Keine Angst, das hat nichts damit zu tun, dass man den Willen seines Partners übergeht oder ihn in etwas hineindrängt, was er/sie nicht will. Menschen mit Psychosen sind selbst nicht mehr in der Lage, ihre Situation realistisch ein zu schätzen, empfinden ihren Zustand als normal und glauben, dass sie keine Hilfe nötig haben. Als Angehöriger sollte man sich auch nicht scheuen, selbst Hilfe in Anspruch zu nehmen. Es nutzt keinem etwas, wenn man sich für den geliebten Menschen mit Psychose aufopfert und dabei selbst die Kontrolle über das eigene Leben verliert.

Hilfe zur Selbsthilfe


Wenn bei Ihnen eine Psychose diagnostiziert wurde, ist es verständlich und normal, dass Sie dieser Diagnose kritisch gegenüberstehen. Doch gerade jetzt ist es wichtig, zu planen wie Sie mit der neuen Situation umgehen und leben können.
  • Suchen Sie sich unbedingt professionelle Hilfe und einen Arzt oder Therapeuten, dem Sie vertrauen. Geben Sie diesen Menschen eine Chance, Ihnen zu helfen.
  • Scheuen Sie sich nicht nachzufragen, wenn Sie etwas nicht verstehen
  • Lassen Sie sich von Ihrem Partner, Ihrer Partnerin oder Ihren Angehörigen auf Ihrem neuen Weg begleiten. Die Familie kann Sie nur dann unterstützen, wenn sie gut über Ihre Psychose, die Gründe Ihres Leidens und Hilfsmöglichkeiten informiert ist
  • Fragen Sie nach Selbsthilfegruppen, die Sie unterstützen können
  • Lassen Sie sich Zeit, um sich auf die neue Situation einzustellen

Wichtiges Ziel einer jeden Therapie ist, dass Sie aktiv mitarbeiten. Falls Sie neben der Psychose auch noch ein Suchtproblem haben, dann müssen Sie es schaffen, ihre Sucht zu kontrollieren und abstinent zu leben. Nur dann heben Sie genau dieselben Heilungschancen wie die Menschen mit Psychose, die nie ein zusätzliches Suchtproblem hatten!

Viele Menschen mit Psychose haben jedoch oft zunächst keinerlei Motivation, ohne Drogen bzw. Alkohol zu leben. Und sie gehen davon aus, dass sie ihr Suchtproblem ohne weiteres selbst in den Griff bekommen. Aber das ist ein Irrglaube. Denn alleine schaffen Sie es nicht!

Nehmen Sie Hilfe an und erkundigen Sie sich nach suchttherapeutischen Möglichkeiten und beginnen Sie eine Suchttherapie. Fragen Sie nach speziellen Suchttherapien für Menschen mit Psychose und Sucht. Zumeist handelt es sich dabei um eine Verhaltenstherapie in Einzel- oder Gruppenform. Hier lernen Sie, die Gründe zu verstehen, warum Sie empfänglich für Drogen oder Alkohol sind. Dieses Verständnis wird es Ihnen leichter machen, der Sucht den Kampf anzusagen. Lassen Sie sich von Rückfällen nicht entmutigen, aber erwarten Sie auch keine kurzfristigen Wunder. Der Sucht den Rücken zu kehren und durchzuhalten ist ein langer Prozess. Doch dass Sie sich für Hilfe entschieden haben, ist der erste Schritt in die richtige Richtung!

Psychose Prognose


Psychose

Der Ausbruch einer Psychose bedeutet für die Betroffenen einen herben Einschnitt in das bisherige Leben. In jungen Jahren verhindert die Psychose oft eine schulische oder berufliche Ausbildung. Die Beeinträchtigung des Leistungsvermögens verringert die Chancen auf dem Arbeitsmarkt dann später zusätzlich. Oft werden Menschen mit Psychose zum Sozialfall, bei fehlendem familiärem Rückhalt kommt es häufig zur sozialen Isolation.

Bei 10 bis 20% der Menschen mit Psychosen tritt die Erkrankung einmalig auf. Auslöser ist hier oft eine schwere Lebenskrise. Nach deren Bewältigung erleiden rund 30 % der Betroffenen in ähnlich schwierigen Situationen einen Rückfall.
Bei etwa 5 bis 10% kommt es direkt nach der ersten psychotischen Episode zu dauerhaften psychotischen Symptomen.

Menschen mit Psychose haben im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung ein zwei- bis fünffach erhöhtes Risiko für eine Suchterkrankung. Wenn eine zusätzliche Suchterkrankung therapiert wird, steigt die Heilungschance.

Je früher eine beginnende Psychose behandelt wird, desto besser sind die Heilungschancen. Ebenso, wenn verordnete Medikamente zuverlässig eingenommen werden und die Bereitschaft für eine Therapie vorhanden ist und erhalten bleibt..
Durch die medikamentöse und psychiatrische Behandlung und Betreuung können bei den meisten Menschen mit Psychose Rückfälle verhindert werden. Zuweilen treten aber doch die psychotischen Krankheitserscheinungen wieder auf. Häufig lässt sich ein Rückfall in die Psychose jedoch schon in einer Tagesklinik auffangen. Danach kann der Patient bald wieder ambulant weiter behandelt werden.

Quellen


Pschyrembel Klinisches Wöterbuch, 263. Auflage, De Gruyter
Redaktion/Bieni
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