Krankheit / Anwendungsgebiet - Wissen
Kopfschmerzen
Der Schädel dröhnt, es sticht, es hämmert, es zieht und drückt. Viele von uns leiden regelmäßig unter Kopfschmerzen, Frauen noch häufiger als Männer. Die Ursachen für Kopfschmerzen sind vielfältig: Erkältungen, Grippe, Magen-Darm-Infekte, aber auch das Absetzen von Schmerzmitteln sowie Alkohol, Nikotin, Stress oder Schlafmangel sind nur einige Dinge, die Kopfschmerzen auslösen können. Wichtig ist, bei den Schmerzen einen kühlen Kopf zu bewahren. Denn mit dem Abklingen der auslösenden Erkrankungen oder dem Vermeiden von selbstverschuldeten Ursachen verschwinden meistens auch die Kopfschmerzen wieder.
Was sind Kopfschmerzen

Nahezu jeder Mensch hat mindestens einmal in seinem Leben mit Kopfschmerzen zu kämpfen gehabt. Während im Kindesalter Kopfschmerzen oft mit Infektionen oder seelischer Überforderung zu tun haben, haben Kopfschmerzen im Erwachsenenalter viele Ursachen und Formen.
Kopfschmerzen Arten
Fast jeder von uns leidet hin und wieder unter Spannungskopfschmerz. Die Beschwerden gehen hier meist vom Nacken aus. Man hat das Gefühl, dass der Kopf wie in einem Schraubstock zusammengepresst wird. Die Schmerzen sind drückend und dumpf und können ein- oder beidseitig auftreten. Auslöser für die leichten bis mittelschweren Dauerschmerzen sind Stress und Muskelverspannungen. Wenn der Spannungskopfschmerz seit mindestens einem halben Jahr an mehr als 15 Tagen im Monat auftreten, dann spricht man von chronischem Spannungskopfschmerz.
Cluster-Kopfschmerz tritt unvermittelt in Attacken bis zu achtmal täglich zu bestimmten Tageszeiten auf. Häufig ein bis zwei Stunden nach dem Einschlafen, in den frühen Morgenstunden und in der Mittagszeit. Der Schmerz ist einseitig und meist hinter dem Auge lokalisiert. Charakteristisch ist auch ein starker Bewegungsdrang während der Schmerzen. Auslöser für die Cluster-Kopfschmerzen können Alkohol, helles Licht, Nikotin und emotionaler Stress sein.
Eine Sonderform der Kopfschmerzen ist die Migräne. Hormonschwankungen, Reizüberflutung (grelles Licht, Lärm), Alkohol und ein veränderter Schlafrhythmus können Migräne auslösen. Häufig gehen den Schmerzattacken Heißhunger auf Schokolade, unscharfes Sehen, Lichtblitze oder Kribbeln in den Fingern voraus. Migräne tritt meist an einer Seite des Kopfes auf, kann einem aber auch beidseitig das Leben schwer machen. Die Migräne-Attacken können Stunden bis Tage dauern und werden von Übelkeit, Schwindel, Licht-, Lärm- und Geruchsüberempfindlichkeit sowie Sehstörungen begleitet.
Als Sekundäre Kopfschmerzen werden Beschwerden bezeichnet, die als Begleiterscheinung einer Erkrankung auftreten. Das ist am häufigsten bei Kopf- oder Nervenverletzungen oder bei Infektionen der Fall.